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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Weltgeist im Silicon Valley«

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Weltgeist im Silicon Valley

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Ein kritischer Blick auf Leben und Denken im Zukunftsmodus: Wenn Hegel heute lebte und sich die Frage nach dem Ort des Weltgeists erneut stellte, dann käme er am Denken der Programmierer vom Silicon Valley nicht vorbei. Palo Alto, Cupertino oder Mountain View heissen die unscheinbaren Ortschaften, in denen die radikal optimistischen Denker und Macher ihre technische Zukunft gerade erfinden. Diese jungen Seelen bilden das Intensitätszentrum einer neuen Welt, deren Vermessung und kritische Analyse eben erst begonnen hat. Direkt am Pazifik entsteht eine Denkkultur, die die philosophischen Traditionen alteuropäischen Zuschnitts mit dem amerikanischen Pragmatismus zur Konvergenz bringt. Hans Ulrich Gumbrecht, der fast 30 Jahre an der Stanford University lehrte, macht in seinem Buch diese neue Kultur fass- und erfahrbar.

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(* 1948) lehrte von 1989 bis 2018 als Albert Guérard Professor in Literatur an der Stanford University in Kalifornien. Schwerpunkte seiner Reflexion und seiner Schriften sind die westliche Philosophie seit dem 18. Jahrhundert, die romanischen Literaturen und die Ästhetik des Sports.

 
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Der Glanz der Vergangenheit

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Die Reaktion ist ein Stiefkind der Geschichte, die Revolution hat ihr den Rang abgelaufen. Was Revolutionen auslöst, zu

ihrem Erfolg oder Scheitern führt, wurde umfassend analysiert. Über Reaktion als politisches Phänomen wird hingegen

kaum geforscht und diskutiert. Wir begnügen uns mit der Feststellung, dass reaktionäres Denken in Ignoranz und

Uneinsichtigkeit wurzelt. Mark Lilla setzt dem eine andere Sichtweise entgegen: Jeder grössere soziale Wandel bedeutet

für einen Teil der Gesellschaft die Vertreibung aus einem Paradies, das nostalgisch verklärt wird. Nostalgie ist somit ein mächtiges politisches Instrument. Lilla kommt entlang Denkern wie Franz Rosenzweig oder Eric Voegelin und Denkströmungen von Luther bis Mao zum Schluss, dass Reaktion eine prägende historische Kraft ist und heute

mehr denn je einer intellektuellen Auseinandersetzung bedarf. Mit einem Vorwort von René Scheu, Feuilleton-Chef

der Neuen Zürcher Zeitung.

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(* 1956) lehrt als Professor für Geisteswissenschaften an der Columbia University in New York. Schwerpunkt seiner Forschung und Schriften ist die politische und religiöse Ideengeschichte des Westens. Er schreibt u. a. für die New York Review of Books, die New York Times, Le Monde und die Neue Zürcher Zeitung.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Gespräch und Gegenwart«

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Gespräch und Gegenwart

NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG


Was löst ein gutes Gespräch aus? Der NZZ-Feuilletonchef René Scheu führt regelmässig Interviews mit grossen Persönlichkeiten zu Fragen über Kultur, Politik und Gesellschaft. Für Scheu stellt der Dialog ein Gegengewicht zur Social-Media-Beliebigkeit dar.

Alle schreien, viele schweigen, die wenigsten sprechen noch miteinander. Das ist der Befund, der für das Zeitalter der sozialen Medien gilt. Doch gerade im digitalen Zeitalter sind Gespräche notwendiger denn je. Sie finden von Angesicht zu Angesicht statt, in der Präsenz zweier Menschen, zu einer bestimmten Zeit, in einem bestimmten Raum, hier und jetzt. Im Gespräch entwickelt sich zwischen zwei Menschen eine intellektuelle Intensität und Dynamik, die über das bisher von ihnen Gedachte und Gewusste hinausweist. Was so entsteht, ist für sie – und für die Leser – ein Denk- und Sprachabenteuer, im besten Fall schaffen sie etwas Neues. René Scheu präsentiert im Band seine besten Gespräche mit unterschiedlichen Protagonisten des Zeitgeschehens, Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht beleuchtet in einem Essay die Bedeutung des Gesprächs als literarische Form.

Gespräche mit Peter Sloterdijk, Niall Ferguson, Peter Thiel, Wolfgang Beltracchi, Francis Fukuyama, Mary Rorty, Condoleezza Rice, Peter Handke, Jonathan Franzen, Steven Pinker, Rüdiger Safranski, Jörg Baberowski, Daniel Kehlmann, Robert Harrison, Slavoj Zizek, Mario Vargas Llosa.

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René Scheu (*1974), Dr. phil., studierte Philosophie und Italianistik an den Universitäten Zürich und Triest und promovierte mit einer Arbeit über zeitgenössische italienische Philosophie. 2007–2015 war er Herausgeber und Chefredaktor des liberalen Debattenmagazins Schweizer Monat. Seit 2016 ist er Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung.

 
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