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Berlin - Kabul - Kathmandu

Hast du Lust, mit mir auf die Reise zu gehen und jeden Tag neue Abenteuer zu erleben? Möchtest du mit mir 25.000 Kilometer zurücklegen, dabei durch eindrucksvolle Landschaften fahren und die Bekanntschaft mit fremdartigen Menschen und Kulturen machen? Willst du mit mir die Beziehungen innerhalb der Reisegruppe beobachten?

Kann ich dir meine Gedanken und Erlebnisse auf dieser Reise anvertrauen?

© 2018 Borghild Wicke-Schuldt

Verlag und Druck: tredition GmbH, Hamburg

ISBN  
Paperback: 978-3-7469-0261-6
Hardcover: 978-3-7469-0262-3
e-Book: 978-3-7469-0263-0

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

Vorworte

Reisevorbereitungen

Türkei

Im Eiltempo durch das Kriegsgebiet

Ein Schuss, ein Knall - ein Überfall

Iran

Westlicher Einfluss im Persischen Reich

Viele Einladungen und Bekanntschaften

Drei fehlgeschlagene Badeversuche und eine unheimliche Nacht

Afghanistan

Nachtfahrt durch die Wüste

Angenehme Tage im Freak-Paradies Kabul

Persönliche Probleme mit dem 3.Mann

Pakistan

Der erste Monsunregen und tropische Hitze

Indien

Fahrt durch ein überbevölkertes Land

New Delhi - Gegensätze prallen aufeinander

Benares - Wallfahrtsort am Ganges

Nepal

Fahrradtouren zu den Tempeln im Kathmandu-Tal

Erdrutsche verschütten die Straßen

Pokhara- ein verschlafenes Städtchen

Indien

Gruppenprobleme

Konsumrausch im Massenelend

Pakistan

Kriegerische Traditionen am Khyber-Pass

Afghanistan

Kauf- und Tauschgeschäfte in Kabul und Herat

Abstecher in die Berge des Hindukusch:

Auf dem Kopf des Buddha in Bamiyan

Ein wilder Ritt entlang der Gebirgsseen

Iran

Nur noch Ärger mit dem Wagen

Türkei

Türkei im Fasten- und Fressmonat

Europa

Mein einsames Abenteuer auf Thasos

Die Zivilisation hat uns wieder

Heimkehr der Totgeglaubten

Nachruf aus Kabul

Ein ernstes Nachspiel

Was kostete die Reise?

Anhang

Zur Geschichte Afghanistans

Invasion der Sowjetunion

Koran Schulbücher als ideologische Waffe der USA

Militäreinsatz von NATO und Bundeswehr

Reisewarnung

Buchempfehlung, Quellen und Literatur

Vorwort im Januar 1986

Dieses Buch berichtet von einer Reise, die im Jahr 1974 fünf junge Leute aus Berlin mit einem VW-Bus quer durch die orientalischen Länder geführt hat. Von Berlin ausgehend reiste die Gruppe durch die Türkei, Iran, Afghanistan, Pakistan und Indien bis nach Nepal. Von dort legte sie die Rückreise auf demselben Landweg zurück: von Nepal über Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und die Türkei nach Westdeutschland und Westberlin. Liest man nun die Anfangsbuchstaben der durchquerten Länder Asiens hintereinander, so führte die Reise von TIAPIN nach NIPAIT.

Die historische Dimension meiner Reise als Hippie- Mädchen ist mir zehn Jahre später klar geworden an den Reaktionen anderer Leute, denen ich beiläufig von meiner großen Reise erzählte. So großes Erstaunen, so viele Fragen: Was? Über Land seid ihr nach Nepal gefahren? Tatsächlich waren es Anfang der Siebziger Jahre sehr viele junge Leute aus der Bundesrepublik und aus Westberlin, die einen Trip nach Indien und Nepal auf dem Landweg gemacht haben.

Für angeflogene Neckermann-Touristen gab es in Nepal 1974 erst ein einziges Hotel. Der Himalaya-Tourismus mit seinen Trecking-Touren steckte noch in den Anfängen. Heute trifft man viele Leute, die ihren Urlaub in Indien, Ceylon oder Nepal verbringen; ein paar Stunden im Flugzeug, beim Reisebüro gebucht, meist inklusive Hotel und Rundfahrten. Teuer, aber das ist nichts Außergewöhnliches mehr.

Du kannst diese Reise über den Landweg heute nicht mehr durchführen aufgrund veränderter politischer Verhältnisse in einigen Ländern. Massiv erschwert wurden Reisen wie diese bereits im Jahr 1977 durch die Revolution im Iran gegen das Schah-Regime. Bei uns Studenten in Berlin stieß diese Revolution zunächst auf Begeisterung. Später kristallisierte sich aber im Iran ein noch schrecklicheres reaktionäres Terror-Regime unter dem islamischen Oberpriester Khomeyni heraus, das in einem acht Jahre andauernden Krieg gegen den Irak Hunderttausenden von Iranern und Irakern das Leben kostete.

