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Anders Schwimmen Lernen

Ratgeber für Eltern, Großeltern, Erzieher, die ihren Kindern oder Enkeln das Schwimmen beibringen wollen

Hans Schwimmmeister

Anders
Schwimmen
Lernen

Der Weg, das Schwimmen zu einem tollen Hobby zu machen mit extra Tipps für das Schwimmen mit Behinderungen, bei Verhaltensproblemen, Wasserangst, ADHS und vieles mehr – auch für erwachsene Nichtschwimmer

Danksagung

Dies ist das erste Mal, dass ich ein Buch veröffentliche. Nach einigen Recherchen und dem Kontaktieren verschiedener Verlage bin ich auf den Verlag tredition gestoßen.

Die Mitarbeiter waren freundlich und haben mir sehr gut geholfen mit Tipps und Ratschlägen, worauf ich bei meinem Buch achten sollte. Auch haben sie mir Kontakte zu drei Lektoren vermittelt.

Dabei hob sich besonders eine hervor, bei der ich gleich das Gefühl hatte, dass sie nicht nur aufs dicke Geld aus ist, sondern das Herz für ihre Arbeit an der richtigen Stelle hat. Sie hat mich von Anfang an sehr gut beraten, und ich hatte sehr schnell Vertrauen zu ihr. Sie hat mich auf dem Weg bis zur Veröffentlichung begleitet und mir viele gute Anregungen gegeben.

Natürlich hat sie nach meinem Ermessen auch sehr gute Arbeit als Lektorin geleistet, wobei auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte.

Ich möchte mich deshalb bei tredition und den sehr kompetenten Mitarbeitern sowie bei meiner Lektorin, Angelika Fleckenstein, recht herzlich für ihre Hilfe bedanken.

Hans Schwimmmeister

Das ist ein Ratgeber für Eltern, Großeltern, Erzieher u. a., die Kindern oder Enkeln das Schwimmen beibringen wollen. In diesem Buch werden auch Tipps gegeben für Kinder, die durch ADHS oder andere Verhaltensstörungen eine etwas andere Lernmethode benötigen.

Das Buch eignet sich auch für Profis, die sich vielfältiger orientieren möchten, und die offen sind für andere Methoden, die ihnen einige neue Erfahrungen vermitteln.

Die Anregungen und Tipps empfehlen sich auch für Menschen mit Behinderungen und Erwachsene mit Wasserangst.

Das Buch enthält

■ Tipps, die Ihnen helfen werden, Ihrem Kind das Schwimmen auf eine Weise beizubringen, dass es nicht überfordert wird und das Schwimmen als eine angenehme Art der Entspannung sieht.

■ Es erklärt, wie sich die Kräfte des Wassers auf unseren Körper auswirken und wie man sie optimal nutzen kann, um ohne große Anstrengung schwimmen zu können, und wie wichtig es ist, dass man zunächst lernt, sich selbst über Wasser zu halten, bevor man die Technik des Schwimmens beherrscht.

■ Es zeigt, wie man Wasserangst spielend überwinden kann dadurch, dass man verstehen lernt, was im Wasser passiert und dabei nicht zu viel von den Schülern verlangt.
In kleinen Schritten lernt es sich besser!

■ Es leitet dazu an, wie man das Lernen kindgerecht und auch für Erwachsene gestaltet.

■ Es hilft, Techniken zu erlernen, die nicht nur effektiv sind, sondern auch noch Freude bereiten.

■ Es gibt Anregungen, einen Weg zu finden, der es mit Spaß möglich macht, jedem Menschen dabei zu helfen, sich sicher im Wasser fortzubewegen.

■ Das Buch hilft Ihnen, den richtigen Weg zu finden, auch ängstlichen Kindern und Kindern mit Verhaltensstörungen das Schwimmen beizubringen.

■ Sie finden auch wertvolle Informationen über das Schwimmen mit körperlichen Behinderungen.

■ Auch wie man Kinder mit ADHS oder anderen Verhaltungsproblemen das Schwimmen so beibringen kann, dass sie Freude daran haben, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

■ Des weiteren finden Sie Tipps über Hilfsmittel und das Schnorcheln.

Und das alles unter dem Motto: Schwimmunterricht muss Freude bereiten.

Menschen, die keine Geduld haben, sollten sich jemanden suchen, der diese hat. Das Lernen muss dem Kind entsprechend angepasst werden, denn jedes Kind ist und lernt anders. Während des Lernens kann ein Kind nichts falsch machen.

Alle beschriebenen Übungen, können auch von den Erwachsenen, die schwimmen lernen wollen, angewendet werden.

So war es einmal:

Einleitung:

Wenn ich „er“ schreibe, meine ich natürlich auch „sie“. Man sollte die Damen nicht unterschätzen. Wenn ich „Kind“ schreibe, trifft das meist auch auf erwachsene Schüler zu.

