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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ich, der Pleitegeier«

Leseprobe vom

Ich, der Pleitegeier

tredition


Der „Pleitegeier“ war mein Rufname auf CB Funk. Die Funkerei nahm einen sehr wichtigen Platz in meinem Leben ein. Gleichzeitig verkörperte der Name meine ständige finanzielle Situation, die es zu bekämpfen galt. Dazu kam noch der ewige Kampf mit den Eltern, dem Schulleiter, Kaufhausdetektiven und anderen Ordnungshütern, die mich einfach nicht machen ließen, was ich wollte. Ich bzw. wir wollten doch nur unseren Spaß. Und den empfanden wir immer dann ganz besonders, wenn wir anderen Streiche spielen konnten. So war das zumindest in den ersten Jahren.

Mit fortschreitendem Alter spielte dann aber auch das Geld eine immer wichtigere Rolle. Als ich mit 15 den Reiz der Geldspielautomaten entdeckte, war sowieso alles zu spät. Jetzt ging es nur noch um Geld. In der Lehre verdiente ich zwar schon etwas davon, aber das genügte nun nicht mehr und ich begann, mir hier und da etwas zu „organisieren“. Vor Gericht merkte ich, dass es plötzlich keine „Streiche“ mehr waren und es jetzt wirklich ernst wird in meinem Leben.

Dennoch war er immer noch da, der Wunsch nach

dem einen „großen Wurf“...

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Andreas Thielhorn wurde 1967 in Hamburg geboren. Er wuchs als Einzelkind in behüteten Verhältnissen auf. Dennoch trieb ihn eine innere Kraft gegen alles, was von Eltern und Gesellschaft vorgelebt wurde. So lag ein langer und teurer Weg vor ihm, um letztendlich doch zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es manchmal zielführender sein kann, einfach mal mitzuspielen, obwohl einem die Regeln nicht immer gefallen.

 
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