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Befreite Begierde – Shadows of Love

Inhalt

  1. Cover
  2. Über diese Folge
  3. Über die Autorin
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Befreite Begierde
  7. In der nächsten Folge

»Shadows of Love« sind in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten von unterschiedlichen Autoren. Die Folgen erscheinen monatlich als Romanheft und E-Book.

Über diese Folge

Lust auf Liebe – Shadows of Love, in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten. Jeden Monat neu, als Romanheft und E-Book. Für alle Fans von »Colours of Love«.

Sein Charme ist unwiderstehlich: Dr. Sebastian Lehnsmann bringt Franziska Beck dazu, den vierjährigen Lukas vorübergehend in die Kindertagesstätte aufzunehmen, die sie stellvertretend leitet. Zum Dank lädt der smarte Anwalt Franzi zum Essen ein. Es knistert zwischen den beiden, und Franzi verliebt sich in Sebastian. Doch ihm geht es nur um Sex, ansonsten bleibt er distanziert. Die Erzieherin zieht sich enttäuscht zurück.

Was Franzi nicht weiß: Ein schreckliches Geheimnis aus seiner Vergangenheit belastet Sebastian noch immer …

Über die Autorin

Maren Lessing arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik jahrelang als Journalistin für Frauenzeitschriften. Inzwischen schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen Frauenromane, erotische Romane und Thriller, die bei diversen Verlagen veröffentlicht werden. Maren Lessing lebt mit ihrer Familie nahe Frankfurt.

»Nein, das geht absolut nicht«, sage ich mit Nachdruck in der Stimme, so schwer es mir auch fällt. Es hilft nicht zu diskutieren oder Kompromisse zu suchen, wenn etwas einfach nicht realisierbar ist. Vor einem Monat habe ich die stellvertretende Leitung der Kindertagesstätte übernommen. Und da Melanie heute krank ist, muss ich mich allein um alles kümmern. Ich wünschte, sie wäre da. Sie hätte diese Sache bestimmt innerhalb weniger Minuten geklärt. Während ich es im Grunde meines Herzens immer allen recht machen will. Genau das ist mein Problem. Und mein Gegenüber scheint das zu spüren.

»Ich werde mich über Sie beschweren. Es ist doch nicht möglich, dass jemand, der dringend eine Kinderbetreuung benötigt, abgewiesen wird! Oder ist Ihnen nicht klar, wen Sie vor sich haben?« Er klingt nicht wie jemand, der Widerspruch gewöhnt ist.

»Hier ist es üblich, sich schon bei der Begrüßung vorzustellen. Und nicht erst hereinzukommen und wie in einem Restaurant eine Bestellung aufzugeben. Wissen Sie, wie lang unsere Warteliste ist? Aufgrund unserer Lage in der Wiesbadener Innenstadt, der Nähe zum Park und unseres modernen Konzepts sind die Plätze hier heiß begehrt. Es kommen schwangere Mütter zu uns, um ihre Kinder für einen Platz in zwei Jahren anzumelden, um überhaupt eine realistische Chance auf einen Betreuungsplatz zu haben. Wir sind überfüllt und noch dazu auf Jahre im Voraus vollkommen ausgebucht.«

Er sieht mich an, als verstehe er mich nicht, dabei habe ich mich doch ganz klar ausgedrückt. Es gibt eben Wünsche, die nicht zu erfüllen sind.

»Ich bin Dr. Robert Lehnsmann. Und jetzt kümmern Sie sich um den Jungen, der auf dem Gang wartet, ich habe zu arbeiten.«

Ich frage mich, ob ich chinesisch rede. Versteht er nicht, was ich gesagt habe?

»Angenehm«, sage ich. »Ich bin Franziska Beck und stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte.« Dabei habe ich ihm meinen Namen bereits eine Viertelstunde zuvor genannt. Nur hielt er es nicht für nötig, sich bei der Begrüßung vorzustellen. Dieses Gespräch läuft völlig aus dem Ruder, und ich weiß nicht, wie ich gegensteuern kann. Ich widerstehe dem Impuls, die Augen fest zusammenzupressen und mir die Hände vors Gesicht zu legen. Das habe ich schon als Kind gemacht, wenn ich mich am liebsten in Luft aufgelöst hätte. Später musste ich dann begreifen, dass man sich nicht so einfach aus einer unangenehmen Situation stehlen und verschwinden kann. Trotzdem passiert es noch immer automatisch, dass meine Hände in solchen Momenten Richtung Kopf wandern und ich die Augen zusammenkneife. Ich muss mich dann regelrecht zwingen, die Hände wieder sinken zu lassen und mein Gegenüber anzusehen. Er hat eine schlanke, aber trainierte Figur und dunkelbraune Haare, die sich leicht über der Stirn wellen, dort, wo er schwitzt. Er fährt sich mit den Fingern durchs Haar. So selbstsicher und überlegen, wie er sich präsentiert, scheint er nicht zu sein. Dennoch ist er einer dieser Männer, die verdammt gut aussehen und genau wissen, wie sie bei Frauen ankommen. Unsere Blicke begegnen sich. Für einen Sekundenbruchteil halten wir beide inne. Sein Gesichtsausdruck ändert sich. Die Falte zwischen seinen Augenbrauen verschwindet, seine Lippen sind nicht mehr zusammengepresst. Für einen Moment glaube ich, er hat aufgegeben, doch dann kann ich fast hören, wie es in ihm arbeitet. Er ist kein Mann, der sich geschlagen gibt, auch wenn die Lage noch so aussichtslos erscheint. Schon als er ansetzt zu sprechen, weiß ich, was kommen wird.