Den größten Einbruch aber in die politische Lage der asiatischen Länder bedeutete der Einfall der Sowjetischen Armee in Afghanistan Ende Dezember 1979. Afghanistan war schon 1974 eines der ärmsten Länder der Welt. Dennoch war es immer auf seine Unabhängigkeit bedacht und hat diese über Jahrhunderte hinweg gegen alle Invasoren tapfer und erfolgreich verteidigt. Als blockfreies Land der Dritten Welt hatte es seinen Sitz in der UNO. Mit brutalem Terror geht die Sowjetarmee nun schon seit sechs Jahren gegen das afghanische Volk vor, das einen verzweifelten Guerillakampf gegen die Besatzerarmee führt. Den Menschen in Afghanistan gelten meine besondere Sympathie und mein Engagement. In Afghanistan habe ich die schönsten Tage auf der ganzen Reise erlebt und die freundlichsten und nettesten Menschen kennengelernt.

Willst du nun wirklich mitfahren?

Okay, dann soll die Reise losgehen!

Im Jahr 1986 hatte noch keiner der Verlage, denen ich mein abgetipptes und ergänztes Tagebuch angeboten hatte, Interesse daran.

Zweites Vorwort im März 2001

Inzwischen ist das neue Jahrtausend angebrochen. Die Welt hat sich verändert. Deutschland ist nicht mehr in Bundesrepublik und DDR geteilt. Es gibt nicht mehr Westberlin als Insel inmitten des „feindlichen“ Ostblocks. Die Mauer ist gefallen, die innerdeutsche Grenze mit ihren immensen Sicherungsanlagen existiert nicht mehr.

Die Militärblöcke NATO und der Warschauer Pakt stehen sich nicht mehr feindlich gegenüber. Der Warschauer Pakt wurde aufgelöst, die NATO erweitert sich zum Osten Europas. Der Kalte Krieg ist vorbei.

Dieses Tagebuch vermittelt dem Leser/der Leserin das Lebensgefühl einer jungen Frau der nach 68er Generation. Als „Gammler“, „Hippies“, „Freaks“ fühlten wir uns. Wir hatten eine kritische Lebenseinstellung gegen alle etablierten Spießer.

AIDS war damals noch kein Thema, und so hatte man in sexueller Hinsicht alle Freiheit. Wir hatten keine Scheu vor Haschisch und Marihuana, verzichteten jedoch auf die Erfahrung mit anderen Drogen.

Wir diskutierten miteinander auf der theoretischen Grundlage von Psychoanalyse und Marxismus und lebten mit der Sorglosigkeit von jungen Menschen in den „wilden Siebzigern“.

Jetzt konnte ich mein Manuskript in den PC eingeben und Fotos einscannen. Ich habe es vielfach kopieren und binden lassen und im Bekanntenkreis verschenkt und verliehen.

Drittes Vorwort im Januar 2018

Nun ist das neue Jahrtausend bereits „volljährig“ geworden. Die Studenten-Revolution der 68er feiert ein halbes Jahrhundert Jubiläum. Mein Tagebuch als Zeitdokument aus den „wilden Siebzigern“ wird nun allen zugänglich gemacht, die sich für diese Zeit und diese Reise interessieren.

Der Reisebericht zeigt, dass der Islam eine friedliche und menschenfreundliche Religion ist, die fremde Menschen nicht wegen ihrer anderer Sitten oder Religion ausschließt. Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber Fremden haben einen hohen Stellenwert.

Die USA und Russland nehmen Einfluss auf Wirtschaft und Politik und schüren zu diesem Zwecke Unruhen. Sie bringen Waffen in die Länder, lassen Stellvertreterkriege führen, stationieren Soldaten und führen blutige Kriege.

In den USA wurde ein islamistisches Erziehungsprogramm entwickelt, um die Kinder in Afghanistan zu fanatischen Kämpfern gegen Invasoren und Andersgläubige ideologisch auszubilden. Die Folgen einer bösen Saat von Hass und Gewalt als religiöse Ideologie treffen uns heute auch in unserem Land.

Ich habe einen Anhang zur Entwicklung in Afghanistan beigefügt.

Das Tagebuch wird ungekürzt und unzensiert mit einigen Ergänzungen wiedergegeben. Die Namen der Mitreisenden wurden geändert.

Reisevorbereitungen

Halt, nicht so schnell! Erst muss ich dir noch schnell einiges zur Vorgeschichte erzählen:

Im Frühjahr 1974 war ich vom Südwesten Deutschlands nach Westberlin gezogen. Ich hatte dort einen Studienplatz für Erziehungswissenschaften bekommen. Bei einer netten Wohngemeinschaft in Berlin Lichterfelde hatte ich ein Zimmer gefunden. Ich lebte mit drei weiteren Leuten zusammen in einem kleinen Gartenhaus, mitten im Grünen.

