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Alpengold - Folge 188

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Wenn Schuld die Liebe prüft …

Kann Maria ihrem Mann verzeihen?

Von Martina Linden

Als ihr Mann Niklas sie unter dem Gipfelkreuz zärtlich in die Arme nimmt, ist es für die schöne Hofstetter-Maria, als wäre die Zeit stehen geblieben. Hier, an diesem magischen Ort, hat Niklas vor Jahren um ihre Hand angehalten, und hier erneuert er heute seinen Liebesschwur. Nie zuvor, so meint Maria jetzt, hat sie ihn mehr geliebt!

Bei ihrer Heimkehr in das kleine Landhotel, das sie gemeinsam führen, haben Emma Reuter und ihr vierjähriger Enkel Marco im Hotel eingecheckt. Im ersten Moment fliegt Marias Herz dem blond gelockten Jungen zu – er erscheint der kinderlosen Frau wie die Antwort auf ihre geheimsten Wünsche! Hat sie nicht immer von einem Sohn wie Marco geträumt?

Zu diesem Zeitpunkt ahnt Maria noch nicht, wer ihr da ins Haus geschneit ist. Doch ein altes Foto bringt eine Wahrheit ans Licht, die vielleicht besser verborgen geblieben wäre – eine Wahrheit, die für Marias Ehe auf schicksalhafte Weise zum Prüfstein werden soll …

Es kam nicht oft vor, dass sich Maria und Niklas Hofstetter einen Nachmittag freinehmen konnten, um zum Gipfelkreuz aufzusteigen.

Arm in Arm standen sie nun dort und blickten über die bewaldeten Höhen auf den Tegernsee hinunter, der gleich einem schimmernden Smaragd unten im Tal lag. Maria schmiegte den Kopf an die Schulter ihres Mannes. Ihre braunen Haare hatte sie an diesem Tag zu Zöpfen geflochten, was ihr den Zauber eines jungen Madels verlieh, dabei war sie mit ihren sechsundzwanzig Jahren eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben stand.

»Net zu glauben, dass es schon sieben Jahre her ist, seit ich dir genau an dieser Stelle einen Heiratsantrag gemacht hab, Schatzerl«, meinte Niklas Hofstetter. »Wo ist nur die Zeit geblieben?« Er zwinkerte ihr zu. »Ich fühle mich um keinen Tag älter als damals. Gib zu, die Zeit ist spurlos an uns vorübergegangen.«

»Das ist sie net«, erwiderte Maria. Sie griff in seine braunen Haare. »Was ist das?«, fragte sie. »Sollte das eine erste graue Strähne sein?«

Lachend umfasste er ihre Taille und wirbelte sie herum.

»Von wegen graue Strähne! Ich bin grade mal achtundzwanzig, da hat man noch keine grauen Strähnen.«

Sie hob die Schultern. »Sollte ich mich so geirrt haben?«

»Das will ich meinen.« Niklas zog sie an sich und küsste sie. »Sag, bist du mit mir noch genauso glücklich wie damals, als wir vor den Traualtar getreten sind? Würdest du es jederzeit noch einmal mit mir wagen?«

»Ja, das bin ich, Niklas. Du bist die große Liebe meines Lebens, ohne dich wäre ich verloren. Ich würde net einen Augenblick zögern, dich noch einmal zu heiraten.« Erneut schmiegte sie sich an ihn. »Ich wünschte nur, der Herrgott hätte uns auch mit einem Kind gesegnet. Jedes Mal, wenn ich auf den Dachboden gehe und dort die leere Wiege sehe, krampft sich mein Herz vor Schmerz zusammen.«

»Ich hab schon daran gedacht, die Wiege zu verschenken«, sagte Niklas. Maria hatte vor fünf Jahren eine Fehlgeburt im sechsten Monat erlitten. Sie konnte keine Kinder mehr bekommen. Nach wie vor konnte sie diesen Schmerz nicht verwinden.

Maria schüttelte entschieden den Kopf. »Diese Wiege ist seit Generationen in eurer Familie. Es wäre eine Sünde, sie in die Hände fremder Menschen zu geben.«

»Das mag wohl sein«, gab Niklas zu. »Vielleicht sollten wir noch einmal über eine Adoption nachdenken.«

»Es wäre kein Kind von dir«, sagte sie traurig. »Ich hab mir so sehr gewünscht, ein Kind in den Armen zu halten, das mich mit deinen Augen anschaut und in dem ich all das erkenne, was ich an dir so liebe.«

Niklas küsste sie sanft auf den Scheitel.

Die jungen Leute blieben noch eine Weile beim Gipfelkreuz, bevor sie sich an den Abstieg machten. Bis zu dem Platz, auf dem sie ihren Wagen geparkt hatten, führte ein ziemlich holpriger Pfad.

