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Armageddon Zone: Die Kälte der Zeit

Lukas Vering, Antje Ippensen

Armageddon Zone: Die Kälte der Zeit

Band 3 der Cassiopeiapress Science Fiction Serie





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Die ARMAGEDDON ZONE Saga

Band 3: Die Kälte der Zeit

von Astrid Amadori, Antje Ippensen und Lukas Vering

© 2013 AZ created by Marten Munsonius, Treatments by Antje Ippensen & Marten Munsonius

© 2013 - Die Kälte der Zeit- by Antje Ippensen, Astrid Amadori und Lukas Vering

© 2013 der Coverillustration by Steve Mayer

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Ein unerwarteter Besucher

Wieder ging einer dieser seltsam langen Tage zu Ende. In dieser Gegend wurde es nur langsam – unendlich langsam – dunkel. Das fahle Tageslicht changierte dabei von schmutzigem Gelb nach Ocker, um dann immer dunkler werdend zu ergrauen. Das graue Zwielicht, das war es, was Leo Faust nicht ertragen konnte. Es war nämlich hell genug, um Schatten zu werfen, doch um viel sehen zu können reichte es nicht wirklich aus. Alles in diesem Grau schien stumpf. Sogar die tagsüber stechend farbigen Insekten, die hier und da auftauchten, wirkten abends fahl und müde. Als Leo Faust auf einen der widerlich großen Käfer blickte, der träge an ihm vorbeikroch, fühlte er sich ebenso erschöpft. Seine Augen schmerzten, denn das Sehen in diesem Halbdunkel strengte ihn sehr an. Er wünschte sich nur eins: dass die verdammte Nacht endlich hereinbrechen würde. Dass Schluss wäre mit dem Warten darauf. Die Dunkelheit sollte kommen, da sah man endlich nichts mehr und musste nicht hoffen und sich auch nicht abplagen.

 

Leo Faust bezeichnete sich mittlerweile hoffnungslos als einen alten, einsamen Mann. Er trug das weißgraue Haar ungeschnitten und so, wie es der Wind gerade wehte. Seinen Bart jedoch versuchte er stets ein wenig kurz zu halten, seit er sich in einem spiegelnden See einmal selbst gesehen hatte, und über sein gealtertes Aussehen sehr erschrocken war. Er schnitt den Rauschebart ab und hatte ihn seitdem nie mehr länger als ein paar Wochen wachsen lassen. Leos Gesicht war von ledriger Haut, die sich über den schmalen Wangen spannte. Seine Augen waren wasserblau und schauten meist ruhig oder nachdenklich drein. Doch man konnte sich in Leo leicht täuschen. Zu viel hatte er bereits erlebt, zu viele Menschen kennengelernt, um als schutzbedürftiger Greis zu enden. Innerlich war er stark und hatte einen bis an absolute Sturheit grenzenden Willen. Nur diesem Willen verdankte er gerade jetzt sein Durchhaltevermögen bei seinem Vorhaben in dieser grässlichen Einöde.

 

Im Westen türmte sich bedrohlich ein dunkelgrüner Urwald auf, seine Ausläufer reichten jedoch nicht bis zu Leos Standort. Einzig das Ungeziefer schien von dort ab und an zu Leo herüberzuschwirren, und er hasste es.

Am Horizont im Osten war alles unbewachsen, reglos und leer. Leo Faust sah trotzdem hin. Er konnte den Blick nicht abwenden, er wollte nicht, nur die Dunkelheit konnte ihn von seinem Zwang erlösen. Denn Leo hielt Ausschau. Er hatte eine Mission, genauer gesagt war es eher eine Vision, und er hatte seine ganze Hoffnung in dieses Vorhaben gelegt.

Er wartete auf jemanden. Er kannte diese Person nicht, und dennoch war es sein sehnlichster Wunsch, diese Person, einen Krieger, zu treffen. Er hatte ihn in einer immer wiederkehrenden Vision gesehen: ein mutiger Mann, ein Kämpfer, mit pechschwarzem Haar und einem Gesicht wie gemeißelt. Leo wusste nicht, wo dieser Mann herkam, er wusste nur, dass er ihn irgendwo hier treffen würde ... treffen MUSSTE. Der Mann war der Schlüssel zu allem, was Leo in den letzten Jahrzehnten erlebt hatte. Alles schien sich auf das Eintreffen dieses Kriegers zuzuspitzen, und Leo wurde von seinem Wunsch, ihn zu treffen, buchstäblich am Leben gehalten.

