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Alltagsspitzen: Portionierte Satire to go

Inhaltsverzeichnis

Eine Portion Einleitung

Am Meer

Stadtteil und Fest

Bushaltestelle

Supermarkt

Öffentliche Verkehrsmittel

Wartezimmer

Schule im Wohngebiet

Rad und Stadt

Flohmarkt

Skandal

Politik

Café

Friseur

Flip-Flops

Blickwinkelblicke

Freudenfeste

Taxi

Fürs Leben

Twentyfourseven

Lebenslang

Pusteblume

Gerechtes Geld

Rollende Schlitten

Veranstaltungsmarkt

Pflasterveränderung

Laufstall

Und zum Schluss…

Eine Portion Einleitung

Ob im Urlaub am Strand, im Café oder Supermarkt, wer einfach mal seinen Augen und Ohren freien Lauf lässt, der kann einige skurrile und kuriose Dinge wie auch eigenwillige Handlungsweisen und Verhaltensweisen an seinen Mitmenschen entdecken.

Mir ging es in der letzten Zeit immer wieder so. Aus diesen Beobachtungen ist dieses Buch entstanden.

Natürlich schließe ich mich in der einen oder anderen Handlungsweise mit ein.

Bei meinen Beobachtungen haben mich zwei Personengruppen besonders und in vielen unterschiedlichen Situationen immer wieder fasziniert. Es sind die Tippmaschinenbenutzer und die Frauen. Sie werden sehen, in diesen Gruppen steckt richtig Potenzial.

Neben diesen beiden Gruppen, habe ich aber auch andere Personen genauer beobachtet.

Ob nun Frauen oder Männer, alle Observierungen wurden mit mindestens einem Zwinkern in den Augen durchgeführt.

Alle Beobachtungen habe ich in natur- oder naturidentischer Art und Weise erlebt. Manchmal kam das Ende überraschend, manchmal konnte man es so erwarten.

Ich selber war bei meinen Beobachtungen immer wieder überrascht, wie sich Menschen verhalten. Mich selber hat das menschliche Verhalten, das eine oder andere Mal fast sprachlos gemacht.

Dieses Buch ist kein Lesebuch im üblichen Sinne. Es wird keine durchgehende Geschichte erzählt. Auch sind die einzelnen Kapitel willkürlich angeordnet. Und es sind natürlich immer beide Geschlechter gemeint. So kann, zum Beispiel, der Kassierer im Supermarkt selbstverständlich auch eine Kassiererin sein.

Lesen Sie jede Zeile genüsslich und überlegen Sie, ob Sie nicht gerade auch so gehandelt haben. Vielleicht haben Sie aber auch jemanden gesehen, der auch so gehandelt hat. Und wenn Sie sich fragen, wer sich so „besonders“ verhält, dann muss ich Ihnen sagen, ganz viele. Zumindest in meiner nichtrepräsentativen Feldforschung.

Jedes Kapitel wird mit „Stell dir vor …“ Gedanken abgeschlossen. Mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken, mal aber auch mit ernstem Hintergrund.

Das Positive an diesem Buch ist, es ist tauglich für öffentliche Verkehrsmittel, für hektische Haushalte, für Mittagspausen in Unternehmen und für den Werbeblock im Fernsehen. Sie fragen sich warum? Ganz einfach. Die Geschichten sind nicht so lang. Sie können also nach Lust und Laune die Geschichte wählen, die Ihrer aktuellen Situation am ehesten entspricht. Mit anderen Worten, Sie können in diesem Buch lesen, und das Gelesene sofort umsetzten. Sie müssen dazu allerdings erst den Pappbecher aus der Hand stellen. Wie, das verstehen Sie nicht? Die Auflösung dazu finden Sie in diesem Buch.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich beim Lesen wiedererkennen. Und wenn Sie während des Lesens oder auch danach, über das beschriebene Verhalten schmunzeln müssen/mussten oder können/konnten, dann habe ich mein Ziel erreicht. Über sich selber lachen zu können, ist in meinen Augen ein großes Geschenk.

Sie werden in diesem Buch Wörter finden, die es so nicht gibt. Das sind keine Schreibfehler, das ist von mir so gewollt. Und Sie werden in den Geschichten keine Kommas finden. Das ist auch so gewollt.

