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Bewusstsein ist Freiheit

Bewusstsein ist Freiheit

Das Abenteuer von Psychologie und Spiritualität

Prof. Dr. Itai Ivtzan

Inhaltsverzeichnis

An den Leser

Einführung

Lektion 1: Psychologie und Spiritualität

Psychologie

Spiritualität

Psychologie und Spiritualität: Der Treffpunkt

Warum muss ein Ego kreiert sein?

Eine Vorstellung von Dir selbst

Lektion 2: Die Meditative Fähigkeit

Der Einfluss der Meditation

Verschiedene Arten von Meditation

Meditation definieren

Wer ist verantwortlich für Dein Bewusstsein?

Wenn Du den Abwasch machst, mach den Abwasch

Meditative Technik vs. Meditativer Zustand

Atem Meditation

Meditation verstehen

Meditation: Aufmerksamkeit umschulen

Einfachheit

Geduld und subtile Veränderungen

Anfangen zu meditieren

Unterschiedliche Meditations-Sitzungen

Lektion 3. Bewusstes und Unbewusstes Denken

Die Besessenheit des Denkens

Da ist nichts verkehrt mit unserem Verstand

Ausruhen in Deinem inneren „Zuhause“

Bewusstes vs. unbewusstes Denken

Bewusstes Denken kultivieren

Ego-Konzepte wachsen und schrumpfen

Allmählicher Fortschritt

Durchbrechen der Bindung

Nicht-Reaktive Aufmerksamkeit

Schmerz ist unvermeidbar aber Leiden optional

Lektion 4: Illusion des Selbst

Das Konzept des Selbst

Gefangen in Mustern

Gibt es einen „Behälter“?

Trennung

Bindung zum Selbst

Der Verstand kämpft um seine Existenz

Erleuchtung: Eine Alternative zum Ego-Selbst

Was verheimlicht Dein Authentisches Selbst?

Dich selbst stellen

Was ist die Erfahrung der Erleuchtung?

Lektion 5: Alles ist neutral

Schema Theorie

Priming

Spiritualität und Schemata

Die Neutralität des Lebens

Wahl

Verantwortung übernehmen

Gelegenheit

Lektion 6: Kunst der Präsenz / Meditationstechniken

Gegenwärtig sein

Sein und Denken

Meditation durchdringt das Leben

Untersuchung: Gedankenwanderung

Meditationstechniken

Wechseln der Techniken

Meditation macht Dich nicht passiv

Meditation entwickeln

Lektion 7: Vergänglichkeit: Leben = Veränderung

Stress: Reaktion auf Vergänglichkeit

Unbeständigkeit wird als gefährlich empfunden

Emotionale Polarität und das authentische Selbst

Der Teufelskreis des Elends

Abhängige und unabhängige Gefühlen

Erleuchtung ist unbeständig

Lektion 8: Meditation und Freiheit:

Gedanken und Emotionen

Gefühle und Körperempfinden

Yoga, Psychologie und Spiritualität

Verbindung: Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen

Relevanz zu Deiner spirituellen Reise

Beobachten? Wie?

Die Kunst der Nicht-Reaktion

Lebenslang: Tiefer in Dein Selbst tauchen

Abschließende Worte

Quellenangaben / Quellennachweis:

An den Leser

Meine Geschichte beginnt mit meiner Suche nach Antworten. Zuvor realisierte ich, dass niemand in der Lage war, mir eine Antwort auf das zu geben, was ich suchte. Das Beste, was sie tun konnten, war, mir bei dem Verfeinern der Fragen zu helfen.

Ich wurde getrieben, zwei Fragen besser zu verstehen, die sehr wichtig zu sein schienen: „Wer bin ich?“ und „Warum bin ich hier?“

Menschen mögen diese Fragen als unpraktisch für die Natur und irrelevant für das Leben betrachten, aber ich bin überzeugt, sie sind tiefgründig bedeutungsvoll und haben einen enormen Einfluss auf unser Leben. Nach meiner Meinung versprechen diese beiden einfachen Fragen, Werkzeuge zu generieren, um mit dem Leben in einer Weise umzugehen, das sich als tiefgründig richtig erweisen würde.

