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Alpengold - Folge 190

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Glück und Glas

Vom Aufstieg und Fall einer stolzen Familie

Von Rosi Wallner

Ganz Hofstetten steht kopf, als an der Stelle, an der sich früher das gemütliche »Braustübel« befand, der glitzernde »Glaspalast« eröffnet. Und während die Alten granteln, die topmoderne Disco sei ein Schandfleck im Dorf, zieht es die Jugend aus dem ganzen Tal bald scharenweise dorthin. Nur Gero Harlacher und seine Familie beobachten das allabendliche Treiben mit Ablehnung und Angst, denn in ihrer Traditionswirtschaft »Krone« bleiben zunehmend die Gäste aus! Bald steht die seit Generationen wohlhabende und angesehene Familie vor dem finanziellen Ruin! Da beschließt Gero, sich einmal im »Feindesland« umzuschauen …

Dieser Ausflug in den »Glaspalast« soll ihm zum Verhängnis werden: Hals über Kopf, aber wider Willen verliebt er sich dort – ausgerechnet in die stolze Landegger-Luise, die Besitzerin des brandneuen Tanzlokals, seine Konkurrentin und Lieblingsfeindin …

Eigentlich konnte in dem kleinen Bergdorf Hofstetten niemand mehr genau sagen, wie es zu der Feindschaft zwischen den Harlachers und den Landeggers gekommen war. Es hatte nie einen Rechtsstreit oder eine offene Auseinandersetzung gegeben, und die Frauen waren vor der Ehe sogar miteinander befreundet gewesen.

Hubert Harlacher, den man nur den »Kronenwirt« nannte, besaß das größte Gasthaus am Ort. In dem altehrwürdigen Gebäude wurden, solange man zurückdenken konnte, alle Vereinstreffen und Familienfeiern von der Hochzeit bis zum Leichenschmaus abgehalten. In der »Krone« traf man sich zum Stammtisch, und die Jugend vergnügte sich im Festsaal beim wöchentlichen Tanz. Im Sommer verlockte der kleine Biergarten hinter dem Haus dazu, sich mit einem kühlen Weißen unter den schattigen Kastanien niederzulassen.

Die Landeggers betrieben dagegen das »Braustübel« in einer Seitengasse, das mehr eine kleine Kneipe mit einem festen Kundenstamm war. Eingeweihte wollten wissen, dass sie sich damit nur mühsam über Wasser hielten, doch das gaben die Landeggers nicht zu, sondern beschuldigten stattdessen die Harlachers, ihnen die Gäste zu entfremden.

Das Verhältnis zwischen Priska Harlacher und Irmi Landegger, die seit der Schulzeit miteinander befreundet gewesen waren, hatte sich schon vor der Heirat getrübt. Simon Landegger, genannt Simmerl, war in seiner Jugend der feschste Bursch im ganzen Tal gewesen, obendrein Schützenkönig und ein ziemlich bekannter Heimatsänger. Die Madeln himmelten ihn an und Priska und Irmi waren beide gleichermaßen in ihn verliebt.

Simmerl entschied sich für die hübsche Irmi, und wie böse Zungen wissen wollten, hauptsächlich deswegen, weil sie eine ordentliche Mitgift mit in die Ehe brachte. Priska, zutiefst verletzt, heiratete überstürzt den zukünftigen Kronenwirt, der sie schon lange verehrte. Hubert war ein dicklicher, linkischer junger Mann, der lange unter der Fuchtel einer herrschsüchtigen Mutter gestanden hatte.

Doch unter Priskas Einfluss veränderte er sich. Die Tatsache, dass er bald das Wirtshaus übernehmen und eigenständig wirtschaften konnte, trug zusätzlich dazu bei, dass er mehr Selbstbewusstsein entwickelte. Aus dem gehemmten Burschen wurde ein stattlicher, tatkräftiger Mann, der entschlossen auftrat.

Auch Priskas Gefühle wandelten sich, und die beiden gaben ein Paar ab, das einander schätzte und sich zugetan war. Die Geburt ihres Sohnes Gero festigte ihr Glück noch mehr, weiterer Kindersegen blieb ihnen dagegen verwehrt.