Es gibt viele Möglichkeiten, schwimmen zu lernen. Wir sind schon Jahrzehnte damit beschäftigt, Methoden zu entwickeln, die dabei helfen sollen. Früher gab es Methoden, die heute keine Anwendung mehr finden. Leider gibt es immer noch Menschen, die behaupten, es hätte ihnen nicht geschadet, dass man sie einfach ins Wasser geworfen hat. Die Zahl derer, die dadurch Wasser- oder Tiefenangst bekommen haben, sind unfassbar hoch. Manche Methoden, mit denen versucht wurde, so vielen Kinder wie möglich gleichzeitig das Schwimmen beizubringen, waren nicht kind- und menschenfreundlich. Wenn ich „kinderfreundlich“ schreibe, meine ich selbstverständlich immer auch menschenfreundlich, weil die meisten Tipps auch auf Erwachsene zutreffen.

Viele Hilfsmittel von einst haben dafür gesorgt, dass Menschen heute noch ein Trauma oder sogar eine Phobie haben, die sie daran hindern, ins Schwimmbad zu gehen oder Schwimmstunden zu nehmen. Gerade Eltern und Großeltern leiden dann sehr darunter.

Leider habe ich den Eindruck, dass es heutzutage noch immer Schwimmmeister oder -lehrer gibt, die mit veralteten Lernmethoden arbeiten und zu großen Druck auf die Kinder ausüben. Nicht selten lassen sie sich auch vom Druck vieler Eltern leiten, die verständlicherweise wollen, dass ihre Kinder so früh und so schnell wie möglich schwimmen lernen.

Hier wäre es angebracht, wenn die Fachkräfte sich Zeit nähmen, den Eltern zu erklären, dass man manches erst lernen kann, wenn die Motorik des Kindes sich so weit entwickelt hat, dass es dieses auch umsetzen kann. Wenn man das Kind zwingt, Techniken zu lernen, die es motorisch nicht umsetzen kann, besteht die Möglichkeit, dass das Kind nicht nur Selbstvertrauen verliert, sondern sogar Wasserangst oder eine Phobie entwickelt. Das ist sicher nicht das, was die Eltern wollen. Darum ist die Aufklärung durch eine Fachkraft sehr wichtig.

Eltern sollten darauf achten, dass die Fachkräfte die Kinder nicht überfordern.

In diesem Buch möchte ich den Eltern dann auch so viel Wissen mitgeben, das sie in die Lage versetzt, dieses auch zu erkennen.

Liebe Kollegen und Fachleute,

ich bin mir bewusst, das manche meiner Theorien bei Kollegen Fragen aufwerfen werden. Auch weiß ich, dass nicht jeder Kollege meine Meinung teilen wird. Viele Wege führen nach Rom. Meiner verläuft vielleicht etwas anders als Ihrer.

Bei allem ist mir Folgendes wichtig: dass Kinder und Erwachsene ihren Aufenthalt im Wasser genießen können und auf spielerische Art und Weise das Schwimmen erlernen.

Die Methoden sind so gewählt, dass man sich mit so wenig Kraftaufwand wie möglich fortbewegen kann. Nichts aus diesem Buch ist als Kritik gegen andere Methoden gedacht. Jede Methode ist mir lieb, wenn sie Menschen hilft, gerne im Wasser zu sein, und die Lernenden jede Unterrichtsstunde genießen können. Nur so werden sie ihr Leben lang Freude am Schwimmen haben und auch im Alter noch ihren Körper im Wasser fit halten.

Wie lese ich dieses Buch?

Ich denke, dass es sinnvoll ist, erst mal das ganze Buch zu lesen, ehe Sie mit den Schwimmstunden anfangen.

Danach können Sie immer wieder zurückgreifen auf die Inhalte, die Sie gerade behandeln möchten.

Es macht auch Sinn, wenn Sie sich im Internet einige Videos über die verschiedenen Schwimmtechniken ansehen. Dabei gilt es aber zu beachten, dass diese abweichen können von denen, die ich hier beschreibe. Es sind natürlich noch Videos im Umlauf, in denen die Bewegungen nicht so schonend gezeigt werden wie ich sie in diesem Buch erkläre. Die Basis der Bewegung ist aber oft gut zu erkennen. Mir liegt es am Herzen, dass Sie sich und Ihre Kinder nicht unnötig belasten durch Bewegungen, die dem Körper schaden könnten. Auf meiner Website www.hans-schwimmmeister.de habe ich einige Videos für Sie ausgesucht, die Ihnen helfen können.

Erklären Sie Ihrem Kind mit den Grafiken, wie etwas funktioniert und was Sie in der nächsten Schwimmstunde mit ihm üben möchten.

Viel Spaß beim Lesen.

Die Eigenschaften von Wasser und wie wir sie nutzen können

Wie wir in der Schule gelernt, aber vielleicht wieder vergessen haben, verfügen wir über ein spezifisches Gewicht. Bei Wasser sind das 1.000 kg/m3.

Unser Körper ist im Allgemeinen bei normaler Atmung etwas leichter als Wasser. Dadurch können die meisten Menschen treiben. Man darf aber nicht vergessen, dass es immer wieder Ausnahmen gibt, die den physikalischen Gesetzen entgegenwirken. Da ich dieses Buch so schreiben möchte, dass jeder es verstehen kann, werde ich versuchen, technische Begriffe so weit als möglich zu vermeiden. Wo es sich nicht vermeiden lässt, werde ich es verständlich erklären.

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Viel Spaß!



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