Der nächste Schritt beinhaltete das Suchen nach Paradigmen, die mich in meiner Reise hinab in den Kaninchenbau unterstützen. Ich habe viele Jahre damit verbracht zu studieren, die Welt zu bereisen, Vorträge der faszinierendsten Geister zu hören und mit großartigen Lehrern in Klöstern zu konferieren. Diese Erfahrungen haben mir die Kraft der Psychologie und Spiritualität offenbart. Ich entdeckte das erstaunliche Wissen und die Tiefe, was Psychologie und Spiritualität anboten und den wunderbaren Weg, wie sie unseren wachsenden Prozess unterstützten. Aber es wurde auch offensichtlich, dass beides unvereinbar war; es war fast als ob beide als Rivalen wahrgenommen werden, als gegensätzlichen Weg das Leben zu verstehen, das niemals zusammengehen könnte. Im akademischen Milieu, wo mir Nachforschungen anzustellen gelehrt wurde, wurde Spiritualität oft verpönt. Es wurde als Esoterik und Metaphysik wahrgenommen, eine Sphäre, die keinen Platz im wissenschaftlichen Bereich bekommen könnte. Zur gleichen Zeit, wann immer ich mit spirituellen Gruppen zusammen war, an Satsangs teilgenommen, oder mich spirituell zurückgezogen habe, Wissenschaft und Psychologie schien fehl am Platz. In diesen Begegnungen wurden der Verstand und seine Prozesse vielfach als symbolische Feinde gesehen, und Psychologie, welche sie repräsentieren, war nicht willkommen.

Ich war zerrissen; egal welcher Gruppe ich gerade Teil war, fehlte es an bestimmten Aspekten, die in der anderen Gruppe verfügbar waren. Das Gefühl, das etwas fehlte, spornte mich an, meine eigene Arbeit, meine eigene, persönliche Reise zu beginnen und die Lehren von beiden Welten, der spirituellen und der psychologischen, zusammen zu führen. Das Resultat war erstaunlich: Mit der Zeit fühlte ich mich zunehmend befreit. Ich wurde besser mit meinem authentischen Selbst bekannt und begann meine Rolle in dem Spiel, genannt Leben, zu verstehen. Dieses Verständnis wurde seitdem in die verschiedenen Bereiche meiner Arbeit verwoben. Eine wachsende Anzahl an Universitätskursen beinhalten spirituelle Themen. Ich habe Studenten gesehen, die enttäuscht waren als ihre psychologischen Studien begangen, die aber glänzende Augen bekamen nachdem sie heraus fanden, dass der psychologische Lehrplan spirituelle Themen beinhaltete. Spirituelle Fragen waren auch in meinen akademischen Forschungen integriert.

Bei mehreren Studien habe ich die Untersuchungen bzgl. des Wohlbefindens, der Psychologie und Spiritualität geleitet. Die Meditationretreats, die ich leite, beinhalten psychologische Theorien und Praktiken, die die Erfahrung bereichern. Die gewinnbringende Kombination wird auch in meiner therapeutischen Arbeit angewandt; ich habe eine therapeutische Routine entwickelt namens AMT (Awareness Meaning Therapy → Bewusstseinsbedeutungs-Therapie), basierend auf einen psychologischen Prozess in denen die Klienten in die Tiefe der Bedeutung ihrer eigenen Leben forschen, in einer Art und Weise, die stark mit der spirituellen Erfahrung verbunden ist.

Über Jahre habe ich ständig die Worte „diese(r) Unterrichtung / Kurs / Sitzung / Rückzug hat mein Leben verändert“ gehört. Dies überzeugte mich, dass mein Ansatz höchst effektiv war, und kompetent, das jeder sein eigenes Leben verändern kann.

Ich bin mir sehr bewusst, dass jeder Aspekt meines beruflichen und persönlichen Lebens die Verbindung zwischen Psychologie und Spiritualität reflektiert. In diesem Buch möchte ich diese Verbindung mit Dir teilen. Trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten dieser Erfahrung ist es wahrscheinlich, dass Dein Leben sich verändert, wenn Du Dich dem mit Hingabe und Liebe annäherst. Die Veränderung kann anders sein, als das was Du erwartest und prognostiziert hast und trotzdem wirst Du präzise das bekommen, was Du benötigst. Ich hoffe, die Informationen und Übungen in diesem Buch führen Dich zum Wachsen, zum Erkennen Deines wirklichen Selbst und Du erfährst die Tiefe Deiner authentischen Freude und Freiheit.

Itai Ivtzan

Einführung

In diesem Buch sind theoretisches Wissen und praktische Übungen in einer Weise so kombiniert, dass Selbstwachstum inspiriert und Bewusstsein verbessert wird. Wenn Dein Bewusstsein expandiert, wirst Du die Fähigkeit entwickeln, das Unterbewusstsein zu finden, und die Zeit, die automatischen konditionierten Reaktionen zu stoppen. Sobald Du Dich auf diesen Prozess eingelassen hast, Dich ihm gewidmet hast, wirst Du entdecken, dass sich Dein Leben komplett geändert hat; Du bist wacher, empfindlicher, fürsorglicher, lebendiger und verbundener geworden zu Dir selbst und zu anderen. Die Lehren vorgeschlagen in diesem Buch sind in Pyramidenform angeordnet, um Dich beim Erreichen dieser tiefen Transformation zu unterstützen. Die ersten Lektionen legen das Fundament für die kommende Reise. Mit jeder zusätzlichen Lektion kommen wir näher zum Höhepunkt dieser spirituellen Reise: Freiheit. Das Buch ist strukturiert als zusammenhängende Reise, beginnend mit der Wahrnehmung der Illusion und der Fesseln, die Dich selbst unterdrücken. Das Buch führt Dich dann allmählich, und lehrt Dich, los zulassen, die Illusion aufzugeben und die Fesseln zu lösen. Es ist empfehlenswert die Lektionen in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen, da jedes Kapitel und jede Lektion Gedanken beinhaltet, die fundamental das Verständnis der darauf folgenden Lektion verbessert.

