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Stumme Schwäne

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


»Ein unterhaltsamer und zugleich bedeutender Roman.« WDR 3

Im August 1980 macht nicht nur die Hitze den Menschen in Ankara zu schaffen. Auch politisch brodelt es: In der Türkei herrscht Bürgerkrieg, Menschen sterben auf offener Straße, bald wird das Militär putschen, um das Land »zu retten«. Diesen chaotischen Sommer verbringen die Kinder Ayşe und Ali gemeinsam. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: Ayşe kommt aus einem behüteten Elternhaus, ist quirlig und fröhlich, Ali, der introvertierte Sohn der kurdischen Putzfrau, lebt in einem Elendsviertel. 

Die beiden haben eine gemeinsame Mission: Sie wollen die Schwäne aus dem Schwanenpark retten, die der Befehlshaber der Armee in seinen privaten Garten bringen lassen will. Damit sie nicht entfliehen, sollen den Schwänen die Flügel gestutzt werden. Die Erwachsenen haben andere Sorgen, doch Ayşe und Ali haben sich ihr Gefühl für Recht und Freiheit bewahrt. Und am Ende dieses Sommers ist nichts mehr wie zuvor.

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»Ein wunderbar einfühlsames Buch, das mithilfe seiner fiktiven Protagonisten mehr über den derzeitigen Zustand der Türkei preisgibt als manches neue Sachbuch.​«

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»Die türkische Autorin Ece Temelkuran verbindet in ihrem Roman Stumme Schwäne aufwändige Recherche mit einer poetischen Vision und zeichnet ein immer wieder überraschendes Bild ihres Landes.«

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»Berührende Kindergeschichte, spannend in Szene gesetzt in der Türkei zur Zeit von Ecevit und Demirel.«

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»Die präzisen Beobachtungen von Ayse und Ali fügen sich wie ein Puzzle zusammen. In der Kluft zwischen kindlicher Logik und Realität offenbart sich die tief in den Alltag dringende Gewalt. Und zugleich schlummert darin große Schönheit.«

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»Die Parallelen zur Gegenwart sind unübersehbar«

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»Temelkuran schildert in Stumme Schwäne erschütternd, wie ein Klima von Angst und Gewalt den Alltag der Menschen verändert.«

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»Die kindliche Erzählperspektive erlaubt es der türkische Schriftstellerin Temelkuran, die politische und die private Sphäre miteinander zu verschränken. [...] Ein poetischer, zugleich politischer Roman, dessen naiv-realistische Narration einen fesselt.«

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»Stumme Schwäne lesen ist wie durch ein Kaleidoskop schauen: Man sieht viele einzelne kleine, farbige Bilder von ganz nah.«

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»Die kindliche Perspektive, die sehr naiv ist, schützt vor politischer Parteinahme und auch vor zu großer Emotionalität und Larmoyanz. (...) So gelingt Ece Temelkuran ein unterhaltsamer und zugleich bedeutender Roman.«

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»Es wird eher eine Atmosphäre der Überwachung, Angst, aber auch des möglichen Widerstands gesponnen, dadurch gelingt es Temelkuran, ein zeitloses Manifest mit bildgewaltigen Metaphern gegen autoritäre Tendenzen zu entwerfen.«

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Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
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Euphorie und Wehmut

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Was ist das für ein Land, in dem Minderjährige ohne Prozess im Gefängnis sitzen? In dem der Vizepremier Frauen das Lachen verbieten will? Und in dem gläubige Muslime zusammen mit Fußballfans und linken Aktivisten gegen die Zubetonierung eines Parks demonstrieren? Die Türkei präsentiert sich gerne als perfektes Beispiel einer gelungenen Synthese aus moderatem Islam und westlicher Demokratie. Tatsächlich, so konstatiert Ece Temelkuran, befindet sich ihr Land in einem schizophrenen Zustand, pendelt zwischen Minderwertigkeitskomplex und übersteigertem Selbstbewusstsein, baut neue Brücken nach Europa und bricht zugleich längst bestehende ab. Die blutige Vergangenheit wurde nie aufgearbeitet, und nach der kurzen Hoffnung, die die Proteste um den Gezi-Park brachten, ist die Gesellschaft mehr denn je auf Konformität ausgerichtet, für Andersdenkende wie emanzipierte Frauen oder Atheisten scheint kein Platz mehr zu sein. Anhand von persönlichen Erfahrungen und aktuellen politischen Ereignissen gibt die Autorin einen kenntnisreichen Einblick in ein Land voller Widersprüche, warnt vor einer zunehmenden Totalisierung und plädiert kompromisslos für eine offene Gesellschaft.

