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Alfred Bekker schrieb als Jay Desmond: Virginia City Showdown

Alfred Bekker

Alfred Bekker schrieb als Jay Desmond: Virginia City Showdown

Western Roman





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Virginia City Showdown

von Alfred Bekker

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Billy Dunlop entführt Henrietta Lamont. Town Marshal Jim Cranston versucht alles, um sie zu retten. In der Zwischenzeit bricht in Virginia City das Chaos aus. Dahinter steckt niemand anderes als O'Kieran, der die Absetzung des Town Marshals erreichen will. Wird es ihm gelingen?

1

Die Sonne stand im Zenit und brannte unbarmherzig auf das karge Land hernieder. Aileen ritt im Galopp. Vor ihr tauchte in der flirrenden Hitze eine Farm auf. Hier lebte schon lange niemand mehr. Der letzte Sturm hatte das halbe Dach weggerissen. Der Wind ließ die Fensterläden klappern. Aileen erreichte die Farm, zügelte ihr Pferd. Die junge Frau ließ den Blick schweifen und strich sich das Haar zurück. Sie war gekleidet wie ein Cowgirl, trug enge Jeans und ein dünnes Hemd, dass sie unter der Brust zusammengeknotet hatte. Den Hut hatte sie tief ins Gesicht gezogen. Die Sonne war verdammt grell.

Die junge Frau führte den Gaul zum Brunnen.

Ein Geräusch ließ sie erstarren.

Das Klicken eines Revolverhahns.

Sie blickte auf. Aus der Tür des Farmhauses war ein Mann mit dunklem Schnauzbart und einer hässlichen Narbe im Gesicht getreten. Der Colt in seiner rechten Hand blitzte im Sonnenlicht.

"Zieh dich aus!", presste der Narbige zwischen den Lippen hindurch.

Aileen begegnete seinem hungrigen Blick.

Sie schwieg, rührte sich nicht von der Stelle. Er feuerte den Revolver ab. Der Schuss ging etwa einen halben Meter vor Aileens Füßen in die Erde und wirbelte dabei eine kleine Staubfontäne auf. Aileen zuckte zusammen und lief rot an. Der Narbige lachte dreckig. "Nun mach schon, Baby! Meinst du, ich will ewig warten?" Aileen atmete tief durch. Ihre Oberweite drückte sich dabei gegen den dünnen Stoff des Hemdes. Darunter trug sie nichts, das war nicht zu übersehen. Sie schluckte, während der Narbige den Lauf der Waffe in ihre Richtung zeigen ließ. Sein Gesicht verzog sich zu einer Maske blanker Gier. Ein Muskel zuckte dabei unruhig unterhalb seiner Narbe. Aileen sagte noch immer kein Wort. Sie griff an den Knoten vor ihrer Brust, löste ihn. Einen Augenblick später glitt das Hemd von ihren Schultern. Die schmalen Schultern und die wohlgeformten Brüste wurden sichtbar. Zwischen den gleichmäßigen Halbkugeln hing ein silbernes Amulett.

"Weiter!", forderte der Narbige.

Er ballerte ihr eine zweite Kugel vor die Füße, diesmal noch etwas dichter. Sie sprang ein Stück zurück. Ihre Brüste wippten dabei. "Aufhören!", schrie sie mit einer Mischung aus Wut und Angst.

Ihr Pferd stob davon, beruhigte sich erst wieder, nachdem es dreißig, vierzig Meter weit gelaufen war.

"Dann mach weiter!", war die unmissverständliche Anweisung des Narbigen.

Sie gehorchte, zog die Stiefel aus.

Dann öffnete sie die Hose, zog sie über die geschwungenen Hüften. Ein paar Augenblicke später stand sie bis auf eine Kleinigkeit vollkommen nackt da.

"Den Hut kannst du auflassen", lachte das Narbengesicht. Sie stemmte die Arme in die Hüften.

"Zu großzügig!", meinte sie.

