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Alfreds Special

Mein persönlicher Werdegang...

Geboren am 1. Oktober 1954 in Ingolstadt/Donau.

Seit 1996 schreibe ich MYSTERY-, HORROR- und PSYCHOTHRILLER sowie unheimliche KURZGESCHICHTEN. Aber ich publiziere erst seit 2012. Früher war ich im Außendienst als Verkaufsleiter in den Ländern D, A, CH und auch in den U.S.A., Chicago unterwegs.

Meinen ersten Horrorthriller schrieb ich auf einer alten, nostalgischen ADLER-Schreibmaschine. Es war ein berauschendes Gefühl, wie die unheimliche Geschichte langsam Formen annahm. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Ideen waren vorhanden und ich setzte sie um. Es entstanden 20 "große" Thriller, also Bücher mit 300 bis 500 Seiten. Mein Lieblingsbuch ist der Sammelband EISKINDER (1171 Seiten). Auch das TRAUMKARUSSELL ist gut gelungen. Seit einem Jahr habe ich mich auf Kurzthriller spezialisiert.

Im Februar 2014 ging ich zu dem Verlag BookRix (www.bookrix.de). Dort habe ich meine Autorenseite mit sämtlichen Büchern. Es gibt für jedes Buch eine ausführliche Leseprobe, die 10 % des jeweiligen Gesamtinhalts umfasst. Preise sind selbstverständlich auch vorhanden.

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Da ich leidenschaftlich gerne schreibe und auch die eine oder andere Idee vorhanden ist, werde ich weiterschreiben. Schriftsteller ist kein "Job", den man irgendwann an den Nagel hängt...

In meiner Homepage: https://alfred-schindler.cms4people.de/

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Mein großes Vorbild ist EDGAR ALLAN POE. Er ist der Meister aller Klassen... Ihr Alfred aus IN

T H E O…

 

… aus dem Leben eines Riesenwallers (Kurzgeschichte)

 

Mein Hausarzt hatte mir aufgrund eines starken Sonnenbrandes absolutes Schwimmverbot erteilt. Er sagte mir eindringlich, dass es von mir unverantwortlich wäre, in diesem Zustand in unserem See schwimmen zu gehen. Zuviel könne dabei passieren.

 

Zum Beispiel eine Infektion.

 

Mein Jahresurlaub ist gerade angebrochen und jetzt kann ich mich mit langer Hose und langärmeligem Hemd an unseren See setzen. Ja, ich habe Mitleid mit mir selbst. Denn niemand anderer kann nachvollziehen, was es mir bedeutet, nicht schwimmen zu dürfen.

 

Ich sitze zwischen meinen Freunden am See, besser gesagt am Kiosk, und trinke eine Flasche eiskalten Bieres. Wehmütig wandert mein Blick über das glitzernde, kühle Gewässer, in dem sich Hunderte von Kindern und Erwachsenen tummeln. Was würde ich dafür geben, mich ihnen anschließen zu dürfen. Gut, ich war zu leichtsinnig. Ich wollte unbedingt schnell braun werden und legte mich stundenlang ungeschützt in die pralle Sonne. Und dann hatte ich den Salat. Starke Verbrennung des gesamten Körpers.

 

Und plötzlich habe ich eine wunderbare Idee:

„Hört mal, Freunde.“

Es wird etwas still.

„Ich habe gehört, dass einige Jugendliche letzte Nacht einen 4 Meter langen Waller im See ausgesetzt haben. Er soll 250 kg wiegen!“

Entsetzt starren mich die anderen an.

„Das kann doch nicht sein!“, sagt Helmut mit trockener Stimme. „Meine Frau und unsere beiden Kinder sind gerade im Wasser!“

„Dann würde ich sie schnellstens herausholen. Waller ernähren sich schließlich auch von Fleisch!“

Als er das Wort „Fleisch“ hört, springt er hoch. Sein Bierglas fällt um und er rennt zum See hinunter. Laut hören wir ihn schreien:

„Michaela! Kurt! Peter! Sofort aus dem Wasser!“

Sie winken ihm fröhlich zu, weil sie ihn nicht richtig verstehen können. Zu weit beträgt die Entfernung zwischen ihm und seiner kleinen Familie. Doch dann haben sie doch verstanden, dass irgendetwas nicht stimmt. Sie kommen ans Ufer.

Unser Auwaldsee ist etwa eineinhalb Kilometer lang und dreihundert Meter breit. Zwei kleine Inseln befinden sich in dem See: Westlich eine winzig kleine, rundliche und östlich eine etwas größere, ovalförmige. Ein großer Campingplatz, der hauptsächlich von norddeutschen Stammurlaubern belegt ist, ist auch vorhanden.

 

Da ich ein sehr glaubwürdiger Mensch bin, der selten Späße macht, glauben mir meine Kumpane bezüglich des Wallers jedes einzelne Wort. Nur an der Größe des Raubfischs scheinen manche zu zweifeln.

„Dieter, du sagtest, er soll 4 Meter lang sein?“

„Ja, vier Meter.“

„Das ist ja die Größe eines Hais!“ Entsetzt blickt Michael mich an.

„Ja, und er soll unglaublich scharfe Zähne haben“, antworte ich völlig ernst.

 

Meine Rede macht die Runde. Es ist unglaublich, wie schnell sich meine Behauptung bei den Leuten fortsetzt. Manche halten es für ein Gerücht, aber die meisten glauben an den todbringenden Fisch.

 

„Ich gehe, solange dieses Vieh im See ist, nicht mehr ins Wasser“, mault Heinz.

„Das würde ich dir auch nicht raten!“, sage ich mit ernster Miene.

„Diese Waller sollen sich ja eigentlich nur in Tiefen aufhalten.“

„Ja, das ist schön und recht. Aber der Auwaldsee ist meines Wissens nach nicht tiefer als zehn oder zwölf Meter.“

Er schaut mich an: „Zwölf Meter? Wenn dieses Monster auf Jagd geht, ist es im Nu an der Wasseroberfläche.“

 

Die anderen Freunde hören interessiert zu.

 

„Heinz, ich sage dir: Wenn dich dieses Vieh erwischt, bist du geliefert.“

„Die Stadt muss den Waller unbedingt entfernen! Und zuvor müssen große Warntafeln aufgestellt werden!“

„Kleine Kinder können doch nicht lesen!“, wirft Gerhard ein.

„Ja, auf die hat er es sicherlich am meisten abgesehen“, sage ich.

„Warum?“, fragt Heinz.

„Wegen des frischen Fleisches!“, antworte ich.

 

Die Stimmung ist irgendwie leicht bedrückt.

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Viel Spaß!



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