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Bewerben ohne Bullshit

Dieses Buch ist anders als andere Bewerbungsratgeber. Sie werden in diesem Buch keine Mustervorlagen für Ihre Bewerbung finden und auch keine „todsicheren“ Tipps für Ihren Erfolg.

Und das aus gutem Grund: Eine Bewerbung sollte authentisch Ihre Persönlichkeit zeigen und nicht das, was Autoren von Bewerbungsratgebern darüber denken, was Unternehmen hören möchten. In diesem Buch lernen Sie sich selbst besser kennen und entwickeln Ihren persönlichen Weg, wie Sie ohne Bullshit zum Traumjob kommen.

Dr. Frank Knoche hat in den letzten 10 Jahren als Headhunter und Berater unzählige Bewerber mit Unternehmen zusammengebracht. In diesem Buch räumt er mit Mythen aus dem Bewerbungsalltag und mit vermeintlichen Karrieren auf: „Mit diesem Buch möchte ich Sie motivieren, sich authentisch zu bewerben und niemanden zu imitieren. Nur so haben Sie die Chance, Ihren Traumjob zu finden und diesen auch lange mit Freude auszufüllen“. Dr. Frank Knoche ist geboren und aufgewachsen in Nordhessen und lebt aktuell in Hamburg.

„Interessant und kurzweilig geschrieben. Herr Dr. Knoche gibt wertvolle Anregungen und Hilfestellungen nicht nur für Festangestellte, sondern auch für Freelancer und Interim Manager.“

Heiko Siemssen, Geschäftsführer
www.ifellow.de

„Ein hervorragendes Buch. Strukturiert und prägnant. Ein Muss für Bewerber, und auch für Unternehmen.“

Jürgen Paul, Geschäftsführer
Nord Project Immobilien und Beteiligungs-GmbH

„Bei sich selbst anfangen hilft, damit der Berufsweg nicht zur Achterbahn wird. Frank Knoche hat auch mir die Augen geöffnet. Großartig.“

Dr. Barbara Ilievski, Psychiaterin

Frank Knoche

Bewerben ohne Bullshit

Authentisch zum Traumjob

Ein Buch mit Entscheidungshilfen

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

1 Gibt es Bilderbuchkarrieren?

Wie komme ich zum Traumjob?

2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer – eine schwierige Beziehung

Fachkräftemangel-Bullshit

Unternehmenskultur-Bullshit

Employer Branding-Bullshit

Entscheidungsunfähigkeit von Unternehmen

3 Die eigene Jobzufriedenheit steigern

Ist-Analyse: Meine aktuelle Jobzufriedenheit

Was einen guten Job ausmacht

Sinnstiftende Arbeit

Klare Ziele und Anerkennung

Persönliche Weiterentwicklung

Identifikation mit dem Unternehmenszweck

Persönliche Beziehungen

4 Wann Sie einen Jobwechsel in Erwägung ziehen sollten

Die Vorteile von persönlichen Beziehungen bei einem Jobwechsel

Entscheidungshilfen für Ihren Jobwechsel

In der Ruhe liegt die Kraft

5 Jobs, die zu Ihnen passen

Meine Leidenschaften

Lessons learned aus meinen früheren Jobs

Meine Job-Positivliste

Meine Job-Negativliste

Meine Glücksmomente

Meine Fähigkeiten

Meine XING- und LinkedIn-Profile

Mein persönliches Job-Cockpit

6 Authentisch zum Traumjob

Der „Ich werde schon gefunden”-Bullshit

Der „In meiner Branche kennt man mich”-Bullshit

Der „Mein Headhunter besorgt mir einen Job”-Bullshit

Die breit gestreute Initiativbewerbung ist Bullshit

Bewerben über Jobanzeigen

Ihre Masterstrategie zum Traumjob

Besonderheiten bei der Jobsuche ab 100.000 € Jahresgehalt

7 Authentisch im Bewerbungsprozess

Das authentische Bewerbungsanschreiben

Der authentische Lebenslauf

Das authentische Bewerbungsgespräch

Der „Killerfragen”-Bullshit

Wenn’s beim ersten Mal mit dem Traumjob nicht geklappt hat

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in diesem Buch in der Regel die männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein. Sämtliche Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.

