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Alpengold - Folge 182

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bluemchen

Ihr Liebster war verschwunden

Als im malerischen Dörfchen Tannenbach eine Tragödie geschah

Von Traudl Anrainer

Wie jeden Abend wartet die schöne Wallner-Anni im Schatten hoher Bäume auf ihren Liebsten, den jungen Toni Hochberger, um mit ihm ein paar heimliche Busserln zu tauschen. Die Kirchturmuhr schlägt neun, dann zehn und elf – doch von dem feschen Bergführer ist nichts zu sehen.

Seltsam, denkt Anni traurig, ob Toni sich vom Vater tatsächlich hat schrecken lassen? Eine Woge von Kummer schlägt über ihr zusammen, als sie wieder an den bösen Streit zwischen Toni und dem Vater denkt. Nein, Toni ist dem reichen Wallner-Bauern als Hochzeiter seiner Einzigen nicht gut genug! Lautstark hat er den »armen Schlucker und Hungerleider« vom Hof gewiesen …

Schweren Herzens kehrt Anni auf den Wallner-Hof zurück – um in der Nacht entsetzt aus dem Schlaf zu fahren: Da stehen Wohnhaus und Stallungen in hellen Flammen! Und von Toni Hochberger, der kurz darauf verdächtigt wird, den Brand gelegt zu haben, fehlt jede Spur …

Es war an einem trüben Tag Ende Juni. Die Berge steckten ihre Gipfel in die niedrig hängenden Wolken, und deswegen verspürte keiner der Fremden im Tal Lust, das Hotel oder die Pension zu verlassen und in die Berge aufzusteigen. So etwas bedeutete für Bergführer Toni Hochberger immer einen Verdienstausfall, und der traf ihn ziemlich hart.

Heute war es also nichts mit dem Bergführen. Nicht einmal Astrid, die blonde, ein wenig pummelige Dänin, die mit ihren Eltern im Hotel »Alpenblick« wohnte und Toni verliebte Augen machte, hätte sich an diesem Tage seiner Obhut anvertrauen mögen.

So war denn der Hochberger-Toni nach einem frühen Blick aus dem Fenster gar nicht erst hinüber nach Oberwies gefahren, wo die vielen Hotels und Pensionen standen, sondern war in seinem abseits gelegenen Heimatdorf geblieben und hatte sich noch einmal ins Bett gelegt.

Gegen die niedrige Balkendecke seiner Schlafkammer hatte er gestarrt und sich in schönen, fantasievollen Träumen verloren. Zum Beispiel hatte er sich vorgestellt, dass die pummelige Astrid aus Dänemark nicht eher Ruhe geben würde, bis er sie geheiratet hatte – sie, die Tochter eines Käsemillionärs.

Der Vater würde seiner Tochter und ihrem Ehemann gewiss ein schönes Fremdenhotel bauen, sodass Toni fortan nicht mehr in die Berge steigen und sich mit seinen Schützlingen herumärgern musste, die zwar auf die höchsten Gipfel hinaufwollten, aber zu faul waren, länger als eine halbe Stunde einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Aber weil die Idee mit dem Käsemillionär gar zu abwegig war, wandte sich Toni lieber realeren Wunschvorstellungen zu, und da brauchte er gar nicht lange zu überlegen, welche ihm am verlockendsten erschien. Da war nämlich Anni Wallner, ein bildhübsches Madl mit dichtem dunklem Haar, blitzenden Augen und einer Figur, dass einem das Wasser im Munde zusammenlaufen konnte, und sie hatte den unschätzbaren Vorzug, in genau demselben Dorf zu leben wie Toni – in Tannenbach nämlich.

Dass sie für ihn trotzdem ein Wunschtraum blieb, hatte leider sehr nüchterne Gründe. Der eine war, dass sie ausgerechnet den alten Wallner zum Vater hatte, den Bürgermeister von Tannenbach und den reichsten Bauern der Umgebung.