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»Nicht die Resignation, sondern die Zuversicht siegt in diesem sehr anschaulich [...] geschriebenen Buch. Ece Temelkuran versteht es, Verständnis und Sympathie zu wecken für ihr geschundenes Land, mit dem sie eine unglückliche Liebe verbindet.«

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»Ihr Buch ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die mehr wissen möchten über dieses für Europa und den Nahen Osten so wichtige Land.«

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»Wer eine Ahnung bekommen will vom Frust der türkischen Opposition, der sollte "Euphorie und Wehmut" von Ece Temelkuran zur Hand nehmen.«

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»Temelkurans […] Buch befasst sich auf […] kluge wie engagierte Weise mit den Widersprüchen und politischen Verwerfungen, die die […] Türkei seit ihrer Republiksgründung durchlaufen hat.«

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»Ihr Buch [ist] ein starker Appell an den Westen, zu sprechen statt zu schweigen.«

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»Ece Temelkuran gehört zu den Frauen, die einen auf Anhieb faszinieren. Weltoffen, sympathisch, mit einem guten Witz und voll im Leben.«

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»Wer Erdogan und die Türkei verstehen will, muss dieses schonungslose Psychogramm lesen. Brutal ehrlich und mutig.«

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Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
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Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur

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"Ein essenzielles Buch." Margaret Atwood auf Twitter

Eine scharfsinnige und weitsichtige Analyse der weltweiten Entdemokratisierung und ein engagierter Aufruf zur Verteidigung der Demokratie.

Ob Erdoğans Türkei, die Brexit-Entscheidung oder eine weitere europäische Wahl, die Rechtspopulisten neue Rekordwerte eingebracht hat: Populismus ist zur globalen Krankheit geworden. Mit seismographischem Gespür fahndet Ece Temelkuran nach seinen Ursachen und macht sieben wiederkehrende Schritte aus, zu denen Möchtegern-Diktatoren in aller Welt greifen, um an die Macht zu gelangen. Nachdrücklich schärft sie uns den Blick und lässt uns antidemokratische Tendenzen beizeiten erkennen. Ihr Buch ist eine eindringliche Aufforderung, ins Gespräch zu kommen über das, was notwendig ist, wenn wir weiterhin friedlich zusammenleben wollen.

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»Ihr Buch ist dabei aber nicht nur eine scharfsinnige politische Analyse, sondern in gewisser Weise auch eine vergnüglich zu lesende Anekdoten-Sammlung.«

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»Ein kluges, feministisches Buch«

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»Eine scharfsinnige und weitsichtige Analyse der weltweiten Entdemokratisierung und ein engagierter Aufruf zur Verteidigung der Demokratie.«

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»Erschreckend klarsichtig, unglaublich einleuchtend und brillant geschrieben.«

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»Ihr kluges, feministisches Buch ist anregend, aufregend, beklemmend und aufrüttelnd.«

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»Das Buch ist keinesfalls eine trocken-wissenschaftliche Analyse, sondern ein glühender Essay voller Humor und Emotionen.«

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»Ihr neues Buch ›Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist‹ ist eine brillante Analyse.«

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»Ihr neues Buch 'Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist' ist eine brillante Analyse.«

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»Temelkuran hat mehrere erfolgreiche Romane verfasst, auch in ihren Sachbüchern nutzt sie ihr poetisches Talent, sie sind mehr Essay als abgeklärte Analyse.«

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»Spannend wie ein Kriminalroman, informativ wie eine wissenschaftliche Studie und nützlich wie ein Lehrbuch.«

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Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
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Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann

Atlantik


On the Road im Arabischen Frühling: Vier Frauen in einem alten weißen Mercedes, unterwegs von Tunis nach Beirut: Amira, Tänzerin und Aktivistin, Maryam, Wissenschaftlerin und fromme Muslima, und die Ich-Erzählerin, eine arbeitslose Journalistin. Und dann ist da noch Madame Lilla, eine geheimnisvolle alte Dame, die die Frauen auf diese Reise ins Ungewisse eingeladen hat. Eine Hymne an die Freundschaft, ein wilder Roadtrip und eine rasante Geschichte über weibliche Selbstbehauptung.»Die mutigen Frauen, von denen ich erzähle, haben mir viel beigebracht über das Leben - in einer reinen Männerwelt geben sie nicht auf, fordern ihre Rechte ein.« Ece Temelkuran»Ece Temelkuran gebührt Applaus für dieses großartige, magische Werk!« Turkish News»Ece Temelkuran schreibt voller Energie und Leidenschaft.« NRC Handelsblad (NL)

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»Autorin Ece Temelkuran entfacht

in ihrem zweiten Roman aien Feuerwerk aus atemberaubender Spannung,

schräg-präzisen Alltagsbildern, Geschichte des Abend- (und des Moegrn-) Landes,

Religionsanamnese und Komik.«

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»Ein spannender,

leidenschaftlicher Roman.«

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»Wunderbare Bildsprache!«

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»Ein erfrischender Beitrag zum Genre des frauenemanzipatorischen Roadtrips.«

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»"Ece Temelkuran

gebührt Applaus für dieses großartige, magische Werk!"«

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»"Ein wahrlich außergewöhnlicher Roman, eine atemberaubende Road Story

und ein bittersüßes Märchen, traumhaft und aufrüttelnd zugleich."

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»Danach weiß an alles über den

Arabischen Frühling – und über mutige Frauen, die Männerklischees einfach

ignorieren.«

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»Das Ganze ist eine Hymne an die Freundschaft, ein wilder Trip und eine rasante Geschichte über die Kunst der weiblichen Selbstbehauptung.«

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Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
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