»Was hält Sie davon ab, einmal, ein einziges Mal über Ihren Schatten zu springen? Es geht darum, nur für ein paar Tage auf einen kleinen Jungen aufzupassen. Wo liegt denn da das Problem? Oder nur für heute, auch das würde mir schon weiterhelfen, und für die nächsten Tage kann ich bestimmt eine andere Betreuung organisieren. Was halten Sie von diesem Kompromiss?«, fragt er.

Ich blicke in seine braunen Augen. Er lächelt. Habe ich mir das Zwinkern nur eingebildet? Nein, bestimmt nicht. Flirtet er etwa? Und das mit mir? Ich spüre, wie mir die Hitze ins Gesicht steigt. Normalerweise reagiere ich auf so etwas gar nicht, erst recht nicht hier auf der Arbeit. Alle gleich zu behandeln und niemanden zu bevorzugen, das ist mein festes Prinzip, von dem ich in all den Jahren nicht abgewichen bin. Nicht zuletzt das hat mir den Respekt und die Anerkennung meiner Kollegen eingebracht.

Es ist, als ob zwischen Dr. Lehnsmann und mir ein Gespräch ohne Worte stattfindet. Die Art, wie er mich ansieht, hat nichts mehr damit zu tun, dass er seinen Sohn bei uns unterbringen will. Ich spüre, wie sein Blick über meinen Körper gleitet, von den Beinen, die vom Radfahren trainiert sind, über die Hüften, die nach meinem Geschmack ruhig etwas kurviger sein könnten, hinauf zu meinem Busen, bis hin zu meinem Gesicht. Ich merke, wie ich rot werde. Normalerweise hasse ich es, so betrachtet zu werden, was selten genug vorkommt, aber diesmal ist es anders. Dieser Mann macht etwas mit mir, das ich nicht beschreiben kann.

Ich kann es kaum glauben, doch es kommt mir vor, als würde sein Blick mich buchstäblich streicheln, und ich spüre ein Prickeln am ganzen Körper. Wie macht er das nur?

Ob er mein Typ ist? Abgesehen von seinem unmöglichen Verhalten zu einhundert Prozent.

Wären wir uns unter anderen Umständen begegnet, hätte ich eine Einladung von ihm sofort angenommen. Dabei möchte ich überhaupt keine Beziehung und habe mit meiner Arbeit mehr als genug zu tun.

Ich zwinge mich, sachlich zu bleiben und seine Blicke zu ignorieren. Dabei ist mir sein offensichtliches Interesse nicht unangenehm. Im Gegenteil. Ich wünschte, er würde mich dort berühren, wo seine Blicke auf mir ruhen. Seine Hände sind gepflegt und schlank, man sieht ihnen an, dass Dr. Lehnsmann keine körperliche Arbeit verrichtet. Ich stelle mir vor, wie seine Fingerkuppen über meine Schultern abwärts gleiten, und schon bekomme ich eine Gänsehaut an den Unterarmen.

Mit einem Kopfschütteln zwinge ich mich, an etwas anderes zu denken. So etwas ist mir ja noch nie passiert!

»Am besten machen Sie sich mit Ihrem Sohn einen schönen Tag im Wildtierpark«, schlage ich vor. »Es sind von hier aus nur zehn Minuten mit dem Auto. Und für die Kleinen ist es richtig spannend, die Ziegen zu füttern und echte Wölfe zu sehen. Außerdem sind die Wege von Gehege zu Gehege so weit, dass die meisten Kinder anschließend todmüde ins Bett fallen. Dann haben Sie Zeit für sich.«

»Lukas ist nicht mein Sohn.« Während er das sagt, öffnet sich die Bürotür einen Spaltbreit. Ein blonder Schopf schiebt sich langsam herein.

