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Affären

Inhalt

Charlotte Stein
Er macht es einfach

Elizabeth Coldwell
Das Wochenende des gefährlichen Lebens

Portia Da Costa
Eine verschwenderische Affäre

Kyoko Chaldean
Rache ist süß

Shanna Germain
Notausgang

Primula Bond
Schmutziges Wochenende

Rachel Kramer Bussel
Ich sehe was

Janine Ashbless
Auf höherer Ebene

Gwen Masters
Sei vorsichtig, was du dir wünschst

Alegra Verde
Der Richter

Justine Elyot
Das Interview

Izzy French
Die Rolle übernehmen

K. D. Grace
Die Affäre auf Herz und Nieren überprüfen

Er macht es einfach

Charlotte Stein

Vaughn sagt, dass Brendon heute Abend vorbeischaut, und ich denke mir nichts dabei. Er lädt immer weiß Gott wen auf den letzten Drücker ein, und gewöhnlich sind sie so ärgerlich und abgefackt, dass ich schon vor den Nachrichten eingeschlafen bin.

Dann ziehen sie hinaus auf die Veranda und trinken und trinken, bis sie so was Hirnrissiges tun wie sich rot anzustreichen und dann über die Main Street stromern. Oder Schlimmeres. Manchmal erzählt mir Vaughn von diesen schlimmeren Dingen, während er mit einer Hand in mein Höschen greift.

Ich habe nichts dagegen.

Einmal brachte er ein Mädchen mit, ein hübsches, unanständiges kleines Mädchen mit prallen Brüsten und einem flacheren Bauch als meiner, und er zwang mich zuzusehen, während sie ihm einen klebrigen Blowjob verpasste. Aber in Wirklichkeit hat er mich zu nichts gezwungen. Ich blieb einfach, weil ich wollte. Ich kann nicht abstreiten, dass ich es faszinierend fand, den Schwanz meines Freundes in einem anderen Mund ein und aus fahren zu sehen.

Ich habe mich auch nicht gewehrt, als er mir gesagt hat, ich sollte ihre Pussy lecken. Ich hatte mir schon lange gewünscht, es mal mit einem Mädchen zu versuchen, und obwohl er mich mit seinen Händen abgriff, während ich ihr einen abknusperte, war es nicht so schlecht. Nachdem er eingeschlafen war, leckte sie meine Pussy. Sie war ganz in Ordnung, ein nettes Mädchen eben.

Und die Sache brachte mir den Zugriff auf unheimlich viel Stoff – noch Wochen später.

Aber jetzt geht es nicht mehr um Wochen, sondern um Monate, deshalb kann es nicht überraschen, dass ich mich frage, was mich heute Abend erwartet.

Dann taucht Brendon auf, und er ist weniger, als ich erwartet hatte. Ich erwartete einen eher schäbigen Typen, irgendwie jemand mit Hundehalsband und Schwanzringen und anderen Dingen, von denen ich kaum was verstehe. Aber so einer ist er nicht.

Er ist enorm. Große breite Schultern und dicke Schenkel in engen Jeans. Hände wie Schaufeln. Aber er ist auch ein bisschen tölpelhaft. Er trägt einen College-Pulli, obwohl er zu alt ist fürs College, und seine Hände stecken in den Taschen seiner zu engen Jeans, und seine Oberlippe verschwindet immer wieder mal über den Zähnen.

Er schwitzt wie verrückt. Er sieht ganz gut aus. Seine Augen sind wie dunkle Höhlen, und seine Haare sind dicht und struppig. Sein Kinn sieht so aus, als wäre es mit einem Lineal gezogen worden.

Ich glaube, ich weiß, unter welchem Motto dieser Abend stehen soll, auch wenn Vaughn mir nicht gesagt hätte, ich sollte dieses knappe Kleidchen anziehen. Auch wenn Brendon nicht interessiert wäre – und ich weiß, dass er interessiert ist, denn er redet über Dinge, von denen Vaughn weiß, dass sie mir gefallen, zum Beispiel Ray Bradbury und blutrünstige Horrorfilme -, würde ich es wissen.

Brendon sagt kein Wort, und ich sage auch nichts, denn ich kann mich beherrschen und will keine Spielverderberin sein. Wir sitzen also in schwülem Schweigen da und schauen zu, wie Vaughn zwei Puppen auf dem Bildschirm vögelt.

Die erste ist eine große verwöhnte Blondine, die ihm zurief, er sollte es ihr besorgen. Als er nicht sofort reagierte und weiter das zierliche asiatische Mädchen mit den drahtigen Haaren bediente, schmollte die Blondine und befriedigte sich selbst.

Ich kenne das. Ich habe das Band tausendmal gesehen. Vaughn liebt es, weil es belegt, dass sie sich um ihn reißen. Als er schließlich nachgibt und anfängt, die Blonde zu furchen, schmiegt sich die Asiatin mit den spitzen Haaren zwischen sie und leckt die Klitoris der Rivalin – nicht, um der Blonden zusätzliche Lust zu verschaffen, sondern um Vaughn zu verführen, seinen Penis in den asiatischen Mund zu stoßen statt ausschließlich in die blonde Pussy.

Der Höhepunkt des Films ist sein Höhepunkt, der von beiden Frauen genüsslich gefeiert und mit gierigen Mündern aufgefangen wird.

»Oh, Vaughn«, seufzen sie. Es ist der krönende Abschluss.

Als er seine Hand unter meinen Rock steckt, während der Film weiterläuft und Brendon am anderen Ende der Couch herumrutscht, protestiere ich nicht. Hauptsächlich, weil der Film mich scharf macht, und außerdem bin ich sicher, dass Brendon kaum etwas sehen kann. Ich drücke meine Klitoris härter gegen Vaughns Finger, und er stimmt sie, bis sie glitschig ist, dann arbeitet sich seine Hand im Höschen bis zum nassen Eingang vor.

Eigentlich habe ich nichts dagegen. Ich muss an Brendons gut geschnittenes Gesicht und an seine großen Schaufelhände denken, und ich muss zugeben, dass es in seiner Gegenwart noch geiler ist, auch wenn er sich seltsam scheu gibt.

Ich lasse den Kopf gegen den Sofarücken fallen. Meine Wangen glühen heiß, und meine Hüften rucken vor und zurück, während der Dreier auf dem Bildschirm weitergeht. Im Augenblick besorgt es sich die Blondine selbst; dazu benutzt sie einen summenden blauen Vibrator, während die Kleine mit den drahtigen Haaren auf allen Vieren hockt, ihre Brüste zwickt und näher an seinen Prügel rutscht.

Als die Blonde den Rücken krümmt und offenbar um das glitschige blaue Ding herum zuckt, stöhne ich. Brendon stöhnt auch. Für mich ist klar, dass Vaughn sich für diesen Abend so eine Szene wie im Film vorstellt, nur mit einer neuen Aufteilung der Geschlechter.