Er kam auf sie zu, blieb vor ihr stehen, betrachtete sie auf eine Weise von oben bis unten, die selbst ihr, einem Girl von der Blue Creek Ranch, dem Bordell am Rande von Virginia City, die Schamesröte ins Gesicht trieb.

"Was ist nun?", fragte sie herausfordernd. "Willst du mir wieder auf die Zehen schießen? Ich mach ja deine Spielchen gerne mit - aber diese Ballerei kann ich nicht leiden, Greg O'Kieran!"

O'Kieran lachte heiser auf.

Er steckte den Colt ins Holster, ließ es dann im nächsten Moment zu Boden sinken.

O'Kieran ging auf sie zu, berührte sie erst an der Schulter, dann wanderten seine Hände tiefer. Er begann mit ihren hoch aufgerichteten Brustwarzen zu spielen. Aileen stöhnte auf dabei, schloss für einen Moment die Augen.

"In Wahrheit magst du dieses Spiel doch genauso wie ich!", murmelte O'Kieran. Eine seiner Hände wanderte tiefer, glitt zwischen ihre Schenkel. "Gib's zu, du bist mir vollkommen hörig..."

"Greg...", flüsterte sie.

Dann begann sie, an ihm herumzunesteln. Im nächsten Augenblick zog sie ihm die Jacke aus, löste die Schleife, die er um den Hals trug.

Ihre Hände tasteten sich weiter nach unten, fanden schließlich die hartgewordene Stelle zwischen seinen Beinen. Der Stoff seiner Hose spannte. "Komm, befreien wir einen wichtigen Teil von dir aus seiner Enge!", forderte sie.

"Nichts lieber als das!", grinste er, packte sie grob und presste sie an sich. Gemeinsam sanken sie dann auf den sandigen Boden. Sie öffnete seine Hose. Er fasste voller Ungeduld ihre Hüfte, drehte sie herum, so dass sie auf allen Vieren niederkniete. Dann nahm er sie von hinten, drang mit immer heftiger werdenden Stößen in sie ein. Ihre Brüste schwangen jedesmal im Takt dieser Stöße hin und her. Sie stöhnte auf. So albern ihr O'Kierans Spielchen mitunter vorkamen und so sehr sie es verabscheute, wenn er den Revolver darin einbezog - was jetzt geschah genoss sie aus tiefster Seele.

Gib es zu!, dachte sie. Du bist diesem Narbengesicht vollkommen hörig...

Immer schneller wurden seine wilden Stöße.

Er knurrte wie eine Raubkatze dabei.

Aileen mochte das.

Heiß spürte sie dann, wie er sich in sie ergoss. Beide hielten sie für einige Sekunden den Atem an, ehe sie ermattet niedersanken.

Es dauerte einige Augenblicke, bis sie wieder zu Atem kamen. Aileen lachte plötzlich.

"Was ist los?", fragte Greg O'Kieran, der sich beeilte, die Hose zuzuknöpfen und den Revolvergurt wieder umzuschnallen. Aileen hatte es nicht ganz so eilg, sondern ließ erst einmal das Sonnenlicht für einige Momente ihren wunderschönen Körper bescheinen.

"Ich frage mich, was all die braven Bürger von Virginia City wohl sagen würden, wenn sie dich hier so sähen, Greg O'Kieran!", meinte sie. Sie schüttelte in gespieltem Tadel den Kopf. "Der seriöse Geschäftsmann und Saloonbesitzer Greg O'Kieran trifft sich heimlich regelmäßig mit einem Girl der Konkurrenz von der Blue Creek Ranch, das ihm bei eigenartigen Spielchen zu willen sein muss..." Sie lachte auf. "Den brutalen Frauenschänder musst du aber noch ein bisschen üben!"

Er sah sie mit einem Blick an, der ihr trotz der hohen Temperatur beinahe das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ein Blick voller Kälte und Grausamkeit...

Sie schauderte, bereute ihre Worte schon.