 

Leo Faust konnte definitiv in die Zukunft schauen – zwar nicht hundertprozentig exakt, jedoch zuverlässig, wenn es um Ereignisse ging. Er wusste, was passieren würde, doch oft fehlten Informationen zum Wie und Wann. Das störte Leo nicht sonderlich, denn er wusste ja, dass die Dinge, die er sah, sowieso eintreffen würden. Es waren keine wirren Träume, die er hatte, sondern er sah diese Visionen so klar, wie wenn er jetzt gerade die trostlose Landschaft der riesigen Steppe Dionvalet betrachtete.

In der Vision, die immer wiederkehrte, breitete sich vor seinen Augen das Bild eines ebenso grauen Ödlandes aus, wie das, auf dem er seinen Posten errichtet hatte. Dort passierte gerade etwas Schreckliches – was, das konnte Leo nicht sehen, nur erahnen. Und dann tauchte wie aus dem Nichts dieser Krieger auf, der die Rettung zu sein schien. Für was nur, und warum?

 

Zu Leos Entsetzen hatte er jedoch seinen eigenen Tod ebenfalls vorausgesehen. Nicht nur einmal, sondern mehrere Male. Immer wieder auf die gleiche Weise, denn so waren seine Visionen: wiederkehrend, als ob sie bekräftigen wollten, dass es so passieren würde – so und nicht anders. Was wieder fehlte, waren nähere Angaben zu dem Warum und vor allem dem Wann. Leo plagte diese Frage. Wann würde es soweit sein? Die Visionen ließen vermuten, dass sein Tod nicht lang in der Zukunft lag, Leo spürte es. Natürlich wusste jeder, dass man früher oder später sterben würde, doch es vorher zu sehen war schwer erträglich. Die Bilder seines eigenen Todes waren quälend klar und endgültig. Manchmal grübelte Leo den ganzen Tag darüber nach. Er hoffte inständig, dass er den Krieger vorher treffen würde; hoffte, dass er genug Zeit hätte, mit ihm seine Mission zu erfüllen. Oder würde sein eigener Tod ihm etwa zuvorkommen? Für den Fall, dass es so sein würde, hatte er bereits einen kurzen Abschiedsbrief verfasst. Dieser befand sich zusammengerollt in einer Metallkapsel an seinem Gürtel hängend. Er beschrieb in diesem Brief sein Vorhaben und den Krieger so genau wie möglich. Er schrieb, dass der Krieger dazu in der Lage wäre, Leos Vorhaben zu erfüllen, und viele, viele Leben dadurch retten würde. Er notierte auch den Namen des Kriegers: John Iceheart.

 

Leo stützte den Kopf in die Hände. Das Warten auf das Eintreffen des Mannes machte ihn stumpfsinnig. Es war so schlimm für ihn, tatenlos herumzusitzen, dass er sich an manchen Tagen paradoxerweise sein eigenes Ende herbeisehnte. Dann wäre dieses peinigende Warten nämlich vorbei.

„Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach.“, flüsterte Leo zu sich selbst. Dann zuckte er kurz zusammen vor Scham und verbarg das Gesicht in den Händen.

„Nein, nein, nein!“, schimpfte er.

„Du Narr. Du bist ein alter Narr. Rede nur weiter, aber nicht so einen Unsinn. Und du, sei ganz still, du hast nichts zu melden ...“, plapperte er, was er übrigens häufig tat, um sich die Zeit zu vertreiben oder seine Stimme zu üben. Er erzählte sich meistens Geschichten aus seiner Vergangenheit, so wie Großväter sie ihren Enkeln erzählen würden. Möglichst spannend und manchmal auch vollkommen übertrieben.

„Tja, früher, als wir noch auf dem toten Kontinent lebten, da hatten wir es wirklich nicht leicht. Es hieß das alte Europa. Es war zwar nicht so eine Einöde wie hier, aber das machte das Leben keineswegs schöner. Im Gegenteil. Das Leben dort war hart. Hässlich. Und ich frage mich, welcher Teufel dafür verantwortlich war, dass ich ausgerechnet dort geboren wurde. Denn Gott kann so etwas Grausames nicht gewollt haben. Hm ...“

Leo kratzte sich den stoppeligen, schneeweißen Bart. Jetzt war kein Platz für religiöses Gejammer. Doch er hatte sich immer gern mit altmodischen Dingen befasst, vor allem mit dem Lesen von Büchern. Er mochte Bücher wirklich gern. Sie lenkten ihn seit er lesen konnte von seinem tristen Dasein im alten Europa, diesem wahrhaft toten Kontinent, ab. Mit dem dichter werdenden Staubschleier, der sich dort ausbreitete, hatte die Funktionsfähigkeit jeder Technik rapide abgenommen, bis schließlich gar nichts mehr ging. Nichts, was neu gebaut wurde und in anderen Teilen der Erde durchaus brauchbar war, konnte in der Zone des Schleiers benutzt werden. Bisweilen ging es dort zu wie zu den Zeiten der ersten Menschen auf der Erde: wild und primitiv. Der Staub, der alles lahmlegte, holte das Schlimmste aus den Menschen heraus. Diktaturen stiegen auf, und letztlich zerfielen sämtliche Strukturen. Dort zu leben war eine Qual, doch von dort zu entkommen fast unmöglich. Das alte Europa war das größte Ghetto, das jemals existiert hatte.

