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Baustelle Mann

Über die Autorin

Sonya Kraus jobbte schon mit 15 als Model, machte Abitur und arbeitete in allen Modemetropolen der Welt. Sie wollte zum Fernsehen, landete beim Glücksrad … und wollte nicht mehr schweigen, sondern lieber plaudern. Sie talk, talk, talkte ganz viel und wurde die SOS-Renovierungsfachfrau bei ProSieben. Die beliebte Moderatorin ist Autorin der Bestseller Baustelle Mann und Baustelle Body. In ihrem neuen Buch, Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila, erzählt sie u.a. wie sie gelernt hat, mit ihrem Barbie-Image Geld zu verdienen, statt in die Kissen zu heulen.

Mein Baustelle-Buch
wäre immer noch »under construction«, hätte ich nicht die Hilfe anderer Heimwerker gehabt.

Von ganzem Herzen danke ich:
meiner sprachlichen Zwillingsschwester
Berit Sochor
sowie dem einzigen Kerl, der bei diesem Buch etwas zu melden hatte,
Denis Schaber
für deren Kreativität, Humor, Logik und Planung!
Mit euch – jederzeit wieder!

INHALTSVERZEICHNIS

  1. EINLEITUNG
  2. DAS BAUWERK »MANN«! VOM KELLER BIS ZUM OBERSTÜBCHEN – EIN GRUNDRISSPLAN!
  3. KLEINE BENUTZERTIPPS FÜR DAS KONSTRUKT »MANN«!
  4. DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER FRAUEN ZUR PAARUNGSZEIT!
  5. GRABEN, BAGGERN, AUFREISSEN! FÜNF SCHRITTE ZUR LUXUS LIEGENSCHAFT »MANN«!
  6. DER ZEMENT IM FUNDAMENT – SELBSTBEWUSSTSEIN ALS LOVE-GARANTIE
  7. VON HOCHDRUCKREINIGERN UND FUGENVERSIEGELUNG! DIE BAUSTELLE SEX!
  8. PFUSCH AM BAU! WER BRAUCHT SCHON TREUE?
  9. AUFFÄLLIG BAUFÄLLIG! ALBTRAUM LIEBESKUMMER!
  10. ÜBER DIE AUTORIN: DIE BAUABSCHNITTE VON 0 BIS 30
  11. BONUS-BEILAGE: BASICS FÜR DEN PERFEKTEN BAUSTELLEN-LOOK!
  12. ZU GUTER LETZT … EINE DANKSAGUNG!

EINLEITUNG

Liebes Tagebuch,

3. März 2006

Hatte heute eine Begegnung der dritten Art: Der Lübbe-Verlag hat angerufen. Stefan Lübbe höchstpersönlich! Nein, er möchte keinen Sonya-Kraus-Bikini-Kalender drucken – er will, dass ich schreibe! Sehr seltsam … O. k., ich kann lesen und schreiben, aber braucht die Welt wirklich noch einen Promi, der seine geistigen Ergüsse zu Papier bringt? Hm …

4. März 2006

Gestern Nacht noch große Mädels-Konferenz abgehalten. Der Beschluss nach drei Diskussionsrunden und acht Flaschen Prosecco: Natürlich braucht die Welt dringend noch ein Buch! Und zwar eine Bedienungsanleitung für den Mann. Kann Frau immer gebrauchen, und Sex sells.

PS: Nie wieder Alkohol!

5. März 2006

Ich war immer treu – acht Jahre lang, und gestern ist es dann passiert. Bin fremdgegangen! Zu meiner Schande muss ich gestehen: Es war aufregend und intensiv. Aus dem Quicky könnte tatsächlich etwas Längeres werden. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als Schluss zu machen: Liebes Tagebuch, du und ich, wir können gute Freunde bleiben. Aber ab jetzt habe ich einen Neuen, mit dem ich intime Stunden verbringe:

Meinen ultimativen Love-Guide!

1. November 2006

Liebes Tagebuch, gibt es für uns noch eine Chance? Habe den Love-Guide fix und fertig gemacht und werde ihn jetzt der Weiber-Welt überlassen. Mal sehen, ob er sie befriedigen kann! Mich hat erjedenfalls ziemlich hart rangenommen!

GRATULATION!

Mit Hilfe dieses weisen Liebes-Ratgebers werden Sie in spätestens einem Jahr mit ihrem Traummann verheiratet sein, in einem hübschen Reiheneckhaus wohnen und Ihr restliches Leben treu sorgend damit verbringen, drei entzückende Kinder großzuziehen! Wenn Sie jetzt vor lauter Schreck Panik-Pickel bekommen haben, sind Sie mein Mädchen!

Dieses Buch wird Sie garantiert nicht zum Super-Heimchen ausbilden, und von einem tiefgründigen, seriösen Psycho-Selbsthilfe-Schinken sind wir hier so weit entfernt wie Hella von Sinnen von einer Hochzeit mit Brad Pitt.