Irmi Landegger hingegen musste die Erfahrung machen, dass die Redensart, eine Frau sollte eher einen Mann heiraten, der sie mehr liebte als sie ihn, in ihrem Fall zutraf. Bald schon entdeckte sie, dass ihr Simmerl ein unverbesserlicher Schürzenjäger war, der glaubte, dass eheliche Treue nur für Frauen galt. Sein Stern als Heimatsänger sank, und im Dorfgeschehen wurde er von anderen, einem Jüngeren, verdrängt.

Schließlich übernahm er das »Braustübel« von seinen Eltern, die bald nacheinander starben. Irmi bemühte sich, alles zusammenzuhalten, doch Simmerl war sich nun einmal selbst der beste Wirt, und sie stand meistens übellaunig hinter der Theke.

Was sie beide jedoch verband, war ihre Tochter Luise, überall nur das Luiserl genannt. Simmerl war keineswegs erbaut davon gewesen, nach mehreren Ehejahren überraschend Vater zu werden, doch kaum hatte er seine kleine Tochter in den Armen gehalten, gewann sie sein Herz, und die gemeinsame Fürsorge für ihr Kind einte das Paar wieder.

Luiserl war nicht nur ein hübsches, sondern auch ein gewitztes kleines Mädchen, und so ermöglichten ihr die Eltern eine gute Ausbildung. Luiserl sollte es einmal besser haben als sie und ihr Leben nicht in einer heruntergekommenen Dorfkneipe vergeuden.

Doch dann sollte sich das Blatt wenden.

***

»Habt ihr schon gehört, was bei den Landeggers vor sich geht?«, sagte der Großbauer Korbinian Leitner, als er sich wie üblich mit seinen Spezis am Stammtisch in der »Krone« traf.

Sein Freund und Nachbar Urban Riedbacher zuckte die Schultern, nachdem er einen tiefen Schluck von seinem Weißbier genommen hatte.

»Das Haus neben ihrer Kneipe wird abgerissen. Aber was soll das mit ihnen zu tun haben? Es hat lang leer gestanden, niemand wollte das alte Geraffel haben, und die Erben hatten wohl keine rechte Lust, die teure Sanierung zu bezahlen.«

»Angeblich sollen die Landeggers das Haus gekauft haben und auch noch die Grundstücke daneben und dahinter«, ließ sich Korbinian wieder vernehmen.

»Woher willst du denn das wissen? War deine Frau wieder einmal beim Kaffeekränzchen vom Landfrauenverein?«, spottete der Apotheker.

»Du wirst es net glauben, aber dort weiß man manchmal noch früher Bescheid über bestimmte Sachen als der Bürgermeister und das Amtsblattl zusammen«, erwiderte Korbinian ohne jeden Spott.

»Doch, das glaub ich schon. Besonders, weil deine …«

»Aber was wirklich alle wundert, ist doch, woher die Landeggers das viele Geld herhaben sollten«, fiel der Kronenwirt dem Apotheker schnell ins Wort, ehe sich zwischen ihm und Korbinian wieder einmal eine Auseinandersetzung über die Klatschsucht der Leitner-Bäuerin anbahnen konnte.

Der Kronenwirt hatte sich einen Stuhl an den Stammtisch gerückt und sich darauf niedergelassen, denn wenn es um die Landeggers ging, dann war er immer ganz Ohr.

Hubert hegte einen noch viel tieferen Groll gegen den feschen Simmerl, als irgendjemand ahnte, denn er hatte damals sehr wohl gewusst, dass seine Priska nicht in ihn, sondern in diesen Hallodri verliebt war. Auch wenn sich inzwischen alles zum Guten gewendet hatte und es für ihn keinen Grund mehr gab, an Priskas Zuneigung zu zweifeln, so vergaß er doch nie, dass er einst nur als Notnagel hergehalten hatte.

