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Tibets Sachse

Edition Habermann


Der Autor und Buddhologe, Maler und Mystiker Lama Anagarika Govinda (1898-1985) wurde in Sachsen geboren und trug ursprünglich den Namen Ernst Lothar Hoffmann. Seit früher Jugend bis zu seinem Tod schuf der mit dem klassischen Tibet-Buch „Der Weg der weißen Wolken“ berühmt gewordene Autor ein gewaltiges Werk. Seine literarischen Arbeiten umfassen philosophische Abhandlungen, Lyrik, Drehbücher, Reisebeschreibungen sowie Texte über Literatur, Kunstgeschichte und Architektur.

Im künstlerischen Oeuvre finden sich Gemälde und Zeichnungen, die sein Leben in Italien, Afrika, Indien und Tibet widerspiegeln, aber auch Grafiken und Choreografien.

Der Dalai Lama würdigte Govindas Leistungen für die tibetische Kultur und Ayang Rinpoche nannte ihn „eine goldene Brücke zwischen Ost und West.“

Das von Birgit Zotz herausgegebene Buch liefert mit Beiträgen von Ram Chandra Tandan, Peter van Ham, Peter Michel, Volker Zotz und François Maher Presley bislang Unbekanntes und Unveröffentlichtes über und von Lama Govinda.

 
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Luise Rinser und Lama Anagarika Govinda

Edition Habermann | Wissenschaftliche Schriftenreihe des Anagarika Govinda Instituts für buddhistische Studien


Luise Rinser (1911-2002) gehörte mit Romanen wie "Mitte des Lebens" und "Abenteuer der Tugend" zu den meist beachteten deutschen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Über die Wirkung als Schriftstellerin hinaus fand ihr gesellschaftliches, religiöses und politisches Engagement starke Beachtung. 1984 war sie Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten. 1972 lernte Rinser in Rom den in Indien lebenden Anagarika Govinda (1898-1985) kennen, den gebürtigen Sachsen, der zum tibetischen Lama wurde und durch seinen Bestseller "Der Weg der weißen Wolken" Berühmtheit erlangte. Beide maßen ihrem Zusammentreffen eine Bedeutung bei. Govinda hielt die Begegnung mit Rinser für „mehr als einen bloßen Zufall.“ Rinser sah in Govinda „einen geistesmächtigen Freund,“ der sie „aus der Ferne leise lenkt.“

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Benedikt Maria Trappen, Philosoph und Germanist, untersuchte den Briefwechsel Rinsers mit Ernst Jünger und ist durch Werke wie seine Descartes-Studie "Dasselbe, das ein anders ist" (2014) und das philosophische Tagebuch "Der Himmel ist auch die andere Erde" (2016) hervorgetreten.

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Beide Autoren sind verstorben. Ihr Briefwechsel während der Zeit des Dritten Reichs ist historisch und persönlich interessant und ein wichtiges Zeitdokument.

 
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Im aufsteigenden Zeichen

Edition Habermann


Volker Zotz: „Gleich einem Solitär ragt Friederike Mignecos Werk aus der zeitgenössischen lyrischen Landschaft. Mit Gedichten in deutscher und italienischer Sprache errichtete sie einen imposanten Bau, in dessen Innenräumen den Eintretenden existentielle Begegnungen erwarten.“ - Martin Kriele: „Ihre Liebesgedichte zaubern vielfältige Bilder vor die Augen des Lesers. In ihnen geht es um Sehnsucht, Verlassenheit, Verzweiflung, Hoffnung, Erfüllung, Leidenschaft, Verzückung - immer überraschend, anrührend und sprachlich gekonnt.“ - Paul Taylor: „Es handelt sich um bekennende Dichtung – und doch ist das Thema des Bekennens, ebenso wie das der Religion, eher als dichterische Stimmung denn als direkte Aussage spürbar ... ebenso kraftvoll wie individuell, ebenso verstörend wie herausfordernd.“

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Friederike Migneco, geboren 1963 in Luxemburg als Tochter einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters, ist eine profilierte europäische Dichterin und Essayistin. Sie absolvierte in Rom Studien der Japanologie sowie der Religions- und Literaturwissenschaften. In Japan und Indien vollzog sie intensive Begegnungen mit dortigen spirituellen Traditionen. Die Autorin der Lyrikbände "ich bin aus dir gemacht" (2011) und "Annonciade" (2017) trat auch als Herausgeberin von Werken Erwin Chargaffs und Valentin Tombergs hervor.

 
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