Für wilde, westliche Weiber wurde dieses Buch geschrieben. Für Frauen, die sich selbst nicht so ernst nehmen und die Männer schon mal gar nicht! Was Sie in den Händen halten, ist die Betriebsanleitung für den Mann, reduziert aufs Wesentliche, sozusagen das Kurzmenü: Wie er tickt, was er will und wie er uns in die Venusfalle geht! Denn das ist es doch, was wir Frauen wollen: einen Mann! Und zwar einen, der funktioniert! Einen Begleiter, der nach dem ersten Sex nicht gleich wieder seine drei Beine in die Hand nimmt, der einigermaßen stubenrein ist und uns bitte gefälligst noch multiple Orgasmen beschert.

Tja! Die Liebe ist ein leidiges Laster, für die wir Frauen gerne zur Sünderin werden.

»Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht die anderen werden glücklich!« Josefine Baker

DAS BAUWERK »MANN«!
VOM KELLER BIS ZUM OBERSTÜBCHEN – EIN GRUNDRISSPLAN!

Ein »Männlein« – was ist das überhaupt? Kann es denken, fühlen, lieben? Oder ist es doch eine Art haariges, ewig erregtes, biertrinkendes Alien? Viele Fakten sprechen dafür: Männchen verwenden eine andere Sprache, sehen nackt oft unappetitlich aus und benehmen sich im Alltag häufig vollkommen merkwürdig. Bei 90 von 100 Männern handelt es sich quasi um einen unterentwickelten Ableger der Spezies Mensch, bei dem die evolutionäre Verwandtschaft mit den Menschenaffen extrem auffällig ist. Das Gehirn unserer männlich-menschlichen Gorillas ist absolut simpel strukturiert. Aber für King Kongs kleine Welt »Kicken, ficken, Fernseh kieken« reicht's völlig aus!

Ein zwei Seiten langes »Crash-Studium« sollte also vollkommen genügen, um einen Mann vom Keller bis zum Oberstübchen zu durchschauen.

»Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihre Männer!« Coco Chanel

DAS OBERSTÜBCHEN – ODER WIE VIEL KOSTET 1 BIER + 15 BIERE?

Die Gedankenwelt unserer Kerle reduziert sich im Wesentlichen auf Folgendes:

»Wann habe ich endlich wieder Sex?«

»Hoffentlich darf ich die Sportschau gucken!«

»Wie viel kostet 1 Bier + 15 Biere?«

Das Lösen dieser elementaren Fragen lastet den Großteil der männlichen Denkkapazität aus, wohl ein Hauptgrund, warum intelligente Konversation definitiv keine Männer-Angelegenheit ist. Ein weiterer Aspekt: Männer hassen das Zuhören (Sex-Hotlines sind hier die goldene Ausnahme!), erst recht, wenn sie mit so genannten Frauenproblemchen zugetextet werden. Lassen Sie sich von geschickt eingeworfenen »Ja's«, »Ach so's« und »Stimmt Schatz, du hast Recht!« nicht täuschen! Er simuliert Interesse, weil er gelernt hat, dass es ansonsten Ärger gibt! Wenn er könnte, würde er viel lieber die Flimmerkiste anwerfen oder sich mit der Spielkonsole vergnügen.

Tipp

Während der Kennenlern-Phase (erstes bis zehntes Date) sind auch mit Männern tiefgründige Gespräche und ein verbaler Schlagabtausch möglich. In dieser Balztanz-Periode scheinen die Hormone das Sprachzentrum unseres heiß geliebten Primaten stark zu stimulieren. Ladys, nutzt diese Zeit! Sie kommt nie wieder …

Sollten Sie tatsächlich einen Mann erwischt haben, mit dem Sie auch nach dem zehnten Treffen noch Gespräche auf »beste-Freundin-Niveau« führen können: ACHTUNG! Dieser Mann ist höchstwahrscheinlich schwul! Falls er es tatsächlich nicht sein sollte: Herzlichen Glückwunsch! Sie Glückspilz haben ein sehr seltenes kommunikatives Exemplar erbeutet.

»Ich schätze Männer, deren Hirn dehnungsfähiger ist als ihr Penis.« Sharon Stone

Gut! Auch später haben Männer ab und an helle Momente! Dieses seltene Ereignis sollten Sie nicht mit Geplapper vergeuden, sondern unbedingt für wichtige Themen nutzen (Heirat, Kinderwunsch, Beziehungsprobleme oder die Farbe Ihrer Unterwäsche). Sie können auch die Gelegenheit beim Schopf packen und ein Streitgespräch anzetteln! Da Männer den meisten Frauen rhetorisch vollkommen unterlegen sind, gehen Sie zu 90 Prozent als Gewinnerin aus dem Ring. Ein ultimativer Selbstwertgefühl-Pusher und bei menstruationsbedingter schlechter Laune ein probates Ventil! Aber Achtung Ladys, überspannen Sie den Bogen nicht, indem Sie verbale Tiefschläge unter seiner Gürtellinie platzieren.

