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Bärbels Abenteuer

Mein Dank gilt den Zuhörern und Kritikern Nejla, Adrian, Anja und Jaron.

Mein besonderer Dank geht an Sabrina Trox. Ohne ihre Ideen und ihre Zeit wäre das Buch wahrscheinlich nie entstanden. Ich danke Dir für Deine Freundschaft.

Für Nejla

Kapitel 1

„Du, Mama, kannst du uns bitte eine Geschichte erzählen?“, fragte eine kleine Erdhummel ihre Mama. Da stimmten einige der Geschwister mit ein: „Oh ja, eine Geschichte.“ „Erzähl uns eine Geschichte.“ „Biiiittttttteeee…“ Große Augen strahlten die Königin an. „Na gut, meine Kleinen“, sagte sie, und alle Hummelkinder kuschelten sich bequem auf den Boden und schauten gebannt in ihre Richtung.

„Ich erzähle euch heute die Geschichte von Bärbel. Wie sie an sich und der Welt zweifelte und eine große Herausforderung überwinden musste. Die Geschichte wird euch

zeigen, wie aus Angst Mut entstehen kann und wie sich aus Einsamkeit eine Freundschaft entwickeln kann. Die Geschichte begab sich im letzten Frühsommer…

Kapitel 2

Es war ein Montagmorgen, als Prinzessin Bärbel in ihrem Nest geschlüpft ist. Die Sonne schien schon früh an diesem Tag in das alte Mauseloch. Die ganze Hummelfamilie fand hier Platz, obwohl es schon sehr viele Geschwister gab. Ihre älteren Schwestern waren eher die Fleißigen in der Familie und kümmerten sich um den Küchendienst, also um das Nektarsammeln, damit alle etwas zu Essen hatten. Die Familienkönigin, also ihre Mama, hatte schon die ganze Welt gesehen und erzählte ihr immer tolle Geschichten.

Besonders die Erzählung, wie sie bei der großen Gipfelparty ihren Papa kennengelernt hatte, mochte Bärbel wie keine andere Geschichte. Bärbel hat ihren Papa leider nie getroffen. Sie stellte sich manchmal vor, wie er wohl ausgesehen hat. An manch regnerischen Tagen, wenn der Regen eine kleine Pfütze in den Eingang des Mauselochs füllte, schaute sie sich ihr Spiegelbild auf der Wasseroberfläche an. Dann sah sie neben den Ähnlichkeiten zu ihrer Mama auch andere Gesichtszüge, die sie zum Teil auch von ihren Geschwistern kannte. Bärbel stellte sich dann vor, wie ihr Papa wohl aussah. Wie gerne hätte sie sich mal an sein Fell gekuschelt. Umso mehr genoss Bärbel die Nähe ihrer Mama. Sie ging gerne zu ihr, schmiegte sich unter ihren Flügel und wollte am liebsten nie mehr weg. Es war für sie einfach der sicherste Ort der Welt.

Kapitel 3

Eines Tages bat ihre Mutter sie zu sich. Bärbel hoffte, dass es keinen Ärger gäbe, weil Sie doch immer so einen großen Hunger hatte und so viel Honig aß, obwohl sie selbst gar nicht beim Sammeln mithalf.

Ihre Mama sah sie mit großen Augen an und sagte: „Bärbel, du bist jetzt schon alt genug. Die anderen Prinzessinnen sind schon losgezogen, entdecken die Welt und bereiten sich auf die Gipfelparty vor.“

Bärbel wusste noch nicht genau, was Mama ihr sagen wollte, weil sie gedanklich immer noch beim Nektarsammeln war und antwortete: „Ist die Gipfelparty nicht erst in zwei Wochen?“

Ihre Mama wurde deutlicher: „Du möchtest doch sicherlich nicht als alte Hummel hier mit mir im Nest bleiben. Du musst los. Fliegen. Die Welt entdecken. Und lernen, dich selbst zu versorgen, damit du genug Kraft und Wissen hast, um dein eigenes Leben zu führen.“

Jetzt wurde ihr klar, was Mama von ihr wollte und es trieb ihr sofort eine Träne ins Auge. „M-m-möch-test du mir etwa sagen, dass ich das Nest verlassen soll?“, sagte sie und schluchzte. Ihr Kinn zitterte und ihr Magen drehte sich einmal um die eigene Achse. Ihre Mutter sah die Traurigkeit in Bärbels Blick und versuchte sie zu beruhigen: „Ooooch, meine ...

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