Die Bücher, die Leo in seiner Kindheit gelesen hatte, erzählten von fremden Welten und erweckten in ihm den Wunsch, ein Reisender zu werden.

„Leo, Leo ... damals wolltest du unbedingt viel herumkommen in der Welt und nun sieh, was du davon hast. Was für einen Lohn dir das ruhelose Dasein eingebracht hat.“

Das stimmte allerdings. Leo war vom Leben gezeichnet, denn er hatte sich seinen Wunsch erfüllt: viel herumzukommen. Doch das hatte seinen Preis gehabt. Er hatte das Leben des ewigen Vagabunden geführt. Zweimal hatte er einer hübschen Frau ein Kind „geschenkt“, doch auch das hatte ihn nicht an einem Ort halten können. Er musste weiter. Obwohl er noch nicht einmal wusste, wohin. Und begeistert war Leo davon auch nicht, denn von dieser Rastlosigkeit gab es keine Erlösung.

„Und jetzt bist du ein alter Narr, der auf jemanden wartet, von dem er nicht weiß, wann er kommt, und den er nur aus vagen Visionen kennt. Und dieser John Iceheart kennt dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst recht nicht. Ach, ist das nicht alles zum Verrücktwerden?“

Mit knirschenden Knien erhob sich Leo von seinem Posten und hinkte hinüber zu seinem notdürftigen Lager in einer kleinen Höhle. Sein Fuß war eingeschlafen und taub, die Hüfte schmerzte, und das dünne weißgraue Haar wehte ihm dauernd ins Gesicht.

Wann würde es denn nun endlich dunkel werden?

 

In der Höhle glomm die Glut an seiner Feuerstelle schwach vor sich hin. Diese Glut am Leben zu erhalten war in den zwei Wochen, die er hier schon lagerte, seine einzige echte Aufgabe gewesen. Es war in dieser Gegend extrem schwer Feuer zu entfachen, dafür war die Luft einfach zu dünn. An manchen Tagen funktionierte es überhaupt nicht, und so war es besser, ein Feuer ständig zu erhalten. Leo legte ein paar dürre Zweige auf die Glut, wärmte Wasser auf und richtete sich ein kleines Abendessen. Es schmeckte wie die Landschaft um ihn herum: langweilig und fad. Als er zur nahegelegenen Quelle schlenderte, die auch nur sprudelte wann sie wollte, um sich die Hände zu waschen, passierte es wieder. Er beugte sich gerade nach vorn zum Wasser hin, und schon war es, als ob man einen Vorhang auf einer Bühne zurückziehen würde. Leo sah etwas ganz anderes vor Augen als die Quelle. Es war wieder seine Vision.

 

Er ließ sich fallen, denn er wusste, dass er sich gegen dieses Schauspiel nicht wehren konnte. Visionen dieser Art hatte er bereits seit seiner Kindheit. Sie wechselten, denn sie zeigten meist das, was in der näheren Zukunft passieren sollte. Das, was sich seit neustem vor Leos inneren Augen abspielte, nannte er scherzhaft "Komödie in drei Akten", obwohl er das Gesehene alles andere als lustig fand. Er wusste aber nicht, was er sonst damit anfangen sollte.

Er sah eine Landschaft, so trist und staubig wie die, in der er lagerte. Er sah den hellgrau flimmernden Horizont, an dem sich absolut nichts abzeichnete, bis dann aus diesem Nichts ein Mann vor ihm erschien. Dieser Mann, John Iceheart selbst, tat in dieser Vision noch nichts, er stand einfach nur so da, als ob er Leo präsentiert werden sollte.

Szenenwechsel: Die Landschaft wurde dunkel und änderte sich. Man befand sich am Ufer eines Meeres oder großen Sees. Es war recht finster und am Himmel waren weder Wolken noch Mond oder Sterne zu sehen. Alles schien durch einen fluoreszierenden Nebel beleuchtet zu werden. Das Wasser war ruhig und klar, so dass man bis auf den Grund schauen konnte. Auf der Oberfläche trieben Nebelschwaden dahin, und der Wind ging leise und angenehm. Das alles war ganz und gar kein bedrohliches Szenario, eher hatte es eine mysteriöse Atmosphäre. Diesen Teil der Vision hatte Leo "Die sonnenlose See" getauft. Viel zu schnell war dieser Anblick wieder verschwunden, um anschließend Leos Vision zum traurigen Ende zu bringen. Was nun kam, hatte ihn zu Beginn schockiert, doch langsam wurde das Bild immer vertrauter und das Entsetzen, das es ihm einflößte, unterschwelliger.