»Für ein kluges Mädchen sind Männer kein Problem, sondern eine Lösung!« Zsa Zsa Gabor

Damit sind wir auch schon beim großen Tabu: Auch wenn der Zornes-Teufel Sie gerade reitet, stellen Sie NIEMALS seine sexuellen Qualitäten in Frage! Verkneifen Sie sich abfällige Bemerkungen über die Größe seines Genitals! Fühlt sich ein Mann am Skrotum (den Eiern) gepackt, wird er Sie hundertprozentig verlassen!

DIE DACHABDECKUNG – AUF KURZ ODER LANG MANGELHAFT!

Die Gattung »Mann« besitzt neben ihren primären Sexualmerkmalen – mehr dazu im nächsten Kapitel – eine weitere Körperregion, die für sie elementar wichtig ist: den Schädel! Genauer: die Behaarung auf der Denkkugel. Warum wichtig? Solange die Matte beim Mann fleißig wächst, ist ihm seine Haarpracht relativ egal. Aber wehe, es setzt der erblich bedingte Haarausfall ein! Dann kommt der morgendliche Blick in den Spiegel auf seiner persönlichen Frust-Skala gleich nach Impotenz! Jetzt ist unserem Kerl kein Haarwässerchen zu teuer und kein Friseurbesuch zu viel, solange der Coiffeur ihm die Illusion einer dichten Matte auf den Schädel arbeiten kann.

  • Sie wollen Ihr Schätzchen emotional noch enger an sich binden?
    Spielen Sie die Verständnisvolle, bemitleiden Sie ihn, und behaupten Sie steif und fest, seine Glatze sei ja sooo sexy. Den ultimativen Volltreffer landen Sie, wenn Sie ihm eine neunziger Packung Propecia in der Apotheke kaufen. Setzt der Haarwuchs dann wieder ein, wird er Sie garantiert bis an Ihr Lebensende auf Händen tragen!
  • Sie wollen mit diesem Wissen Ihr Schätzchen subtil demütigen?
    Dann sprechen Sie ihn, nachdem er mit nassen Haaren aus der Dusche gestiegen ist, mit Entsetzen in den Augen und Unheil verkündender Stimme darauf an, dass die kahle Stelle am Hinterkopf noch größer geworden ist.
  • Sie wollen Ihr Schätzchen für immer loswerden?
    Dann machen Sie sich über seinen immer spärlicher werdenden Haarwuchs lustig, am besten in aller Öffentlichkeit: beim Essen mit Freunden oder auf einer Party. Wenn Sie dann noch erzählen, dass er eine halbe Stunde morgens vor dem Spiegel braucht, um seine noch verbliebenen Härchen mit Haarspray und Gel in Position zu bringen, sind Sie ihn für immer los!

DIE PUMPE – EIN EMOTIONALES ZENTRUM?

»Wenn Frauen unergründlich erscheinen, dann liegt das am fehlenden Tiefgang der Männer.« Kathrin Hepburn

Haben Kerle ein Herz? Klar haben sie eins! Männer sind im Grunde sensible Kerlchen, die uns Frauen in Sachen Romantik in nichts nachstehen! Sie haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind, stylen sich mühevoll beim ersten Date, lieben es, im Nacken gekrault zu werden und weinen, wenn wir sie verlassen!

Das Problem: Männer verlernen im Laufe ihrer Entwicklung, Gefühle offen zu zeigen. Mit Einsetzen der Pubertät tarnen sie sich unter ihresgleichen als stahlharte Typen! Kaum haben unsere armen Kleinen ein paar Haare am Leckerchen, müssen sie bei ihren Kumpels den Macho spielen! Wer am derbsten über seinen neuen »Aufriss« prahlt (»Geil, meine Alte hat Titten, auf denen man 'ne Frühstücksplatte abstellen kann.«, »Na und? Meine kann mit ihrer Muschi ein Bierfass anzapfen.«), hat gewonnen. Tiefer gehend werden solche Grunz-Gespräche äußerst selten. Auf die Tatsache, dass wir Frauen sehr vornehm die intimsten Details unseres Sex- und Gefühlslebens mit unseren Freundinnen austauschen, reagieren die meisten Männer allerdings schrecklich geschockt. Kein Mann der Welt würde so etwas tun und zum Beispiel in Anwesenheit eines anderen Mannes einen erotischen Liebesbrief für seine Freundin verfassen! Die Langzeitfolgen des fehlenden emotionalen Beistands durch seine Kumpels äußern sich darin, dass ein Mann seine Gefühle unter einer soliden Permafrostschicht verbirgt.

Hier hilft nur eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme: Bohren Sie sich durchs ewige Eis! Belohnen Sie jeden seiner romantischen Anflüge, jeden noch so kleinen verbalen Gefühlstalk sofort mit Sex! Das ist klassische Konditionierung – funktioniert wie beim Hund! Bald werden die Emotionen nur so aus ihm heraussprudeln. Vor seinen Freunden darf er natürlich ruhig weiter den wilden Hengst spielen – zeigen Sie hier Toleranz und lassen Sie Ihr Schätzchen gewähren.

IM TIEFGESCHOSS – VON DER WAMPE BIS ZUM LECKERCHEN!