»Onkel Robert. Wann kommst du endlich? Mir ist langweilig.«

»Komm rein, Lukas.« Ich winke ihn mit einer Handbewegung zu uns. »Guck mal, hier in der Ecke ist eine große Kiste mit Autos.«

Er folgt der Einladung, schließt die Tür hinter sich und sieht mich fragend an. Als ich nicke, geht er langsam auf die Autos zu. Dort wartet er wieder auf mein Nicken, bevor er sich eins herausnimmt. Unablässig drückt er ein Stofftier so eng an sich, dass ich nicht erkennen kann, um was für ein Tier es sich eigentlich handelt. Ein Hund? Eine Kuh? Ein Teddy?

Der Junge tut mir leid, wie er so verloren und schüchtern bei den Autos steht, als hätte er jeden Moment die Befürchtung, etwas Falsches zu tun und dafür zurechtgewiesen zu werden.

»Wer ist denn das in deinem Arm?«, frage ich, um ihm die Angst zu nehmen.

»Das ist Robin.« Er lächelt.

»Und ist Robin dein Teddy?«

Nun lacht er laut, und alle Anspannung und Unsicherheit fallen von ihm ab. »Das ist doch kein Teddy. Siehst du das nicht? Das ist ein Hund!«

Ich habe erreicht, was ich wollte. Lukas wendet sich nun ohne Zögern den Autos zu und fängt an zu spielen, als wäre er hier zu Hause.

»Wie haben Sie das gemacht?«, fragt Dr. Lehnsmann.

»Was meinen Sie?«

»Dass er mit einem Mal all seine Scheu überwunden hat. Das habe ich seit gestern nicht geschafft.«

»Das ist mein Job.«

Zum ersten Mal sieht er mich mit einer Spur von Anerkennung an. Irgendetwas hat sich zwischen uns verändert, ohne dass ich es genau beschreiben könnte. Jedenfalls wirkt er nun nicht mehr wie ein Despot, der alle anderen herumkommandiert.

»Und die Gruppen sind absolut voll? Ist es wirklich nicht möglich, für heute, nur für heute, eine Ausnahme zu machen?« Dr. Lehnsmann wendet den Blick zu Lukas. »Normalerweise kümmert sich meine Schwester um ihn, aber sie liegt mit einem Bänderriss im Krankenhaus. Und der Kindergarten, in den Lukas normalerweise geht, hat geschlossen. Interne Fortbildung.«

Erst sieht Dr. Lehnsmann zu Lukas hinüber und dann zu mir, resigniert, aber ohne Vorwurf. Plötzlich zweifele ich an meinem Vorsatz. Sicher, Regeln aufzustellen und sie auch einzuhalten, ist absolut notwendig, sonst würde es in der Einrichtung drunter und drüber gehen. Aber warum sollte ich nicht auch einmal Ausnahmen von den Regeln zulassen? Wem würde es schaden?

»In Ordnung, lassen Sie ihn hier«, höre ich mich sagen und frage mich im gleichen Moment, ob ich von allen guten Geistern verlassen bin. Noch ein Kind unterbringen? Ich schiebe das Formular für Besuchskinder über den Tisch. »Sie müssen das hier noch ausfüllen.«

Ich ahne, dass die Sache längst nicht so einfach ist, wie ich vorgebe. Den wirklichen Grund für meinen Sinneswandel versuche ich zu verdrängen und hoffe gleichzeitig, dass er nicht zu offensichtlich ist. Die Vorstellung, Dr. Lehnsmann würde einfach gehen und nicht mehr wiederkommen, schmerzt. Sie schmerzt so sehr, dass es sich anfühlt, als krampfe sich mein Magen zusammen. Seine Blicke waren wie ein Versprechen, zumindest kam es mir so vor. Jedenfalls will ich mehr davon. Ich will nicht, dass er geht, und erst recht nicht, dass mit dieser einen Begegnung bereits beendet ist, was noch nicht einmal begonnen hat. Dieser Mann ruft Gefühle in mir wach, die ich fast vergessen hatte. Es gibt also wirklich noch etwas anderes als die Arbeit. Nähe. Blicke, die nicht nur oberflächlich über mich hinweghuschen. Berührungen, die nicht bedeutungslos und zufällig sind.