Aber er wird sich wundern, ehrlich. Ich habe nichts dagegen, dass er mich so reibt wie jetzt, und ich habe auch nichts dagegen, wenn Brendon sich dabei einen runterholen will, aber ich lasse die beiden nicht zusammen an mich ran.

Trotzdem spreize ich meine Beine noch ein wenig mehr. Sie sind jetzt schön weit auseinander, und er stößt seine Finger in meine quatschende Pussy, während er die Klitoris malträtiert, und ich kann nicht widerstehen und schiebe eine Hand in mein dünnes Kleid, um meine Nippel zu streicheln und zu reiben. Auf eine Weise ist es angenehm, dass ich nicht viele Klamotten trage, denn dadurch erreicht man mühelos die interessanten Regionen.

»Willst du kommen?«, keucht er mir ins Ohr. »Willst du kommen?«

Und ich stöhne zurück: Yeahhh, oooh, yeah. Denn das will ich unbedingt. Meine Klit fühlt sich an, als würde sie jeden Moment platzen, und ich versaue mein Höschen und seine Hand. Ich habe jetzt beide Hände unterm Kleid und zwicke und quetsche meine Nippel. Ich verbreite die glühende Wärme, die sich in Bauch und Schoß aufbaut.

Aber er zieht seine Hand zurück, und er lässt mich hängen. Ich schiebe meine eigene Hand nach unten, aber er hält sie zurück und sagt, dass ich kommen kann – aber nur, während er seinen Pflug durch meine Furche zieht.

Ich sage: »Nicht hier«, aber ich lasse zu, dass er mich aus meinem Höschen windet. So ist das immer. Ich fange mit besten Absichten an und versuche, nicht in seine Fallen zu tapsen, aber der größte Teil von mir mag seine Fallen. Ich werde viel zu geil, um sie nicht zu mögen.

Ich weiß ganz genau, worauf das hinausläuft. Vaughn wird es mir besorgen, bis ich dampfe und klatschnass bin und mir alles wehtut, und dann ist mir egal, was ich im Mund habe. Ich sauge begierig, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Und wenn es mir bewusst wird, komme ich.

Der Gedanke an Brendons Schwanz ist nicht abtörnend. Zum Glück hat Vaughn mir etwas Hübsches und Rücksichtsvolles mitgebracht und nichts Brutales und Hässliches.

»Schau mal, wie nass sie ist«, sagt er zu Brendon, aber Brendon sieht nur erregt und verdutzt aus. Seine Hand reibt rastlos im Schoß hin und her. Ich kann sehen, wie dick seine Erektion in den Jeans wirkt, und gegen meinen Willen zuckt und spannt meine Pussy.

So dick ist Vaughn nicht. Aber er genügt.

Er nimmt seinen harten gespannten Schatz heraus und spreizt meine Beine. Der Kopf reibt sanft durch meine cremige Schnitte. Ich stöhne und krümme meinen Rücken, weil ich die weiche Berührung meiner Klitoris beibehalten möchte, aber er lacht nur und gleitet in mich hinein.

Es fühlt sich gut an. Ich bin so empfindlich, dass ich glaube, ich könnte nur von diesen Rein-raus- Bewegungen kommen, aber leider sind sie zu schnell vorbei. Er grunzt und stößt in mich hinein, er schwillt in mir an, und dann kommt er viel zu früh, viel zu aufgeregt, weil ich zugelassen habe, dass er es mir in Anwesenheit seines Freundes gibt.

Aber mir fällt auf, dass er bei den beiden Frauen viel länger durchgehalten hat.

Er steigt ab und stolpert von mir runter, wodurch er Brendon einen ungehinderten Blick auf meine vom Saft beschmierte Pussy und auf meine steife Klit bietet. Brendons Scheu erstreckt sich nicht aufs Gucken. Er reibt sich durch die Jeans, während er seufzend und murmelnd auf meine Spalte starrt.

»Weißt du, er ist noch Jungfrau«, sagt Vaughn, und ich erinnere mich an eine Unterhaltung, die wir erst vor kurzem auf einer Geisterbahn hatten. Später, als wir Zuckerwatte schleckten, und noch später, als wir fast ineinander krochen, so scharf waren wir aufeinander. Wir hörten nicht auf, uns zu küssen, und ich war viel zu aufgeregt, um nicht alles zu tun, was er wollte.

Ich hätte ihm nie sagen sollen, was ich von männlichen Jungfrauen halte. Von Unerfahrenheit und Übereifer. Ich hätte wissen sollen, dass er es mal gegen mich verwendet – und dann auch noch auf eine so spektakuläre Art und Weise. Wo hat er Brendon überhaupt gefunden? Wie hat er so ein Detail über ihn erfahren?

Ich bin sicher, dass er lügt, aber auf der anderen Seite sieht Brendon verlegen und erregt und nervös aus, alles gleichzeitig. Ich meine, das kann auch daran liegen, dass ich auf dem Sofa liege, Beine gespreizt und Brüste entblößt, doch seine Reaktion ist nicht typisch für Vaughns andere Freunde, wenn sie mich in einer solchen Pose sehen.

Einmal haben sie sich zu dritt angestellt. Von Zögern keine Spur.

Aber Brendon scheint zu zögern. Er wirft Vaughn einen Blick zu, aber Vaughn grinst nur und steigt in seine Jeans. Er zündet sich eine Zigarette an und setzt sich wartend an den Tisch im Esszimmer.

Ich denke, dass er vielleicht ewig warten kann. Entweder ist Brendon ein guter Schauspieler, oder er ist genau das, was Vaughn sagt, denn Brendon scheint sich nicht regen zu wollen, ohne dass er dazu aufgefordert wird. Auf dem Bildschirm sieht man, wie die Blonde den Vibrator bei dem Mädchen mit den stacheligen Haaren einsetzt – die Pussy extrem gespreizt und offenbar sehr nass. Dabei tun sie es doch nur für die Kamera. Die Asiatin mit den Stacheln saugt Vaughn, aber das reicht nicht, um Brendon zur action zu überreden.

Er schaut nur zu, blickt auf meine Pussy und schaut zu.

Vaughns Rauch wölkt uns ein. Der Tabak legt sich über den Geruch von Sex.

»Sie ist noch nicht gekommen, Brendon«, sagt Vaughn nach einer Weile. Ich schaue hinüber zu ihm, aber durch den Qualm kann ich sein Gesicht kaum sehen. »Vielleicht kannst du das für mich erledigen.«

Bei diesen Worten geht ein Schmerz durch mich hindurch. Ich will das nicht, aber es ist so. Ich habe eine Schwäche für Vaughn und eine Schwäche für dieses Spiel. Er hat mich wieder in die Falle gelockt, aber er weiß nicht, dass ich meinen Spaß daran habe. Vaughn geht es in erster Linie darum, einen jungen Kerl verlegen zwischen meinen Beinen zu sehen. Und wenn der scheue Kerl nicht kann, steht Vaughn bereit und zeigt ihm, wie es gemacht wird.

