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Das Missverständnis

Das Missverständnis

Von Volker Borbein und Christian Baumgarten

Illustriert von Detlef Surrey

INHALT

Vorwort

Das Missverständnis

Übungen zu Das Missverständnis

Lösungen

Sie können diese Geschichte auch als Hörerlebnis genießen. Eine mp3-Datei zum Herunterladen finden Sie hier.

VORWORT

Youna Sim fühlt sich wohl in der Familie Schall. Doch plötzlich ändert sich alles. Misstrauen beherrscht den Alltag. Youna ist ratlos. Hat sie etwas falsch gemacht?

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind:

Sebastian Schall
28 Jahre. Bruder von Amelie. Er ist selten zu Hause.

Antje Schall
27 Jahre. Ehefrau von Sebastian.
Sie hat einen Verdacht gegen Youna.

Amelie Schall
21 Jahre. Sie erzählt Youna von ihrem Freund.
Youna ahnt nichts Gutes.

Emma Schall
1 Jahr. Tochter von Antje und Sebastian.

Youna Sim
20 Jahre. Liebt die deutsche Sprache und deutsche Märchen. Wie lange noch?

Hans Glück
25 Jahre. Unterrichtet Deutsch. Er überrascht Youna.

Einstein
Lieblingskater von Amelie.
Er spielt in dieser Geschichte keine Rolle.

Orte der Handlung: Berlin und Deutsche Märchenstraße Zeit der Handlung: Juni bis September

KAPITEL 1 | Familienleben

„Ich genieße1 die Zeit mit dir. Und unsere Tochter macht unser Glück vollkommen“, sagt Sebastian Schall2 zu seiner Frau Antje. Er nimmt sie in die Arme.

„Ich werde alles versuchen, mehr Zeit zu Hause zu verbringen. Das verspreche ich dir.“

Die einjährige Emma sitzt auf dem Fußboden im Wohnzimmer der geräumigen und sanierten Altbauwohnung am Chamissoplatz3. Sie spielt mit ihrer Lieblingspuppe.

„Was gibt es denn heute Leckeres4 zum Essen? Es riecht anders als sonst.“

„Sebastian, geh ganz einfach in die Küche und frage Youna. Sie kocht heute. Das Essen soll eine Überraschung sein. Ich weiß nur soviel: Es gibt Spezialitäten aus ihrer Heimat.“

Youna deckt im Esszimmer den Tisch. Neben die Teller legt sie Stäbchen5 und Suppenlöffel.

„Das Essen ist fertig. Bitte nehmt Platz.“ Das junge Elternpaar setzt sich.

Sebastian ist erstaunt. „Messer und Gabel fehlen!“

Youna lächelt.

„Heute essen wir koreanisch. Es gibt keine Messer und keine Gabeln. Wir essen mit Stäbchen. Ich zeige euch, wie man das macht.“

Neugierig nimmt Sebastian die Stäbchen in die rechte Hand. Er versucht das zu tun, was auch Youna tut. Es gelingt ihm nicht, das Essen mit den Stäbchen zum Mund zu führen. Sebastian wird ungeduldig. Er schaut zu seiner Frau.

„Hast du das geübt?“, fragt er sie erstaunt. Antje hat keine großen Schwierigkeiten, mit den Stäbchen zu essen.

„Ich bekomme das nicht hin. Ich habe Hunger. Ich will eine Gabel.“

Youna lacht.

„Wie? Willst du so schnell aufgeben? Übung macht den, den …, ich komme jetzt nicht drauf, Übung macht den Chef.

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