Lektion 1 stellt das Zusammentreffen zwischen Psychologie und Spiritualität vor und erklärt die wichtige Rolle, die beide bei der Reise in Richtung Freiheit spielen. Es beschreibt auch das Ego und seinen Einfluss. Die Übungen, für die Du mitzumachen aufgefordert wirst, werden Dir zeigen, wie Du die anerzogenen Vorstellungen in Deinem Ego erkennst und den Weg, inwieweit sie in Dein tägliches Leben eingreifen.

Lektion 2 führt Dich in die praktischen Fertigkeiten ein, die Dir Befreiung bringen: Meditation. Wir besprechen die Bedeutung der Meditation, seine Effekte und seine Relevanz für die spirituelle Reise. Die praktischen Übungen werden Dir helfen beim Erforschen der Gedanken, die zum Flutkurieren tendieren, und die Lektion lehrt Dich eine wichtige Meditationstechnik.

Lektion 3 fokussiert sich auf Deine Denk – Erfahrungen. Wir besprechen die Schwierigkeit aufkommenden zwanghaften Denkens, der Unterschied zwischen bewusstem und unbewusstem Denken, und Wege Dein bewusstes Denken zu nähren. In diesem Kapitel fangen wir an, die Bedeutung der nicht-reaktiven Aufmerksamkeit zu verstehen und lernen die Kraft kennen, die vorhandene Muster durchbrechen kann. Die praktischen Übungen ermutigen Dich, eine neue Beziehung Deines Denkprozesses zu entwickeln, und fördern Bewusstsein so, als wenn Du selbst von Deinen Gedanken getrennt wirst.

Lektion 4 erörtert die Konzeption vom Selbst-Geformten-Ego und den Weg daran festzuhalten. Es erklärt, warum es eine Illusion ist, und wie es eine Lücke zwischen Deinem Leben und Deinem Bewusstsein schafft. Fokus lege ich auf eine alternative Erfahrung, dass des Authentischen Selbst; und das Thema Erleuchtung wird erforscht. Die vorgeschlagenen praktischen Übungen in dieser Lektion haben zum Ziel Dein Bewusstsein zu entwickeln, Deine Praxis in Meditation zu vertiefen und die unbekannten Tiefen Deiner Realität aufzudecken.

Lektion 5 beschreibt den neutralen Aspekt des Lebens, und zeigt, dass jeder Moment ein offener Raum ist, verzerrt und gefärbt durch persönliche Wahrnehmungen. In dieser Lektion erkennst Du durch die praktischen Übungen Situationen, bei dem Dein Verstand neutrale Momente verzerrt, und bestätigt das Resultat emotionaler Effekte.

Lektion 6 befasst sich mit dem spirituellem Konzept der Gegenwart und diskutiert eine Auswahl von Meditationstechniken, die zur Gegenwart führen. Durch das Kennenlernen verschiedener Meditationstechniken wirst Du in der Lage sein, die für Dich passendste zu finden. Die praktischen Übungen stellen Dir acht Techniken vor, von denen Du eine auswählen wirst, um sie für eine Woche zu praktizieren.

In Lektion 7 wird Unbeständigkeit thematisiert. Unbeständigkeit verstehen ist wesentlich, da es hilft zu realisieren, wie sinnlos das Festhalten oft ist. Diese Lektion erklärt auch den Unterschied zwischen abhängigen und unabhängigen Gefühlen, und den Effekt, den jede Art auf Deiner persönlichen Reise hat. Die praktischen Übungen werden Deine Veränderungen sichtbar machen, Dir erlauben eine mehr akzeptable Einstellung zu unvermeidlichen Veränderungen in Deinem Leben zu bekommen.

Lektion 8 verdeutlicht die Verbindung Deiner Gedanken und Gefühle und wie sie sich gegenseitig revitalisieren. Eine existierende Verknüpfung zwischen Gefühlen und körperlicher Empfindung wird aufgezeigt. Dieses Verständnis vergrößert die Möglichkeit, meditatives Bewusstsein zu erzielen. Die praktischen Übungen bringen diese Konzepte zusammen durch eine neue Meditationstechnik. Sie kreieren eine experimentelle Verknüpfung zwischen den Geschehnissen in Deinem Leben und den Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen, die sie begleiten.