Und denken Sie daran, dieses Buch enthält eine Anzahl von satirischen Elementen. Wie groß die Portion ist, die Sie auf sich beziehen, das müssen Sie selber entscheiden.

Jetzt ist aber Schluss mit dem Erklären. Sie dürfen nun endlich anfangen mit dem „richtigen“ Lesen …

Viel Spaß!

Ihre

Gabriela Lürßen

Am Meer

Sonne

Sand

und viel mehr

Der erste Tag

Sommer.

Besser Frühsommer.

Ruhe für die Ohren.

Großstadtmenschen brauchen Ruhe.

Junge Frau braucht Ruhe.

Junge Frau ist Großstädterin.

Mögen alle Großstadtmenschen Ruhe?

Junge Frau mag Ruhe.

Junge Frau mag Ruhe im Urlaub.

Warum ist die Großstadt so laut?

Junge Frau ist am Meer.

Meeresrauschen.

Ihre Ohren rauschen.

Entspannung.

Rauschen ist Entspannung.

Die Großstadt ist laut.

Junge Frau geht spazieren.

Die Strandpromenade ist voll.

Voll von Menschen.

Menschen gehen auf der warmen

Strandpromenade.

Sie auch.

Ihr wird warm.

Sommer.

Junge Frau schaut auf das Meer.

Schön.

Meer wirkt beruhigend.

Beruhigend auf die junge Frau.

Beruhigend für die Ohren der jungen Frau.

Die Großstadt ist laut.

Junge Frau sieht sich um.

Die Strandpromenade ist bunt.

Menschen in bunter Kleidung.

Wenig Kleidung.

Viel Haut.

Farben sind schön.

Selbstbewusste füllige Frauen in bunter und

enger Kleidung.

Ist viel Haut auch schön?

Was ist schön?

Ansichtssache!

Meeresrauschen.

Schön.

Schön beruhigend für die Ohren.

Bunte Farben an Frauen.

Schön?

Weniger ist mehr.

Ihre Augen brauchen Ruhe.

Sie geht in ihr Hotel.

Junge Frau stellt den Fernseher an.

Farbfernseher.

Sie schaut Nachrichten aus ihrer Großstadt.

Die Großstadt ist farbig.

Sie ist bunt.

Anders bunt als die Frauen.

Junge Frau geht schlafen.

Bettwäsche ist weiß.

Egal.

Augen sind zu!

Der zweite Tag

Guten Morgen.

Urlaub.

Immer noch.

Urlaub am Meer.

Junge Frau reibt sich die Augen.

Junge Frau schaut aus dem Fenster.

Schön.

Schöner Morgen.

Sonne scheint.

Traumhaft.

Alles ist friedlich.

Alles ist ruhig.

Junge Frau steht auf.

Junge Frau hört ihren Magen knurren.

Frühstück ruft.

Frühstück im Hotel.

Frühstück zusammen mit fremden

Menschen.

Gewöhnungsbedürftig.

Stimmenwirrwarr dringt aus dem Frühstücksraum.

Laut.

Laut wie in der Großstadt.

Laut wie eine Bahnhofshalle in der Großstadt.

Anders laut als Meeresrauschen.

Unangenehm laut.

Menschen im Frühstücksraum.

Viele Menschen im mittelgroßen Frühstücksraum.

Menschen am Buffet.

Viele Menschen am mittelgroßen Buffet.

Viele Gerüche.

Gemisch von Brötchen und Duschbad.

Angenehm.

Gemisch von gekochten Eiern und After

Shave.

Billigem After Shave.

Nicht angenehm.

Gemisch von Banane und Zwiebelmett.

Morgens nicht erträglich.

Nicht erträglich für die junge Frau.

Viele Tische.

Viele Stühle.

Viele Menschen in bunten T-Shirts.

Viele Flip-Flops.

Viele kurze Hosen.

Viele freie Bäuche zwischen T-Shirts und kurzem Hosenbund.

Weiße Bäuche.

Hängende Bäuche.

Haarige Bäuche.

Müssen Bäuche morgens gelüftet werden?

Bei unkontrolliertem Wachsen des Bauches ja.