Der Bauch, das optische Zentrum beim Männlein, dient zur Fettablagerung, als Bierauffangstation und zur Verdauung. Manche Männer nutzen die Wampe auch, um sich ein flottes Waschbrett draufzutrainieren. Ansonsten erfüllt der männliche Bauch keinen weiteren Zweck. Das berühmte »Bauchgefühl« einer Frau als innere Instanz besitzt ein Mann schlichtweg nicht. Er entscheidet nur mit zwei Körperteilen:

Mit seinem Schwanz und mit seinem Schwanz!

Ach ja! Sein Pimmelchen ist der Fixstern im Universum. Das Ding, um das sich sein gesamtes Sonnensystem dreht! »Mann« kann damit Tolles tun: im Stehen pinkeln, mit seiner Größe prahlen, ein Weib begatten! Halleluja – das Teil ist heilig! Dieser kleine Wurmfortsatz ist das eigentliche männliche Denkzentrum. Nur in Ausnahmesituationen (kein Druck auf der Flöte!) fällt ein Mann bei seinen Angelegenheiten rationale Kopfentscheidungen: »Wenn ich heirate, spare ich dann Steuern?«

»Ich frage mich, wie Männer überhaupt ernst bleiben können. Sie haben dieses dünne, lange Ding an ihrem Körper hängen, das nach eigenem Willen rauf- und runtergeht.
Wenn ich ein Mann wäre, würde ich mich ständig kaputtlachen.«
Yoko Ono

Jeder ganz gewöhnliche Mann fühlt sich allein durch sein Gemächt mächtig und uns überlegen. Aber Mädels, nur keine Heldenverehrung oder falsche Furcht vor dem Würmchen! Obwohl Urvölker rund um die Welt dem Gott Phallus Denkmäler setzten und der gute alte Professor Freud sich die Mär vom Penisneid ausdachte, so hat spätestens die Erfindung des batteriebetriebenen Vibrators dem Kult um die »Goldene Keule« einen kräftigen Dämpfer verpasst. Mit diesem Wissen sollten wir den »legendären« Penis ganz rational als das betrachten, was er ist: der Steuerknüppel zum Lenken des Mannes und unser ganz persönlicher Joy-Stick!

Die männliche Schaltzentrale ist allerdings ein sehr sensibles Thema. Die Größe seines Prügels ist in seinem Leben von kolossaler Wichtigkeit. Nichts löst bei ihm größere Komplexe aus als eine im Vergleich zu anderen Artgenossen zu kurz gekommene Glied-Grundausstattung. Hier ein gut gezielter Tiefschlag – egal ob mit Knie oder spitzer Zunge – lässt selbst den stärksten Kerl jämmerlich zusammenfallen.

»'tschuldigung, aus Mitleid popp ich nicht!«
Eine gute Freundin beim Erblicken eines Winzlings.

Apropos Winzling, die Größe des Pimmelchens hat selbstverständlich extreme Auswirkungen auf den Charakter seines Besitzers!

Die Minis: < 14 cm

Bei den zu kurz Gekommenen gibt es zwei grundverschiedene Charaktere: Ein Teil der »under fourteens« wächst zu aufgeblasenen Arschlöchern heran, die ihre Umwelt permanent schikanieren, um den Peniskomplex zu kompensieren.

Die anderen sind echte Verwöhner und im Umgang mit Frauen sehr sensibel. Im Laufe der Jahre haben sich solche Minis eine Finger- und Zungenfertigkeit angeeignet, die die fehlenden Zentimeter auf jeden Fall wettmachen kann. Außerdem haben sie ein vermindertes Interesse daran, sich quer durch die City zu poppen, da sie zu einer Frau erstmal Vertrauen brauchen, bevor sie blank ziehen. Minis diesen Charakters sind daher tendenziell beziehungstauglich und zumindest ansatzweise monogam.

Die Maxis: > 18 cm

Ein Mann mit einem großen Glockenspiel mag zwar befriedigend, kann aber auch schmerzhaft und in anderer Hinsicht nicht ganz unbedenklich sein! Wir wären naiv zu glauben, ein Long Dong würde seinen ganzen Stolz nur uns zeigen wollen! Sein Penis gibt ihm so viel Selbstbewusstsein, dass er möglichst viele Frauen an seinem Glück teilhaben lassen will! Genießen Sie den »Giganten«, so lange Sie können, aber seien Sie skeptisch, wenn Sie sich nach einer festen Bindung sehnen. Außerdem neigt ein »over eighteen« gerne auch zu der Einstellung, dass allein die Größe seines Mega-Magic-Sticks zum Verzaubern seiner Partnerin völlig auszureichen habe. Frauen, die also nicht unbedingt die »volle Dröhnung« brauchen, haben mit einem tendenziell kurz Gebauten langfristig gesehen oft den größeren Spaß.

Länge

KLEINE BENUTZERTIPPS FÜR DAS KONSTRUKT »MANN«!

Männer!!! Wie traurig und leer wäre die Welt ohne sie! Die niedlichen Dinger können mit ihrem putzigen Gemüt unser Herz erwärmen, um uns dann Sekunden später den letzten Nerv zu rauben.