Ich sage nichts über die erste Runde, die Vaughn schon hinter sich hat, und deshalb kann er den großen Mann im Bett spielen. Brendon sagt auch nichts, dafür ist er ein viel zu lieber Kerl. Er ist nur gespannt auf das, was kommt.

Außerdem sieht er aus, als ob sein Weizen blüht. Er scheint sein Glück kaum glauben zu können, und das freut mich. Ich bin sein Weizen. Ich bin das, wonach er lechzt; ich bin das Geschenk, mit dem er nie gerechnet hat.

Mir gefällt, dass ich Brendons Geschenk bin.

Der Gedanke verblüfft mich, aber ich lasse ihn zu. Ich erschauere dabei, und während er starrt – den Bildschirm hat er längst aus seinem Blickfeld verbannt -, lasse ich den dünnen Träger meines Kleids von einer Schulter rutschen. Meine Brüste sind viel größer als die der Mädchen im Film, aber das scheint ihn nicht zu stören. Im Gegenteil. Seine Augen werden immer runder, sie öffnen sich wie Monde. Und sie werden noch etwas größer, als ich über einen Finger lecke und damit um meinen festen kleinen Nippel streiche.

Er schluckt sichtlich, deshalb enthülle ich auch noch die andere Brust. Ich zwicke und quetsche meine Nippel, und Lustpfeile schießen direkt zu meiner Klit, aber er unternimmt nichts, bis Vaughn ihm die Erlaubnis gibt.

»Leck ihre Pussy zuerst«, sagt er. »Nun mach schon, sie lechzt doch danach.«

Ich schätze, dass er damit Recht hat, denn es stört mich nicht einmal, dass es Vaughns Aufforderung bedurfte, damit Brendon in die Gänge kommt.

Er bewegt sich langsam, sehr langsam, und dann spüre ich seinen Atem auf der bloßen Haut meiner Pussy, bevor er mich richtig berührt. Ich verspanne mich vor Aufregung, aber ich tue nichts, um ihn zu ermutigen.

Wenn ich die Initiative ergreife, könnte er wieder nervös werden und zurückzucken, und das will ich in jedem Fall verhindern. Ich kann es kaum ertragen, auf seine langsamen Reaktionen zu warten, und jeder meiner Gedanken scheint darauf abzuzielen, mich in helle Aufregung zu versetzen.

Er birgt sein Gesicht in unsere vereinten Säfte, aber das schreckt ihn nicht.

Die Dinge sind leicht, wenn man sich so heiß gemacht hat.

Ich schaue auf seine langen Beine, die er von der Couch baumeln lässt. Auf seine dunklen Haare zwischen meinen blassen Schenkeln. Er stöhnt, bevor er irgendwas beginnt, und das Stöhnen vibriert durch mein nasses Fleisch; es elektrisiert mich so sehr, dass ich die Augen schließe und mir die Dinge vorstelle, die ich mit dem großen bäurischen Brendon erleben will.

Es kommt mir nicht fair vor, dass Vaughn noch da ist. Ich will die ganze Nacht mit seinem Freund haben, ich will mein eigenes Videoband mit ihm. Er stöhnt wieder, und es ist ein liebliches Geräusch, ein raues gedämpftes Uh, Ah, voll von Gier und Verlangen, und beinahe hätte mich das schon zum Orgasmus gebracht.

Ich stelle mir vor, wie Brendon mich von hinten hart reitet, und ich höre nichts außer diesem gedämpften Stöhnen.

»Hör auf, mit ihr herumzuspielen und leck sie gut«, blafft Vaughn, und Brendon gehorcht. Er streckt die Zunge heraus und leckt den ganzen Schlitz entlang, von der brodelnden Vulva bis zur steifen Klitoris.

Ich schreie auf, und er wiederholt den Vorgang, und diesmal ist es ein Zeichen von mir, das ihn aktiv werden lässt. Jedes Mal, wenn er mit der Breite der Zunge über die Klitoris streift, lasse ich ihn wissen, wie gut mir das tut. Oh, Mann, ja, so gut.

Ich bäume mich auf und winde mich auf der Couch, bis er seine großen Hände einsetzt, um mich ruhig zu halten – er legt sie auf die empfindlichen Innenseiten meiner Schenkel, was meine Situation noch verschlimmert. Er fletscht die Zunge nicht so neckend wie Vaughn, sondern presst sie fest und flach gegen den Kitzler und fängt dann von vorn an, bis ich glaube, bald verrückt zu werden.

Vaughn weiß offenbar, dass ich bald verrückt werde, denn er sagt knurrig: »Lass sie hängen. Sie liebt es, wenn du sie hängen lässt. Stoß in sie hinein, denn das braucht sie jetzt.«

Aber Brendon gehorcht nicht. Ich habe keine Ahnung warum nicht. Ich glaube, er hört mich gern keuchen und fühlt gern meine ruckenden Hüften unter seinen Händen, und wenn ich stöhne: Ohh, ja, ohh, Mann, ich bin da, ich bin da, dann stöhnt er zurück in mein glitschiges Fleisch.

Himmel, wie der Orgasmus mich zerfetzt. Ich wölbe mich gegen ihn, aber nichts kann ihn halten oder schwächen. Mein ganzer Körper wird geschüttelt, ich spende ihm einen Schub frischer Sahne, und ich kann mich nicht erinnern, wann es sich so gut angefühlt hat.

Es fühlt sich so gut an, dass ich nicht einmal aus der Schwebe herunterkomme, als Vaughn sagt: »Ich glaube, man muss ihr zeigen, wer der Boss ist, Brendon. Sie hat nicht gehört, was ich gesagt habe.«

Ich lasse mich auf einem Dunstschleier des Glücklichseins treiben, deshalb fühle ich auch keine Notwendigkeit, ihm zu sagen, dass er Brendon aufgetragen hat, etwas zu tun, mir aber nicht. Und er hat auch nie gesagt, dass ich nicht kommen sollte. Er hatte nur gesagt, dass Brendon meinen Orgasmus nicht zulassen sollte; er sollte mich hängen lassen.

Brendon ist einfach zu nett, um Vaughn zu gehorchen, hoffe ich jedenfalls.

Es ist gar nicht so falsch, jemanden hängen zu lassen. Manchmal liebe ich es. Es kann wirklich großartig sein. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass Brendon mich fesselt und mich stundenlang mit seinem dicken Gerät neckt. Stunde um Stunde um Stunde, bis ich verrückt werde. Er reibt mich mit Öl ein und leckt mich und saugt und lässt mich zappeln. Ich sehne mich nach ihm und -

Ich gehe auf dem Teppich auf alle Viere, weil Vaughn mir das aufträgt. Ich glaube, er will sich einen Witz auf Brendons Kosten erlauben, aber ich glaube nicht, dass Vaughn was von Witzen versteht.