"So, meinst du?", meinte er. Seine Stimme war kaum mehr als ein Wispern. Es klang wie das Zischen einer Schlange. Er zog den Colt, brannte ein paar Schüsse so dicht rechts und links neben den nackten Körper der Frau, dass diese aufschrie. Die Panik, die sie jetzt empfand war vollkommen echt. Tränen glitzerten in ihren Augen.

Greg O'Kieran lachte schallend, steckte den Colt ein. Dann holte er ein paar Silberdollar aus der Tasche und warf sie ihr hin.

"Ich weiß nicht, warum ich dich eigentlich nicht einfach zum Teufel jage!", meinte Aileen.

O'Kieran grinste zynisch.

"Aber ich weiß es. Die Silberdinger da sind nur EIN Grund..."

"Eingebildeter Gockel!"

"Du kämst nicht einmal von mir los, wenn ich dich regelmäßig auspeitschen würde!", lachte er. Ja, dachte er, diese Frau würde alles für mich tun. Buchstäblich alles. Und sie hatte auch bereits eine Menge für ihn getan... Ihre Augen wurden schmal. "Treib's nicht zu weit!", warnte sie ihn.

"Reg dich nicht nicht auf, Schätzchen. Jetzt erzählst du mir mal ein bisschen darüber, was auf der Blue Creek Ranch so vor sich geht..."

Sie erhob sich, suchte die Silberdollars und ihre Sachen vom Boden auf. Er betrachtete sie dabei genüsslich.

"Du willst die Blue Creek Ranch immer noch in deinen Besitz bekommen, nicht wahr?", schloss das Girl.

O'Kieran entblößte seine raubtierhaften Zähne. "Du weißt, dass ich nicht genug kriegen kann! Und nun red' schon! Ich weiß genau, dass ich irgendwann etwas von dir erfahre, womit ich Jim Cranston den Strick um den Hals legen kann!" Er machte eine wegwerfende Handbewegung. Cranston! Wenn er diesen Namen schon hörte. Jim Cranston war Besitzer der Blue Creek Ranch und gleichzeitig Town Marshal von Virginia City!

Zu dumm, dass er als Marshal bei den Bürgern recht beliebt war, sonst hätte O'Kieran leichteres Spiel damit gehabt, seinen Gegner auszuschalten. Doch selbst die miesesten Gunslinger, die der Saloonbesitzer Cranston auf den Hals gehetzt hatte, hatten sich bislang an dem Mann die Zähne ausgebissen. Aber das musste ja nicht immer so bleiben...



2

Die Schwingtüren des Silvermoon Saloons in Virginia City flogen auseinander, als Town Marshal Jim Cranston und sein Assistant Marshal Dee McLane den Schankraum betraten. Der Silvermoon war einer der kleineren Saloons der Stadt. Nicht zu vergleichen mit dem viel gewaltigeren Drunken Indian Saloon, der Greg O'Kieran gehörte. Der Drunken Indian war gleichzeitig auch ein Bordell, während der Silvermoon Saloon normalerweise nur eine Adresse war, wo man in aller Ruhe seinen Whisky trinken und eine Mahlzeit bekommen konnte, die unter die Rippen ging.

Aber im Moment war hier der Teufel los.

Eine wahre Saalschlacht tobte.

Fäuste flogen durch die Luft und bohrten sich in die Bäuche der Gegner. Hier und da war ein Schmerzensschrei zu hören. Einige Tische waren bereits zu Bruch gegangen. Zwei Kerle gingen mit zerschlagenen Whiskyflaschen aufeinander los.

Etwa ein Dutzend Cowboys waren völlig außer Rand und Band geraten.

Offenbar hatte irgend jemand in der Umgebung der Stadt eine Treibmannschaft für einige Zeit angeheuert. Jedenfalls kannte Jim Cranston kaum einen von ihnen.

Die Kämpfer kümmerten sich nicht um den Marshal und seinen Stellvertreter.