Da ich zuvor ein halbes Jahr lang in einem Krankenhaus gearbeitet hatte, während ich noch bei meinen Eltern lebte, konnte ich eine Menge Geld zusammensparen. Mein Entschluss war klar: Ich wollte eine große Reise machen. Meine ersten Semesterferien sollten dafür genutzt werden.

Die Sehnsucht nach der Ferne war mir wohl von meinen Vorfahren vererbt worden:

„Opa, erzähl mir doch noch einmal, wie du mit den Indios auf Matten den Popocatepetl hinunter gerutscht bist!“ Immer wieder wollte ich diese Geschichte hören, seit ich fünf war. Mein geliebter Opa war nämlich bereits 1910 bis 1913 beruflich in New York, in Mexico und auf Kuba gewesen. Mein Opa sprach fließend Spanisch und rauchte nach dem Essen eine Havanna-Zigarre. Sein Sohn, Bruder meiner Mutter, war auch bereits Anfang der 60er Jahre beruflich im Ausland tätig. Er schickte uns Briefe aus Indien und aus afrikanischen Ländern. Im Jahr 1962 führte er bei uns zuhause einen selbst gedrehten Farbfilm mit Giraffen in Südafrika vor, was mich damals so beeindruckte, dass ich in einem Schulaufsatz davon berichtete.

Die Familie meines Vaters war ebenfalls vom Fernweh befallen. Mein Vater erzählte mir begeistert von seinem Großonkel Hugo, der nach Amerika und Kanada gereist war, um dort als Pelzhändler mit den Indianern Felle einzuhandeln. Bei seinen Besuchen beeindruckte er die Kinder mit seinen Erzählungen von den Indianern. Dieser Urgroßonkel hatte den Mut, mit dem Zeppelin über den Atlantik zu reisen. Die Schwester meiner Großmutter, Großtante Grete lebte einige Jahre lang als Lehrerin in Brasilien.

Mein Vater ging nach dem Abitur zur Marine. Mit 18 Jahren durfte er im Rahmen seiner Ingenieursausbildung eine neunmonatige Weltreise auf einem Kriegsschiff machen. Das war in den Jahren 1935/36. Gerne hörte ich die Geschichte vom Maskottchen auf dem Kriegsschiff, einem Kragenbären, der von einem Matrosen als „Tierbändiger“ versorgt wurde. Oder von der Äquatortaufe, wo der Meeresgott Neptun persönlich erschienen war.

Und der ferne Bruder meines Vaters lebte und arbeitete in New York, Tokio, Hongkong und Singapur.

Durch die Briefe meiner Onkel hatte ich eine stolze Briefmarkensammlung zusammengebracht. Mein Taschengeld investierte ich für die Ergänzung meiner Sammlung durch den Kauf von Briefmarken aus weiteren Ländern. Meine Briefmarken führten mich in die weite Welt.

Ich fand eine Anzeige im Berliner TIP-Magazin und meldete mich als Mitfahrerin bei einer Gruppe, die nach Nepal fahren wollte. Es waren vier Studenten von Anfang bis Mitte Zwanzig. Sie suchten noch eine fünfte Person als Mitreisende in einem VW-Bus.

Die Gruppe bestand aus zwei Männern, das waren Kurt und Peter: Kurt war 24, groß, schlank, sportlich und trug einen Bart und schulterlange dunkle Haare. Er war der Organisator der Reise. Peter war etwas jünger, kleiner, hatte längere blonde Haare und ein rundes Gesicht mit ausdrucksvollen braunen Augen. Er wirkte weicher als Kurt. Beide Männer waren Freunde und hatten vor, eventuell zusammen in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Sie hatten die Idee mit der Reise gehabt.

Zwei Frauen hatten sich schon unabhängig voneinander dazu gesellt, das waren Inge und Renate. Inge war über 1.80 m groß und sehr schlank. Sie hatte ein längliches Gesicht, das von glatten und kurzen rotbraunen Haaren umrahmt wurde. Sie war 23 Jahre alt. Renate war kleiner als ich, etwa 1,65 cm. Dunkelblonde Locken umspielten ihr freundliches rundes Gesicht. Sie hatte eine stämmige, aber nicht dicke Figur und war die Jüngste der vier, nämlich 21 Jahre alt. Ich war nun die letzte und fünfte Person und zugleich die dritte Frau.

Ich wurde informiert über die Route und das Reiseziel und die Vorbereitungen, die getroffen werden mussten. Das waren vor allem wichtige Impfungen, die ich innerhalb der drei noch verbleibenden Wochen durchführen lassen musste: dreimal Tetanusspritzen, zweimal Pocken-Impfung, eine Impfung gegen Cholera, eine Polio- Schluckimpfung und die Einnahme von Typhoral Tabletten.