Denn als er Brendon befiehlt, mir ein Spanking zu verpassen, quietsche ich wie gewöhnlich herum und ziere mich und sage nein, aber innerlich denke ich: Ja, warum nicht.

Zum ersten Mal denke ich: Oh, ja. Gib mir eine Tracht Prügel, Brendon. Ich will deine geilen großen Hände auf meinem Arsch spüren.

Ich raffe mein Kleid zusammen und ziehe es hastig über den Kopf. Ich bin sicher, dass ich wie immer aussehe, wenn Vaughn mir den Arsch versohlen will. Nervös und zögerlich. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus – ich bin geiler als je zuvor in meinem Leben. Als ich mich auf alle Viere auf den Teppich knie, pudelnackt, lechze ich nach dem nächsten Orgasmus, als hätte ich nicht eben erst einen gewaltigen Höhepunkt erlebt. Ich weiß nicht, warum ich so gierig bin. Ich kenne Brendon kaum, und er ist nicht so viel anders als Vaughn.

Aber er ist eben doch anders. Ich wette, er ist genauso verdorben, und doch … oh, ja, ich bin sicher, dass er mich haben will. Er will mich so sehr, dass er alles tun würde, um mich durchziehen zu können. Er würde alles tun, was ich möchte – und alles, was Vaughn von ihm verlangt.

»Klatsch mir auf den frechen Arsch«, sage ich ihm, und erst jetzt höre ich ihn »Ja, okay« stottern.

Er kniet hinter mir auf dem Teppich, und bevor ich seine Hand auf meinem Po spüre, höre ich, wie er den Reißverschluss seiner Jeans aufzieht.

Vaughn gluckst, gibt aber keine neue Anweisungen, und als Brendon mich noch unsicher auf die Backen klatscht, fühle ich, wie er seinen Schaft lang zieht.

»Härter«, sagt Vaughn, und Brendon zögert ein bisschen, deshalb komme ich ihm zu Hilfe. Ich schwenke meinen Po und sporne ihn an, kräftiger zuzuschlagen.

»Ja, ja, bestrafe mich«, keuche ich und bettle um mehr. Er klatscht seine flache Hand auf meinen Hintern, und es fängt an zu brennen.

Ich rucke nach vorn, reibe die Nippel über den Teppich und recke den Po noch ein bisschen höher. Er schlägt wieder zu, bevor ich mich darauf vorbereiten konnte. Tröpfchen rinnen die Innenseiten meiner Schenkel hinunter, und ich denke an das Bild, das ich ihm biete.

Es würde mich nicht überraschen, wenn er sich reibt und sich auf meinem nackten Po erleichtert. Dann stelle ich mir vor, dass er in mich eindringt und mich benutzt, um schneller fertig zu werden.

Ich denke an all diese Sachen, und dann klatscht er mich wieder.

Auf dem Bildschirm ergießt sich Vaughn gerade über die Gesichter seiner beiden Gespielinnen.

»Besorg’s mir«, sage ich zu Brendon. »Besorg’s mir richtig hart.«

Vaughn ist großzügig. Er hält mich nicht zurück, und er verlangt auch nicht, dass Brendon nicht liefert, was ich bestellt habe. Stattdessen sagt er: »Na, mach schon. Gib’s ihrer Pussy. Sieh doch, wie sie danach schmachtet, die Schlampe.«

Und doch kommt es als Überraschung, als Brendon sich in mich versenkt. Ich fühle, wie er mich öffnet und gegen die Rückseiten meiner Schenkel zittert. Himmel, wie stark sich seine Hände auf meinen Hüften anfühlen.

»Komm schon, zieh sie durch«, muntert Vaughn ihn auf. »Sie mag es, wenn du es ihr hart gibst.«

Es gefällt mir tatsächlich, wenn Brendon mich hart vornimmt. Seine Hüften und Oberschenkel prallen gegen meine nackten, wunden Backen. Er ist nicht so ein ungeduldiger Haurucker, wie ich vermutet hatte. Ich kann seine Nervosität spüren und seine Erregung. Er ist so geschwollen in mir, dass ich glaube, den Pulsschlag in seinem Schaft wahrnehmen zu können. Die Hände, die meine Hüften halten, sind glitschig vom Schweiß.

Seine Stöhnlaute sind zittrige kleine Biester, fast wie bei einem Mädchen. Fast wie ich mich anhören sollte statt all der männlichen Grunzlaute, die mir entweichen.

»Oh, du bist ja so heiß«, wimmert er. Ich sollte ihm nicht wirklich glauben, aber er hört sich so aufgeregt an, dass es mir schwerfällt, ihm nicht zu glauben. »Ich kann nicht lange durchhalten.«

»Mach dir keine Sorgen«, sagt Vaughn. »Füll ihre Pussy, dann bist du fertig.«

Ich stöhne bald, halb glücklich, halb verzweifelt, während ich Vaughns schicke Schuhe über den Teppich gehen sehe. Ich weiß, er wird mich dazu bringen, ihn zu blasen, während ein anderer Mann mich vögelt, und obwohl ein Teil von mir diese Vorstellung liebt, möchte ich doch, dass Brendon zunächst fertig wird. Brendon, der mir das Gefühl gibt, ein heißer Feger zu sein. Eine sexy Sahneschnitte. Brendon, der mir sagt, er kann mir nicht widerstehen und will mich immer wieder vögeln, wie er es gerade tut.

Aber Vaughn kniet sich nicht vor mich. Stattdessen höre ich ein Geräusch, wie Plastik gedreht wird – er wechselt ein Band gegen ein anderes aus. Im nächsten Moment zeigt sich mein volles Gesicht auf dem Schirm, wie ich ihn sauge.

Ich weiß genau, welches Band das ist. Meine krausen Haare sind fast glatt geworden von all dem Schweiß und der Luftfeuchtigkeit; es ist seine Lieblingsszene auf diesem Band; wir sind alle erschöpft von dem Sexmarathon, und zum Schluss erstickt er mich mit seinem Stab. Trotz der langen Session war es mir noch nicht gekommen, und nachdem er meinen Mund eine Weile geplündert hat, muss ich mich herumdrehen, damit die Videokamera meine geschwollene, saftige Muschi aufnehmen kann.

»Schau mal, wie geil sie ist«, sagt Vaughn, und ich weiß, dass er auf den Bildschirm schaut und nicht auf die echte Person, als er das sagt.

Brendon stöhnt nur ein paar helle Uhs und Ehs heraus, an denen ich mich erfreuen kann, und treibt härter in mich hinein. Ich glaube nicht, dass er mich so viele Dinge tun ließe, ohne dass er mich zum Orgasmus bringt. Ich glaube, ich könnte sogar kommen, wenn ich ihn in einer gut besuchten Bar nur anschauen würde. Ich glaube, ich könnte kommen, wenn ich ihm beim Onanieren zusehen würde, wie er vom Schweiß glänzt und wie er sich vor mir windet.