Ein anderer war, dass Anni den Kopf ziemlich hoch trug und meinte, für sie käme nur ein Hoferbe infrage, wenn sie mal mit einem Burschen zum Tanzen gehen wollte.

Ein dritter Grund war, dass der Hochberger-Toni keinen Hof besaß, sondern nur ein kleines Haus, das er von seiner Mutter geerbt hatte, und ein vierter, dass Toni ein uneheliches Kind war – wie man sich erzählte, sogar das Kind von einem Preußen, und das war in seinem Dorf noch immer etwas Schreckliches.

Ja, so blieb Toni also weiter nichts übrig, als von der hübschen Anni zu träumen, sich vorzustellen, wie schön es wäre, wenn sie ihn anlächelte und dabei ihre dunklen Augen blitzen ließ. Er würde dann den Arm um sie legen, und sie würde sich an ihn schmiegen. Und schließlich würde er sie küssen, eine Minute lang oder vielleicht auch zwei, und Anni würde seufzen vor Wonne und Glückseligkeit.

Als Toni bei diesem Punkt angelangt war, wurde es ihm zu viel mit seinen Wunschträumen. Entschlossen warf er die Bettdecke zur Seite, sprang hoch, wusch und rasierte sich und setzte sich wenig später in der kleinen Wohnküche zum Frühstück nieder – leider allein wie immer.

Ein Stück Schinkenspeck, ein Stück Käse, einen Kanten Brot und etwas aufgewärmten Kaffee von gestern Abend, das war alles, was Toni am Morgen brauchte. Anschließend schaffte er ein bisschen Ordnung, und dann hatte er nichts mehr zu tun.

Er trat hinaus vor das kleine Haus und blickte zum Himmel empor. Die Wolken hingen schwer und dicht über dem Tannenbachtal, die Gipfel der Berge, die sich sonst so kühn und stolz in den Himmel reckten und darüber zu wachen schienen, dass niemand den Tannenbacher Frieden störte, waren nicht zu sehen. Irgendwo in der Nähe bellte ein Hund.

In einem plötzlichen Entschluss holte Toni schließlich sein Motorrad aus dem Schuppen, schwang sich hinauf und knatterte ein paar Augenblicke später durch das Dorf. Er fuhr bis zum Kirchplatz und bog dort in die schmale Straße ein, die durch das Tannenbachtal führte und ein paar Kilometer weiter draußen in der Ebene endete, die den Bergen vorgelagert war. Dort mündete die Straße in die Hauptstraße, die sich am Rande der Berge entlangzog und im Sommer wie ein Fließband wirkte, auf dem sich die Fremden in ihren Autos entlangschoben.

Heute war es besonders arg, wie Toni bald feststellte, denn wegen des schlechten Wetters wussten die Fremden in ihren Hotels und Pensionen nichts mit sich anzufangen, und daher setzten sie sich in ihre Autos und fuhren planlos in der Gegend herum.

So kam es, dass Toni fast eine halbe Stunde brauchte, bis er die Kreisstadt erreicht hatte. Er ließ das Motorrad bis in die Enzianstraße rollen. Dort angekommen, stellte er es an den Bordstein und betrat das Sportartikelgeschäft Moser …

Die Ladenglocke bimmelte, als er eintrat. Über die rissigen Holzdielen hinweg trat der junge Bursche an die Ladentheke und wartete einen kleinen Augenblick, bis Leni erschien.

Leni war die Tochter vom alten Moser, half gelegentlich ein bisschen im Laden aus und besuchte im Übrigen das Gymnasium in der Kreisstadt, weil sie ein gescheites Mädchen war und es später einmal zu mehr bringen wollte, als ihr ganzes Leben lang nur Bergsteiger-Ausrüstung zu verkaufen.

»Schau an, der Hochberger-Toni lässt sich mal wieder sehen«, sagte sie freundlich.

Leni war nicht hübsch, aber sie war ein nettes Madl, das ein jeder gern haben musste.

