Logo weiterlesen.de
Achtundzwanzig und nicht älter - Marys Tagebuch

Impressum

Achtundzwanzig und nicht älter - Marys Tagebuch

K.Y. Laval

Copyright: 2014 K.Y. Laval

published by: BookRix GmbH & Co. KG, München

Deutschland

 

K.Y. Laval: tanateros69@gmail.com

 

Lizenzerklärung

Ich möchte Sie freundlich darauf hinweisen, dass dieses eBook ausschließlich für Ihre persönliche Nutzung lizensiert ist. Das eBook darf nicht an Dritte weitergegeben oder weiterverkauft werden. Wenn Sie das Buch an eine andere Person weitergeben wollen, kaufen Sie bitte eine zusätzliche Lizenz für jeden weiteren Rezipienten. Wenn Sie dieses Buch lesen, es aber nicht gekauft haben oder es nicht für Ihre persönliche Nutzung lizensiert ist, kaufen Sie bitte Ihre eigene Kopie.

 

Vielen Dank, dass Sie die harte Arbeit des Autors respektieren und würdigen!

 

 

****

 

Widmung

Für meine Leser.

Danke für Eure Geduld!

Auch wenn es manchmal länger dauert, Nachschub ist garantiert.

 

 

****

 

Zwischen neuntem und zehntem Eintrag

01.10.2009, ca. 0:15

ImageCyr befiehlt ihr sich hinzuknien. Nachdem sie sich vor ihn gekniet hat, krallt er seine Finger in ihr Haar, reißt sie daran zu Boden und versetzt ihr einen harten Tritt in den Unterleib, der sie drei Meter über den Boden schlittern lässt. Ein Blutschwall ergießt sich zwischen den Beinen der werdenden Mutter.

„Cyr…“, keucht sie, „…unser Baby…“

„Siehst du, das hat sich jetzt von selbst erledigt. Glaubst du etwa, ich will dein behindertes Kind?“

Mary fängt leise zu schluchzen an.

„Du dummes Stück Scheiße! Du hast es wohl immer noch nicht kapiert! Du kannst nur noch von diesem Drink leben, und den gibt es nicht im Handel! Du kannst nicht einfach in einen Supermarkt reinmarschieren und diesen Drink kaufen! Geht das in deinen kleinen Schädel rein? Mit deinem Fluchtversuch hast du es nur schlimmer gemacht. Das hast du jetzt davon. Ich werde die Scheiße schon aus dir rausprügeln. Vielleicht lernt dein Körper ja etwas draus, wenn dein Gehirn schon nicht dazu in der Lage ist, Drecksstück!“

Cyr greift nach der Metallstange und beginnt damit, auf Mary einzuschlagen. Zitternd führt Mary ihre Hände an den Kopf, um ihn vor den Schlägen zu schützen. Dennoch trifft sie ein Schlag ins Gesicht und bricht ihr das Nasenbein. Ein weiterer Schlag folgt, der ihren Brustkorb zerschmettert. Mary ringt keuchend nach Luft, doch Cyr hat immer noch nicht genug. Er zertrümmert auch noch ihre Hüfte und versetzt ihr einen letzten Schlag gegen die Kniescheiben. Mary stößt einen lauten verzerrten Schmerzensschrei aus, doch der Schrei bricht ab.

Cyr kniet sich hinter Mary. Es sollte genug sein, doch jetzt kommt Cyr erst richtig in Fahrt.

Mary liegt auf ihrer rechten Seite auf dem Boden, die Augen fest geschlossen und immer noch schützend ihren Kopf haltend. Cyr packt sie wieder am Haar, holt mit der Metallstange aus, will auf ihren Schädel einschlagen, doch dann überlegt er es sich anders. Er zieht eine Pistole, setzt sie ihr im Genick an, doch der an der Werkbank lehnende Bruder protestiert heftig. Cyr sieht aufgeregt zu ihm. T.D. hält seinen Schwanz in beiden Händen. „Setz sie ihr am Hinterkopf an. Ich will, dass du ihr in den Hinterkopf schießt“, keucht er.

Cyr nickt. „Also gut, Kleiner…“ Cyr fährt mit der Waffe ihr Genick nach oben, drückt den Lauf fest gegen ihren Hinterkopf, als die Tür zum Keller geöffnet wird. Cyr wirbelt zur Tür herum. Dawn blickt entsetzt auf das blutige Schauspiel. Er schüttelt den Kopf. „Nicht, Cyr, tu das nicht. Du brauchst sie noch. Auch wenn sie dich wütend gemacht hat. Du würdest es bereuen, glaub mir.“

Cyrs Augen schleudern Blitze gegen ihn, doch dann wendet er sich wieder Mary zu. Blut läuft ihr aus Mund und Nase. Sie hat die Augen immer noch fest geschlossen, mit ihren Händen und Armen versucht sie immer noch, ihren Kopf vor weiteren Schlägen zu schützen. Stille Tränen laufen ihr über das Gesicht.