Es braucht Jahre, bis wir das Fingerspitzengefühl dafür entwickeln, welche Knöpfe wir drücken müssen, damit unser Schätzchen nach unserer Pfeife tanzt. Einige Perfektionistinnen unter uns sind dabei so erfolgreich, dass in ihren Beziehungen fast paradiesische Zustände herrschen. Soll heißen: SIE hat komplett die Hosen an, und ER hört auf Zuruf! Okay, ein bisschen eigener Wille darf dann doch noch sein!

Um jedoch einen halbwegs angenehmen Alltag mit unseren drolligen Kerlchen zu haben, kommen wir an der einen oder anderen Erziehungsmaßnahme nicht vorbei:

»Natürlich muss man die Männer nehmen, wie sie sind.
Aber man darf sie nicht so sein lassen.«
Zsa Zsa Gabor

WENN SIE VON IHM … EIN ZÄRTLICHES VOR- ODER NACHSPIEL WOLLEN!

Das kennen wir doch alle: Gerade tobte noch ein wilder Stier über uns, und dann plötzlich – nach einem animalischen Brunftschrei und heftigen Zuckungen – schlummert er Sekunden später wie ein kleines Baby an unserer Brust. Zärtlichkeiten und sanfte Küsse als Belohnung für unsere Hüftakrobatik? Fehlanzeige! Die meisten Männer haben nach ihrem Orgasmus kein großes Interesse mehr an Schmusereien. Sie wollen nur noch eins:

EINSCHLAFEN!

Nehmen Sie's auf keinen Fall persönlich, sondern akzeptieren Sie es! Dieses unflätige Verhalten kann man einem Mann nicht abtrainieren, es ist genetisch bedingt. Wieso sich noch weiter abmühen? Die »Belohnung« hat für ihn ja schon »vorher« stattgefunden! Wer sich mit den fünf Rs – Rauf, Rein, Rammeln, Raus, Runter – nicht abfinden will, muss gewieft reagieren! Beim Vorspiel ist die Macht noch mit uns:

Ohne Vorspiel keinen Sex!

So einfach ist das, basta! Denn wenn ein Mann richtig rollig ist, können wir ihn mühelos versklaven. Jetzt frisst er uns nicht nur aus der Hand, sondern massiert uns auch »gerne« die Füße und kümmert sich zur Abwechslung auch mal intensiv um ein Körperteil, das er eigentlich nur vom Hörensagen kennt: den Kitzler! Machen wir ihm notfalls vor, dass ein wenig Kille-Kille an diesem Lustpunkt wie ein »Sesam-öffne-dich« wirkt. Er wird es lieben! Er wird es schnell lernen! Schließlich hofft er, im Anschluss punkten zu dürfen. Bei dieser Strategie liegt es ganz alleine in Ihrem Ermessen, wie lange er Ihnen »zärtlich« dienen soll, bevor er wieder an die Schatztruhe darf.

»Beim Liebesspiel ist es wie beim Autofahren:
Die Frauen bevorzugen die Umleitung, die Männer die Abkürzung.«
Jeanne Moreau

WENN SIE IHN … AUCH NOCH NACH DER ERSTEN NACHT SEXY FINDEN WOLLEN!

Einen Blick in seine ausgezogene Unterhose sollten Sie unbedingt vermeiden! Schlimmstenfalls wartet dort eine Bremsspur auf Sie, und Ihr Lustbarometer sinkt unter null. Falls Sie doch aus Versehen einen Blick darauf erhascht haben, so sollten Sie Folgendes bedenken: Er ist nicht unbedingt ein Ferkel, er hat es beim Popoabwischen schlichtweg nicht ganz so einfach wie wir! Viele Männer scheitern an dieser Aufgabe, weil eine dichte Behaarung es nicht zulässt! Hier müssen Sie anfangs Nachsicht üben.

Sollten Sie jedoch beschließen, das entsprechende Männlein auf Dauer zu halten, müssen feuchte WC-Tücher zur Pflichtausstattung werden, oder er muss Haare lassen! Falls er bockt, ein praktischer Tipp: Viele Männer mögen es sehr, wenn Sie bei der Intimrasur die Klinge schwingen. So könnte das Trimmen zum Sex-Happening werden. Es gibt doch keinen größeren Kitzel als die Gefahr!

WENN SIE IHN … FÜR 20 MINUTEN RUHIG STELLEN WOLLEN!

Sollte er mal wieder drängeln, quengeln oder sich gerade über Sie ganz schrecklich aufregen, dann schicken Sie Ihren Jungen einfach – statt auf die »stille Treppe« – aufs »stille Örtchen«: Auf dem Klo den Playboy, eine Sport- oder Computerzeitung + Zigaretten + Feuerzeug an einer gut sichtbaren Stelle (Klodeckel, WC-Vorlage, Waschbecken) platzieren und abwarten! Hat ein Männlein trotz seines begrenzten Tunnelblicks die Lektüre und sein Friedenspfeifchen entdeckt, schnappt die Falle zu!

Für die meisten Männer gibt es nichts Heimeligeres, als in aller Ruhe auf dem Klo zu sitzen, dabei genüsslich eine zu qualmen und die Sport Bild zu lesen. Sie sind ihn für mindestens zwanzig Minuten los, und er kommt gelöst wieder. Nach seiner Sitzung ist jeglicher Zorn verraucht, und er fühlt sich in seiner Höhle bei seinem Weibchen wieder pudelwohl.

WENN SIE IHM … SCHLECHTE MANIEREN ABGEWÖHNEN WOLLEN!

Fühlen sich Männer ihres weiblichen Pendants zu sicher, erliegen sie der Selbstüberschätzung: Ihre anfangs guten Manieren werden fein säuberlich in die Mottenkiste gepackt! Dann lassen sie ungehemmt ihrem starken Drang nach Rülpsen oder noch unangenehmeren Winden freien Lauf. Für diese spezielle Gattung Mann ist solch ein Revierverhalten ganz natürlich, es bestärkt sie nur in dem Gefühl, ein gemütliches Zuhause mit einer netten Haushälterin gefunden zu haben.

Wenn Sie diese Unart nicht tolerieren wollen, müssen Sie sein respektloses Verhalten schnellstmöglich im Keim ersticken. Sollte er auf mehrmalige intensive Ermahnungen nicht reagieren, kontern Sie am besten nach der Methode »Auge um Auge, Zahn um Zahn«! Und das auf einem Level, bei dem unser Kerl nicht mehr mithalten kann. Nichts ekelt unsere Männer mehr als benutzte weibliche Hygieneartikel. Das müssen wir ausnutzen: Zusammengerollte Slipeinlagen verwende man wie Post-its – den Always-Ultra-Sticker prägnant an offen gelassene Klodeckel oder liegen gelassene Stinke-Socken kleben. Bei Rülps- und Pupsalarm hilft manchmal nur noch eine verbale Schocktherapie: »Noch einmal, und ich hau dir meinen OB um die Ohren!« Und schon haben Sie Ihren Mr. Knigge!

»Eine Frau tut, was der Mann will, sobald er verlangt, was sie wünscht!« Elizabeth Taylor

WENN SIE SEINEM SEXTRIEB … EIN ENDE SETZEN WOLLEN

Männer können und wollen im Gegensatz zu uns Mädels immer und am liebsten sofort. Das Foto eines nackten Playmates reicht meist schon völlig aus, um aus einem gerade noch braven Familienpapa ein läufiges Hündchen mit wild wedelndem Schwänzchen zu machen. Dieses Verhalten kann unter Umständen für uns von Vorteil sein, zum Beispiel während der fruchtbaren Tage, wenn wir »ausnahmsweise« mal Lust auf einen Quicky verspüren. Die meiste Zeit jedoch nervt uns die Unruhe unserer Kerle und deren mehr als offensichtliches Bedürfnis, jedes halbwegs attraktive Weibchen sofort begatten zu wollen!

Ich muss Ihnen in diesem Zusammenhang ein wirklich intimes Geständnis machen! Ich, Sonya Kraus, bekenne hier und jetzt öffentlich: Vor drei Jahren kastrierte ich einen Kerl! Packen Sie die Lesebrille weg! Ich habe es wirklich getan, und ehrlich gesagt bereue ich bis heute nicht, dass die größte Liebe meines Lebens wegen mir seine Hoden verlor. Klingt banal, endete brutal, war aber berechtigt! Ich erwischte ihn in flagranti, als er ein fremdes Weibsstück beglückte!

Dabei hätte der Anfang unserer Beziehung romantischer nicht sein können. Sein Name: Romeo! Mit ihm war es – nennen Sie mich getrost die Kitsch-Königin – Liebe auf den ersten Blick. Romeo war ein Adonis – ein Grieche aus Korfu! Ich lernte ihn im Urlaub kennen. Er war jung, extrem groß, muskulös, dunkelhaarig und wild. Sein besonderes körperliches Merkmal: Er hatte den schönsten Schwanz, den ich je gesehen habe! Am Strand verfiel fast jede Frau bei seinem Anblick in tiefstes Entzücken. Was mich an Romeo aber am meisten reizte, war seine wilde, animalische Ausstrahlung. Mir war klar, dass ich Korfu nicht ohne ihn verlassen konnte, zumal er gerade ohne feste Bindung war. Nach zehn Tagen und Nächten, die wir nonstop und voller Zärtlichkeiten gemeinsam verbracht hatten, fiel es mir nicht schwer, ihn davon zu überzeugen, mit mir nach Frankfurt zu kommen. Immerhin besaß ich schon damals ein Häuschen und verdiente so viel Geld, dass ich Romeo eventuell mit ernähren konnte. Tja, Romeo, der Name allein hätte mich schon warnen sollen … Wenn er könnte – er würde mich für das, was ich ihm aus Rache dann in Deutschland angetan habe, mit Sicherheit auf der Stelle erwürgen! Aber fangen wir doch am besten bei dem Zeitpunkt an, an dem das Drama zwischen uns beiden begann, und zwar am 8. Dezember 2002 im Frankfurter Stadtpark:

WARUM ICH EINEN KERL KASTRIERTE!

An diesem verhängnisvollen Tag nutzten mein Schatz Romeo, meine Freundin Steffi und ich einen herrlichen Winterabend für einen kurzen Spaziergang. Romeo war ein echter Freiluftfanatiker und eines der wenigen männlichen Wesen, das keine Probleme mit meinen taffen Mädels hatte, obwohl er ein Bilderbuch-Macho war! Wo er aufkreuzte, musste er seine Männlichkeit demonstrieren, insbesondere, wenn weibliche Wesen in der Nähe waren. Klarer gesagt: Romeo hatte unglaublich schlechte Manieren, für die er sich aber nicht im Geringsten schämte!

Auch an jenem Abend zog er es vor, sich wie ein Rüpel aufzuführen. Ohne sich bei Steffi und mir abzumelden, eilte er urplötzlich einige Meter quer durch die Parkanlage und pinkelte, wie es eben so seine Art war, erst einmal frei von der Leber weg ins nächste Gebüsch! Widerlich!

Steffi lachte herzhaft: »Der muss wohl überall sein Revier abstecken, was?«

Mit kritischem Blick verfolgte ich Romeos Gebaren: »Also, wenn der jetzt gleich noch auf den Spielplatz kackt, trenne ich mich endgültig von ihm!«

Zu spät! Romeo drehte sich dreimal im Kreis und verrichtete dann in aller Seelenruhe sein Geschäft. Gut, diesen Sandkasten sollte man dann wohl besser für die nächsten Tage sperren.

»Pfui Romeo! Aus!« Himmel! Mein Köter war definitiv der ungezogenste Hund jenseits von Rödelheim! Romeo interpretierte mein wütendes Zischen sofort richtig und spurtete mit einem Affenzahn los. Na super, so viel zum Thema: Ich spare mir die Hundeschule. Der Haufen musste erst einmal bleiben, wo er war – es galt, einen wild gewordenen Riesen-Doggen-Dobermann-Mischling einzufangen, bevor er noch die ganze Stadt »markierte«.

»Gott sei Dank trage ich heute meinen Sport-BH.« Steffi schnaufte, ihre Brüste wippten, ich fluchte, und Romeo verschwand hinter einer Hecke. Nach zehn Minuten und mit einem geschätzten Puls von 280 hatten wir ihn dann endlich eingeholt. Er schnüffelte unschuldig an einem Grashalm und war vom Kopf bis zum Hintern mit einer undefinierbaren Dreckschicht eingesaut. Ich keuchte in seine Richtung: »Romeo, kommst du her!« Mit drohender Kreislaufattacke autoritär zu klingen, war gar nicht so einfach.

Freudiges Schwanzwedeln und ein Blick, der sagen wollte: »Da bist du ja endlich, du lahmes Stück.« Dann wendete er sich wieder hingebungsvoll dem Grashalm zu.

»Wir müssen ihn unauffällig einkreisen«, flüsterte ich Steffi verschwörerisch zu, die mich wie ein atemloses Fragezeichen anblickte.

»Wie willst du das denn bitte anstellen?«

Die Antwort erübrigte sich, denn offenbar hatte Romeo in dieser Sekunde ein ahnungsloses Hündchen erspäht, dessen Hinterteil er dringend beschnüffeln wollte. Mit einem riesigen Satz und wehenden Ohren galoppierte er davon.

»Der landet noch heute Abend filetiert in der Mikrowelle!« Ich blickte Steffi entschuldigend an. Sie seufzte, und wir setzten unsere Verfolgungsjagd durch den Stadtpark fort. Diesmal wurde es nur ein kurzer Sprint, denn tumultartige Geräusche lotsten uns zielsicher zu dem Ort, an dem wir nach ihm suchen mussten. Ein wütendes »Verschwinde, du Töle!« ließ mich ahnen, dass es jetzt gleich so richtig schön peinlich werden würde. Wahrscheinlich hatte Romeo irgendeinen tattrigen Senioren angesprungen, um ihm großzügig etwas von seiner Dreckschicht abzugeben!

Es war schlimmer! Als wir um die Ecke kamen, sah ich zuerst einmal nur Romeo, der plötzlich noch viel größer aussah als sonst. Hätte ich nicht dieses Quieken gehört, wäre mir der Hund UNTER Romeo gar nicht aufgefallen: eine zierliche Cockerspaniel-Hündin, die unter Romeos Last fast zusammenbrach und Hilfe suchend ihr Herrchen anschielte.

Steffi kniff irritiert die Augen zusammen: »Was zum Teufel macht er da?«

»Steffi, halt den Mund! Dumme Frage, was wird er da schon machen!« Er vögelt eine verzweifelte Hündin. Nimmt ein Cockerspaniel-Weibchen von hinten durch. Nagelt das arme Vieh quer durch das Kamasutra. Besorgt es ihr im Doggy-Style. Vornehm formuliert: »Ich befürchte, er befruchtet gerade …«

»PEARL hierher! WEG, DU MISTVIEH!«

»Ich befürchte, er befruchtet gerade Pearl«, beendete ich meine Analyse des Geschehens.