Er sah sich selbst am Boden liegen. Es war eindeutig, dass er tot war, denn sein Gesicht war zu bleich, als dass er nur schlafen würde. Um die Augen herum hatten sich rötliche Flecken gebildet, das Haar hatte ihm irgendjemand, der es gut mit ihm meinte, aus dem Gesicht gestrichen, und seine Hände auf der Brust gefaltet. Dann erschien stets dieses surreale Detail, das ihn irritierte: In seinen gefalteten Händen materialisierte eine sonderbare, höchst altmodische Uhr mit einem Gliederarmband aus Metall. Die Uhr musste kostbar sein, denn sie war mit zahllosen Brillanten besetzt – jedoch rief sie pures Unbehagen in Leo hervor, ja, geradezu einen Stich, denn sie hatte etwas unaussprechlich Böses an sich. Urplötzlich glaubte er, dass DAS BÖSE SELBST an dem Ding klebte, und während er seiner Vision weiter folgte (er konnte nicht anders, er musste ihr folgen, sie bis zum Ende durchstehen, ertragen), überzog sich dieser schöne und zugleich Grauen erregende Chronometer mit einer dünnen Eisschicht, die das Zifferblatt unscharf machte, bis man weder Zahlen noch Zeiger klar erkennen konnte.

Neben seiner Leiche war eine kleine Grube frisch ausgehoben. Leo blickte auf sein eigenes Grab. Von der Landschaft gab es nichts zu sehen, und so konnte man keine Rückschlüsse auf den Ort des Geschehens ziehen. Was ihn beruhigte war, dass er selbst irgendwie ... friedlich aussah. Schlussendlich schien es wahr zu sein, was man über den Tod immer sagte: er sei eine Erlösung.

 

Das Bild flimmerte und Leo wurde wie durch einen Stromschlag zurück in den Wachzustand geschleudert. Er fiel rückwärts zu Boden und fluchte lautstark.

"Verdammt nochmal, verdammte Mistvision ...", schimpfte er und rollte sich zur Seite.

"Immer schön auf den Rücken ... dem alten Kerl hier tut eh schon alles weh, aber ja, warum nicht noch ein wenig mehr Rückenschmerzen? Verdammt ..."

Es schien nicht viel Zeit vergangen zu sein, denn es war noch genauso dämmrig wie zuvor.

Leo rieb sich den Rücken, streckte sich, dass die Gelenke krachten und begab sich wieder zu seinem Aussichtsplatz – einer Erdmulde, in der er mittels einer niedrigen, aus losen Steinen aufgetürmten Mauer ebenso sicht- wie windgeschützt die Zeit verbrachte. Er ließ sich ungelenk in den Schneidersitz fallen und starrte geradeaus. Nach einer Weile stützte er sich seitlich auf, machte es sich gemütlich und schlief unbeabsichtigt ein.

 

Leo war vollkommen entgangen, dass er, der Beobachter, bereits seit geraumer Zeit selbst beobachtet wurde. Jemand hatte sich unweit von Leos Unterschlupf im Spalt eines Steinhügels eingenistet. Von diesem Punkt aus beobachtete Leos Beschatter dessen Tun und wartete ebenso, dass etwas passieren würde. Im Gegensatz zu Leo war der Verfolger weder alt noch gebrechlich, noch wusste er nicht, was er hier eigentlich tat.

Als es endlich dunkel war, erhob er sich aus seinem Versteck. In der Dunkelheit konnte man ihn nicht sehen, doch einen leisen Flügelschlag hätte man, wenn man aufmerksam hingehört hätte, vernehmen können. Der Verfolger schwebte bis ganz nah an Leo heran. Seine scharfen, lichtempfindlichen Augen bemerkten jedoch keine Hinweise darauf, dass Leo etwas heute anderes getan hätte als sinnlos dazusitzen, zu essen, oder wie jetzt, zu schlafen. Die Höhle wurde ebenfalls noch kurz inspiziert, dann schwebte Leos Beschatter wieder von dannen.

 

Leo schlief den ungestörten Schlaf der Einsamen und wurde erst wieder vom aufgehenden Tageslicht geweckt. Orientierungslos blickte er um sich, denn normalerweise pflegte er in der Höhle zu nächtigen.

„Alter Mann, du schläfst seit neuestem dort, wo es dir passt ...“, grummelte er und rappelte sich ächzend auf.

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