»Es wird auch höchste Zeit«, antwortete Toni und ließ seine kräftigen Zähne blitzen. In seinem tief gebräunten Gesicht sah das besonders gut aus. »Grüß dich, Leni. Warum bist denn du heute net in der Schule?«

»Weil wir freibekommen haben. Die Lehrer halten eine Konferenz ab.«

»Ein Glück für dich«, meinte Toni. »So kannst du deine Bücher wenigstens einen Tag lang mal in der Ecke liegen lassen. Bist du vom vielen Studieren net schon verdreht geworden?«

»Im Moment kann ich’s noch aushalten!« Leni lachte. »Aber ein bisserl Studieren hätte dir auch net geschadet, Toni. Geschafft hättest es allemal, denn du bist doch ganz gewiss net auf den Kopf gefallen.«

»Danke für die Blumen«, grinste Toni. »Aber es hat halt net sollen sein. Meine Mutter hat sich’s mit ihrer kleinen Rente net leisten können, mich auf die Schule zu schicken.«

»Ja, so ist das manchmal im Leben«, meinte die Leni und nickte. »Dafür verdrehst du jetzt den fremden Frauenzimmern am laufenden Band die Köpfe, und das ist ja auch eine schöne Beschäftigung, gell?«

Toni lachte. »Wie du dir das so vorstellst!«

»Ich stell mir’s genau so vor, wie’s wahrscheinlich in Wirklichkeit ist. Du siehst gut aus und verstehst es, schön zu reden – so was zieht bei den Madln immer.«

Das stimmte, denn Toni sah wirklich gut aus. Er hatte ein sehr markantes, kühn geschnittenes Gesicht mit zwei dunklen, scharf in die Welt blickenden Augen und einem Mund, der herzlich lachen konnte. Tonis Schultern waren breit, die Muskeln kräftig, und so war es kein Wunder, dass so mancher es sich zweimal überlegte, bevor er mit ihm einen Streit oder gar eine Rauferei anfing. »Ach geh, jetzt zeig mir mal, was ihr an Stocknägeln auf Lager habt.«

Leni holte einen Kasten hervor und zeigte Toni die Stocknägel. Diese Dinger kauften die Touristen, vornehmlich die älteren, nämlich neuerdings wieder wie verrückt, wenn sie einen Berg erklommen hatten und der Bergführer sie ihnen mit einem Stein an die Stöcke schlagen konnte, als Siegeszeichen gewissermaßen, mit dem sie später in der Heimat prahlen konnten. Die jüngeren Wanderer nahmen Trekkingstöcke mit zu ihren Wanderungen.

Toni war schon seit Langem auf die Idee gekommen, zu jeder Bergführung etliche Stocknägel mitzunehmen und sie unterwegs den älteren Wanderern anzudrehen. Damit erzielte er einen kleinen Nebenverdienst, und den konnte er gut gebrauchen. »Gib mir dreißig Stück, bitt schön!«

Leni zählte die Nägel durch und rechnete den Preis aus.

»Du bekommst natürlich wieder zehn Prozent Rabatt«, sagte sie.

»Fein«, lächelte Toni. »Vielleicht bring ich’s mit deiner Hilfe noch mal zum Millionär.«

»Da wirst du aber noch arg viel in den Bergen herumkraxeln müssen, bist du das geschafft hast«, lachte die Leni, kassierte das Geld und gab die Wechselmünzen heraus.

Sie tat die Nägel in eine Tüte, Toni steckte sie ein und ging.

»Bis zum nächsten Mal, Leni«, sagte er und war schon draußen.

***

Es passierte in der Sonnenstraße.

Toni fuhr dort langsam mit seinem Motorrad entlang, und plötzlich fiel ihm ein Auto ins Auge, das er kannte. Es war das weiße, flotte Auto der Wallner-Anni, der Tochter des Bürgermeisters, für die Toni heimlich schwärmte.

Wo ihr Auto ist, kann sie selber auch nicht weit sein, dachte der junge Bursche und fasste das Auto schärfer ins Auge. Da sah er es.