Wie bereits erwähnt, wirst Du in jeder Lektion auf die praktischen Übungen, hingewiesen, diese auch zu praktizieren, denn sie sind mit den jeweiligen Themen verbunden. Diese Übungen sind unglaublich wichtig; Studenten, die dies praktiziert haben, bestätigten, dass es einen starken Einfluss auf ihrer spirituellen Reise und ihr Leben hat. Wir sollten auch bedenken, dass diese Reise zur Veränderung und zum Bewusstsein viel Aufmerksamkeit und Hingabe benötigt und sollte zu gleichen Teilen Theorie und Praxis kombinieren. Praxis muss auf Wissen basieren. Wenn der Hintergrund, der Sinn und Zweck einer Übung nicht klar ist, dann wird es hart sein, die Übung mit voller Aufmerksamkeit durchzuführen. Andererseits bringt das Aneignen von theoretischem Wissen ohne die praktischen Übungen nicht die gewünschte Transformation. Ein Thema zu besprechen ist ein wichtiger Beginn, aber es würde zu nichts führen, wenn es nicht in praktischen Übungen erlebt wird. Transformation wird nicht erfolgen nur weil man darüber spricht, aber es zu tun bringt Veränderung. Die Übungen sind so erstellt, dass sie Deine Aufmerksamkeit schärfen und Dich annähern an das Wissen zu Deinem authentischen Selbst. Du kannst über die größten tiefgründigsten Theorien und Ideen lesen, aber sie werden Dir immer fremd bleiben, wenn Du sie nicht in Dein Leben anwendest. Praxis ebnet Dir den Weg, die beschriebenen Ideen in diesem Buch Dir zu eigen zu machen. Es verbindet Dich zu Deinem Ego-Konzept, verbessert Deine Meditationstechnik und entwickelt Dein Bewusstsein und Wachstum, um Veränderung zu erzeugen. Lese die Ideen und Anregungen, betrachte sie und erlebe, erfahre die Übungen – das ist das Dreieck in diesem Buch, was angeboten wird, um die gewünschte Transformation zu erreichen.

Die Übungen sind unterteilt in „Hier und Jetzt“-Übungen und in wöchentliche Übungen. Die ersten sind Augenblick Experimente, die Du ausprobieren kannst während des Lesens. Es ist beabsichtigt, sofort die beschriebenen Ideen zu illustrieren. Wöchentliche Übungen beziehen sich auf das Thema der jeweiligen Lektion. Diese sind tief gehender und können zehn Minuten täglich für eine Woche dauern. Stelle sicher, dass Du den Übungen ausreichend Zeit und Platz widmest, um wirklich die volle Erfahrung auszuschöpfen und damit zu experimentieren. Während Du dieses Buch liest, lade ich dich dazu ein, die Übungen auch zu verändern, bestimmte Ideen auch zu verwerfen, um eigene andere zu entwickeln. Dies ist nie eine in Stein gemeisselte, feste und starre Erfahrung – forme es um in Deinen eigenen Weg.

Zusätzlich zu den Übungen veranschaulicht ein psychologisches Messwerkzeug (Maßstab / Fragebogen) die Themen und ermöglicht Dir, Dein eigenes Niveau zu dem jeweiligen beschriebenem Konzept zu testen. Zum Beispiel in Lektion 6, welche von der Kunst der Gegenwart und der Meditationstechnik handelt, schlage ich vor, einen Fragebogen auszufüllen, der Dein Niveau der Achtsamkeit im alltäglichen Leben misst. Alle Skalen, Tabellen und Fragebögen in diesem Buch sind psychometrische Bewertungen, die in einer Vielzahl von psychologischen Studien voll und ganz getestet und validiert worden sind. Es sollte bedacht werden, dass diese lediglich quantitative Messungen sind, die nicht Deine persönliche Erfahrungen vollständig erfassen können. Und doch wirst Du beim Abwägen Deiner Bewertung und ihrer Bedeutung in Bezug zu Deiner eigenen Erfahrungen, es einfacher haben, ein bestimmtes Konzept zu Deinem eigenen zu machen.

Während Du dieses Buch liest, könntest Du ein Journal erstellen in dem Du all die persönlichen Einblicke notieren kannst, die Du durch das Lesen und Praktizieren gewinnst. Wenn eine Idee, ein Hinweis kommt, die / der Dir relevant und wichtig erscheint, dann kannst Du dies in Deinem neuen Journal eintragen. Wenn Du das Buch gelesen hast, wirst Du durch Deine Notizen eine Dokumentation Deiner eigenen Reise haben. Das wird es Dir einfacher machen, den Sinn und das Wachstum Deiner persönlichen Schlussfolgerungen zu sehen.