An besonders schwierigen Stellen blieb Niklas stehen und half seiner Frau darüber hinweg. Ihm machte der Abstieg nicht zu schaffen. Schon als Bub hatte er mit seinen Freunden die Anhöhen um Bad Wiessee erkundet und manch riskanten Aufstieg hinter sich gebracht. Seit Jahren gehörte er der Bergwacht an und hatte schon mehrere Wanderer, die ihre Kräfte überschätzt hatten, aus Bergnot gerettet.

Der Hofstetter-Hof lag abseits von Bad Wiessee an einem mit Wiesen bedeckten Hang, auf dem von Ostern bis zum Herbst Kühe weideten. Niklas Vater hatte zusammen mit seiner vor zehn Jahren verstorbenen Frau Gertrud den ehemaligen Bauernhof zu einem Landgasthaus ausgebaut, in dem es auch mehrere Fremdenzimmer gab. Außer Hühnern hielten die Hofstetters nur noch drei Kühe, zwei Pferde und für die Kinder der Gäste Ponys. Dennoch gab es genügend Arbeit auf dem Hof, sodass sie kaum einmal zur Ruhe kamen.

Maria liebte diese Geschäftigkeit. Ihr machte die Arbeit mit den Gästen Freude, und sie kochte auch gern. Besonders für die Kinder dachte sie sich gern irgendeine Leckerei aus, die sie ihnen dann als Nachtisch servierte. Und die Kinder liebten sie. Oft überraschten sie die junge Frau mit kleinen Bastelarbeiten oder selbst gemalten Bildern.

Kaum hatten sie den Hof betreten, wurden sie vom Bobby, einem alten, schwarzen Labrador begrüßt. Noch während sie ihn ausgiebig kraulten, schlich sich auch schon die Katze Mimi heran, um sich ebenfalls ein paar Streicheleinheiten abzuholen.

»Gut, dass uns die Hühner net auch noch einzeln begrüßen wollen«, scherzte Niklas, bevor er mit Maria die Gaststube betrat, in der um diese Zeit nur ein einziger Tisch besetzt war, an dem Karten gespielt wurde.

Paul Hofstetter stand hinter dem Tresen.

»Frau Staufer hat vor einer halben Stunde angerufen, um abzusagen«, wandte er sich an Sohn und Schwiegertochter. »Ihr Mann ist heute Morgen ins Krankenhaus gekommen.«

»Hoffentlich nix Schlimmes«, meinte Maria. Die Staufers verbrachten jedes Jahr im Sommer einige Wochen bei ihnen.

»Er ist in der Garage ausgerutscht und hat sich das Bein gebrochen«, antwortete Paul Hofstetter. »Einer von euch sollte Frau Staufer nachher anrufen. Immerhin kennen wir die Familie gut.«

»Das mach ich«, bot Niklas an.

»Ich hab noch einiges im Büro zu erledigen. Heute Abend bin ich net daheim. Es ist Kirchenchor-Probe.« Maria schaute an sich hinunter. »Erst mal sollte ich mich umziehen.«

»Du würdest mir auch in Sack und Asche gefallen.« Niklas küsste sie auf die Wange.

Keine zwanzig Minuten später saß die junge Frau hinter ihrem Schreibtisch im Büro. Sie waren fast das ganze Jahr über ausgebucht, deshalb machte es auch nichts aus, wenn mal Gäste absagten. Zudem fragte das Fremdenverkehrsbüro öfter bei ihnen an, ob sie noch ein Zimmer freihätten.

Wie jeden Abend aßen sie gemeinsam mit ihren Angestellten im Nebenraum der geräumigen Küche. Abendessen für die Gäste gab es erst ab neunzehn Uhr. Inzwischen war auch Heidi Eder eingetroffen, die abends in der Gaststube bediente.

Maria verabschiedete sich bald, um zur Probe des Kirchenchors zu fahren. Vergnügt summte sie vor sich hin. Schon als kleines Madel hatte sie gern gesungen, und sie liebte es, sich im Kreis ihrer Freunde aufzuhalten. An diesem Abend wollten sie noch im Nebenraum des Gemeindesaals den Geburtstag eines Chormitglieds feiern.

Außer Sekt mit Orangensaft gab es eine Torte und Kaffee. Die Schwester des Pfarrers, die ebenfalls zum Chor gehörte, hatte schon vor der Probe den Tisch gedeckt. Maria erzählte, dass sie mit ihrem Mann am frühen Nachmittag zum Gipfelkreuz aufgestiegen war.