»Am Abend holen seine Großeltern Lukas ab, so ist es vereinbart. Und falls zwischendurch etwas sein sollte, meine Anwaltskanzlei liegt schräg gegenüber, dort können Sie sich im Notfall immer melden. Außerdem werde ich in der Mittagspause kurz hier hereinschauen.«

In dem Moment wird mir klar, warum mir sein Gesicht und der Name von Anfang so bekannt vorgekommen sind. Es ist der Dr. Lehnsmann, der immer wieder mit seinen Prozessen in den Zeitungen auftaucht und von dem man sagt, dass er jeden raushaut und seinen Beruf versteht wie kein anderer. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass er auch als ewiger Junggeselle und Herzensbrecher mit wechselnden, langhaarigen Blondinen an seiner Seite stadtbekannt ist. Immer gibt es eine neue Schönheit, die mit ihm bei Theaterpremieren, Restauranteröffnungen und ähnlichen Veranstaltungen abgelichtet wird, und die Bilder erscheinen dann unter der Rubrik »Vermischtes« in der Zeitung. Die Erkenntnis trifft mich wie ein Stich ins Herz. Obwohl seine Kanzlei nur einen Katzensprung von meinem Arbeitsplatz entfernt ist, scheinen Welten zwischen uns zu liegen.

»Sie sind also Dr. Lehnsmann«, sage ich und kann die Enttäuschung in meiner Stimme nicht verbergen. Und doch … Sein Blick berührt etwas in mir, und seine Stimme erinnert mich an den Klang einer tiefen Cellosaite. Wenn er spricht, bringt er etwas in mir zum Schwingen. Wenn ich das Melanie erzähle, wenn sie morgen wieder zur Arbeit erscheint, wird sie mich für völlig durchgedreht halten, doch ich kann nichts dagegen tun.

Dr. Lehnsmann und ich setzen uns nebeneinander auf die kleine Holzbank neben der Autokiste und beobachten Lukas.

»Heute darfst du hierbleiben und mit den anderen Kindern spielen«, sagt Dr. Lehnsmann zu Lukas. »In der Mittagspause komme ich vorbei, dann kannst du mir erzählen, was du alles erlebt hast.«

Bei seinen Worten spüre ich ein Kribbeln, das sich in meinem ganzen Körper breitmacht. Wie ist das nur möglich? Aber eigentlich spielt das auch gar keine Rolle. Männer wie er interessieren sich garantiert nicht für Frauen wie mich.

♡♡♡

»Juhu!«, ruft Lukas, als ich ihm von dem großen Frühstück erzähle, das für heute geplant ist. Dafür darf er zuerst in der Küche beim Backen helfen. Er springt auf und umarmt mich mit seinen kleinen, patschigen Kinderhänden. Mir ist klar, dass Lukas keines der Kinder ist, die für Unruhe oder Streit sorgen und sofort die Gruppe aufmischen.

Trotzdem ist es mir unangenehm, als ich unserem Praktikanten Sven die Situation erkläre.

»Ich bin einfach zu gutmütig.« Ich seufze und bin erleichtert bei dem Gedanken, dass Melanie morgen wieder da ist.

Fast jeden Tag müssen wir Mütter und Väter abweisen, weil sich längst auch Eltern aus anderen Stadtteilen bei uns anmelden und wir einfach keine Kapazitäten mehr haben. Melanie sieht das ganz nüchtern. »Voll ist voll«, sagt sie dann in einem Tonfall, der keinen Widerspruch zulässt.

»Ist schon in Ordnung.« Sven lächelt. Ich weiß, er sagt es, weil er mich mag und mich dafür bewundert, wie ich in Krisensituationen den Überblick behalte. Trotzdem ärgere ich mich über mich selbst und vor allem über diesen Dr. Lehnsmann, der glaubt, dass alles widerspruchslos nach seinem Willen zu gehen hat. Und dass er dann auch noch anfängt zu flirten und mich um den Finger wickeln will wie ein unerfahrenes Schulmädchen, ist einfach nur peinlich. Noch peinlicher ist allerdings meine Reaktion darauf. Wie konnte ich nur alle Vernunft außen vor lassen und ihn derart anhimmeln?

So gelassen Sven es nimmt, dass nun ein Kind zusätzlich in seiner Gruppe ist, umso mehr regt sich Elke eine Viertelstunde später darüber auf. Ich weiß, dass ich bei ihr nicht auf Verständnis stoßen werde. Schon lange sieht sie eine Rivalin in mir und wird diese Sichtweise wohl niemals ablegen können.

»Wie kannst du nur … unverantwortlich … war nicht abgesprochen … eigenmächtig … müssen wir mit Melanie noch einmal bereden … kann ich nicht so ohne Weiteres auf sich beruhen lassen …« Ich lasse ihre Vorwürfe wie ein Gewitter über mich hinwegziehen und warte, bis sie sich halbwegs wieder beruhigt hat. Das ist typisch für Elke. Zickenkrieg. Sie ist fünfzehn Jahre älter als ich und kann es auch nach all den Monaten nicht verwinden, dass ich die stellvertretende Leitung bekommen habe und nicht sie.

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