Lektion 1: Psychologie und Spiritualität

Psychologie

Wir fangen mit einer simplen Definition von Psychologie und Spiritualität an, was später bei den Erörterungen als Referenzpunkt für diese Begriffe dienen wird. Das Wort „Psychologie“ kommt aus dem Griechischen: „psyche“ ist das Wort für „Verstand“ oder „Seele“, und „logos“ bedeutet studieren. In anderen Worten, Psychologie ist das Studium des Geistes oder der Seele. Beachtenswert ist, dass im Westen Psychologie nur als Studie des Geistes gesehen wird, während die Seele komplett ignoriert wird. Obwohl Psychologie die Disziplin hat, Verstand und Seele zusammenzubringen, war der reine analytische Ansatz im Westen unfähig die Seele mit einzubeziehen. Studenten, die an Lesungen über Psychologie an Universitäten teilnehmen, erzählen mir, dass sie vom Programm dieses Fachs enttäuscht sind. Viele von ihnen haben sich eingeschrieben, weil sie sich wirklich danach sehnten sich selbst und andere besser zu verstehen und ihr Selbstbewusstsein und ihre Weiterentwicklung zu verbessern. Zu ihrer Enttäuschung sahen sie sich viel Zeit mit Statistiken und anderen Aspekten der Psychologie konfrontiert und haben wenig Relevantes zur Selbstentdeckung erhalten. Diese Lücke zwischen ihren ursprünglichen Erwartungen und der Realität verursacht häufig Frustration. Ich glaube, dass alle Aspekte der Psychologie wertvoll sind, und ohne Statistik ist es nicht möglich hohe qualitative Untersuchungen zu leiten. Dabei bin ich überzeugt, dass das Fehlen des spirituellen Aspekts der Psychologie in den Lehrplänen den Kurs der Psychologie in eine Richtung gebracht hat, die uns nah an die essentiellen Fragen des Lebens bringt, aber sie nicht wirklich berührt.

Psychologie wie wir sie kennen, handelt vom Verstand: der Weg, wie wir denken, bewusst Konzepte formen, die Welt um uns herum verstehen und Sinn stiften.

Spiritualität

Religion vs. Spiritualität

Die Konzepte von Religion und Spiritualität sind oft verwirrend. Sie müssen jeweils für sich erzählt und geklärt werden. Historisch gesehen machte der Aufstieg des Säkularismus Mitte der 19.Jahrhunderts es notwendig eine Unterscheidung zwischen Spiritualität und Religion zu machen. Davor war eine religiöse Person automatisch als spirituell angesehen und umgekehrt. Säkuralismus befürwortet die Abkopplung von Religion, und noch Einzelne behielten ihre innere Spiritualität bei, schreiben dem neu und deutliche Konnotationen zu. Obwohl beide, Religion und Spiritualität, für bedeutungsvolle und transzendente Erfahrungen bezeichnet als „heilig“ sind, ist da ein gründlicher Unterschied zwischen ihnen: Religion lehnt sich an Gruppen-validierte organisierte Bedeutungen und Methoden, und schreibt spezifische Praktiken vor, die in der Gruppe gepflegt werden müssen. Es verbindet sich also die Suche nach dem Heiligen mit Gruppen validierten Bedeutungen. Auf der anderen Seite schreibt Spiritualität keine Regeln vor, Bedeutungen oder Methoden, um die Art seiner Suche zu bestimmen. Aus dem gleichen Grund ist es möglich Religion zu praktizieren und Gruppen-validierten Bedeutungen und Methoden zu folgen ohne tatsächlich spirituell zu sein, ohne sich in einer Suche für das Heilige oder für Transzendenz zu engagieren.