»Sieben Jahre ist Niklas’ Heiratsantrag jetzt her. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Ich wusste damals kaum, wie mir geschah, als er plötzlich vor mir kniete und meine Hände ergriff.«

»Leider hat’s mein Walter net so mit der Romantik«, meinte eine der Frauen und fügte seufzend hinzu: »Net jede kann so ein Juwel wie die Maria ihr Eigen nennen. Um den Niklas beneiden sie viele Frauen im Dorf.«

»Fragt sich, ob der Niklas wirklich der strahlende Held ist, den die Maria in ihn sieht«, bemerkte eine andere, während sie ein zweites Stück Torte auf ihren Teller gleiten ließ. »Wer weiß, was hinter der glänzenden Fassade für Abgründe lauern.«

Ihre abfälligen Worte ärgerten Maria, auch wenn sie es sich nicht anmerken ließ. Bedächtig nahm sie einen Schluck Kaffee, bevor sie sagte: »Für mich ist der Niklas über jeden Zweifel erhaben. Wir sind noch genauso glücklich wie am ersten Tag, und so wird’s bis in alle Ewigkeit sein.«

***

In der Küche duftete es angenehm nach Sauerkraut, als Maria flüchtig den Topfdeckel hob und gleich wieder schloss. Sie warf einen Blick zu Vroni, ihrer Küchenhilfe, die den Knödelteig vorbereitete.

Mit den Gedanken war sie bei ihrer Tante Barbara Wörner, die zusammen mit ihrem Mann vor einem halben Jahr einen alten Bauernhof in der Nähe von München gekauft hatte. Momentan waren sie dabei, ihn umzubauen. Ihre Tante, die als Heilpraktikerin arbeitete, plante, dort ein kleines Therapiezentrum mit vier, fünf Wohneinheiten einzurichten. Heinz Wörner unterstützte nach Kräften die Pläne seiner Frau, zumal er als Polier auf dem Bau arbeitete und sehr viel Sachverstand mitbrachte.

Beate Siebert, eine blonde Frau mittleren Alters, betrat die Küche.

»Ich wäre mit den Zimmern fertig, Maria«, sagt sie. »Habt ihr einen Kaffee für mich? Man sollt net meinen, was manche Gäste für eine Unordnung hinterlassen.«

»Net nur Kaffee, auch Mohnstrudel«, erwiderte Maria und nahm den Strudel aus dem Schrank. »Ich werde auch ein Stückerl essen.«

Vroni Neubert, deren Eltern schon auf dem Hofstetter-Hof gearbeitet hatten, schenkte für alle Kaffee ein. Als Maria nicht hinschaute, hob sie leise den Deckel des Fleischtopfes, blickte hinein und legte den Deckel so auf, dass ein winziges Stückchen offen blieb.

Maria wandte sich dem Herd zu, um noch einmal die Hitze zu kontrollieren. Sie runzelte die Stirn.

»Wer hat denn den Deckel vom Schmortopf geöffnet?«, fragte sie unwillig, obwohl sie ahnte, wer dafür verantwortlich war.

»Ich bin net am Herd gewesen, Maria«, erwiderte Beate.

»Ich auch net«, behauptete Vroni mit unschuldigem Gesicht. Sie hatte von ihrer Mutter gelernt, dass ein Topfdeckel immer ein Stückchen offen stehen musste, und wollte nicht begreifen, warum Maria da anders dachte.

»So muss es der Heilige Geist gewesen sein«, meinte Maria. Sie mochte Vroni, auch wenn das junge Madel nie etwas zugeben wollte. Dir könnt noch der Wurstzipfel aus dem Mund hängen, und du würdest behaupten, nix mit dem Verschwinden der Wurst zu tun zu haben, dachte sie.

Ihr Schwiegervater betrat die Küche. »Wir haben zwei neue Gäste, Maria. Eine Frau Reuter mit ihrem Enkel«, sagte er. »Würdest du bitte kommen?«

Die junge Hofstetterin band sich die Schürze ab und folgte ihrem Schwiegervater in den Gastraum. Am Ende des Tresens hatten sie eine kleine Rezeption eingerichtet. Dort wurde sie von einer älteren Frau erwartet, deren dunkelblonde Haare das erste Grau zeigten. Neben ihr stand ein Bub von etwa vier Jahren. Mit seinen hellblonden Locken wirkte er wie ein kleiner Engel.

Sie begrüßte die neuen Gäste und stellte sich vor. »Da haben Sie wirklich Glück, Frau Reuter«, meinte sie. »Gestern hat ein Gast abgesagt. Wie lange möchten Sie bei uns bleiben?« Sie nahm einen Lutscher aus einem Fach unter dem Tresen. »Ich darf ihn ihrem Enkel doch geben?«

»Natürlich!«

Der Bub bedankte sich, ohne dazu aufgefordert worden zu sein.

»Ich heiße Marco«, sagte er. »Darf ich auf den Ponys reiten?«

»Marco hat die Ponys auf der Weide gesehen«, erklärte Emma Reuter.