T.D. starrt Dawn mit offenem Mund an, seine Hände hat er immer noch fest um seinen Penis geschlossen. Dawn hat ihn um seinen Orgasmus gebracht.

Dawn wirft T.D. einen kurzen missbilligenden Blick zu, dann fixiert er wieder Cyr, der nun die Waffe langsam hinter Marys Kopf auf den Boden legt.

„Du musst sie in die Klinik bringen, Cyr. Sie sieht schlimm aus. Sie wird nicht mehr richtig laufen können…und was… Was zum Teufel ist das für eine Scheiße zwischen ihren Beinen?“ Dawn kommt näher, geht vor Mary in die Hocke und legt vorsichtig eine Hand an ihren Kopf. Marys Atem geht rasselnd. Dawn sieht Cyr ernst an. „Sie bekommt kaum noch Luft. Wahrscheinlich haben sich Rippensplitter in die Lunge gebohrt. Gib mir die Autoschlüssel. Ich fahre sie in deine private Klinik.“

Schließlich nickt Cyr. Er lässt von ihr ab, erhebt sich, reicht Dawn den Schlüssel.

Dawn schiebt einen Arm unter Marys Rücken, umschließt vorsichtig ihren Oberkörper. Marys Minirock ist nach oben gerutscht. Dawn zieht ihn ihr wieder nach unten, schiebt seinen anderen Arm unter ihre Oberschenkel. Schnell trägt er sie nach draußen zu Cyrs Wagen.

 

Auf dem Rücksitz wimmert Mary. Leise weint sie in die Polster.

„Ist schon gut, Mary, der Doktor kriegt das wieder hin. Du weißt, Cyr spart in dieser Hinsicht nicht“, versucht er, sie zu trösten. Dawn rast in die Nacht hinein, über die Landstraße hinweg und hält nicht an, ehe sie die Klinik eine dreiviertel Stunde später erreichen. Dawn hebt die inzwischen bewusstlose Frau vom Rücksitz und trägt sie in die Klinik hinein. Du wirst mein Freibrief sein, denkt Dawn...

01.10.2009, 06:50

Dr. Borden sitzt auf Marys Bettkante. Mary wurde notoperiert. Jetzt ist sie versorgt. Borden blickt nachdenklich und mit gerunzelter Stirn auf Mary hinunter und streichelt ihren Kopf. Marys Augen sind geschlossen. Sie atmet gleichmäßig und tief.

„So ist’s gut, Mary. Ruhen Sie sich aus. Ich werde Sie so lange wie möglich hierbehalten“, meint er traurig.

Die Tür wird geöffnet. Ein Kollege tritt ein. „Was scherst du dich denn um die“, spottet er, als er Borden, Marys Kopf streichelnd, erblickt. „Für die ist der Zug bereits abgefahren. Abgesehen davon… In allerspätestens zwei Wochen nach ihrer Entlassung ist sie ohnehin wieder bei uns“, lacht er.

Borden blickt ihn finster an. „Sei still, verdammt nochmal! Du kannst über sie nicht reden, als wäre sie nicht hier.“

Troy blickt mitleidig auf ihn herab. „Du kannst sie nicht retten und du kannst auch nicht aussteigen, das weißt du“, sagt er, als habe er Bordens Gedanken gelesen.

Borden hat seinen Blick wieder Mary zugewandt. „Sie war schwanger. Sie hat sich so auf ihr Kind gefreut.“

„Ja, schwanger mit einem Kind ohne Gehirn. Die Droge hat das Gehirn des Kindes zersetzt, noch bevor es sich entwickeln konnte. Und Mary erwartet das gleiche Schicksal. Bald wird sie nicht mehr wissen, was mit ihr geschieht und was ihr angetan wird.“

Borden streicht Mary über die Stirn. „Geh jetzt. Du bist mir hier keine Hilfe.“

Troy blickt ihn für einen Moment wortlos an. Schließlich geht er hinaus, schließt die Tür hinter sich.

Tränen sammeln sich am unteren Rand der Brillengläser und laufen Bordens Nase entlang nach unten. Immer und immer wieder streicht er Mary über den Kopf. „Verzeih mir, Mary, aber ich muss das tun…“

23.10.2009, 08:00

„Cyr hat angerufen. Er will, dass Mary wieder so laufen kann wie vorher.“

„Das hätte der Arsch sich vorher überlegen müssen!“

„Beruhige dich, Borden, konzentrier dich auf die OP.“

„Verdammt nochmal, ich kann das nicht tun.“

„Lass mich das machen…“

23.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Achtundzwanzig und nicht älter - Marys Tagebuch" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen