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Am Deich - Folge 10

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Hauptpersonen
  4. Hauke Feddersens Rückkehr
  5. Vorschau

Maike und Lars Peters:

gehört das Hotel Deichhof. Die beiden führen eine sehr harmonische Ehe, die allerdings bisher kinderlos geblieben ist.

Anni Meiser:

arbeitet an der Rezeption. Sie ist die gute Seele des Hotels, ihr vertrauen sich die Angestellten – und manchmal auch die Gäste – an, wenn sie Kummer haben.

Frieder Hansen:

ist Kutterfahrer und Annis Schwager. Er liebt seine Familie und die See.

Adrian Krüger:

führt die Hotelküche mit strenger Hand. Er ist ein exzellenter und sehr erfahrener Koch.

Jasper Rohde:

leitet den Service des hauseigenen Restaurants und beeindruckt vor allem die weiblichen Gäste mit seinem Charme.

Mitten in den Dünen liegt das reetgedeckte Hotel Deichhof. In der gemütlichen Atmosphäre des alten Gutshofs hat schon so manche große Liebesgeschichte begonnen. Doch auch Gäste, die einsam oder traurig sind, kommen im frischen Nordsee-Wind schnell wieder auf die Beine – dafür sorgen Maike und Lars Peters, die das Hotel seit Jahren mit viel Liebe führen.

Hauke Feddersens Rückkehr

Doch der attraktive Umweltaktivist kommt nicht allein …

Von Sandra Heyden

Vor zwanzig Jahren hat Hauke Feddersen das kleine Örtchen Hörnum auf Sylt verlassen. Nach dem Tod seiner Mutter hielt er es auf der Insel einfach nicht mehr aus – zumal er seinem Vater, dem beliebten Arzt Dr. Lennart Feddersen, die Schuld daran gibt, dass Elvira sterben musste. Doch jetzt, da er am anderen Ende der Welt lebt, holt den engagierten Umweltaktivisten Hauke sein Schicksal wieder ein. Als seine Verlobte Carmen ihrem Herzleiden erliegt, muss er ein weiteres Mal den Tod eines geliebten Menschen verkraften. Carmens Tod reißt alte Wunden wieder auf, und Hauke zieht es zurück in die alte Heimat. Vielleicht ist es ja doch an der Zeit, sich wieder mit seinem Vater zu versöhnen …

Was Hauke nicht ahnt: Auch seine Schwägerin Marta macht sich auf den Weg nach Sylt. Und was sie ihm zu sagen hat, wird seinem Leben noch einmal eine entscheidende Wendung geben – diesmal zum Guten?

Elvira starb!

Gewandet in ihr bestes Kleid lag sie auf der Chaiselongue. Den weiten Rock aus blutroter Seide hatte sie selbst theatralisch über die Polster ausgebreitet. In der Hand hielt sie eine weiße Rose, und auf ihrem herben Gesicht lag ein zufriedenes, fast schadenfrohes Lächeln. Ein Lächeln, zu dem sie sich Zeit ihres Lebens nicht hatte durchringen können.

Theda Egelsby saß ihr gegenüber in einem alten Ohrensessel. Auch sie lächelte, und je flacher der Atem der Arztfrau wurde, desto mehr vertiefte sich dieses Lächeln.

Bald, dachte sie, bald ist es vorbei!

Erst vor wenigen Tagen war sie fünfzehn Jahre alt geworden, und ganz tief in ihrem Herzen hatte es nur einen Wunsch gegeben: eine Familie, einen Vater! Nicht irgendeinen Vater, natürlich. Nein, es musste Lennart sein! Dr. Lennart Feddersen.

Schon immer hatte Theda gewusst, dass sie nicht komplett war. Schon im Kindergarten war sie gehänselt worden, als sie weitergab, was ihre Mutter ihr gesagt hatte: dass sie einfach keinen Vater habe.

Jeder Mensch habe einen Vater, hatten die Kinder lachend gesagt. Ihrer wäre vermutlich ein Verbrecher, der im Gefängnis saß.

Die Mutter hatte versucht, ihr begreiflich zu machen, dass es natürlich einen Erzeuger gab, sie aber seinen Namen nicht wisse.

Dann habe ihre Mutter wohl rumgehurt, hatten die anderen Kinder gemeint.

In der Schule war das so weitergegangen. Auch jetzt noch wurde sie gehänselt und ausgegrenzt.

Vor einigen Jahren jedoch waren sie und ihre Mutter nach Hörnum auf Sylt gezogen. Die Großeltern waren gestorben, und ihre Mutter hatte deren Haus geerbt. Es war bloß ein kleines, unspektakuläres Reihenhäuschen, doch für Theda war seitdem alles anders geworden – vor allem, weil Lennart Feddersen und seine Familie gleich nebenan wohnten.

