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Allerlei Gedanken, Sehnsüchte und Tatsachen –

Werner Leder

Allerlei Gedanken, Sehnsüchte und Tatsachen –

Aus dem Leben, für das Leben





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

1. Über den Autor

 

Ich bin ein Jongleur der Worte 

und spiele mit ihnen geschwind,

ob sie zueinander passen 

und ob up to date sie sind.

 

Ich glaube, hoffe und zweifle 

und frage: Warum bin ich hier? 

Ich denke, sinne und schreibe 

von Gott, dem Leben und mir

hier heut in meinen Geschichten, 

in allem was aus mir fließt: 

Die Worte und die Gedanken, 

was sich aus dem Herzen ergießt.

Ich weine, lache und schreie. 

Ich singe und tanze im Takt. 

Ich schlage auch Purzelbäume. 

Mein Leben ist heut – das ist Fakt.

Solange ich Leben spüre 

und Blut in den Adern fließt, 

solang’ sich der Strom des Lebens 

in meine Seele ergießt,

solang’ werd' ich denken und schreiben,

und lachen, weinen und lieben – 

so viel mir der Herrgott schenkt 

und mich mit Leben bedenkt.

Und wenn es dann eines Tages 

vorbei ist mit dem wie’s hier steht, 

weiß ich, dass ohne Werner L 

die Welt sich auch weiter dreht. 

2. Dankbar für die Zeit

Ich bin dankbar für die Zeit 

die mir Gott gegeben –

für ein int’ressantes langes, 

und ein schönes Leben.

Auf den Wegen die ich ging

lagen auch mal Steine,

doch durch Gottes mitgehen

ging ich nicht alleine.

Gottes Hand nahm meine Hand,

führte mich durchs Leben –

sie hat in der größten Not

gern mir Trost gegeben.

Gott gab Freude mir ins Herz

und ein fröhlich Lachen,

einen kunterbunten Sinn

für die tollsten Sachen.

Tausend Dinge tat ich gern

kreuz und quer im Leben.

Und von Kindesbeinen an

hat Gott Kraft gegeben.

Kommt der Tag, der kommen muss,

irgendwann für jeden,

leg ich gern mein Leben hin

dort im Garten Eden.

Denn im Himmelsparadies

wo die Seelen singen,

brauche ich nichts irdisches –

nur mich selbst einbringen.

  

Dort hat meine Seele Ruh

von der Erdenreise.

Dann ernährt sie sphärisch sich  

nur von Manna-Speise.

Irdisches verweht im Wind.

Himmlisches bleibt ewig.

Da die Seele niemals stirbt,

wird sie dort auch selig.

Mehr über Zeit erfahren Sie in meinem neuen Bookrix-e-Book: Die Zeit und Die Blume des Lebens – Zwei Geheimnisse der Schöpfung, welches demnächst erscheint.

3. Gott Bacchus

und der Gott des Bieres

 

 

Gott Bacchus sprach zum Gott des Bieres:

Was hast du nur dabei gedacht 

als du das gelbe Wasser brautest,

das alle Männer durstig macht?

Schau hier, der Wein, den ich gekeltert

aus Trauben und aus Sonnenschein,

er ist ein Labsal für die Menschen

und Medizin noch obendrein.

Der Gott des Bieres aber lachte

und sprach: Dein Wein macht’s nicht allein,

denn auf der ganzen Welt, mein Lieber,

schenkt man zum feiern Bier auch ein. 

Als das der alte Zecher hörte,

der still im Eckchen saß und trank,

griff er zum Bier und auch zum Weine: 

Ich trinke beides, Gott sei Dank.

Inspiriert von dem Spruch: In Vino Veritas – Im Bier liegt auch etwas. Richtiger: In Vino Veritas – (Im Wein liegt Wahrheit).

4. Der Vielfraß

Da traf ich neulich einen alten Herrn,

der hatte Hühner zum Fressen gern.

Er schlich des Nachts durch die Kolonie,

stahl die Viecher und killte sie.

Er trug nach Hause, die er gestohlen,

und brauchte lange keine mehr holen.

Doch die er hatte entfederte er,

zog mit dem Messer scharf über sie her.

Er schlitzte sie auf vom Bauch bis zum Rücken,

so konnte er sich an ihrem Fleisch entzücken.

Da lagen jetzt vor ihm die Schenkel und Schnitzel, 

die Brüste und Hälse und’s innre Kalmitzel.

Er kochte jetzt das was zum kochen war

und machte daraus Ragout fin sogar.

Die Schenkel, schön braun und acht an der Zahl,

verzehrte er gleich und ganz ohne Qual.

Die Brüste war’n ihm ein besond’rer Genuss,

er aß sie mit Speck, ganz ohne Verdruss.

Er trank dazu Bier und Wein durcheinander –

und hatte die Sinne nicht mehr beieinander. 

Als er dann die Schenkel und Brüste gegessen,

da wurde er müde und weltvergessen.

Er ließ einen Furz, danach schlief er ein

und träumte tatsächlich vom Fußballverein.

Drei Tage und Nächte schlief er in der Küche,

dann wachte er auf durch Wohlgerüche.

Das Ragout fin stand noch auf dem Herd

und wurde von ihm jetzt heiß begehrt.

Er fraß es hinein so wie es dort stand,

bis ihm der Sinn nach Leben entschwand.

Er fiel auf den Boden, mit ihm ging’s bald aus, 

es kam ihm jetzt oben und unten heraus.

So lag er ne Weile in seiner Not –

drei Stunden später – war er tot. 

5. Bücher

 

Federleicht und doch nicht federnd 

stehn die Texte jetzt im Buch, 

sind in eine Form gegossen 

und hier selbst nur auf Besuch.

 

Denn wie lange wird es dauern

bis die erste Blässe nagt, 

wenn ein Wort sich aus der Seite

viel zu weit hervor gewagt?

Wird das Buch in hundert Jahren

irgendwo zu finden sein?

Hoffnung hat der Dichter immer, 

daher fall’n ihm Texte ein.

Die schreibt er auf weiße Seiten

ordnet sie nach ihrem Reim, 

schickt sie auf die weite Reise

nun als Buch, in manches Heim.

 

Dort steht es dann unter andern

akkurat im Bücherschrank, 

ob der eine oder andre es auch liest,

wird nicht bekannt.

Goethe, Hölderlin und Schiller

schrieben auch der Bücher viel, 

sich der Zeit, in der sie lebten

mitzuteilen, war ihr Ziel.

Sicher konnten sie nicht ahnen, 

dass nach ihrer Lebensfrist

alle Welt sie noch verehre 

und die Namen nicht vergisst.

 

Solch ein Ruhm wünscht sich ein jeder

der nicht schreibt Makulatur, 

dass er unvergessen bleibe

in der Weltliteratur.

6. Liebe I

Das einzige Mittel Frieden in die Welt zu bringen  –

ist Liebe.

7. Liebe II

Nimm du mein Herz heut in Empfang

Mit allerbesten Grüßen

Es will für dich ein Leben lang

Aus lauter Liebe schlagen

Halt es ganz fest in deiner Hand

Und lass es nimmer weichen

Es will dich lieben immerfort

Bis zu den letzten Tagen

8. Schön, schöner, am schönsten

Du bist schön im Licht der Sonne,

noch schöner im Licht des Mondes,

aber am schönsten bist du im Licht der Liebe.

9. Das Denken Gottes

und des Menschen

 

Der Mensch denkt in Grenzen, 

Gott aber denkt unendlich ∞.

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