Die Verabreichung der vielen Impfstoffe in der kurzen Zeit hatte mich völlig umgehauen. Ich lag fiebernd im Bett und fühlte mich mehr tot als lebendig. Ziemlich tot sogar, zwei Tage lang. Ich konnte nicht einmal mehr die Augen aufmachen.

Am zweiten Tag bekam ich einen heftigen Schweißausbruch und dann erinnerte sich mein Körper wieder an seine normalen Funktionen. Langsam konnte ich wieder meine Glieder bewegen - erst die Fußzehen, dann die einzelnen Finger, dann die Hand, den Arm. Dabei dachte ich an den biblischen Spruch von Jesus als Wunderheiler: „Nimm dein Bett und wandle!“ Ich schlug die Augen auf, stand auf und duschte mich. Nun war die Krise vorbei und ich war wieder gesund. So konnte ich die Reise doch noch in gutem körperlichem Zustand antreten.

Kurt und Peter hatten spezielle Reisevorbereitungen getroffen: Einen Tag vor der Abreise ließen sich die beiden Männer ihre Haare millimeterkurz abschneiden. Das rief bei uns Frauen großes Gespött und Gelächter hervor, denn in diesen Jahren liefen alle Männer mit mindestens schulterlangem Haar herum. Auf seinen kurzgeschnittenen Bart wollte Kurt allerdings nicht verzichten. Aber die Beiden waren fest davon überzeugt, dass kurze Haare bei einem solchen Trip notwendig seien, um über die Grenzen gelassen zu werden.

„Ich habe schon von Leuten gehört, die wegen ihrer langen Haare nicht über die Grenze gekommen sind oder dass welche ihre Haare dann bei der Grenzstation abschneiden lassen mussten", erklärte Kurt, und gelassen nahmen die beiden Freunde den weiblichen Spott über ihre schrecklichen Frisuren hin.

Mit meinen 19 Jahren war ich die Jüngste. Nach dem Gesetz war ich noch nicht volljährig. Im Jahr 1970 war lediglich das Wahlalter auf 18 gesenkt worden. Welchen politischen Sprengstoff die Frage der Volljährigkeit hatte, zeigt die Aussage in einer sozialpädagogischen Fachzeitschrift „Unsere Jugend“ aus dem Jahr 1973:

„Im Gegensatz zum Wahlrecht der 18-Jährigen handelt es sich bei der beabsichtigten Vorverlegung der Volljährigkeit um eine revolutionäre Veränderung der familiären Ordnungsstruktur, in einem Ausmaß, dass man sich fragen muss, ob damit nicht das Verfassungsgebot, die Familie unter den besonderen Schutz des Staates zu nehmen, verletzt wird.“

Am 22. März 1974 war unter Willi Brandt die Herabsenkung des Volljährigkeitsalters auf 18 Jahre beschlossen worden. Diese sollte aber erst zum 1. Januar 1975 in Kraft treten. Ich befand mich altersmäßig also in einem gesetzlichen Niemandsland. Dem Zeitgeist entsprechend interpretierten wir diesen Gesetzeszustand zu meinen Gunsten.

Der Song von Bob Dylan über die sich ändernden Zeiten drückte aus, was ich fühlte. Besonders gut gefiel mir die Strophe, die sich an die Mütter und Väter richtet, die nicht kritisieren sollen, was sie nicht verstehen. Ich sang das Lied auf Deutsch und auf Englisch und spielte dazu auf meiner Gitarre: „ …for the times, they are a-changing“.

Ein bunter Aufkleber: Trau keinem über 30! mit dem Comic eines Opas auf einem Ohrensessel mit einem Auspuff, aus dem Rauchwolken aufstiegen, schmückte meinen beigefarbenen VW-Käfer. Er war Baujahr 1962 und ich hatte ihn mit 18 Jahren von meinem Vater übernehmen dürfen, als dieser sich einen Mercedes anschaffte.

Mein Käfer bedeutete für mich Freiheit und Unabhängigkeit. Auf meinen Fahrten zu Freunden in ganz Westdeutschland nahm ich gerne Tramper mit und lernte interessante Menschen kennen. Schließlich war ich zuvor auch oft getrampt, sogar bis zur spanischen Grenze. Nun war ich mit meinem geliebten Käfer und meinem selbst gemaltem roten Che-Guevara Poster und anderen Dingen nach Westberlin gefahren. Im neu gegründeten Berliner Frauenzentrum fand ich ein WG-Angebot. So hatte ich in kurzer Zeit eine Bleibe gesucht und gefunden.