Von Anfang an war der Arzt freundlich zu ihr gewesen, hatte sie behandelt wie eine Tochter. Einmal hatte er ihr sogar gesagt, eine Tochter wie sie habe er sich immer gewünscht!

In Thedas Fantasie war Lennart Feddersen ihr Vater. Sie dachte sich Geschichten aus, weshalb er sie und ihre Mutter aus den Augen verloren hatte. Und in all den Geschichten war Elvira die Schuldige. Elvira, Lennarts Frau, die ihm und seinem Sohn das Leben zur Hölle machte.

Nein, Elvira war keine liebenswerte Frau. Niemals war sie zufrieden, an allem und jedem mäkelte sie herum. Sie kommandierte und schikanierte ihre Familie, wo es nur ging.

Lennart litt unter der Herrschsucht seiner Frau, das sah Theda wohl – und sie sah auch, wie zärtlich er ihre Mutter anblickte. Das hatte ihren Wunsch verstärkt.

Thedas Augen wanderten über den niedrigen Couchtisch. Ein leeres Tablettenröhrchen lag darauf. Daneben stand eine ebenso leere Cognacflasche.

Elvira hatte die Wirkung der Tabletten in Kombination mit dem Alkohol unterschätzt. Ihr Atem war jetzt kaum noch wahrnehmbar.

Bald würde Lennart frei sein. Und endlich, endlich würde sie einen Vater haben! Einen Vater ganz für sich allein.

Nicht ganz, fiel Theda siedend heiß ein, und ihr Blick wanderte zum Kaminsims, dessen Rauchfang mit alten friesischen Kacheln verziert war. Dort stand ein Bilderrahmen mit einem Foto, das Lennart mit seinem Sohn zeigte. Lennart war anzusehen, wie unglaublich stolz er auf seinen Jungen war …

Hauke hatte gerade sein Abitur bestanden, in der Schule war er einige Klassen über Theda gewesen. Hauke, der Sonnyboy der Schule. Alle mochten ihn ob seiner offenen, sympathischen Art. Vor allem die Mädchen.

Auch Theda mochte ihn – eigentlich. Doch Hauke hatte sie nie eines Blickes gewürdigt. Er hatte immer nur Augen für Maike Freese gehabt, deren Eltern aus dem alten, unwirtschaftlich gewordenen Gut Deichhof ein kleines, aber feines Hotel gemacht hatten.

Theda zuckte ein wenig zusammen, als Elviras Lippen nun ein letzter zittriger Seufzer entfloh.

Es war leicht gewesen, Elvira zu diesem Selbstmordversuch zu überreden, denn es war nicht das erste Mal, dass die Arztfrau ihre Familie auf diese Weise unter Druck setzte. Doch nie hatte sie genug Tabletten geschluckt, um tatsächlich ihr Leben zu riskieren!

Thedas Behauptung, ihre Mutter habe ein Verhältnis mit Lennart, hatte Elvira nur zu gern geglaubt – und auch, dass es nur einen Weg gab, ihren Mann zu halten.

„Doch diesmal muss es echt aussehen, wenn Lennart glauben soll, dass du es ernst meinst“, hatte Theda betont und versprochen, rechtzeitig für Hilfe zu sorgen.

Das Telefon lag vor Theda auf dem Tisch, doch bis jetzt hatte sie es nicht angerührt.

Wie friedlich Elvira aussah. So friedlich, wie sie im Leben nie gewesen war.

Jetzt hatte sie, Theda, einen Vater. Niemand würde sie mehr hänseln, kein Nachbar sie mitleidig ansehen. Jetzt waren sie eine Familie: Vater, Mutter, Kind! So, wie es sein musste.

Hauke, Lennarts Sohn, gehörte nicht in dieses idyllische Bild. Sie würde ihm sagen, dass sein Vater absichtlich zu spät gekommen war, um die Mutter noch retten zu können. So gespannt das Verhältnis zwischen Elvira und ihrem Sohn auch war – das würde Hauke seinem Vater sicher nicht verzeihen. Schon gar nicht, wenn Theda ihm klarmachte, dass sein Vater es getan hatte, um für eine andere Frau frei zu sein!

Sie rutschte im Sessel nach vorn, erhob sich dann und spannte den schmalen, noch wenig weiblichen Körper, ehe die den Hörer nahm und die Nummer des Mobiltelefons wählte, das Lennart immer mitzunehmen pflegte, wenn er Hausbesuche machte.

Als er sich mit seiner dunklen, Vertrauen einflößenden Stimme meldete, bemühte Theda ihre ganze schauspielerische Fähigkeit.