1 Gibt es Bilderbuchkarrieren?

Alles schien für Michael Werner perfekt zu laufen. Seit fast vier Jahren war er nun schon Brand Manager bei einem internationalen Technologiekonzern in Hamburg.

Michael Werner hatte ein hohes Ansehen im Unternehmen. Die Kollegen respektierten ihn und sein Chef gab ihm große Freiheiten. Mit drei Kollegen spielte er sogar gemeinsam Fußball. Auch die Liebe seines Lebens hatte Michael Werner in Hamburg kennengelernt. Vor kurzem hatte er Cecilia – inzwischen schwanger – geheiratet. Es war ein tolles Fest, bei dem fast die gesamte Marketingabteilung seiner Firma präsent war. Sogar sein Chef mitsamt Gattin hatte die ganze Nacht mitgefeiert und das Fest erst im Morgengrauen verlassen. Das Leben von Michael Werner konnte nicht besser laufen. Eigentlich.

Eigentlich war alles perfekt – sowohl privat als auch beruflich. Seine Arbeit als Brand Manager machte ihm sehr viel Spaß. Sein Job war sicher. Die Abläufe in der Firma waren so gut eingespielt, dass er selten Überstunden machen musste und viel Zeit mit seinen Freunden und mit Cecilia genießen konnte. Aber irgendwie dachte Michael Werner, dass da noch mehr kommen muss.

Michael Werner war bereit für den nächsten Karriereschritt. Er bewarb sich auf mehrere Marketingleiter-Positionen im In- und Ausland. Nach der fünften Bewerbung ging alles sehr schnell: Urs Gerber, der Inhaber eines Schweizer Familienbetriebes mit 800 Mitarbeitern war begeistert von Michael Werner. Nach dem altersbedingten Ausscheiden des bisherigen Marketingleiters suchte er „einen dynamisch-kreativen Macher, der mit neuen Marketingideen die Internationalisierung des Schweizer Familienunternehmens nachhaltig begleiten“ konnte. Michael Werner war seine Idealbesetzung.

Auch Michael Werner war begeistert von der Visionskraft des Schweizer Unternehmers und seiner marktführenden Designprodukte. Nicht zu verachten war auch das Schweizer Gehalt, welches fast doppelt so hoch war wie sein bisheriges Brand Manager-Gehalt in Deutschland. Schnell wurde man sich handelseinig und schon drei Monate später sollte Michael Werner seine neue Position in der Schweiz antreten.

Der Abschied in Hamburg war tränenreich. Die alten Kollegen schenkten Michael Werner einen „Notfallkorb“ mit Hamburger Spezialitäten wie Labskaus und Helbing Kümmel sowie ein Gruppenfoto auf dem alle ein „We will miss you, Michi“-Shirt trugen. Die Fußballfreunde zogen mit Michael Werner ein letztes Mal über die Reeperbahn. Nicht nur Michael, sondern auch Cecilia Werner freute sich auf den gemeinsamen nächsten Lebensabschnitt in der Schweiz: Neuland für die werdende Familie. Die Vorfreude darauf war bei beiden sehr groß.

In der Schweiz angekommen zogen Michael und Cecilia Werner zunächst in eine möblierte Wohnung, die Urs Gerber ihnen zur Verfügung stellte. Die Einrichtung war zwar etwas altbacken, aber für den Anfang völlig in Ordnung. „Erst mal die Probezeit überstehen und dann bauen wir uns unser Nest“, so Michael Werner zu seiner hochschwangeren Cecilia.