Zwei Wochen vor Beginn der Reise klingelte in unserem versteckten Gartenhaus in Lichterfelde ein Telegrammbote. Er überreichte mir einen Brief, dessen Erhalt ich mit meiner Unterschrift quittierte. Voller Spannung zog ich ein kleines dünnes Papier aus dem offenen Umschlag. Das Telegramm war von meinem Vater. Ich las:

Da Mutti down mach Nepal rückgängig

Das war ein Schlag für mich. Diese sechs mageren Worte drehten sich in meinem Kopf und brannten sich dort ein. Das Telegramm brachte mich in heftige Gewissensnöte. Während der Depressionen meiner Mutter war ich meinen Eltern bislang immer tatkräftig zur Seite gestanden. Ich hatte die jüngeren Geschwister versorgt, den Haushalt gemacht und mit meinem Vater den Einkauf besprochen. Ich war meinen Eltern eine zuverlässige Stütze gewesen.

Von dieser mich sehr belastenden Aufgabe musste ich mich befreien. Ich wollte nicht länger die Feuerwehr für meine Familie spielen. Deshalb war ich doch im Frühjahr 700 Kilometer weit nach Berlin umgezogen! Ich brauchte den räumlichen Abstand zu meinem bisherigen Leben. Unter Tränen und mit inneren Schmerzen rang ich nach Worten, um meinem Vater einen Brief zu schreiben und seinem Wunsch eine Absage zu erteilen.

Ich will nun endlich mein eigenes Leben führen. Ich will die Welt kennenlernen, will machen, was ich für richtig halte und mir von niemandem Vorschriften machen lassen!

Türkei

Im Eiltempo durch das Kriegsgebiet

15. Juli 1974 Abschied und Aufbruch

Abfahrt von Berlin. Abschied von Heidschi, Hüthchen und Wörni, meinen Wohngemeinschafts-Mitbewohnern, die ich sehr liebgewonnen hatte. Jetzt sollte sie also losgehen - die große Reise nach Nepal. Ich hatte sie gegen den Widerstand meiner besorgten Eltern durchgesetzt.

"So viel wie möglich mitkriegen, so viel wie möglich sehen!"

Auf dieses Motto für die Durchführung der Reise hatten wir fünf Abenteuerlustigen uns schnell geeinigt. Haschisch, Rauschgift? Das war für keinen von uns ein Motiv. Es schien, als hätten wir alle haargenau die gleichen Interessen, was für eine gute Voraussetzung!

Aber - werden wir überhaupt bis nach Nepal kommen?

Werden wir miteinander auskommen?

So viele Fragen, so viel Unsicherheit. Ich platzte fast vor Spannung und Erwartung. Wann kommen die denn endlich und holen mich hier zuhause ab?

Endlich klingelt es. Sie sind aber nur zu dritt.

„Wo ist denn die Renate?“ fragte ich erstaunt.

„Die müssen wir jetzt noch in Neukölln abholen“ war die Antwort. Meine Mitfahrer hatten die Ruhe weg. Aus dem Norden Berlins, aus Wedding kommend, holten sie erst mich aus dem Süden in Lichterfelde ab, um dann mit mir wieder nordwärts nach Neukölln zu fahren.

Mit Renate war die Reisegruppe dann komplett, und wir fuhren wieder in den Süden nach Zehlendorf und zum Grenzübergang zur DDR.

Um vierzehn Uhr sind wir endlich beim Grenzübergang Dreilinden. Erst hinter der Grenzstation kommt mir zu Bewusstsein, dass wir nun tatsächlich auf die große Reise gehen.

Der grüne VW-Bus, der extra für diese Reise angeschafft wurde, ist zweckgemäß ausgerüstet worden: Oben drauf ist über die ganze Fläche ein stabiler Dachgepäckträger befestigt worden. Darauf liegen vier Ersatzreifen mit Felgen und ein Teil unserer Ausrüstung. Innen gibt es nur zwei richtige Sitzplätze auf der Fahrerbank. Statt der hinteren Bänke wurde eine große durchgehende Liegefläche installiert und mit Schaumstoff gepolstert. Darunter befinden sich zehn große rechteckige Plastikkörbe, in denen unsere Sachen verstaut sind. Hinten befinden sich also immer drei von uns auf der Liegefläche sitzend oder liegend und oft auch schlafend. Es ist sehr bequem so.

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17. Juli

Wir fuhren eine Strecke von 2.500 Kilometern in einer Tour durch, wobei wir uns alle Fünf beim Fahren und beim Schlafen abwechselten.

Die Route ging durch die DDR, dann durch Bayern, Österreich, über den Auto-Put (eine durchgehende Schnellstraße, die vor allem von den Osteuropäischen Gastarbeitern benutzt wurde) durch Jugoslawien. In der zweiten Nacht durchquerten wir Bulgarien und erreichten die Türkei, ohne dass wir nennenswerte Aufenthalte eingelegt hatten.