Ich glaube, ich kann jetzt kommen, denn er steckt in mir, und ich höre sein Stöhnen und spüre seine reibenden Hände, die meine wunden Backen lindern. Dann brauche ich nicht mehr zu denken, denn er keucht und greift an meine Klitoris und reibt, während er ein und aus fährt.

Es dauert nur eine Sekunde. Ich krümme den Rücken, und sein Schaft dringt noch tiefer ein. Auf dem Bildschirm sehe ich Vaughn kichern, während er mir sagt, dass ich mich selbst zum Orgasmus bringen soll.

Ich starre mich auf dem Schirm an, wie ich glücklich und gequält aussehe, und dabei quetschen meine Muskeln Brendons Gerät, und er schießt in mir ab.

»Oh, Mann, oh Mann«, schreit er, »ich kann nicht glauben, wie gut sich das anfühlt!«

Und das sage ich auch zu ihm, aber nur in Gedanken: Ich kann es auch nicht glauben.

Wie ich mir denken konnte – Vaughn macht es mir noch einmal, als Brendon fertig ist. Brendon scheint nicht mehr so glücklich beim Zuschauen wie noch vorhin zu sein. Er sitzt auf der Couch, und seine dunklen Augen brennen, während er Vaughn zuschaut, der ihm zeigt, wie es geht.

Es ist eher pathetisch, muss ich sagen, besonders nach dem, was ich eben erlebt habe. Ich meine, ich habe schon einige bessere Typen gehabt als Vaughn – sein Freund Greg war sehr gut. Aber dies hier fühlt sich anders an, und ich will es auch gar nicht vergleichen.

Sagen wir mal, Vaughn ist so attraktiv wie Brendon, und viele der Spielchen, die Vaughn treibt, gefallen mir.

Aber jetzt liege ich noch auf dem Boden, Vaughn zwischen meinen Beinen, und ich erwidere Brendons Blicke.

Natürlich schüttle ich die Gefühle ab. Brendon ist nur ein Junge, auch wenn er nicht mehr wie ein Junge aussieht. Er hat mir eine gute Nummer verpasst, obwohl ich glaube, dass ich die Erregung aus der Vorstellung bezog, dass er eine männliche Jungfrau war.

Ich frage mich immer noch, ob das der Wahrheit entsprach, oder ob Vaughn mir wieder eine Falle gestellt hatte.

Ja, Brendon war eifrig und aufgeregt, als hätte er noch nie eine nackte Frau gesehen, aber er wusste auch Bescheid. Er wusste, wie er mir Lust bringen konnte, wie er mich streicheln, lecken und nehmen sollte. Seine Poklatscher waren nicht zu kräftig, genau richtig, um mich anzumachen, und er fand auch die passenden Worte.

Solche Dinge muss man doch erst lernen, oder? Die meisten Männer können sie nicht.

Ich weiß es nicht. Ich schüttle es ab. Ich liege nicht wach neben einem schnarchenden Vaughn und denke auch nicht an Brendon, der unten auf seinem Klappbett liegt.

Was würde er tun, wenn ich jetzt zu ihm nach unten ginge? Was würde Vaughn tun? Obwohl – eigentlich braucht Vaughn es nicht zu wissen. Ich bin sicher, dass er viele Frauen flachlegt, von denen er mir nichts erzählt. Aber meistens erzählt er mir gern von seinen Eroberungen. Er filmt sie gern und zeigt sie mir dann. Welchen Spaß soll es bringen, wenn ich von seinen Affären nie was erfahre?

Aber mir würde es auch Spaß machen, Vaughn kein Wort zu sagen.

Ich steige ganz langsam aus dem Bett und tappe über den Schlafzimmerboden. Die Anstrengung, völlig geräuschlos zu bleiben, versetzt mir schon einen Kick, und trotz der Exzesse der letzten Stunden spüre ich, wie ich langsam warm werde, warm und nass. Vaughn wälzt sich herum und grunzt, und ich erstarre zu Eis, aber dann klingt sein Schnarchen wieder gleichmäßig.

Ich riskiere es.

Ich ziehe die Tür behutsam hinter mir zu und hoffe, dass ich es höre, wenn Vaughn aufsteht, um in der Nacht einen Schluck Wasser zu trinken. Aber irgendwie glaube ich nicht daran – nach einer langen Sexsession kann Vaughn schlafen, als ginge es um England.

Ich hoffe, er schläft tief und lange. Dann könnte ich  -

Aber als ich unten bin, ist das Klappbett leer, und die Decken liegen herum. Mir war nicht klar, wie viel Zeit vergangen war. Blaues Dämmerlicht kriecht schon durch die Vorhänge, und Brendon ist wahrscheinlich längst gegangen. Er hat sich verdrückt, sobald wir die Treppe hinaufgegangen sind. Schließlich wird ihm das Erlebnis im Nachhinein peinlich sein. Er hatte es mit der Freundin eines Freundes getrieben und musste sich dann anhören, dass er noch eine Menge zu lernen hatte.

Er konnte nicht wissen, wie ich das Geschehen des gestrigen Abend bewertete, deshalb habe ich Verständnis für seine Flucht. Ich bin nicht der Mensch, der Dinge bedauert, die nicht zu ändern sind.

Ich mag alles, was echt ist. Ich mag Mumm. Ich mag Lust.

Ich mag Vaughn.

Aber jetzt sitze ich auf dem Rand des Klappbetts und frage mich, was für ein Leben Brendon führt. Geht er wirklich zum College, und würde er sich mit seiner Freundin im Rialto eine Doppelvorführung anschauen? Und wenn er eine Jungfrau war – wieso denn? Was war bisher schiefgelaufen?

Ich frage mich, ob Vaughn ihn bezahlt hat. Möglich wäre es, und zuzutrauen ist es ihm auch. Solche Dinge hat er schon in der Vergangenheit gemacht.

Und dann höre ich das Prasseln der Dusche im Erdgeschoss, und ich wäre vor Schreck fast vom Bett gefallen.

Ich weiß nicht, warum ich so heftig zusammengezuckt bin. Aber warum sollte Vaughn die Dusche unten benutzen? Und selbst wenn, wäre doch nichts dabei, dass ich auf einem leeren Klappbett sitze. Warum habe ich solche Angst? Warum habe ich solche Angst, wenn Vaughn und ich so eine perfekte offene sexuelle Beziehung führen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass ich über den Flur ins untere Bad gehe. Das Licht brennt nicht, aber ich kann das Wasser gegen die Fliesen prasseln hören, die Vaughn viel zu teuer bezahlt hat. Er hat für das ganze Bad zu viel gezahlt, und auch für sein Arbeitszimmer auf der anderen Flurseite.

Er zahlt für viele Dinge zu viel. Ich glaube, er hat auch für den heutigen Abend zu viel gezahlt.