Die Rauferei ging munter weiter. Einer der Kerl wurde über den Schanktisch geschleudert, kam auf der anderen Seite hart gegen die Wand und riss ein ganzes Regal voller Geschirr und Flaschen mit sich hinab. Das Geräusch von zerspringendem Porzellan und Glas war ohrenbetäubend schrill.

Eine Sekunde später wurde es allerdings durch etwas übertönt, dass noch viel durchdringender war.

Jim Cranston griff zu dem 45er Colt an seiner Seite und feuerte damit zweimal kurz hintereinander über die Köpfe der Streithähne hinweg.

Die Keilerei stoppte. Die Männer hielten teilweise mitten in der Bewegung inne, starrten entgeistert auf den Sternträger.

Assistant Marshal Dee McLane hielt seine Schrotflinte in den Händen, wirkte aber nicht besonders sicher dabei. Der alte Mann war einfach zu ungeschickt, um mit einem Revolver umzugehen. Aber mit seiner Schrotflinte war es keine besondere Kunst etwas zu treffen.

Jim Cranston ließ den Blick schweifen.

"Schluss jetzt, Jungs. Ihr habt hier genug Theater gemacht..."

Einige Augenblicke lang herrschte Schweigen. Keiner wagte eine Bewegung. Marshal Jim Cranston war als hervorragender Revolverschütze bekannt. Das musste sich selbst bis zu diesen Kerlen herumgesprochen haben.

Carson McCoan, der Besitzer des Silvermoon kam jetzt aus seiner Deckung hervor. Der sympathisch wirkende, leicht übergewichtige Mann blickte fassungslos auf die Verwüstung, die seine Gäste angerichtet hatten. Er kratzte sich das schüttere Haar. "Das darf doch nicht wahr sein!", rief er.

"Die ganzen Whiskeyflaschen... Wer soll mir das denn ersetzen?"

Dee meldete sich jetzt zu Wort. Er stieß Jim mit dem Ellbogen an.

"Was machen wir mit der Bande, Jim?"

"Schätze, unser City Jail ist zu klein, um alle darin unterzubringen", stellte Jim Cranston fest.

"Aber du willst die Kerle doch wohl nicht laufen lassen, oder? Damals in Wichita, als ich mitgeholfen habe diese Bande von Viehdieben..."

"Schon gut, Dee", unterbrach Jim ihn. Er konnte jetzt alles gebrauchen, nur keine von Dees Stories.

Jim trat etwas weiter in den Raum hinein. Er deutete mit dem Colt auf den Schanktisch.

"Ich würde vorschlagen, jeder von euch legt einen Vierteldollar auf das Holz dort, so dass Mr. McCoan den Silvermoon Saloon wieder so herrichten kann, dass hier auch wieder jemand was trinken will. Und danach verschwindet ihr aus der Stadt und lasst euch für die nächste Tage hier nicht mehr blicken."

Gemurmel entstand unter den Männern.

Aber noch rührte sich keiner von ihnen, um seinen Anteil auf den Tresen zu legen.

"Ihr habt euren Spaß gehabt, jetzt wird abgerechnet", sagte Jim. "Das ist nur fair."

"Ich bezahle keinen Vierteldollar", meldete sich einer der Kerle zu Wort. Ein großer, dunkelhaariger, dessen Lockenpracht unter dem Stetson hervorquoll. Der Bart wuchs ihm bis fast unter die Augen. Er hatte schon lange keinen Barbier mehr gesehen. Aber wahrscheinlich bevorzugte er es, sein Geld in den Saloon zu tragen und für Drinks auszugeben. Da blieb für Körperpflege nichts mehr übrig.

Jim musterte ihn kurz.

"Mr. McCoan freut sich sicher darüber, dass Sie etwas mehr geben wollen, als nur einen Vierteldollar, Sir!", sagte Jim dann.

Der Lockenkopf grinste breit.

"Ich will gar nichts bezahlen, Marshal!", erwiderte er. Der Mann trug zwei Colts am Gürtel. Die Griffe zeigten nach vorne. Mit der Rechten arbeitete er sich immer weiter zu einem der Coltgriffe vor. Jim registrierte das. Gerade in der Sekunde als der Lockenkopf zum Colt greifen wollte, brannte Jim ihm eine Kugel nur wenige Millimeter vor die Stiefelspitze.