Hundert Kilometer vor Istanbul fuhren wir von der Straße nach rechts ab zum Meer, wo wir schon aus der Ferne eine Stelle mit Schatten gebenden Bäumen entdeckt hatten. Etwas enttäuscht stellten wir fest, dass dieser Platz schon bevölkert war. Da waren einheimische Fischer mit ihren kleinen Booten und Familien, die ihr Picknick zubereiteten.

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Während wir noch zögerten, ob wir uns hier nun zum Schwimmen und für eine längere Pause niederlassen sollten oder nicht, winkte uns schon ein Mann freundlich herbei und lud uns zum Picknick ein. „Ich heiße Osman“, stellte er sich vor und er fragte nach unseren Namen. Osman sprach ein paar Brocken deutsch, man konnte sich verständigen. Er war hier mit seiner Familie zum Baden, und er besaß ein Hotel in Silivri, einem nahen Ort. Es gab Raki (Anisschnaps), Gurken, Tomaten, Auberginen und gegrillte Fische. Die Frauen saßen als Gruppe separat.

Das Schwimmen im Marmara-Meer war herrlich. Als ein Wächter kam, der sich an unserem Wagen störte und uns verjagen wollte, fingen die Türken ein großes Palaver mit ihm an und besänftigten ihn, bis er unverrichteter Dinge wieder abzog.

Osman lud uns in sein Hotel nach Silivri ein. Das Hotel war blitzsauber. Ganz oben auf dem Dach war der Essraum. Hier wuchs Wein, und man hatte das Gefühl, in einer luftigen Gartenlaube zu sitzen. Tellac, der etwa 14-jährige Sohn bereitete uns ein leckeres Essen mit Salat, gebratenem Fisch, Joghurt und Früchten. Wir drei Frauen konnten im Hotel schlafen, die beiden Männer schliefen im Auto, das sie nie unbewacht stehen lassen wollten.

19. Juli Istanbul voller Militär

Wir blieben einen Tag und zwei Nächte in Silivri. In dem kleinen Ort wurden wir überall wie Weltwunder angestaunt. Melec, das etwa siebenjährige Töchterchen Osmans, war unheimlich süß und etwas schüchtern. Sie wurde aber mit der Zeit immer frecher und flirtete mit Peter. Wir verbrachten den ganzen gestrigen Tag am Meer, zusammen mit dem jungen Tellac. Der Junge hat sich in Inge verknallt und schenkte ihr zum Abschied einen Ring!

Heute fuhren wir weiter nach Istanbul. Auf der Landstraße kamen uns Militärkolonnen und Panzer entgegen und blockierten den Verkehr. Sie zogen zur griechischen Grenze. Menschenmassen standen singend und Fahnen schwenkend am Straßenrand. Wir fanden es reichlich seltsam, dass eine Militärübung von der Bevölkerung so begeistert begrüßt wird.

In Istanbul angekommen, suchten wir zunächst die blaue Moschee, um diese zu besichtigen. Wir fuhren durch die Straßen und wunderten uns wieder, dass da so viele ordensgeschmückte Militärs herumliefen. Den Bus stellten wir schließlich vor der Moschee ab. Dort schliefen wir auch: Drei von uns im Bus und zwei auf dem Dachgepäckträger auf dem Dach unseres VW-Busses.

Erst am nächsten Tag erfuhren wir, dass auf der Insel Zypern Krieg zwischen der Türkei und Griechenland ist. In der ganzen Türkei herrschte Ausnahmezustand.

Nun wurde uns plötzlich klar, warum so viele Militärs hier herumliefen! Wir erinnerten uns auch, bei unserer Abreise in Berlin am Grenzübergang Dreilinden eine letzte Radionachricht gehört zu haben, die von einem drohenden kriegerischen Konflikt auf Zypern berichtete. Das war nun aber immerhin schon vier Tage vorbei, und nun hatten uns die Ereignisse einfach eingeholt. Etwas mulmig wurde uns schon, und wir hatten uns gleich geeinigt, dass wir möglichst schnell weiterfahren wollen, um durch die Türkei durchzukommen nach Iran. So hielten wir uns nur noch eine weitere Nacht in Istanbul auf.

20. Juli Ankara in tiefster Dunkelheit

Überall sah man Soldaten und Fahnen. Es erklang Marschmusik. Laufend wurde man auf Deutsch von Türken angequatscht und manchmal sollte man ihnen deutsche Briefe vorlesen oder schreiben. Kurt musste vor der Blauen Moschee für einen Türken einen Liebesbrief an seine deutsche Freundin in Berlin schreiben.

Wir brachen auf und überquerten die Brücke des Bosporus, die Europa mit Asien verbindet. In Istanbul hatten wir einen jungen Türken aufgegabelt, der gefragt hatte, ob wir ihn ein Stück in Richtung Ankara mitnehmen könnten. Der Bursche hieß Kaan, und ich fand ihn wohl ganz attraktiv und schenkte ihm besondere Aufmerksamkeit. Kaan hat sich gleich in mich verknallt und sich meine Adresse geben lassen. Unterwegs schenkte er mir einen türkischen Rosenkranz zum Koran beten, eine Perlenschnur und ein Foto von ihm. Ich war aber ganz froh, als wir ihn an seinem Zielort ausladen konnten und ich ihn wieder loswurde.

Die Fahrerei und der Verkehr in der Türkei sind schrecklich. Es gibt keine Verkehrsregeln. Busse und LKWs rasen wie idiotisch und hupen einfach.

Abendstimmung auf dem Weg nach Ankara: Der Himmel färbte sich gelb, rosa und hellblau. Es wurde immer dunkler. Wir wurden laufend von Polizisten angehalten, die die Straßen absperrten. Militär hielt uns an und dann wurde uns verboten, mit Licht zu fahren. Nur noch Standlicht wurde erlaubt. Man fürchtete die Aufklärungsflugzeuge der Griechen und eventuelle Bombenangriffe auf Ankara.

Bei der nächsten Straßenkontrolle mussten wir farbige Plastiktüten vor die Scheinwerfer kleben, um auch noch das Standlicht abzuschwächen. Es waren mindestens 150 km bis Ankara, die wir so zurücklegen mussten. Langsam fahren wollte man natürlich auch nicht. Also rauschten wir mit 80 Stundenkilometern bei verdunkeltem Standlicht durch die Finsternis. So zu fahren war unheimlich anstrengend!

Ankara selbst war total verdunkelt. Wir konnten mit unserem schwachen Licht nicht einmal das Ortsschild sehen. Nur an den Bordsteinkanten, über die wir rumpelten, konnte man erfühlen, dass man durch eine Stadt fuhr. Keine Ampel, kein Licht, kein Wegweiser war zu sehen. Fahrer und Beifahrer sind einige Male ausgestiegen und haben mit der Taschenlampe nach Verkehrsschildern gesucht.

Dass wir uns durch diese stockdunkle Geisterstadt hindurch gefunden haben, ist ein Wunder. Irgendwann waren keine Bordsteinkanten mehr zu spüren, keine Kreuzungen mehr zu erkennen, und wir befanden uns auf der richtigen Straße nach Osten. Wir fuhren immer weiter durch die Nacht, bis es im Hochland von Anatolien, eine ganze Strecke hinter Ankara, wieder Tag wurde. Die Landschaft faszinierte mich: so weit, wüst, öde und rau, in gelblich-brauner Farbe.

21. Juli Ein Schuss, ein Knall - ein Überfall

Gestern ging es durch unheimlich schönes Gebirge. Es war sehr hoch, aber anfangs dennoch bewaldet. Die Straße war eine riesig breite Schotterstraße mit großen Schlaglöchern. Dann kamen ringsum kahle Berge mit bizarren Formen und öde Wüsten, vorbei an armen Bergdörfern. Hier wurde etwas Viehzucht betrieben.

Die Dörfer waren dreckig, die Leute sehr arm und neugierig, aber sehr freundlich. Frühmorgens machten wir bei einem armseligen Dorf an der Straße halt und wollten etwas zu Essen besorgen. Da kam ein junger Türke auf uns zu und sagte: "Guten Morgen!"

Schon wieder ein Gastarbeiter! Er sagte uns, dass es hier nichts zu kaufen gibt und zeigte uns stolz das Dorf und die dazugehörigen Felder in dem fruchtbaren Tal, mitten in dieser öden Gegend. Mittlerweile waren alle Dorfbewohner zusammengelaufen, um uns zu bestaunen.

Weiter ging es Hunderte von Kilometern durch riesiges Gebirge auf einer Höhe von etwa zweitausend Metern quer durch Anatolien. Faszinierende Formen und Farben beeindruckten das Auge.

In unserem VW-Bus lässt es sich herrlich bequem reisen. Wir liegen jeweils zu dritt auf der großen Liege- und Wohnfläche hinter der Fahrerbank und schauen in die Landschaft, die an einem vorbeizieht. Man entdeckt malerische Lehmdörfer in grünen Flusstälern, Felder mit Schafen und Ziegen in der Nähe. Aber mehr noch kahle Steppe, Wüstenlandschaften aus Steinen und Fels, dazwischen Sand und Staub. Zwischen Felsbrocken entdeckt man auch mal hie und da ein Maultier, das Transportmittel der Einheimischen. Aber insgesamt überwiegt der Eindruck einer wüsten Mondlandschaft: Die kahlen Berge zeigen zerrissene, zerklüftete und verkrumpelte Formen, entstanden durch die starke Erosion.