In einer Studie1, die wir durchgeführt haben, haben meine Kollegen und ich das Niveau der Spiritualität von 205 Teilnehmern gemessen. Wir haben ihre Suche zum Heiligen untersucht, z. B. ob sie oder ob sie nicht Transzendenz erlebt hatten, und ihren Sinn des Einssein mit der Umgebung. Wir haben auch die Bedeutung der religiösen Beteiligung in ihren Leben wie Manifestieren an ihrem Festhalten an Gruppen-validierten Bedeutungen und Methoden (z.B. Frequentieren der Besuche von Anbetungsplätzen). Vier Kategorien haben sich aus den Bewertungen herauskristallisiert für religiöses Engagement (R) und Spiritualität (S) – R+S-; R-S+; R+S+; R-S- – repräsentieren vier mögliche Kombinationen: hohes religiöses Engagement und niedrige Spiritualität, niedriges religiöses Engagement und hohe Spiritualität, hohes Niveau von beidem, und niedriges Niveau von beidem. In dem gleichen Experiment haben wir das Wohlbefinden der Teilnehmer gemessen, benutzt haben wir dabei die Kriterien: Niveau der Bedeutung des Lebens, Selbst-Aktualisierung (Erfüllung des eigenen Potentials) und den Willen die Entdeckung des Selbst-Wachstums zu unternehmen. Die Ergebnisse waren faszinierend. Zwei Gruppen, R+S+ und R-S+, wo Spiritualität mit oder ohne religiösem Kontext markant war, zeigte durchweg bessere Niveaus von Wohlbefinden. Die Gruppe mit den schlechtesten Werten für Wohlbefinden war die Gruppe R+S-, wo religiöses Mitwirken am höchsten, aber Spiritualität am niedrigsten war. Mit anderen Worten, die Resultate zeigen, dass Spiritualität, besonders die Aspekte Bedeutung im Leben, Selbsterfüllung, und Wachsen des Selbst, bedeutende Bestandteile für Wohlbefinden sind. Vor allem, wurde herausgefunden, dass Religion die Stärke hat, das Wohlbefinden zu verbessern, wenn sie Spiritualität enthält. Beachte, dass alle getesteten Aspekte des Wohlbefindens Produkte der eigenen inneren Erkundung waren und konnten nur aus der individuellen Suche entstehen. Nimm zum Beispiel den Aspekt „Bedeutung im Leben“. Dein Sinn für Leben entstammt Deiner individuellen Reise der Erkundung und von den Fragen, die Du stellst. Bedeutung im Leben ist nicht zu bekommen „von der Stange“, aber muss individuell konzipiert werden. Spiritualität steigt mit Deiner eigenen Kreativität, Deinem eigenen Mut und Deiner persönlichen Entscheidungen, alles mächtige Auslöser für Transformation.

Psychologie und Spiritualität: Der Treffpunkt

Was im Weg steht ein volles, freies Leben zu leben:

Das Konzept von Persönlichkeit und Ego

Ein Haupthindernis steht in Deinem Weg Dein Leben voll zu leben: Du erlebst das Leben nicht wie es wirklich ist. Du könntest denken, das ist seltsam: „Natürlich erlebe ich mein Leben, was sonst würde ich erleben?“ Meine Antwort ist, dass Du tatsächlich Deine persönliche Interpretation des Lebens erlebst. Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen Konditionierung und Freiheit. Wir sind selten in Berührung mit jedem und jeden Moment unseres Lebens, und sind deshalb unfähig direkt und klar das zu verbinden was immer unseren Weg kreuzt. Tatsächlich bringen die meisten von uns Ideen, Gedanken, Meinungen und Überzeugungen in unserer Interpretation in jeden Moment in unglaublichen Mengen ein. Dies verhindert erleben wie es ist. Stell Dir vor, die Sonne kommt heraus und badet Dich mit ihrem Licht und ihrer Wärme. Wenn Du Dich nun in der Wärme aalst und die Sonne genießt ohne weitere Reaktionen, würdest Du das Leben genießen wie es ist. Aber das ist fast unmöglich für die meisten von uns; eine Serie von Reaktionen erscheinen sofort auf in unserem Verstand: „Ich wünschte, es ist immer so warm“ oder „Es ist zu heiß, ich sollte Sonnenschutzcreme auftragen“. Jede Reaktion zieht uns von dem Erleben - wie es ist - weg und ersetzt es durch unsere persönliche Interpretation. Wir machen ständig die Erfahrung, aber es gelingt kaum, die vielen Schichten, die sie umhüllen zu durchdringen.