Ein junger Mann in einer Lederjacke trat plötzlich an den Wagen heran, schaute sich blitzschnell nach allen Seiten um und zog schnell an der Tür. Sie war nicht abgeschlossen, sondern schwang auf. Der Mann glitt hinter das Lenkrad, schlug die Tür zu und machte sich im Innern des Wagens zu schaffen.

Toni hielt an. Mit scharfen Augen beobachtete er, was da vorne geschah.

Wenn das kein Autodieb ist, will ich Detlev heißen!, dachte Toni alarmiert.

Tatsächlich – der Motor des Wagens sprang an, und gleich darauf fuhr er aus der Parklücke heraus.

Sofort setzte Toni sein Motorrad in Gang und heftete sich an den Auspuff des Wagens.

Hoffentlich entwischt er mir nicht, dachte Toni. Vielleicht hätte ich eben schon eingreifen sollen?

Tonis Chance wartete in der Augsburger Straße. Dort stand nämlich eine Verkehrsampel, und die sprang gerade auf Rot, als der Dieb mit dem gestohlenen Wagen sich ihr näherte. Der Mann musste anhalten, ob er wollte oder nicht, denn dicht neben ihm stand ein Polizeibeamter und beobachtete den Verkehr.

Blitzschnell stellte Toni den Motor seines Rades ab, bockte es auf und war Sekunden später an der Fahrertür des Wagens. Er riss sie auf und packte den Mann, der drinnen saß.

»Der hat grad das Auto gestohlen, schnell!«, rief Toni dem Polizisten zu.

Der Mann in der Lederjacke wollte sich wehren, aber es half ihm nichts. Unerbittlich zerrte Toni ihn hinter dem Lenkrad hervor, und da war auch schon der Polizist zur Stelle und schnappte sich den Burschen.

»Ich hab selbst gesehen, wie er den Wagen geklaut hat«, stieß Toni hervor. »Es war in der Sonnenstraße, und ich kenne das Auto, denn es gehört einer Bekannten.«

»Tüchtig, tüchtig«, antwortete der Beamte und ließ die Handschellen klicken. »Vielleicht haben wir mit diesem Burschen einen guten Fang gemacht, denn in den letzten Tagen sind hier schon etliche Autos gestohlen worden.«

Inzwischen war eine ganze Meute von Schaulustigen zusammengelaufen. Die Ampel sprang wieder auf Grün, aber weil das gestohlene Auto immer noch davorstand, kam die Wagenkolonne, die sich inzwischen angesammelt hatte, nicht vorwärts. Ein Hupkonzert begann.

»Können Sie Auto fahren?«, fragte der Beamte Toni.

»Freilich …«

»Dann fahren Sie den Wagen rasch zu unserer Wache. Ich setze mich mit unserem Kunden hier hinten hinein.«

Der Beamte stieß den Arretierten, der kein Wort von sich gab, in den Fond und kroch hinterher. Toni schob rasch sein Motorrad an die Seite, damit es nicht mehr im Weg stand, und gleich darauf saß er hinter dem Lenkrad von Annis Auto.

»Sie müssen mitkommen, damit wir Ihre Aussage zu Protokoll nehmen können«, meinte der Beamte zu Toni, als sie das Revier erreicht hatten und ausgestiegen waren.

»Erst hole ich aber noch mein Motorrad, sonst ist’s am Ende auch noch weg«, antwortete Toni und machte sich rasch auf den Weg.

Er musste grinsen, als er sah, dass immer noch ein Haufen Leute an der Kreuzung stand und heftig diskutierte, obwohl es dort längst nichts mehr zu sehen gab.

Toni schwang sich an der Kreuzung auf sein Motorrad und setzte den Motor in Gang – da sah er plötzlich die Wallner-Anni. Nichts ahnend bog sie um die Ecke. Sie hatte ein paar Päckchen und Pakete bei sich, Einkäufe wohl, die sie getätigt hatte.

»He, Anni, schnell!«, rief Toni ihr zu und winkte heftig.

Anni bemerkte ihn und kam heran.