Beruflich lief alles perfekt. Michael Werner konnte sehr schnell Akzente setzen und wurde auch in seiner Führungsfunktion von seinen Schweizer Mitarbeitern sehr geschätzt. Auch privat lief alles bestens: Die kleine Leonie kam zur Welt und Familie Werner fand nach sieben Monaten eine schöne Wohnung direkt an einem Berghang.

Während Cecilia Werner sich ausschließlich um die kleine Leonie kümmerte, hatte Michael Werner beruflich sehr viel um die Ohren. Gemeinsam mit Urs Gerber bereitete er drei Produktlaunches für das nächste Jahr vor. Urs Gerber war für ihn mehr als nur ein Chef, er war zu einem väterlichen Freund geworden. So überraschte es Michael Werner nicht, dass Urs Gerber Cecilia und ihn zu seinem 60. Geburtstag einlud.

Der 60. Geburtstag fand mit 300 Gästen in einem Chalet in der Nähe des Firmensitzes statt. Nicht nur die örtliche Presse war zahlreich vertreten. Auch lernte Michael Werner die 29jährige Alina, die einzige Tochter Urs Gerbers, auf der Feier kennen. Alina Gerber hatte Design in Paris und London studiert und war nach Ende des Studiums zwei Jahre um die Welt gereist und nun wieder zurück in der Schweiz.

Der 60. Geburtstag hielt eine Überraschung für alle bereit: Urs Gerber verkündete mit Stolz, dass ab dem nächsten Januar Alina Gerber als Chief Design Officer in das Familienunternehmen eintreten würde. Damit hatte Michael Werner nicht gerechnet. Er war erstaunt und hatte gemischte Gefühle. Einerseits freute er sich auf die Zusammenarbeit mit Alina, die als kreative Designerin bestimmt weiteren neuen Schwung in das Unternehmen bringen würde. Andererseits fragte er sich, welche Rolle Alina zukünftig einnehmen würde. Wären er und Alina auf gleicher Ebene? Oder wäre Alina quasi eine zweite Inhaberin? Hoffentlich würde sich das gut einspielen.

Cecilia und Michael Werner verbrachten mit der kleinen Leonie die Weihnachtsfeiertage und Silvester in Hamburg. Sie reisten am 7. Januar in die Schweiz zurück. Als Michael Werner am nächsten Tag zur Arbeit erschien, war Alina Gerber schon dort. Irgendwie herrschte eine merkwürdige Stimmung im Unternehmen.

Schnell merkte Michael Werner, dass Alina nicht die erhoffte Designverstärkung war, sondern sehr stark in seinen Verantwortungsbereich eingriff. Es kam zu ersten Konflikten zwischen Michael Werner und Alina. Und auch der Dialog mit Urs Gerber war nicht mehr so herzlich wie früher. Nach drei Monaten kam das Aus: Michael Werner wurde wegen unüberbrückbarer Differenzen mit Alina Gerber freigestellt.

Noch immer fassungslos von den Ereignissen nahm Michael Werner in der darauffolgenden Woche Kontakt mit einigen Personalberatern, unter anderem auch mit mir, auf: „Herr Knoche, ich brauche einen neuen Job als Marketingleiter. Ganz egal in welcher Branche.“

Ich beruhigte Herrn Werner und riet ihm, nichts zu überstürzen und sich erst mal selbst klar zu werden, wie der nächste Karriereschritt aussehen solle, damit er nicht „vom Regen in die Traufe“ komme. Gleichzeitig versprach ich ihm, die Augen offen zu halten. Vom Gehalt her wollte sich Herr Werner zunächst nicht verschlechtern. Dies machte es für ihn schwierig, innerhalb der Zeit der Freistellung eine adäquate Position zu finden.

Nachdem die Zeit der Freistellung zu Ende war, hatte Herr Werner noch immer keine neue Herausforderung gefunden. In seiner Not hatte er auch Kontakt mit seinem alten Chef in Hamburg aufgenommen. Seine damalige Position war inzwischen besetzt. Weitere Positionen im Marketing waren dort aktuell nicht vakant.

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