Ich klopfe nicht an die Tür. Wäre doch wirklich verrückt, wenn ich anklopfen würde, wo ich doch schon so viel von ihm gesehen und befühlt habe. Und doch fühle ich mich scheu; mir fehlt Vaughns Stimme im Rücken, die mir sagt, was ich tun soll. Geh ins Bad. Öffne die Tür zur Dusche. Leck ihn vom Kopf bis zu den Zehen.

Aus mir heraus kann ich das kaum bringen. Ich betrete das dunstigblaue Bad und stehe vor der Duschtür, starre durch das Milchglas und in den quellenden Dampf hinein. Ich kann durch all die Dunstwolken nur seine Umrisse sehen. Ich esse ihn mit den Augen auf.

Vielleicht braucht er nie zu wissen, dass ich hier unten war – Brendon, meine ich. Dann muss er mich auch nicht zurückweisen, und ich werde nie erfahren, dass sich das alles nur in meinem Kopf abgespielt hat – irgendeine winzige Verbindung zu ihm. Ich wusste nicht mal, dass ich so eine Verbindung haben will.

Verbindungen sind alberne Späße. Törichte Produkte des New Age. Sie sind was für Leute, die in Kaftanen herumlaufen und Linsen essen. Verbindungen sind nicht rau und real wie das, was Vaughn und ich haben.

Aber ich lege meine Hand gegen das Glas und fühle von dieser rauen Realität mehr, als ich seit Jahren gespürt habe, trotz all der sexuellen Ekstase mit Vaughn. Ich fühle mehr Verlangen in mir als seit hundert Jahren, und es blüht so stark auf in mir, dass ich fürchte, ich muss mich übergeben. Es ist wie eine Faust, die sich in mir erhebt.

Er sagt nichts, als ich die Duschtür öffne und hineingehe. Er sagt auch nichts zu dem kleinen Slip, den ich noch trage. Das Wasser prasselt sofort über mich, und der Stoff saugt sich voll, aber für ihn ist das nichts Ungewöhnliches. Er starrt auf mich mit so etwas wie Hitze hinunter, und dann sehe ich auch noch Mitleid in seinen Augen. Aber ich schäme mich nicht.

Angesichts seines Mitleids komme ich mir auch nicht klein vor. Ich schließe die Tür hinter mir und lasse die Strahlen auf mich prasseln.

»Küss mich«, sage ich, und er tut es. Ich glaube, ich brauche es ihm nicht mal zu sagen; nach einem weiteren Moment hätte er es von sich aus getan.

So einer ist Brendon nämlich. Einer, der es einfach macht, bei dem man nicht betteln und flehen und sich erniedrigen muss. Er macht es einfach.

Wenn es darum geht, solche Spiele zu spielen, ist einer wie Brendon nicht schlecht.

Er drückt seine Finger in meine nassen Haare und massiert meinen Schädel, reibt vor und zurück. Als sein Mund sich auf meinen drückt, wackeln meine Knie schon, aber er hält mich fest und aufrecht. Er legt einen Arm um meine Schultern und drückt mich an sich.

Die Hitze entwickelt sich schnell in diesem engen Raum, aber ich glaube, dass die Hitze in mir noch stärker ist, auch wenn ich sie zunächst kaum registriere.

Ich lege meine Hände auf seine wuchtigen Hüften, dann streichle ich über seinen Bauch – Vaughns Bauch ist härter, aber mir fällt nur ein, wie stolz er auf seinen gespannten Bauch ist. Brendon ahnt meinen Vergleich und hält die Luft an, aber ich klatsche gegen seinen Bauch und küsse ihn.

Vor mir braucht er nichts zu verstecken, am wenigsten seinen wunderschönen Körper.

Es ist der Körper eines Menschen, der gern schwimmt. Der Körper eines Menschen, der nicht jeden Morgen Posen vor dem Spiegel übt. Ich mag seinen Körper, der gegen meinen drückt. Wir passen gut zusammen, teils hart und teils weich.

Er flüstert an meiner Wange: »Weiß Vaughn eigentlich, dass du hier bist?«

Als ich nein sage, sieht er nicht verängstigt drein. Er grinst breit, aber nicht überlegen.

»Ich wusste es«, sagt er. »Ich wusste es.«

Und auch wenn er nicht sagt, was er wusste, weiß ich es: Ich will etwas haben, das nur zwischen ihm und mir geschieht, das wir beide für uns haben.

»Ich verspreche, ich sage nichts«, murmelt er.

»Wie oft, glaubst du, kannst du nichts sagen?«, frage ich, und sein Grinsen wird noch breiter.

»Wenn du ihn verlässt, ist es doch egal, ob ich was sage oder nicht.«

Mein Herz pocht in meinem Kopf, im Bauch und in den Beinen. In jedem Teil von mir, nur nicht in der Brust. Ich glaube, es hat meine Brust verlassen.

»Fangen wir hier damit an«, sage ich und ziehe seinen Mund hinunter auf meine gierigen Lippen.

Ich esse ihn auf bei lebendigem Leib. Ich esse sein Gesicht, den Hals und die Schultern, den Haarbusch unterhalb seines Nabels und jeden einzelnen seiner Finger. Seine zitternden Schenkel und die weiche empfindliche Stelle hinter den Knien. Seine kleinen sensiblen Nippel und die Kurve seines knackigen Arschs. Ich beiße hart ins Fleisch, und er ruft heiser meinen Namen, bevor er sich umdreht und darauf besteht, dass ich nun auch eine solche Behandlung erfahre.

Seine Zähne kratzen über meinen Bauch und über meinen Rücken, während das heiße Wasser wegfließt und die Zeit vergeht. Vaughn kann uns jede Sekunde erwischen. Brendons Zunge dringt in meine Kerbe vor, spielt mit meinem Nacken und taucht in Höhlen und Dellen ein, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe.

Ich zittere, als er mich gegen die Duschwand hebt. Während ich meine Beine um seine Taille schlinge und seine glatten glitschigen Haare flachstreiche, frage ich ihn, ob er wirklich eine Jungfrau war. Seine Antwort ist süßer als Schokolade, die mir auf der Zunge schmilzt.

»Ich bin froh, dass ich mich nicht wie eine angestellt habe.«

Ich stöhne, als er mit seinem Stab durch meine Falten dringt und dann hineinstößt. Ich schreie auf, als er härter eindringt. So will ich es haben.

»Sobald ich fertig war, wollte ich wieder von vorn anfangen«, ächzt er, und ich denke: Oh, Mann, ja, ich auch.

Aber das sage ich ihm nicht. Ich lasse ihn arbeiten. Ich will diejenige sein, die begehrt ist – endlich einmal, und er begehrt mich so sehr, dass es ihm egal ist, wie laut er ist – dass Vaughn ihn hören, erwischen und töten könnte. Rau stößt er immer wieder zu, immer schneller, und er packt meine Backen, treibt seine Finger in mein Fleisch und ruft meinen Namen, sein Gesicht an meiner Schulter.