»Es soll sich wohl um eine Erbschaft handeln«, ließ sich Josef Moser vernehmen, der auf dem Bürgermeisteramt tätig war.

Er war ein ältlicher, gekrümmt wirkender Mann, der nur selten den Mund auftat. Der Stammtisch war sein Zufluchtsort vor einer zänkischen Ehefrau, und erst kurz vor Mitternacht kehrte er gewöhnlich nach Hause zurück, um sich wieder den vorwurfsvollen Tiraden seiner Angetrauten zu stellen.

»Du musst es ja wissen«, meinte der Kronenwirt, und das traf zu, denn Josef hatte Kraft seines Amtes Einblick in fast alles, was im Dorf vor sich ging.

»Eine verwitwete kinderlose Großtante von der Irmi«, sagte Josef nur.

Dann verstummte er, und damit war klargestellt, dass er kein weiteres Wort darüber mehr von sich geben würde.

»Die Irmi hat doch schon einen ordentlichen Batzen Geld mit in die Ehe gebracht«, meinte Urban, »sie stammt ja net aus einer armen Familie.«

»Aber der Simmerl hat trotzdem alles in Grund und Boden gewirtschaftet. Vielleicht bringt er das wieder fertig«, wandte Korbinian ein.

Der Kronenwirt wiegte nachdenklich den Kopf. Das soeben Gehörte hatte ihm einen Schlag versetzt, den er erst verarbeiten musste.

»Da wird jetzt wohl die Irmi die Hand drauf halten, schon wegen ihrer Tochter«, meinte er schließlich. Im Geiste sah er schon vor sich, wie die Landeggers das »Braustübel« in etwas umbauten, das nicht in das Dorf hineinpasste. Und schlimmer noch – dass ihm dadurch eine ernst zu nehmende Konkurrenz entstand.

Und damit sollte er nicht unrecht haben.

»Was ist eigentlich mit dem Luiserl? Studiert sie immer noch?«, wollte einer der Großbauern wissen.

»Ja. Sie soll sogar schon den Bachelor haben, in Touristik und Event-Management«, gab der Apotheker zur Antwort, der keine Gelegenheit versäumte, seine Weltläufigkeit unter Beweis zu stellen.

»Ach geh! Ich versteh net, was damit gemeint ist und wozu das gut sein soll. Grad für ein Madel«, warf Urban ein.

»Was meinst du jetzt damit?«, sagte Priska, die sich zu ihnen gesellt hatte, und funkelte Urban aufgebracht an.

»Die Luise war schon immer schlauer, als für ein Madel gut ist …«

»Kannst mir das mal genauer erklären?«, wollte Priska mit kriegerischer Miene von ihm wissen und stemmte die Arme in die Hüften.

»Die Mannsleut wollen halt keine Frau haben, die alles besser weiß«, kam ihm Korbinian zu Hilfe.

»Aber die Madeln sollen sich mit depperten Mannsbildern abfinden, oder hab ich das falsch verstanden?«, gab Priska giftig zurück.

»Herzerl«, sagte ihr Mann milde, und Priska verstummte, weil sie den Bogen nicht überspannen wollte.

»Events in der schäbigen Kneipe, die die Luise mal erben wird«, höhnte Urban und leerte sein Seidl.

»Aber jetzt sieht das wohl anders aus«, gab der Apotheker zu bedenken.

»Man kann sich auch verspekulieren«, meinte Urban düster.

»Und was macht eigentlich euer Gero? Kommt er überhaupt noch in sein Heimatdorf zurück?«, lenkte der Apotheker das Gespräch in eine andere Richtung.

Priskas eben noch finstere Miene hellte sich auf.

»Nächstes Jahr ist er fertig und kommt dann hierher zurück. Heimweh hat er, der Bub.«

»War er net auf der Hotelfachschule, oder hat er auch so etwas Großkopfertes gemacht wie die Luise?«, fragte Urban.

»Er war erst auf der Hotelfachschule, das stimmt, und dann hat er noch Betriebswirtschaft studiert. Heutzutage kann man sich nimmer so einfach hinter den Schanktisch stellen«, erklärte der Kronenwirt geduldig.

»Hauptsache, das Weiße schmeckt noch genauso wie früher«, rief der alte Himmelshuber dazwischen und lachte meckernd.

»Das wenigstens kann ich dir versprechen«, sagte der Kronenwirt. »Und jetzt gibt es eine Runde auf das Haus, die letzte nämlich für heut.«

Das stieß natürlich auf allgemeine Zustimmung, und alle fanden, dass es eben beim Kronenwirt am schönsten war, auch ohne Event-Management. Denn für die Unterhaltung sorgten sie schon selber, da machte ihnen keiner was vor.

Später, als alle Gäste gegangen waren und der Kronenwirt die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, stand seine Frau nachdenklich hinter der Theke und polierte ein Glas.

»Was hast, Schatzerl?«

Sie sah ihn aus ihren schönen braunen Augen an, und Hubert spürte, dass er sie noch immer so liebte wie damals als junger Mann. Vielleicht sogar noch mehr, denn die vergangenen Jahre hatten sie noch enger miteinander verbunden.

»Das mit der Erbschaft der Landeggers gefällt mir gar net«, sagte sie leise. »Ich hab ein ganz ungutes Gefühl dabei.«

»Warten wir’s halt erst mal ab«, meinte er, obwohl er ihre Bedenken teilte. »Der Simmerl hat noch nie gut wirtschaften können.«

»Das hast recht«, erwiderte sie, aber es klang nicht sehr überzeugt.

Hubert legte den Arm um seine Frau, eine tröstende Geste, die auch jetzt ihre Wirkung nicht verfehlte.

»Ich bin froh, wenn unser Gero wieder daheim ist«, erwiderte sie und lehnte sich an die breite Schulter ihres Mannes.

»Ja,«, erwiderte Hubert voller Wärme.

Im Gastraum wurde das Licht gelöscht, und die Harlachers gingen in ihre Wohnung, die sich im rückwärtigen Anbau des Wirtshauses befand. Hier konnte sich ihr Familienleben ungestört entfalten, worauf gerade Priska großen Wert legte.

In dem kleinen Bergdorf herrschte nun nächtliche Ruhe. Die Dorfstraße wurde nur schwach vom trüben Licht der alten Laternen erhellt, hin und wieder bellte ein Hund, und der Nachtwind fuhr durch die Kronen der Kastanien im Biergarten.

***

»Ja, Bub! Dass du endlich wieder daheim bist«, rief Priska Harlacher aus und konnte gar nicht mehr von ihrem Sohn Gero ablassen.

Auch der junge Harlacher war sehr gerührt, versuchte aber, es zu überspielen. Anfangs hatte er die Studienzeit, die er jetzt erfolgreich abgeschlossen hatte, genossen, aber dann hatte sich doch das Heimweh nach seiner Bergheimat eingeschlichen.

In dem Gasthaus »Zur Krone« war er aufgewachsen, und die Wirtsstube war von Kind an sein Zuhause gewesen. Er hatte als kleiner Junge zwischen den Tischen und Stühlen gespielt, war von den Mittagsgästen gehätschelt worden, und als er dann zur Schule ging, hatte er an einem Ecktisch unter den wachsamen Augen seiner Mutter Hausaufgaben gemacht.

Später, als Heranwachsender, war er seinen Eltern zur Hand gegangen und hatte oft schon ganz selbstverständlich hinter dem Tresen gestanden. Gero konnte sich gar nichts anderes vorstellen, als irgendwann einmal die Nachfolge seines Vaters anzutreten und selbst Kronenwirt zu werden. Seine Zukunft schien vorherbestimmt.

Gero war wirklich ein Sohn, auf den die Harlachers stolz sein konnten. Er war nicht nur tüchtig, sodass er das Gasthaus einmal gut führen würde, sondern er war auch ein ausnehmend gut aussehender junger Mann. Er hatte die warmen braunen Augen seiner Mutter und ihre schlanke Gestalt geerbt, seine Züge waren markant und regelmäßig.