Viele Tattoos.

Viele Tattoos an vielen Menschen.

Überall Tattoos.

An den Armen.

Am Hals.

Aua!

An den Beinen.

Schlangen auf schlanken Beinen.

Auf dem Rücken.

An der Wirbelsäule.

Gefährlich?

An der Achillesferse.

Aua!

Hübsche Tattoos?

Geschmackssache.

Können Tattoos hübsch sein?

Auf junger Haut vielleicht.

Und sonst?

Ansichtssache!

Junge Frau hat keinen Hunger mehr.

Das Hotel ist laut.

Frühstücken ist laut.

Frühstücken Menschen laut?

Hier ja.

Zumindest gefühlt.

Junge Frau geht in ihr Zimmer.

Ihr Magen knurrt.

Laut!

Hört ja keiner.

Der dritte Tag

Bedeckter Himmel.

Ausflugswetter.

Ausflug in die nächste Stadt.

Junge Frau fährt in die Kreisstadt.

Sind Kreisstädte auch laut?

Die Straßen sind leer.

Schön.

Autos fahren langsam.

Fährt man auf dem Land langsamer?

Irgendwie schon.

Junge Frau ist angekommen.

Angekommen in der Kreisstadt.

Frische Luft.

Frische Luft in der Kreisstadt?

Ja!

Ungewohnt.

Menschen grüßen sich.

Einheimische grüßen sich.

Menschen grüßen sich in der Stadt.

Wahrscheinlich weil keine Großstadt.

Junge Frau geht durch die Kreisstadt.

Junge Frau sieht bunte Shorts.

Junge Frau sieht enge Gürtel.

Touristen in der Kreisstadt.

Junge Frau geht weiter.

Junge Frau sieht enge Blusen.

Sieht zu enge Blusen an Frauen.

Touristinnen in der Kreisstadt.

Junge Frau sieht Frauen mit queren Handtaschen.

Ältere Frauen tragen beige Handtaschen quer.

Ältere Frauen betreiben Diebstahlschutz.

Diebstahl in der Kreisstadt?

Warum nicht!

Diebstahlvorbereitete Touristinnen in der

Kreisstadt.

Alles durch das Fernsehen gelernt.

Perfekt.

Junge Frau geht ins Café.

Café ist voll.

Voll von Menschen.

Handtaschen hängen quer.

Touristinnen im Café.

Runde Tische stehen im Café.

Sandalen umrunden die Cafétische.

Beige Sandalen umrunden die Cafétische.

Beige Sandalen mit Fußbett.

Touristen im Café.

Männer tragen weiße Socken.

Weiße Socken im Café.

Leicht verwaschene weiße Socken im Café.

Touristen in der Kreisstadt.

Frauen tragen plattgelegene Dauerwellen.

Touristinnen im Café.

Touristen studieren die Speisekarte.

Speisekarte im Café.

Zu teuer.

Touristen trinken nur Kaffee.

Kaffee mit kostenlosem Billigkeks.

Kostenlos?

Touristinnen und Touristen in der Kreisstadt.

Sie muss raus.

Junge Frau muss raus aus dem Café.

Sie braucht Luft.

Frische Kreisstadtluft.

Heute Abend fährt sie wieder in ihre Großstadt zurück.

In ihre Großstadt mit den Touristen.

Mit den vielen Touristen.

Stimmt!

In ihre Großstadt mit fehlenden queren und beigen Handtaschen.

Wirklich?

In ihre Großstadt mit fehlenden plattgelegenen Dauerwellen.

Wirklich?

Junge Frau hat keine Vorurteile!

Keine Vorurteile gegen die Kreisstadt.

Aha!

Keine Vorurteile gegen Touristen in der Kreisstadt.

Niemals!

Dass das so früh anfängt.

Was?

Das Kurzzeitgedächtnis.

Arme junge Frau.

Stell dir vor …

… alle Urlauber tragen passende Bekleidung.

… alle haarigen Bäuche sind umhüllt.

… du wohnst in einem Flüsterhotel.

Was wäre dein Leben ohne Vorurteile wert, du kleines Lästermäulchen?

Stadtteil und Fest

Leer

Voll

Leer

und vieles mehr

Festlos

Sonntag.