Er sagt mir, wie heiß und nass ich bin, wie er nicht genug davon kriegen kann, meine enge kleine Pussy zu vögeln. Er nennt sie nicht Ritze oder Grotte, und er sagt mir auch nicht, ich soll seine Stöße nehmen wie das geile Luder, das ich bin. Stattdessen keucht er: »Komm für mich, komm auf meinem Schwanz«, und als ich nicht sofort gehorche, ändert er den Winkel, in dem er mich stößt, und sein Mund beugt sich über meine Brüste. Er saugt an den Nippeln und schiebt eine streichelnde Hand zwischen meine Beine.

Seine Finger zwicken meine Klitoris, und er stülpt seinen Mund über einen Nippel und saugt hart daran, und oh, Himmel, wie gut sich das anfühlt. Wahnsinnig gut. Ich fühle, wie meine Pussy um seinen Schaft herum klammert und quetscht, und er murmelt an meiner Brust, wie nass ich bin.

Er birgt sein Gesicht in meiner Halsbeuge und keucht, und dabei fragt er, ob es mir gefällt, ob ich es so mag und ob es so gut ist. Ich wundere mich, dass er es nicht weiß. Wie kann er nicht wissen, dass es mir gefällt?

Aber oh, Mann, es ist schön, gefragt zu werden. So schön, dass ich glaube, ich könnte nur vom Hören der Frage kommen, und dann winde ich mich auf seinem Schwanz und fahre an ihm rauf und runter.

Er packt mich bei den Haaren und presst seinen Mund auf meinen. Wenn er jetzt kommt, kann er seine Lust direkt in mich hinein schreien.

Ich schreie sofort zurück. Ich schreie mir die Lunge aus dem Leib, so dankbar bin ich, dass es jemanden gibt, der mich spüren und hören lässt.

Es ist nicht so, dass Vaughn schrecklich ist. Nein, in vielen Dingen ist er es nicht. Er hat mich in all den Jahren geliebt und für mich gesorgt, er hat meinen Horizont erweitert und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Aber er ist nicht Brendon. Das wird er nie sein können. Er ist nur Einbahn und kennt nichts anderes. Im Gegensatz zu Brendon. Er fragt: »Was willst du als Nächstes tun?«, und ich weiß, dass es für ihn kein Limit gibt. Er ist offen, er fragt und sagt, was er denkt. Und nicht zu vergessen: Er macht es einfach.

Charlotte Stein ist die Autorin einer Storysammlung, die bei Black Lace erschienen ist, und in vielen Anthologien ist sie mit ihren Geschichten vertreten.

Das Wochenende des gefährlichen Lebens

Elizabeth Coldwell

Drew gab mir im Flur einen letzten Kuss. Seine Hand schob sich unter meinen Mantel und fasste mir an die nackte Pussy, die er vor so kurzer Zeit erst mit seinem Saft gefüllt hatte. Ich wand mich unter seiner Berührung und wusste, wie leicht es sein würde, die Leidenschaft wieder zu entfachen, die wir seit zwei Tagen geteilt hatten, aber natürlich war mir bewusst, dass ich gehen musste. Mein Handy vibrierte in meiner Tasche; ich brauchte es nicht herauszuholen, um zu wissen, dass das Taxiunternehmen mir textete – das Taxi wartete vor der Tür.

Widerwillig entzog ich mich Drews Umarmung. »Pass gut auf dich auf, ja?«, murmelte er.

»Keine Sorge, wir sehen uns bald wieder«, antwortete ich. In etwas mehr als neun Stunden, um genau zu sein, aber dann würden wir wieder Bürokollegen sein und nicht das Liebespaar, das wir an diesem Wochenende waren. Aber ich konnte nicht darüber klagen, dass ich ihn jetzt verlassen musste, denn von seiner Wohnung ging ich direkt zurück zu meinem wunderbaren Mann.

Ich schlüpfte erst unten im Hausflur in meine Schuhe, dann schloss ich die Haustür so leise es ging. Kurz vor Mitternacht an einem Sonntagabend würden die meisten Bewohner dieses umgebauten viktorianischen Hauses schon im Bett sein und von der Arbeit der nächsten Woche träumen. Ich wollte sie nicht wecken und auch keine Aufmerksamkeit auf mich lenken. Ich wusste genau, wie abgefackt ich aussah, und der Ausdruck im Gesicht des Taxifahrers sagte mir deutlich, wie ich auf andere Leute wirkte.

Es war zwar nicht auf den ersten Blick klar, dass ich nur den Mantel trug und darunter Strümpfe, aber man würde leicht erkennen, wie zerrissen die Strümpfe waren, zerrissen und voller Laufmaschen. Meine Haare waren zerzaust und klebrig vom Schweiß und von Gleitmitteln, obwohl ich mich bemüht hatte, alles auszukämmen. Ich hatte mich auch üppig mit Parfum eingesprüht, bevor ich Drews Wohnung verließ, aber unter den Düften von Vanille und Ylang Ylang stank ich immer noch nach Sex. Dunkle Augen trafen im Rückspiegel auf meine, als das Taxi auf die Straße bog. »Sie sehen so aus, als hätten Sie eine gute Zeit erlebt.«

Ich konnte das Lächeln in meinem Gesicht nicht eliminieren, als ich sagte: »Oh, es war besser als gut.«

»Warum erzählen Sie es mir nicht?«

Es war eigentlich nicht die Geschichte, die ich auf der Rückbank eines Taxis erzählen würde, aber ich befand mich immer noch in einem Hoch und war in Stimmung, meine Story mit ihm zu teilen. »Ja, gut …«

Und während das Taxi durch die dunklen Straßen von Crouch End huschte, das Radio weichen Jazz spielte und ein leichter Regen fiel, dachte ich an die zurückliegenden Ereignisse, die zu diesem unglaublichen Wochenende geführt hatten, und wie alles mit einem Foto begonnen hatte.

»Du siehst so aus, als hättest du eine gute Zeit gehabt.« Drew legte die Zeitschrift vor mir auf meinen Schreibtisch. Ich warf einen Blick drauf und erkannte sie als eine der monatlichen Fachpublikationen, die wir abonniert hatten. Drew stürzt sich immer sofort darauf, stets auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.

Zuerst sah ich nicht, warum er mir den Artikel über das Galadinner der Zeitschrift zeigte, aber dann sah ich das Foto der Party an Tisch 17. Neben einem kahlköpfigen Mann in einem Frack, die blonde Strähne einer Frau in den Fingern, die mir unglaublich ähnlich sah. Wenn ich nicht wüsste, dass ich kein trägerloses blaues Abendkleid besaß und bei dem Galadinner nicht dabei war, hätte ich angenommen, dass ich auf dem Foto zu sehen war.