„Lennart!?“, rief sie, völlig außer sich. „Lennart! Es ist etwas ganz schreckliches geschehen!“

***

Zwanzig Jahre später …

In einem verborgenen Winkel der riesigen Plantage lag der familieneigene Friedhof. Hinter der hohen Mauer, die ihn umgab, begann bereits der Urwald. Generationen von Breganzas hatten hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. In der Mitte erhob sich eine kleine Kapelle, und davor stand ein in Stein gemeißelter Engel, der schützend seine Flügel ausbreitete, um die Dahingeschiedenen ins friedvolle Jenseits zu leiten.

Am Fuße dieses Engels hatte man vor einem Jahr die schöne, junge Carmen Breganza y Sevelos zu Grabe getragen. Eine Woche vor ihrer Hochzeit war sie einer unerwarteten Herzattacke erlegen. Niemand hatte gewusst, dass sie unter einem angeborenen Herzfehler litt. Die Aufregung und der Hochzeitsstress waren zu viel für sie gewesen.

Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern üblich, zierte ein Foto der Verblichenen das schlichte Holzkreuz.

Hauke Feddersen konnte seinen Blick kaum von dem Foto wenden. Wie schön sie gewesen war – seine Carmen! Ihre rassige, temperamentvolle Schönheit hatte ihn vom ersten Augenblick an gefangen genommen. Sie hatten eine Familie gründen und ein Leben lang zusammenbleiben wollen …

Vorbei! Nie mehr würden sie glücklich sein! Wieder einmal hatte der Tod sein Leben verändert.

Dabei hätte alles so wundervoll sein können …

Seit fast zehn Jahren arbeitete Hauke als studierter Biologe für Greenpeace. Seit drei Jahren wieder­um leitete er die Südamerika-Sektion, die sich hauptsächlich um den Schutz des Regenwaldes kümmerte. In dem reichen Ölmagnaten und Plantagenbesitzer Carlos Breganza hatte er einen leidenschaftlichen Mitstreiter gefunden, der ihm seine Plantage nahe Caracas als Zentrale angeboten hatte. So hatte er Carmen kennengelernt, Carlos’ älteste Tochter.

Seit einem Jahr nun war er wie gelähmt. Nichts, was einmal wichtig gewesen war, hatte noch eine Bedeutung. Ihm war, als würde sein Leben seitdem stillstehen.

Und dieser Friedhof erinnerte ihn an einen anderen Friedhof. Einen weit entfernten Friedhof …

Plötzlich legte sich eine kleine zarte Hand mitfühlend auf seinen Arm.

Marta! Fast hatte er vergessen, dass sie ihn hierher begleitet hatte. Gemeinsam hatten sie einen Strauß Oleander auf Carmens Grab niedergelegt.

Marta war Carmens jüngere Schwester, doch die beiden Frauen waren vom Wesen her völlig verschieden. Wo Carmen temperamentvoll und impulsiv gewesen war, blieb Marta ruhig und gelassen. Wenn Carmen wegen jedes Fehlers außer sich geraten war, suchte Marta nach Erklärungen und Entschuldigungen. Vermutlich war das dem Umstand geschuldet, dass Marta in der Hauptstadt Venezuelas Psychologie studierte.

Alles an Marta schien zerbrechlich zu sein. Sie reichte dem athletischen Hauke gerade bis zur Schulter und wirkte zart und empfindsam. Das schwarze, seidig schimmernde Haar fiel in unzähligen kleinen Wellen ihren schmalen Rücken hinab und umschmeichelte ein schmales Gesicht, dessen pfirsichzarter Teint ihre beeindruckende Schönheit unterstrich.

Im Moment wurden ihre dunklen Augen von einem Strohhut beschattet, der sie vor der glühenden Mittagssonne schützte. Eigentlich war gerade „Siesta“, doch Hauke ruhte sich zu dieser Zeit des Tages nur selten aus, obwohl die Hitze zur Mittagszeit fast alles Leben lähmte.

„Du bist nicht nur traurig“, hörte er Marta jetzt sagen, und ihre angenehme, etwas dunkle Stimme tröstete seine Seele. „Jedes Mal, wenn wir Carmen besuchen, habe ich das Gefühl, als wären deine Gedanken ganz weit weg.“

Hauke nickte und sah sie an. In den schlichten Jeans und dem engen weißen T-Shirt wirkte Marta viel jünger als die fünfundzwanzig Jahre, die sie zählte.

„Das mag sein“, gestand er. „Wenn ich hier stehe, erinnere ich mich immer daran, wie ich einst am Grab meiner Mutter stand.“

Martas besorgte Hand wanderte jetzt zu seiner breiten Schulter.

„Sie ist schon lange tot, nicht wahr?“, wollte sie wissen.

Wieder nickte Hauke.