Ein dunkelhaariger Mann mittleren Alters umkreiste hilflos den rammelnden Romeo und seine neue Gespielin und fuchtelte dabei hysterisch mit seinen dünnen Ärmchen: »Pearl, aus! Hierher! Papi gibt dir auch ein Leckerchen!« Offenbar versuchte es »Papi Pearl« jetzt mit Bestechung. Romeo interessierte sich kein Stück für seinen Zuschauer und juckelte im Swinger-Style fröhlich weiter.

»Oje! Das passiert also, wenn mein Hund an Samenstau leidet!« Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gewissen – Romeo war schließlich auch nur ein Mann! Mit seinen drei Hundejahren war er in Menschenjahre umgerechnet 21, und das war gerade sein erstes Mal! Wie oft hatte er in seiner Verzweiflung schon meine Freundinnen angesprungen und erfolglos versucht, deren Knie zu durchlöchern? Ich hätte es kommen sehen müssen … Keine Zeit für Mitleid! Pearls Hundepapi hatte mich erblickt! Er war puterrot im Gesicht und blaffte mir mit überschlagender Stimme entgegen: »Ist das Ihrer? Nehmen Sie Ihren Drecksköter sofort da weg!« Er deutete auf Romeo, der immer mehr Gefallen an seiner neu entdeckten Leidenschaft fand und jetzt erst so richtig loslegte.

Nehmen Sie ihn da weg? Was war das denn für eine dämliche Idee? Ich konnte doch unmöglich die Pimper-Premiere meines Hundes unterbrechen! Und selbst wenn ich wollte – WIE sollte das gehen?

»Keine Ahnung, wie ich das anstellen soll!« Ich zuckte mit den Schultern. »Wie wär's, wir lassen den beiden ihren Spaß?«

Papi Pearl explodierte beinahe vor Wut. »Also erstens macht es Pearl keinen Spaß! Zweitens ist Pearl läufig! Und drittens: Sie hat einen 1-a-Stammbaum! Pearl Patricia von der Silberau wird garantiert nicht von diesem Monster da schwanger! Also nehmen Sie jetzt endlich diesen … Gaul von ihr runter!«

Jetzt hatte er mich bei meiner Hunde-Mutter-Ehre gepackt: »Also erstens: Das ist ein Couture-Hund made in Greece! Den gibt's nur einmal. Ein so genannter Dodola! Ein Dogge-Dobermann-Labrador-Mischling! Zweitens kann ich nichts dafür, dass Ihre Hündin hier menstruierend mit dem Hintern rumwackelt, und drittens ist Romeo …«

»… gekommen!« Steffi brachte es auf den Punkt!

Tatsächlich! Romeo war fertig. Er versuchte gerade, hechelnd von Pearls Rücken zu klettern und sah mich dabei Beifall heischend an. Sein zufriedener Gesichtsausdruck wich völliger Verblüffung, als er bemerkte, dass das gar nicht so einfach war. Er hing fest! So was nannte man dann wohl Venus-Falle oder noch besser: Vagina-Falle! Schni schna schnappi, schnappi, schnappi, schnapp …

Für Nicht-Hunde-Kenner: Nach dem Geschlechtsakt hängen Hunde noch minutenlang aneinander. Das Weibchen hat einen Scheidenkrampf, und das Männchen kann sich erst dann befreien, wenn der Hundepipimatz abgeschwollen ist. (Da können Männer mal sehen, was die Natur ihnen alles erspart hat. Von wegen umdrehen und einschlafen nach dem Sex …) Romeo war über diesen »verzwickten« Zustand jedenfalls mindestens genauso unglücklich wie ich. Peinlicher ging's ja schon nicht mehr.

Pearls Besitzer fluchte: »Scheiße, scheiße, scheiße! So ein Mist!« Er kramte fluchend sein Handy aus der Tasche.

Steffi blickte ihn kritisch an: »Wen wollen Sie denn anrufen? Die Feuerwehr oder das THW?«

Papi Pearl ließ frustriert die Hand mit dem Handy sinken und blickte resigniert zu seiner Hündin herunter. Pearl stand ein wenig verwundert in der Gegend herum, und der in ihr fest gestöpselte Romeo vertilgte schmatzend einen Zigarettenstummel, den er am Boden gefunden hatte. Dann entdeckte seine Nase eine weitere Delikatesse: ein lila glänzendes Bonbonpapier. Er machte einen gierigen Satz nach vorne, und Pearl machte Plop! Sie war frei! Mit einem erschrockenen Hüpfer nutzte Pearl die neu gewonnene Freiheit, und Romeo verschlang mit einem Haps das Bonbonpapier. Papi Pearl schnappte sich die Cockerspaniel-Hündin und hob sie mit einem ängstlichen Ruck hoch. Scheinbar befürchtete er, sein geliebtes Schnuckelchen könnte Romeos Nachspeise werden.

»Na, ...

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