Die Straße ist ein geschotterter Weg mit Schlaglöchern und viel Staub. In der Nähe von Ortschaften stehen zerlumpte Kinder an der Straße, um von den Durchfahrenden Zigaretten, Bonbons, Geld oder sonst etwas zu erbetteln. Hält man nicht an und bekommen sie nichts von den Durchreisenden, so werfen die Kinder mit Steinen nach den Autos. Wir waren jedes Mal heilfroh, keinen Stein abbekommen zu haben, denn sehr schnell kann man auf der Schotterbahn ja nicht fahren.

Gegen Abend trafen wir an einer Tankstelle in einem kleinen Ort zwei Perser, die uns fragten, ob wir auch in Richtung Iran fahren. Sie sagten, es sei sehr gefährlich, diese Strecke nachts zu fahren wegen Straßenräuberei. Es habe hier schon schlimme Überfälle gegeben. Tagsüber sei die Straße aber auch nicht sicher, weil da ja die Kinder mit Steinen nach den Autos werfen.

Die Perser wollten ebenso wie wir so schnell wie möglich die kriegführende Türkei verlassen. Sie überführten zwei Mercedes-PKW aus Europa in den Iran. So beschlossen wir, im Konvoy weiter zu fahren: Unser VWBus in der Mitte, vor und hinter uns je ein Mercedes der beiden Perser.

Inzwischen war es stockdunkel geworden. Die Straße war immer noch sehr schlecht und ging in Kurven bergab. Wir folgten den Rücklichtern des Mercedes.

Da plötzlich gab es einen lauten Knall wie von einem Schuss oder einer Explosion, unser Wagen geriet ins Schleudern. Nach etlichem Schlingern konnte Peter den Wagen zum Glück wieder in die Gewalt bekommen. Wir standen nun mit unserem VW-Bus rechts am Straßenrand, mitten im Gebirge. Es war stockdunkel. Wir waren alle total nervös und aufgeregt und erwarteten den Überfall der Straßenräuber im nächsten Moment:

- Ich griff nach meiner Tränengas-Sprühdose.

- Peter ergriff seinen Bullen-Gummiknüppel,

- Kurt hatte eine Gaspistole mit Leuchtkugeln,

- Inge nahm die Taschenlampe

- und Renate nahm irgendeine andere „Waffe“ zur Hand.

„Scheiße“, dachte ich, „soll hier schon unsere Reise und vielleicht auch unser Leben enden?“

Aufgeregt, mit klopfendem Herzen und mit bangem Mut warteten wir auf den Überfall. Die Zeit zog sich lang wie Kaugummi.

Dann hielt ein Auto hinter uns. Man hörte das Schließen einer Wagentür, Schritte näherten sich unserem Wagen.

Wir hielten unsere diversen Waffen kampfbereit und waren entschlossen, unser Leben mit allen Mitteln zu verteidigen.

„Rrrumms!“ - ein lautes Geräusch füllte die knisternde Spannung. Unsere Wagentür wurde von außen geöffnet.

„Hello“, sagte jemand auf Englisch

„What has happened?“

Es war der Perser, der hinter uns hergefahren war.

Ganz langsam begriffen wir, was passiert war: Auf uns geschossen hatte niemand, nein, der explosionsartige Knall und das Schlingern unseres Wagens waren durch das Platzen eines Reifens verursacht worden! Der Reifen wurde schnell gewechselt. Dabei stellte sich ganz langsam eine große Erleichterung ein. So konnten wir unsere Fahrt und unser Leben wider Erwarten doch fortsetzen.

Bei der nächsten Tankstelle umstellten uns finster blickende, dunkle Gestalten. Uns wurde schon wieder mulmig! Benzin bekamen wir keines wegen des Krieges. Es wurde jetzt für die Truppenbewegungen gebraucht.

Unser Benzin wurde knapp und wir hofften, damit noch bis Erzurum zu gelangen. Die Fahrt bis Erzurum war sehr anstrengend, da wir immer noch Straßenräuber fürchten mussten: Peter und Kurt wechselten sich beim Fahren ab, während wir Frauen hinten lagen und die PKW der Perser im Auge behielten.

In Erzurum parkten wir direkt gegenüber einer Kaserne. „Das ist aber eine hässliche Stelle“, meinte ich.

„Das ist genau die sicherste Stelle in der ganzen Stadt“, entgegnete Kurt, „die Kaserne wird am besten bewacht!“

Zwei Polizisten patrouillierten um unseren Wagen herum, während wir einige Stunden schliefen.

22. Juli Begegnung am Ararat

Um fünf Uhr in der Frühe machten wir uns auf die Suche nach einer Tankstelle.

Man wollte uns zunächst kein Benzin geben, weil wir als Amerikaner angesehen wurden. Diese würden nämlich keinen Tropfen Sprit bekommen.

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