Was ist die Quelle dieser persönlichen Interpretation? Was ist es, dass die Begegnung des Lebens aus erster Hand verhindert? Psychologen bezeichnen es als Persönlichkeit. Spirituelle Lehrer nennen es Ego. Was ist Persönlichkeit? „Persönlichkeitsstruktur ist beschrieben in Bezug auf Komponenten, die (wenn sie erst einmal geformt sind) als stabil und dauerhaft gelten. Persönlichkeitsprozesse sind Beschreibungen von Motivationszuständen, die zu Verhalten führen, dessen Ausdruck durch diese Struktur vermittelt wird.“2 Das erste wesentliche Element dieser Definition ist, dass unsere Persönlichkeit aus Komponenten besteht. Viele Mosaiksteine kommen zusammen, um eine Struktur zu formen – das Selbst. Diese Komponenten sind ziemlich stabil und dauerhaft. Die Zeit vergeht und die Komponenten, die sich mit uns entwickeln, neigen dazu stabiler und fester zu werden. Individuelle Komponenten finden zu verschiedenen Momenten im Leben Anwendung, sie werden integraler Bestandteil unserer Persönlichkeit. Diese Komponenten stimulieren signifikant die Persönlichkeitsprozesse, die unsere Motivationszustände bestimmen. Die Motivation, die uns in bestimmten Momenten vorantreibt, hängt von den Komponenten ab, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Ob Du dazu tendierst enthusiastisch, gelangweilt, verbunden, engagiert zu sein, oder es verhinderst, hängt von inneren Komponenten ab, die Deine Motivationszustände generieren. Ich habe Menschen sagen hören: „Ich fühle mich antriebslos, das Gefühl kam einfach aus dem Nichts, Ich habe keine Ahnung, warum ich so fühle“. Aussagen wie diese zeigen, dass diese Personen, die so etwas äußern, blind sind für die Art und Weise wie ihre eigene Persönlichkeitsbestandteile arbeiten. Eigene Motivation (oder Mangel daran) ist nie zufällig; es entspringt einer mentalen Komponente und gibt Anlass zu bestimmtem Verhalten. Der Einfluss einer Persönlichkeitskomponente endet nicht mit Motivation, sondern betrifft auch das eigene Verhalten, die eigene Wahl und das eigene Handeln. Darum hat es einen sehr realen Einfluss auf das Leben und den Weg wie Menschen es erleben. Der letzte Teil der Definition handelt vom Vermitteln. Die Struktur unserer Persönlichkeit ist ein Vermittler, der unsere Verhaltensausdrücke bestimmt. In anderen Worten, das Erleben eines bestimmten Moments und das Verhalten beinhaltet selten eine direkte Schnittstelle, weil eine Persönlichkeitskomponente in der Mitte steht und zwischen ihnen vermittelt. Diese Vermittlung resultiert eher als eine unvoreingenommene Erfahrung des Lebens.

Vom spirituellen Standpunkt aus spielt das Ego die gleiche Rolle. Das Ego besteht aus Glauben, Erwartungen und Sehnsüchten, welche zusammen genommen den Stoff unserer Erfahrungen webt. Ähnlich zur Persönlichkeit, das Ego betimmt unsere Gedanken, Emotionen und Reaktionen, vergleichbar mit einem Puppenspieler, der die Figuren mit unsichtbaren Fäden kontrolliert. Der Prozess ist so natürlich, dass die meiste Zeit die Menschen sich dessen nicht bewusst sind, dass ihre Reaktion einem bestimmten Aspekt ihres Egos entspringt. Ständig versäumen wir die Ursachen unserer Reaktionen zu erkennen, weil uns die Werkzeuge fehlen, um die Verbindung zwischen ihnen zu bemerken. Wir sind blind für die Fäden, die uns manipulieren.

Das Ego könnte beschrieben werden als das Auge durch welches der Geist Realität wahrnimmt. Wenn Du einen bestimmten Moment angehst, siehst Du nicht wirklich das was wirklich ist, weil Dein Sinn des Sehens den Filter des Ego durchläuft. Stell Dir vor, Dein Ego ist eine Sonnenbrille, die je nach Situation ihre Farbe wechseln kann. Viel auf unserer Wachstumsreise handelt davon, dass wir realisieren diese Brillen zu tragen, und entwickeln die Option, diese Brillen abzunehmen, wenn wir es möchten.

Es ist sehr einfach zu merken,dass das Konzept der Persönlichkeit und des Egos sehr ähnliche Grundlagen haben. Sie beide handeln von dem Konstrukt was wir als unser selbst betrachten.

Obwohl verschiedene lexikalische Begriffe benutzt werden, ist die Bedeutung jedoch bemerkenswert ähnlich. Während ich Psychologie und Spiritualität studiert habe, merkte ich, dass sie viele Punkte gemeinsam haben, werfen ähnliche Fragen auf, und sind oft verwoben trotz ihrer unterschiedlicher Titel.

Hier und Jetzt Übung 1:
Benennen Deiner Ego Konzepte

Beschreibe in Deinem Journal ein zentrales Ego Konzept für wichtige Bereiche in Deinem Leben, wie romantische Beziehungen, Arbeit, Familie, Freunde und Freizeit. Schaue nach einem anderen Ego-Konzept in jedem Bereich. Versuche Dich in Deiner Suche an Deine Erwartungen von Menschen zu erinnern, Deine Bedürfnisse oder Gefühle, Deine Einsichten über Dich selbst, Deine Überzeugungen über den Bereich – jedes davon ist ein Beispiel eines Ego Konzeptes.

Warum muss ein Ego kreiert sein?

