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Max Welcker

tredition | Max Welcker


Der aus Augsburg stammende Komponist Max Welcker schrieb volkstümlich-spätromantische Musik für unterschiedlich grosse Chorbesetzungen. Neben dem breiten Spektrum kirchlicher Kompositionen verfasste er weltliche Kompositionen zu verschiedenen Anlässen und zahlreiche Humoristika in deutscher Sprache sowie bayerischem und schwäbischem Dialekt. Im erstmalig vorliegenden Max-Welcker-Werkverzeichnis (MWWV) sind insgesamt 610 Werke des schwäbischen Komponisten Max Welcker detailliert verzeichnet. Bei der Musikverlagen Anton Böhm & Sohn Augsburg und bei der Ruh Musik AG in Adliswil/Schweiz sind Max Welckers Werke weiterhin erhältlich. Bei der Recherche zum Werkverzeichnis wurden, neben verschiedenen Quellen, die beiden handschriftlichen autographischen Werkverzeichnisse von Max Welcker benutzt. In diesen notierte er fast alle Editionsnummern, den Titel des Werkes, meistens die Besetzung und das Datum der Veröffentlichung. Ergänzt wurde die Recherche durch den Vergleich der Editionsnummern mit dem Verlag Anton Böhm & Sohn Augsburg. Die tabellarischen Übersichten enthalten Verlagsangaben, Opuszahlen, Werk- und Besetzungsangaben, Publikationszeitpunkt und Daten zur Auffindbarkeit der Werke. Dabei steht die praktikable Benutzbarkeit für Chorleiter, Sänger, Musikwissensschaftler und musikbegeisterte Laien im Focus.

 
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„Er brauchte nur in die Fußstapfen der Eltern zu treten, um den richtigen Weg einzuschlagen, der ihn zu einem der volkstümlichsten Komponisten Bayerns machte.“

Dies schrieb die Schwäbische Landeszeitung 1948 über Max Welcker, Lehrer, Chorregent und Komponist aus Schwaben, geboren 1878 als Sohn einer bekannten Musikerfamilie in Augsburg.

Im Musikleben seiner Zeit war er „der Star unter seinen berühmten Kollegen, was die Aufführungen und somit die Verkaufszahlen anbelangt“, wie es der Musikverlag Anton Böhm & Sohn in seiner Festschrift von 2003 formulierte. Heute ist er nahezu vergessen.

Sein Werk zählt über 600 Kompositionen aller Bereiche der geistlichen und weltlichen Chormusik. volkstümliche Lieder, Humoresken und Heimatliches in schwäbischer und bayerischer Mundart stehen gleichberechtigt neben Messen und Gesängen für die Liturgie des Kirchenjahres. Er schuf einzigartige Verarbeitungen vom bekannten Weihnachtslied „Stille Nacht“ und sein „Zwetschgendatschi“ wurde durch den berühmten Münchner Volkssänger Weiß Ferdl populär.

Entlang seiner Biographie entstand ein ungewöhnliches Buch, das auf vielfältige Weise Einblicke in Schwabens Gesellschaft, Kultur- und Musikgeschichte vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gewährt. Dabei steht die Geschichte seines Lebens im Kontext zu seinen musikalischen Vorfahren aus Sachsen. Max Welckers Leben wird durch zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotografien, Dokumente und Handschriften erfahrbar und lebendig.

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Der Pianist Rolf Schinzel, geboren 1963 in Villingen-Schwenningen studierte an der staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim in den Fächern Klavier, Gesang, Liedbegleitung und Kammermusik. Schon früh sang er in verschiedenen Chören, wirkte als Organist und unterrichtete als Musiklehrer an Musikschulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. 1992 siedelte er nach Dresden um und lehrte hier als Korrepetitor, Klavier- und Gesangspädagoge an der Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber, der Hochschule für Kirchenmusik und der TU Dresden. Von 2008 bis 2013 war er als Pianist/musikalischer Leiter am Theater Wechselbad der Gefühle und von 2009 bis 2015 Korrepetitor des Schauspielstudios am Staatsschauspiel Dresden. Er unterrichtet an verschiedenen Musikschulen in Dresden und Umgebung, konzipiert Kleinkunstprogramme, spielte einige CD’ s ein und konzertiert seit vier Jahrzehnten im In- und Ausland. 2018 gründete er das Label RSD Musikproduktion Dresden und produzierte mit dem Dresdner Gesangsensemble dimuthea e.V. zum 200. Geburtstag des Liedes „Stille Nacht“ die Doppel-CD „Lichterglanz vom Himmelszelt“, mit unbekannten deutschen Weihnachtsliedern des bisher unerforschten Augsburger Komponisten Max Welcker. Im gleichen Jahr begann die Recherche zum Werkverzeichnis und zur Biographie von Max Welcker.

www.rolf-schinzel.de

 
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