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Leseprobe vom

In den Gangs von Neukölln

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Die Wut ist Yehyas Droge. Die Kriminalität sein Heroin. Er kommt nicht davon weg, egal, wie lang er auf Entzug geht.

Mit vierundzwanzig hat Yehya E. eine eindrucksvolle Karriere hinter sich: Sohn palästinensischer Flüchtlinge aus dem Libanon, die erste Straftat mit sieben, Einser-Schüler an der Rütli-Schule, mit 15 Boss der mächtigsten Straßengangs von Neukölln, drei Jahre Gefängnis, dann Vorzeige-Aussteiger aus der kriminellen Szene. Er scheint es geschafft zu haben - aber er nutzt seine Chance nicht und wird wieder straffällig. Wer hat versagt?

Schonungslos und kritisch erzählt Christian Stahl von einer steilen kriminellen Karriere und dem schwierigen Weg des Ausstiegs, der jederzeit scheitern kann. Ein ebenso einzigartiger wie intimer Bericht über das kriminelle Leben im "Paralleluniversum" von Neukölln jenseits der Klischees des deutschen Boulevards.

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»Gerade wer mit Asylfragen und Integrationspolitik zu tun hat, sollte das aufwühlende Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend und differenziert geschrieben ist, lesen.«

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»Was ihm die deutsche

Gesellschaft versagt, holt Yehya sich auf dem Asphalt, wo es die Illusion des

Aufstiegs gibt. Dass Stahls berührendes Buch sich darüber kein endgültiges

Urteil erlaubt, diese Verbindung andeutet und sich herantastet, zählt zu seinen

großen Stärken.«

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»Stahl entlässt Yehya nicht aus

der Verantwortung. Aber er prangert auch die Versäumnisse deutscher

Integrations- und Flüchtlingspolitik an.«

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»Wer allerdings wirklich wissen

will, was die besondere Problematik Neuköllns ausmacht, sollte besser das Buch

„In den Gangs von Neukölln“ von Christian Stahl lesen.«

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»Christian Stahls Buch „In den

Gangs von Neukölln“ schildert ebenso eindrücklich wie differenziert die

arabische Parallelwelt, die oft thematisiert, aber noch nie von innen heraus

beleuchtet worden ist.«

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»Man hat nach der Lektüre

verstanden, warum junge arabische Männer, die kriminell werden, ein deutsches

Problem sind.«

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»Gelungen ist ihm eine

lesenswerte Geschichte über ein Stück Berlin.«

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»Stahl gibt aufwühlenden

Einblick in die Welt der Kriminalität, ins Alltagsleben deutscher Gefängnisse,

die Schikanen der Ausländerbehörde und die Absurditäten des deutschen

Asylrechts.«

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»Und genau dieser Blick auf ein

Leben, abseits des sogenannten Bürgerlichen und gleichzeitig mitten unter uns,

ist auch eine der großen Stärken dieses Buches.«

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Christian Stahl, geboren 1970 in Köln, ist gelernter Journalist, hat in Bonn und Oxford Literaturwissenschaft und Geschichte studiert und viele Jahre beim Radio und Fernsehen gearbeitet. 2005 gründete er eine Agentur für Kommunikation. Christian Stahl dreht Filme, coacht, lehrt andere, ihre Geschichten zu erzählen, und erzählt selbst.

 
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