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Der Voyeur

Tempo


Ein skandalöser Fall, ein kontroverses Buch, eine verstörende Lektüre.

Gerald Foos hat eine Obsession: Er will alles über das Sexleben anderer Menschen wissen. Zu diesem Zweck kauft er ein Hotel in Colorado. Jahrzehntelang observiert er seine Gäste und notiert akribisch, was er sieht, den Wandel sexueller Sitten von den späten 1960er Jahren bis heute: Sex mit Ehefrauen oder Geliebten, Gruppensex, gleichgeschlechtlichen Sex, Sex mit sich selbst – oder auch gar keinen Sex. Und er beobachtet nicht nur, er greift auch ins Geschehen ein, mit fatalen Konsequenzen ... In den achtziger Jahren wendet sich Foos schließlich an einen der berühmtesten Journalisten unserer Tage: Gay Talese. Foos, der sich selbst als Soziologe sieht, will seine Erkenntnisse über die menschliche Natur endlich mit jemandem teilen. Talese ist sofort fasziniert, aber es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Geschichte von Gerald Foos an die Öff entlichkeit gelangt – und einen veritablen Skandal verursacht.

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»"Ein außergewöhnliches, melancholisches, moralisch komplexes, oft beängstigendes und manchmal sehr komisches Buch, das einen vollkommen in seinen Bann zieht."«

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»Ich bin an anderen grade dann interessiert, wenn sie völlig anders sind als ich und damit meine Sicht auf die Welt bereichern.«

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»Gay Talese ist eine Legende des amerikanischen Reportage-Journalismus. In "Der Voyeur" erzählt er von einem Motel-Besitzer, der seine Gäste über Jahrzehnte beim Sex beobachtete.«

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»So wird sein Buch nicht nur zum Sittenbild, sondern auch zum Porträt einer an sich selbst leidenden Gesellschaft.«

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»Der legendäre amerikanische Reporter Gay Talese komponiert aus Foos' Geschichten - ob sie alle wahr sind, ist umstritten - dieses spektakuläre Porträt einer Gesellschaft zwischen sexueller Befreiung und Prüderie.«

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»Faszinierend sind (...) die Beobachtungen des Spanners (...), weil sie tatsächlich etwas verraten über die sexuellen Vorlieben der Amerikaner in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren und den Wandel in den Schlafzimmern, der den in der Gesellschaft widerspiegelt.«

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»Eine unglaubliche Geschichte wird von einem guten Schriftsteller trocken und ohne Moralbrille spannend erzählt (...) Aber natürlich ist Der Voyeur vielmehr noch als nur ein Roman, nämlich ein Sittenbild unserer Zeit.«

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»Aufzeichnungen eines Spanners – nackte und abgründige Wahrheiten über das menschliche Sexualleben.«

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»Man liest es in einer furchtsamen Stimmung, welche nackten Tatsachen einem noch zugemutet werden. Aber das ist der Thrill daran!«

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&#187;<I>Der Voyeur</I> ist sicherlich schockierend, wenn es so etwas heute noch geben kann. (...) Und man ist gleichzeitig teilweise amüsiert und fasziniert von dem Bewusstsein, Teil von etwas sehr außergewöhnlichem zu werden.&#171;

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Gay Talese, geboren 1932 in Ocean City, gilt als Mitbegründer des literarischen Journalismus. In den frühen Sechzigern arbeitete Talese zunächst für die New York Times. Seine berühmtesten Artikel aber, u.a. Porträts über Joe DiMaggio und Frank Sinatra, sind im Esquire erschienen. Mit seinen Reportagen und Büchern, darunter der Bestseller Ehre deinen Vater über einen Mafia-Clan und Du sollst begehren über die sexuelle Revolution, gehört er neben Tom Wolfe, Hunter S. Thompson und Truman Capote zu den wichtigsten Vertretern des New Journalism. Zuletzt erschien von ihm Der Voyeur bei TEMPO (2017). Gay Talese lebt mit seiner Frau Nan in New York.

 
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High Notes

Tempo


Neben Taleses berühmtester Reportage Frank Sinatra ist erkältet, die der Esquire einst zur »besten Geschichte aller Zeiten« wählte, versammelt dieser Band auch einen von Talese verfassten Artikel über deren Entstehung, außerdem zahlreiche bisher noch nie in deutscher Sprache erschienene Reportagen, die allesamt den literarischen Journalismus prägten wie kaum etwas anderes. Ein Standardwerk des New Journalism.

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&#187;Die Auswahlsammlung <em>High Notes</em> bringt einen sch&ouml;nen Querschnitt und ist eine l&auml;ngst f&auml;llige Erg&auml;nzung zur &auml;lteren Anthologie <em>Frank Sinatra ist erk&auml;ltet</em>.&#171;

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&#187;Diese Reportagen geh&ouml;ren zum Besten, was der Journalismus zu bieten hat. Sie haben auch nach Jahrzehnten noch keinerlei Staub angesetzt. Ein wunderbarer Sammelband!&#171;

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&#187;Seine Reportagen sind gl&auml;nzende Beispiele eines literarischen Journalismus, der keine Patina angesetzt hat.&#171;

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&#187;Das ist eine gro&szlig;artige Lekt&uuml;re, ein akribisch recherchierter, erhellender Einblick in den Alltag der Mafia, aber auch Surfen am Rand des journalistischen Ethos. Das muss man k&ouml;nnen. Talese kann es.&#171;

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&#187;gro&szlig;es Vergn&uuml;gen&#171;

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&#187;Ein Architekt amerikanischer Erz&auml;hlgeschichte. Gay Talese vermag es so zu schreiben, dass man das Gef&uuml;hl hat, Teil dieser Geschichten, also dabei gewesen zu sein, als sie passierten. Mehr kann Journalismus nicht bieten.&#171;

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&#187;Talese schreibt stilvoll und faktentreu; er ist ein aufmerksamer Zuh&ouml;rer, der seinen portr&auml;tierten Personen zugleich mit N&auml;he und geschickter Zur&uuml;ckhaltung begegnet.&#171;

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&#187;unbedingt lesens- und empfehlenswert&#171;

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&#187;Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r alle angehenden Schreiber&#171;

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&#187;<span style="color: rgb(112, 116, 120); font-family: &quot;Open Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 12px;">eine Legende der amerikanischen Literatur</span>&#171;

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Gay Talese, geboren 1932 in Ocean City, gilt als Mitbegründer des literarischen Journalismus. In den frühen Sechzigern arbeitete Talese zunächst für die New York Times. Seine berühmtesten Artikel aber, u.a. Porträts über Joe DiMaggio und Frank Sinatra, sind im Esquire erschienen. Mit seinen Reportagen und Büchern, darunter der Bestseller Ehre deinen Vater über einen Mafia-Clan und Du sollst begehren über die sexuelle Revolution, gehört er neben Tom Wolfe, Hunter S. Thompson und Truman Capote zu den wichtigsten Vertretern des New Journalism. Zuletzt erschien von ihm Der Voyeur bei TEMPO (2017). Gay Talese lebt mit seiner Frau Nan in New York.

 
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