»Einer hat grad dein Auto klauen wollen!«, erklärte Toni. »Ich hab’s gesehen und ihn gestellt. Jetzt ist er schon bei der Polizei, zusammen mit deinem Auto. Komm, steig hinten auf, ich bring dich hin.«

»Einer hat mein Auto geklaut?« Anni erschrak noch nachträglich.

»Ich sag’s dir doch. Komm, ich muss zurück zur Polizeistation. Ich bin bloß hergekommen, weil ich mein Radl hab holen wollen.«

»Lass nur«, wehrte Anni ab. Sie war sichtlich aufgeregt. »Ich geh lieber zu Fuß. Es sind ja nur ein paar Schritte.«

Toni fuhr also vor, und Anni kam wenige Minuten später nach. Toni wartete vor dem Gebäude auf sie.

»Du hast das wirklich gesehen, wie einer mein Auto hat stehlen wollen?«, vergewisserte sie sich.

»Grad wie ich’s sage«, antwortete Toni stolz.

Sie betraten die Wachstube. Der Dieb saß hinten in einem Nebenzimmer an einem Schreibtisch und wurde schon von einem Kriminalbeamten verhört. Gleich darauf befanden sich Toni und Anni auch in diesem Raum.

»Das ist die Wallner-Anni«, erklärte Toni. »Ihr gehört das Auto.«

»Na, das trifft sich gut, da hätten wir ja alle beisammen«, antwortete der Beamte.

Der Dieb starrte Toni finster an, während dieser seine Aussage zu Protokoll gab. Nach zehn Minuten war alles erledigt.

»Beim nächsten Mal schließen Sie Ihren Wagen besser ab, Frau Wallner«, sagte der Beamte noch, bevor Toni und Anni sich verabschiedeten. »Wenn Sie die Türen offen lassen, erleichtern Sie solchen Halunken wie diesem da das Handwerk.«

»Ich werd’s mir merken«, erwiderte Anni und wurde rot.

Sakrisch hübsch schaut sie aus, wenn sie rot wird, dachte Toni und verließ mit ihr das Polizeigebäude. Ein Beamter, der sich in technischen Dingen auskannte, folgte ihnen und brachte mit ein paar Handgriffen die Kabel wieder in Ordnung, die der Dieb aus ihren Halterungen gerissen hatte.

»So, jetzt können Sie wieder fahren, Frau Wallner«, sagte der Beamte, tippte an den Rand seiner Mütze und verschwand.

Anni atmete tief durch und blickte Toni an. Sie lächelte. »Ich weiß net, wie ich mich bei dir bedanken soll, Toni«, erklärte sie. »Wenn du net so gut aufgepasst hättest, hätte ich jetzt kein Auto mehr.«

»Ich hab halt Glück gehabt, dass ich im richtigen Moment dahergekommen bin«, antwortete er. Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. »Was hast du jetzt vor, Anni?«, fragte er.

»Wie spät ist’s denn?«

»Gleich zwölf.«

»Ich muss noch in die Papierwarenhandlung«, erklärte das hübsche Mädchen. »Hinterher hab ich eigentlich in der ’Sonne‘ was essen wollen, denn am Nachmittag will ich noch eine Freundin besuchen, drüben in Ranzendorf.«

»Wenn ich einen Dieb packen kann, bekomme ich vor lauter Aufregung immer einen Mordshunger«, feixte Toni. »Hast du was dagegen, wenn wir zusammen zum Essen gehen?«

»Gar net«, lächelte Anni und zeigte zwei allerliebste Grübchen in ihren gebräunten Wangen. »Ich freu mich sogar, wenn du mitkommst, Toni.«

Der junge Bursche strahlte. »Das ist für mich der schönste Dank«, sagte er aus tiefstem Herzen. »Am besten ist’s wohl, wenn wir unsere Fahrzeuge hier stehen lassen und zu Fuß gehen. Da brauchen wir uns net erst um einen Parkplatz zu kümmern.«

Anni hatte nicht dagegen einzuwenden, und so setzten sie sich denn in Bewegung.

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