»Wir haben die Ponys extra wegen der Kinder unserer Gäste angeschafft«, sagte Maria. »Ja, du darfst auf den Ponys reiten, wenn ein Erwachsener dabei ist, Marco.«

»Ich weiß noch net, wie lange wir bleiben, Frau Hofstetter, auf jeden Fall erst einmal vierzehn Tage.« Emma Reuter strich ihrem Enkel durch die Locken. »Wir müssen beide ein bisschen zur Ruhe kommen.«

»Da ist unser Landgasthof bestimmt der richtige Ort«, meinte Maria. Sie hätte Frau Reuter gern gefragt, weshalb sie und ihr Enkel zur Ruhe kommen mussten, aber das verbot ihr die Höflichkeit.

»Magst du Tiere, Marco?«

Der Bub nickte heftig.

Maria nahm einen Schlüssel vom Brett hinter der Rezeption. Sie spürte das heftige Verlangen, Marco in die Arme zu nehmen. Wie schön musste es sein, so ein Kind zu haben!

Gemeinsam verließen sie die Gaststube und stiegen die Treppe zum ersten Stock hinauf. Dort wandten sie sich nach rechts und gelangten in den Anbau mit den Fremdenzimmern.

Das Zimmer, das Maria den Reuters zugedacht hatte, lag am Ende des Ganges. Als sie die Zimmertür öffnete, traf ein Sonnenstrahl Marcos Haare und ließ sie aufleuchten.

Maria stellte den Koffer der Reuters neben dem breiten Bett ab.

Der Bub rannte durch das Zimmer auf den Balkon hinaus. Er stellte sich auf Zehenspitzen, um über die Brüstung zu schauen. Die junge Frau hob ihn hoch.

»Schau, dort unten liegt der Tegernsee«, sagte sie.

»Schiffe!« Er wies mit dem Zeigefinger auf den See.

»Wenn du möchtest, machen wir mal einen Ausflug auf den See hinaus«, bot Maria spontan an. Erschrocken fügte sie hinzu: »Die anderen Kinder nehmen wir auch mit, wenn sie wollen.«

»Und die Oma!«

»Ja, auch deine Oma.« Sie setzte Marco ab. »Gefällt Ihnen das Zimmer, Frau Reuter?«

Emma Reuter nickte anerkennend. »Hier werden wir uns gewiss wohlfühlen.« Sie sah die Wirtin forschend an. »Sie lieben Kinder, das merkt man. Bestimmt haben Sie selbst Kinder.«

Marias Gesicht verdüsterte sich kurz. »Nein, Kinder hat meinem Mann und mir unser Herrgott versagt«, antwortete sie. »Was würde ich darum geben …« Sie straffte die Schultern. »Man kann net alles im Leben haben.«

»So ist es leider«, bestätigte die ältere Frau. »Führen Sie und Ihr Mann schon lange den Gasthof?«

»Der Gasthof ist im Familienbesitz. Meine Schwiegereltern haben ihn gegründet, nachdem sie die Landwirtschaft aufgegeben hatten. Wir haben ihn vor drei Jahren von meinem Schwiegervater übernommen.«

»Und wie ich annehme, sind Sie meistens ausgebucht.«

Maria nickte. So nett sie auch Emma Reuter fand, ihre neugierigen Fragen konnte sie nicht verstehen. Andererseits, warum sollte sie ihr nicht diese Fragen beantworten? »Ja, wir haben nur selten ein freies Zimmer.« Sie wandte sich der Tür zu.

»Da habe ich ja wirklich Glück gehabt.«

»Mittagstisch gibt’s ab zwölf, Frau Reuter«, sagte Maria. »Den Speiseplan für die einzelnen Wochentage finden Sie in der Mappe auf dem Schreibtisch. Sie wandte sich an Marco: »Was ist denn dein Lieblingsgericht?«

»Spaghetti mit einem Majo-Gesicht«, erklärte Marco. »Meine Mama hat das immer gemacht, wenn sie laufen konnte.« Seine braunen Augen füllten sich mit Tränen. »Nun ist sie beim lieben Gott im Himmel.«

Maria ging vor ihm in die Hocke und zog ihn an sich.

»Deine Mama wird jeden Tag vom Himmel aus zu dir hinunterschauten und darüber wachen, dass es dir gut geht.«

»Das sagt Oma auch.«

»Meine Tochter hatte Multiple Sklerose.« Emma Reuter legte leicht eine Hand auf Marcos Schulter. »Deine Mama ist immer bei dir, auch wenn wir sie nicht sehen können.«

Die Hofstetterin erhob sich. »Heute Mittag bekommst du Spaghetti mit Gesicht«, versprach sie.

Marco schlang die Ärmchen um sie.

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