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du nicht klar verstanden hättest, wer Du bist und was Du magst oder nicht magst? Die meisten von uns würden ziemlich verwirrt sein. Unsere persönlichen Einsichten über unser Leben und uns selbst sind ein Sicherheitsnetz, dass uns vor einer Realität schützt, die ansonsten verwirrend gewesen wäre. Weil wir uns unbehaglich mit dem Unbekannten fühlen, streben wir dazu Realität so verständlich wie möglich zu machen durch Sammeln von Wissen durch unsere Erfahrungen, und transformieren es in etwas was wir als „objektive“ Wahrheit wahrnehmen: Das ist der Weg unter bestimmten Umständen zu reagieren, ich mag dies, aber nicht das, ich mag diese Person aber nicht jene… Natürlich, diese Aufzählung repräsentiert Komponenten unseres Egos oder unserer Persönlichkeit und kreiert einen Sinn für Stabilität und Vertrautheit in einer Welt, die ansonsten als chaotisch wahrgenommen würde. Zu realisieren, dass ich vermeiden sollte, meine Gefühle mit Kollegen zu teilen, weil sie in der Vergangenheit nicht diskret waren, würde mir eine bessere Kontrolle über den Prozess geben, meine Freunde zu wählen, also hätte ich eine persönliche Richtlinie, der ich folgen kann. Obwohl es den Preis hätte, das meine Wahl begrenzt wäre. Es bleibt die Tatsache, dass dies mein Leben einfacher, stabiler und berechenbarer macht. Hier ist die Begründung:

Wir kämpfen, um uns sicher zu fühlen, weil wir das Unbekannte fürchten.

Wir sind sehr vertraut mit unseren Charaktereigenschaften und unseren Eigenkonzepten.

Wir können verschiedene Situationen voraussehen. Das bedeutet, dass es weniger Unbekanntes in unseren Leben gibt.

Wenn das Leben mehr voraussehbar ist und scheint sicherer, dann sind wir nicht so ängstlich und es ist nicht so unbehaglich.

Diese Rationalisierung erklärt unser Bedürfnis nach Ego-Konzepten. Mit jedem Ego-Konzept, das in unserem Geist geformt ist, fühlen wir, dass das Erleben der Welt besser kontrollierbar wird. Sie sind Teil des Strebens nach einem sicheren Leben. Sie sind das Gegenmittel zu, was wir als stressige Existenz wahrnehmen, wo alles zu jedem Moment geschehen kann.

Psychologische Messung 1:
Fragebogen Persönliches Bedürfnis für Struktur

Der Frageboden Persönliches Bedürfnis für Struktur3 wurde entwickelt, um Deinen Bedarf an Struktur und Deine fehlende Reaktion auf Struktur zu beurteilen. Das Ergebnis dieses Fragebogens ist höchst relevant im Kontext zum Streben nach Sicherheit im Leben, was einlädt zum Bilden von Ego-Konzepten.

Anweisung: Lese die folgenden Aussagen und entscheide wie stark Du dem zustimmst gemäß Deinen Einstellungen, Deinen Überzeugungen und Deinen Erfahrungen. Es ist wichtig für Dich zu realisieren, dass es hier keine falschen und richtigen Antworten gibt zu den Aussagen. Menschen sind unterschiedlich, und wir sind interessiert, wie Du fühlst. Bitte beantworte entsprechend der folgenden 6-Punkte-Skala:

1

Stimme stark nicht zu

2

Stimme moderat nicht zu

3

Stimme Leicht nicht zu

4

Stimme leicht zu

5

Stimme Moderat zu

6

Stimme stark zu

1

Es ärgert mich in eine Situation zu gehen, ohne zu wissen was ich von dieser Situation erwarten kann.

 

2

Es stört mich nicht, wenn Dinge meine tägliche Routine unterbrechen

 

3

Ich genieße es, ein klares und strukturiertes Leben zu haben.

 

4

Ich mag es, dass alles seinen Platz hat und alles an seinen Platz ist.

 

5

Ich genieße es, spontan zu sein.

 

6

Ich finde, dass ein gut-geordnetes Leben mit regulären Zeiten mein Leben langweilig macht.

 

7

Ich mag keine Situationen, die ungewiss sind.

 

8

Ich hasse es, meine Pläne in letzter Minute zu ändern.

 

9

Ich hasse es, mit Menschen zusammen zu sein, die unberechenbar sind.

 

10

Ich finde eine Routine, die es ermöglicht mein Leben mehr zu genießen.

 

11

Ich genieße das Hochgefühl in unberechenbaren Situationen.

 

12

Ich empfinde es als unangenehm, wenn die Regeln in einer Situation nicht klar sind.

 

Auswertung: Die endgültige Wertung wird durch den umgekehrten Wert (1=6, 6=1,2=5, 5=2, 3=4, 4=3) der Punkte 2, 5, 6 und 11 und die Summe aller 12 Punkte erreicht. Deine Bewertung ist das arithmetische Mittel der 12 Punktwerte.

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