Das dunkle Haar, das ihm lockig in die Stirn fiel, war ein Erbteil seines Vaters, auch seine umgängliche Art, die ihm sofort Sympathien einbrachte. Doch er wusste sich auch energisch Respekt zu verschaffen und war daher wie geschaffen dafür, einmal das Dorfwirtshaus zu übernehmen.

»Ich hab dir dein Lieblingsessen gekocht, auch wenn es schon ein bisserl zu spät ist, um Mittag zu halten. Gebratene Semmelknödelscheiben, Schweinsbraten und Kraut«, verkündete die Wirtin.

»Das ist mir zu jeder Zeit recht. Wie ich das vermisst habe! Das Essen in der Mensa war ja auch net schlecht, aber kein Vergleich zu dem, was du kochst, Mutterl.«

»Schmeicheln kannst ja, Bub«, lachte seine Mutter, doch es war unschwer zu erkennen, wie sehr sie sich über das Lob ihres Sohns freute.

Während sie in die Küche eilte, ging Gero in seine Kammer im hinteren Anbau, um dort sein Gepäck abzulegen. Alles war noch so, wie er es bei seinem letzten Besuch hinterlassen hatte, und das wunderbare Gefühl, für immer zu Hause zu sein, erfüllte ihn. Der Wind fuhr durch die breitkronigen Kastanien des Biergartens, wie oft hatte ihn ihr sanftes Rauschen in den Schlaf begleitet.

Als er zu seinem bevorzugten Platz in der Gaststube trat, dem Ecktisch, an dem er immer als Kind gesessen hatte, fand er ihn schon appetitlich gedeckt vor. Gero musste sich dazu zwingen, das köstliche Essen seiner Mutter nicht herunterzuschlingen, so gut schmeckte es ihm.

Dann lehnte er sich gesättigt zurück und sah sich um.

Um diese Zeit war es leer in der Gaststube, die Mittagsgäste waren bereits gegangen, und die Stammtischbrüder würden sich erst viel später versammeln. Mit seiner balkendurchzogenen Decke, der rustikalen Einrichtung und dem Wandschmuck, der teils aus Jagdtrophäen, teils aus Fotografien aus dem letzten Jahrhundert bestand, wirkte die ländliche Gaststube ursprünglich und anheimelnd.

Man fühlte sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt, und gerade das machte die »Krone« für die älteren Dorfbewohner zu einem wichtigen Ort. Was für andere Stillstand bedeuten mochte, war für sie eine Zufluchtsstätte. Und es gab nicht wenige, die sich dort wohler fühlten als in ihrem eigentlichen Zuhause, vor allem jene Männer, die einschichtig waren oder nicht mit ihren Frauen auskamen.

Zur Feier des Tages hatte Hubert einen guten Traminer aus dem Keller geholt, den es nur bei besonderen Anlässen gab, denn die Harlachers waren mäßige Leute. Nun saßen sie, nachdem Gero seine Mahlzeit beendet und sie wortreich gewürdigt hatte, am Ecktisch zusammen und stießen auf seine Rückkehr an.

»Auf dich, mein Sohn! Und auf den zukünftigen Kronenwirt!«, sagte Hubert feierlich und prostete Gero zu.

»Und darauf, dass du bald ein hübsches, tüchtiges Madel findest, mit dem du glücklich wirst!«, ergänzte seine Mutter.

Gero lachte. »Und ich wünsch euch, dass ihr noch lange hinter dem Tresen steht, denn ohne euch wär das Wirtshaus nimmer dasselbe. Und mit dem Heiraten hat es auch noch Zeit, ich bin noch viel zu jung dazu.«

Hubert wiegte zweifelnd den Kopf. »Deine Mutter und ich haben auch früh geheiratet und haben es net bereut. Obwohl manches net grad leicht war.«

Sein Vater ließ sich nicht darüber aus, was nicht leicht gewesen war. Dieses Eingeständnis verwunderte Gero, denn ihm war es immer so vorgekommen, als wäre die Ehe der Eltern ungemein harmonisch verlaufen.

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