„War sie krank?“, hakte Marta nach.

Diesmal schüttelte er den Kopf, und seine Lippen verzogen sich.

„Oh nein, sie war kerngesund. Sie hätte uns alle überlebt. Schon, um uns eins auszuwischen“, erklärte er sarkastisch.

„Wie meinst du das?“, erkundigte sich Marta irritiert.

„Meine Mutter war keine sehr freundliche Frau“, gestand Hauke. „Ich kann wirklich nicht liebevoll an sie denken. Dazu hat sie mir und meinem Vater das Leben zu schwer gemacht. Mein Vater hat wohl am meisten unter ihren Schikanen gelitten. Ich konnte mich ihr besser entziehen – vor allem, als ich älter wurde. Ich glaube, sie hat uns gehasst.“

„Warum hätte sie das tun sollen?“, wunderte sich Marta. „Sie war deine Mutter, sie muss dich geliebt haben!“, war sie überzeugt, denn etwas anderes konnte sie sich nicht vorstellen. Liebte nicht jede Mutter ihr Kind?

„Dann hatte sie eine seltsame Art, das zu zeigen.“

„Wie ist sie gestorben?“, wollte Marta nun wissen.

„Selbstmord!“

Marta bekreuzigte sich rasch.

„Madre de Dios!“, stieß sie hervor.

„Oh, es war ein Unfall – mehr oder weniger“, fügte Hauke in sarkastischem Ton hinzu.

„Aber du sagtest doch …?“ Marta konnte ihm nicht folgen.

„Meine Mutter hat öfter versucht, sich das Leben zu nehmen. Aber sie meinte es nie ernst. Nie hat sie so viele Tabletten genommen, dass sie wirklich in Gefahr geschwebt hätte. Es war nur ihre Art, meinen Vater und mich zu erpressen, wenn sie ihren Willen nicht durchsetzen konnte. Offenbar ist beim letzten Mal allerdings etwas schiefgegangen. Sie hat die Dosis unterschätzt – und vor allem die Wirkung in Kombination mit Alkohol. Ich glaube nicht, dass sie wirklich sterben wollte.“

„Nein?“, fragte Marta und sah fassungslos zu ihm auf.

Es war das erste Mal, dass Hauke über seine Eltern sprach. Auch mit Carmen hatte er nie über sie gesprochen, wie Marta von ihrer verstorbenen Schwester wusste.

„Ich denke, meine Mutter hatte erfahren, dass es im Leben meines Vaters eine andere Frau gab. Wahrscheinlich wollte sie ihm mit diesem drastischen Schritt klarmachen, was geschieht, wenn er sie verlässt. Ich hätte es sogar verstanden, wenn er sich von ihr getrennt hätte. Aber das ….“ Hauke schüttelte den Kopf. „Nein, das werde ich ihm nie verzeihen.“

„Was hat dein Vater getan?“

„Er hat sie sterben lassen. Er ist absichtlich viel zu spät gekommen, nachdem er alarmiert wurde.“

„Dein Vater ist also Arzt?“, mutmaßte Marta.

„Ja.“ Hauke nickte. „Das heißt, er hat einmal einen Eid geleistet, niemandem absichtlich zu schaden.“

Martas kleine Hand glitt in die seine und drückte sie fest.

„Das mag ich nicht glauben“, gab sie zu. „Nicht, wenn dein Vater Arzt ist.“

„Aber ich weiß es genau“, behauptete Hauke nun zu ihrem Entsetzen. „Er wollte frei sein für Ahlke. Er hat eine Chance gesehen, meine Mutter loszuwerden, und sie genutzt. Meine Mutter wollte nicht sterben, Marta!“

„Woher weißt du das? Du bist so felsenfest davon überzeugt …“

„Weil Ahlkes Tochter es mir gesagt hat! Theda war damals gerade erst fünfzehn Jahre alt – ein dünnes kleines Ding, das immerzu um uns herumschlich. Meinem Vater tat sie leid, weil sie ohne Vater aufwachsen musste. Er hat sich ihrer damals ein bisschen angenommen, und sie ist ihm wie ein Hündchen nachgelaufen. Offenbar hat sie mitbekommen, was da zwischen meinem Vater und ihrer Mutter lief, und sie wusste auch, dass meine Mutter es wusste.“

Hauke verzog das Gesicht.

„Wahrscheinlich von ihr“, mutmaßte er. „Das sähe ihr ähnlich. Meine Mutter hat ihr gesagt, dass sie sich umbringen wird, wenn mein Vater sie verlässt. Theda hat das natürlich nicht geglaubt – bis sie sie fand.“

„Die Kleine hat deine Mutter gefunden?“ Martas große Augen waren voller Mitgefühl für das Kind. „Das muss ...

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