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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ehrbares Pack«

Leseprobe vom

Ehrbares Pack

tredition | Sieben Spiegel


Die Buchreihe "Sieben Spiegel" diskutiert die sieben Todsünden als grundlegende Eigenschaft der Menschen und zeigt dabei auf, wie tief der Drang zum Verderblichen in der menschlichen Natur verankert ist. Durch die zynisch penetrante Hyperbel wird dabei die Gesellschaftskritik deutlich. Jedoch bedingt jede Sünde auch die Möglichkeit zu einer Tugend - welche jedoch, wie auch in der Realität, oft nicht direkt ersichtlich ist.

Ehrbares Pack behandelt als erstes Buch dieser Reihe die Todsünde des Hochmuts, welchem in seiner durchdringendsten Ausprägung, dem Hochmut durch Machtpotenzial, konsequent freie Verfügung über fiktive Personen in einer nicht-fiktiven Welt gewährt wird. Die Folge dieses Gedankenexperiments ist eine zwar fortschrittliche, jedoch entmenschlichte und triste Dystopie, in welcher die Auswirkungen von Machtkämpfen die Menschheit unter die Fuchtel einer Aristokratenfamilie bringen, deren Handeln durch und durch plausibel erscheint.

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Waldemar Schwarzkopf wurde am 12.02.1994 in einer ehemaligen Wolgadeutschen-Siedlung in der Region Altai im südlichen Sibirien geboren. Der Halbrusse-Halbdeutsche wuchs mit mehreren Kulturen auf und erlernte prompt, nachdem die Familie 2001 nach Deutschland kam, auch die Sprache der alten Heimat seines Vaters. Nach dem Abitur und einem Juniorstudium in Philosophie studierte er Chemie an der Universität des Saarlandes und wechselte auf Betriebswirtschaftslehre. Neben seinem Interesse für die Wissenschaft entschloss er sich bereits früh, auch an literarischen Werken zu arbeiten, verwarf jedoch die anfänglichen Versuche. Schließlich entschloss er sich dazu, seine eigenen einschlägigen Erfahrungen als Basis für eine Kritik der Gesellschaft zu nutzen. Seine Bücher behandeln das bereits bekannte Thema der Todsünde, welche als intrinsische Eigenschaft des Menschen sich auch im Charakter unserer Gesellschaft widerspiegelt. Dabei stellt er nicht nur den Menschen gemäß literarischer Tradition als ambivalentes Wesen dar, sondern skizziert auch das Verderbliche an sich als notwendiges Element in einer Wechselbeziehung mit der Moral.

 
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