»Unwahrscheinliche Ähnlichkeit, nicht wahr?«, sagte er. »Ich würde gern wissen, wer sie ist.«

»Ich habe keine Ahnung«, sagte ich, »und um ehrlich zu sein, ich will es auch gar nicht wissen.«

»Warum denn nicht?« Er ließ sich mit einer Pobacke auf einer Ecke meines Schreibtischs nieder und bereitete sich auf ein längeres Gespräch vor. Nick, sein direkter Vorgesetzter, starrte hinüber zu uns, was immer geschah, wenn Drew lieber mit mir plauderte statt seiner Arbeit nachzugehen. Wenn Drew ihn bemerkt hatte, konnte man nicht den Eindruck haben, dass es ihm etwas ausmachte.

»Nun, man sollte sich nie mit seinem Doppelgänger treffen«, sagte ich. »Es kann dir passieren, dass du aus deinem Leben herausgeholt wirst.«

»Davon habe ich immer geträumt«, meinte Drew. Er schaute wieder auf das Foto in der Zeitschrift. »Aber eins will ich dir sagen. Egal, wer sie ist, sie hat offenbar ein besseres Leben als du.«

»Glaubst du?«

»Nun, wer nimmt an einem festlichen Essen in einem sexy Kleid teil? Ich meine, hast du dich nicht darüber beklagt, dass Richie dir nie eine Gelegenheit bietet, dich mal groß in Schale zu werfen – oder deine Wäsche vor ihm zu entblättern?«

Ich errötete. Vor ein paar Wochen fand ich mich auf dem monatlichen Besäufnis der Firma in einer Ecke mit Drew wieder und kippte einen Gin Tonic nach dem nächsten, als würden sie morgen aus der Mode sein, und bei dieser Gelegenheit habe ich mich darüber beklagt, dass ich nicht oft genug Sex hatte.

Es war nicht so, dass Richie und ich Probleme in unserer Ehe hatten – ganz im Gegenteil. Aber mein Mann arbeitete viele Stunden und oft bis in den späten Abend hinein, und in letzter Zeit hatten wir uns so selten gesehen, dass Sex immer mehr in den Hintergrund rutschte – mehr jedenfalls, als wir beide uns wünschten.

Es war nicht das einzige ehrliche Gespräch, das ich mit Drew führte. Vom ersten Tag an, als er in unsere Firma kam, hatte ich das Gefühl, ihm alles erzählen zu können. Er war einer jener Männer, die sich gern in der Gesellschaft von Frauen aufhalten, statt sie zu beobachten und zu versuchen, ihnen das Höschen ausziehen zu können.

Er war ein guter Zuhörer, was wichtig war, wenn ich meinen Ärger über irgendeine Abteilungsintrige irgendwo abladen wollte. Der Haken war nur, dass ich eine Idee zu gern Zeit mit Drew verbrachte. Vom Körperlichen unterschied er sich kaum von Richie – dunkelhaarig und schlank mit einem köstlich festen Arsch, und die Chemie zwischen uns war manchmal ein bisschen überwältigend.

Er scherzte oft, dass ich seine ›Bürofrau‹ war, und wenn ich ein Single gewesen wäre, hätten wir uns schon viel länger in dem einen oder anderen Bett getroffen. Es gab jedenfalls eine Menge Momente, in denen ich in Versuchung geführt wurde.

»Es gibt Dinge, die ich dir erzähle, die ich nicht in allen Büros verbreiten möchte«, sagte ich und hörte mich zorniger an, als ich mich fühlte.

»Jetzt hör aber auf, Dale. Du kennst mich besser als das. Ich bin gut im Bewahren von Geheimnissen. Und überlege dir doch mal, wie viel Spaß du damit haben könntest. Ich meine, du kannst ein Wochenende mit ihr tauschen. Sie könnte zu Richie gehen und überprüfen, wie lange er braucht, bis ihm der Unterschied auffällt.«

»Okay, und was würde ich tun?«

»Was sie sonst an den Wochenenden macht. Ich gebe zu, das würde nicht viel bringen, wenn dieser alte Knacker auf dem Bild ihr Mann ist. Aber denk doch mal nach – in Wirklichkeit könntest du alles anstellen, was dir in den Kopf kommt. Dies ist deine Chance, über die Stränge zu schlagen. Du könntest einen Mann in einer Bar aufgabeln und ein wildes, versautes Wochenende mit ihm verbringen.«

Ich konnte mir nicht helfen, aber ich hatte das Gefühl, dass Drew schon einen ganz bestimmten Mann im Visier hatte – sich selbst. »Aber was würde Richie sagen, wenn er erfährt, dass ich ihn gelinkt habe?«, fragte ich.

»Nun, das weiß ich nicht, aber wenn ich dein Ehemann wäre und du so eine Nummer abgezogen hättest, würde ich dir gründlich den Arsch versohlen.«

Ein Bild schoss mir in den Kopf: Ich sah mich mit dem Gesicht nach unten auf Drews Schoß liegen, den Po hochgereckt und nackt, das Höschen um die Knie. Drew hatte die große kräftige Hand erhoben, bereit, voller Wucht auf meine ungeschützten Backen zu klatschen, bis sie tiefrot zu leuchten begannen, während ich um mich trat und schrie und tränenreich versprach, nie wieder ungezogen zu sein. Und nachdem er eine Tracht Prügel verabreicht hatte, würde er seine Erektion herausholen und mir befehlen, sie zu saugen. Die Vorstellung allein schickte Lustschauer durch meinen Körper. Dann klingelte das Telefon und lieferte mir einen Vorwand, das Gespräch zu beenden, bevor ich damit herausplatzte, wie ansprechend und scharf ich Drews Vorschlag fand.

Er ließ die Zeitschrift auf meinem Schreibtisch liegen, als er ging. »Denk darüber nach«, formte er mit den Lippen und winkte mir zu.

Ich dachte fast den ganzen restlichen Tag daran, und als ich an diesem Abend nach Hause ging, nahm ich die Zeitschrift mit. Es war einer der wenigen Abende, an denen Richie früh zu Hause war, und nachdem wir gegessen hatten, bereitete ich Irish Coffee zu, sein Lieblingsgetränk, und brachte die beiden Tassen in den Salon. Richie breitete sich auf dem Sofa aus und schaute Fußball im Fernsehen. Er bedachte mich mit einem müden Lächeln, als ich ihm die Tasse in die Hand drückte.

»Was soll das denn?«, fragte er, nippte daran und nahm sofort den scharfen Biss des Whiskys wahr. »Sage bloß, ich habe den Hochzeitstag vergessen! Tut mir leid, Dale, aber …«

»Nein, nein. Aber rutsch mal ein bisschen, ich will dir was zeigen.« Ich räkelte mich neben ihn und schmiegte mich in seine Umarmung. »Was hältst du davon?«, fragte ich und hielt ihm die Zeitschrift unter die Nase.

Es dauerte einen Moment, bis der Penny fiel, genau wie bei mir am Morgen, und dann fing er an zu lachen.

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