Sonntag in der Großstadt.

Sonntag in einem Teil der Großstadt.

In einem Stadtteil der Großstadt.

Viele Häuser.

Einfamilienhäuser.

Kleine Villen.

Einige Mehrfamilienhäuser.

Ruhige Wohngegend.

Macht ja nichts.

Keine Sonne.

Kein Regen.

Kein Schnee.

Eigentlich kein Wetter.

Nicht kalt.

Nicht heiß.

Eigentlich angenehm.

Junge Frau ist auf der Straße.

Geht mit einem jungen Mann.

Junge Frau und junger Mann sind ein Paar.

Junges Paar geht spazieren.

Geht spazieren durch ihren Stadtteil.

Geht spazieren bei angenehmem Wetter.

Gut so!

Junges Paar geht alleine auf dem Fußweg.

Keine anderen Menschen sind auf dem Fußweg.

Junges Paar geht weiter.

Geht immer weiter spazieren.

Junges Paar sieht keine anderen Menschen.

Junges Paar bekommt Angst.

Angst vor leeren Fußwegen.

Unheimlich!

Junges Paar sieht ein Kind auf dem Fahrrad.

Kind lebt.

Puh!

Junges Paar hört Geräusche.

Hört Geräusche aus einem Haus.

Menschen leben noch.

Leben noch in dem Haus.

Puh!

Junges Paar geht weiter.

Geht auf den Marktplatz.

Auf den Marktplatz dieses Stadtteils.

Marktplatz ist leer.

Fast leer.

Drei Skater.

Drei junge Skater sind aktiv.

Mehr nicht.

Komisch.

Wetter ist angenehm!

Keine Autos.

Keine Autos sind auf dem Marktplatz.

Marktplatz ist auch der Parkplatz.

Verlassener Parkplatz.

Gute Luft ist auf dem Parkplatz.

Junger Mann macht ein Foto.

Foto vom leeren Parkplatz.

Beweisfoto.

Für wen?

Keine Ahnung!

Junges Paar geht weiter.

Menschen fehlen.

Junges Paar hat wieder Angst.

Vielleicht doch Atomunfall?

Vielleicht doch Evakuierung nach Bombenfund?

Junges Paar geht nach Hause.

Geht schnell nach Hause.

Junges Paar stellt den Fernseher an.

Gibt es neue Informationen?

Neue Informationen zur Evakuierung?

Nein.

Keine Evakuierung.

Kein Atomunfall.

Wo sind die Menschen?

Ist spazieren gehen nicht mehr in?

Eventuell.

Ist spazieren gehen bei angenehmen Wetter nicht mehr in?

Eventuell.

Ist spazieren gehen bei fehlender Sonne out?

Ja!

Sonnenbrillen präsentieren ohne Sonne ist ziemlich albern!

Spazierengehen nur so?

Warum das denn?

Festfest

Sonntag.

Sonntag in der Großstadt.

Sonntag in einem Teil der Großstadt.

In einem Stadtteil der Großstadt.

Häuser sind noch da.

Häuser sehen aus wie letzte Woche.

Beruhigend.

Keine Sonne.

Schon wieder nicht!

Kein Regen.

Gut so!

Kein Schnee.

Im September?

Nicht kalt.

Nicht warm.

Angenehm.

Angenehm wie letzte Woche.

Junges Paar geht spazieren.

Geht in ihrem Stadtteil spazieren.

Geht nebeneinander.

Junges Paar hört ein Klingeln.

Hört eine Fahrradklingel.

Fahrradfahrer rasen an dem jungen Paar vorbei.

Auf dem Fußweg.

Unverschämt!

Junges Paar geht weiter.

Sieht Menschen auf dem Fußweg.

Auf dem Fußweg vor ihnen.

Lebende Menschen.

Wahnsinn!

Menschen schleichen auf dem Fußweg.

Junges Paar will vorbei.

Vorbei an schleichenden Menschen.

Kaum möglich.

Menschen schwenken aus.

Schwenken aus nach rechts.

Schwenken aus nach links.

Schwanken wie volltrunken.

Junges Paar geht vorbei.

Geht knapp vorbei an den schwankenden

Menschen.

Schwankende Menschen schauen das junge

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