"An das, was Sie vorhatten, sollten Sie nicht einmal denken!", zischte er.

Jetzt begann der Erste seinen Vierteldollar auf den Schanktisch zu legen. Nacheinander folgten auch die anderen. Jeden, der bezahlt hatte, ließ Jim Cranston den Silvermoon verlassen und abziehen.

Der Lockenkopf war der Letzte.

Sein Gesicht war dunkelrot. Er knurrte etwas Unverständliches vor sich hin, als er seinen Vierteldollar auf den Tisch knallte, dass es nur so schepperte. Als er durch die Schwingtüren verschwunden war, steckte Jim seinen Colt zurück ins Holster.

McCoan kam auf ihn zu.

"Ich danke Ihnen, Marshal."

"Keine Ursache, dass ist schließlich mein Job!"

"Ihr Vorgänger sah das leider etwas anders", meinte McCoan. "Der hat nur nach Greg O'Kierans Pfeife getanzt..."

"Die Zeiten sind vorbei, McCoan."

McCoan seufzte. "Ja, ich hoffe Sie haben recht. Obwohl..." Er stockte mitten im Satz.

"Obwohl was?", hakte Dee nach.

McCoan sprach in gedämpftem Tonfall, fast so, als ob er Angst hatte, dass jemand seine Worte mithörte, für den sie nicht bestimmt waren. "O'Kieran will mir meinen Silvermoon abkaufen. Er ist schon lange scharf auf den Laden und manchmal habe ich den Eindruck, dass er das Gesindel der Umgebung dafür bezahlt, hier Schlägereien zu inszenieren... Leider wird man das wohl kaum beweisen können!"

"Ich fürchte, da haben Sie recht", nickte Jim. McCoan ballte die Hände zu Fäusten. "Eines Tages gehört Greg O'Kieran die ganze Stadt..."

"Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt!"

"O'Kieran ist hartnäckig, Marshal. Einer nach dem anderen wird aufgeben und vor ihm auf die Knie gehen." Mit diesen Worten entfernte sich McCoan ein paar Schritte, umrundete dann den Schanktisch. Er bückte sich, hielt im nächsten Moment eine Whiskeyflasche hoch. "Die hier ist heil geblieben. Ich lade Sie beide zu einem Drink ein, Marshal!"



3

"Was willst du eigentlich wissen?", fragte Aileen, als sie zusammen mit Greg O'Kieran im Schatten des verlassenen Farmhauses saß. "Ich habe nichts gegen den Sex mit dir aber bei dem Gequatsche weiß ich überhaupt nicht, was das soll!"

"Ich werde die Blue Creek Ranch wieder in meine Hände bekommen - eines Tages...", versprach O'Kieran.

"Ja, ja", machte Aileen. Ihre Bluse war noch offen. Es war einfach so verdammt heiß. Der Schweiß perlte an ihren Brüsten herunter und Greg O'Kieran konnte gar nicht anders, als immer wieder dort hinzustarren.

O'Kieran sah sie an. "Hör zu, wenn die Blue Creek Ranch wieder mir gehört, wirst du die Nummer eins unter den Girls dort sein!"

Sie verzog spöttisch den Schmollmund.

"Na, das ist ja wohl auch das Mindeste!"

"Und die anderen, die sich geweigert haben für mich zu arbeiten, als ich nach dem Tod von Carrie Mitchell die Ranch an mich gebracht hatte, werden noch dafür bezahlen."

"Was wirst du mit ihnen tun?", fragte Aileen. Er zuckte die Achseln. "Ich weiß noch nicht. Vielleicht jage ich sie alle davon... Ich werde darüber nachdenken, wenn es soweit ist."

Aileen atmete tief durch. Ihr wohlgerundeter Busen hob und senkte sich dabei.

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