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Leseprobe vom

Salamander-Chor

tredition | ´US-Krimis mit Stan Wrozeck`


Da gibt es diese Bruderschaft von Althippies, die Sheriff O´Connor ein Dorn im Auge sind, allesamt nichtsnutzige Trinker und Kiffer, wie er sagt. Er duldet nun mal keine Drogenkriminalität in "seiner" nordkalifornischen Stadt Eureka. Und wenn die sich regelmäßig in aller Heimlichkeit treffen und Absprachen halten, kann man dann nicht schon von einem Drogenkartell oder -syndikat sprechen?

Stan Wrozeck, sein Deputy, fragt sich, ob es nicht vielleicht noch einen tieferen Grund für O´Connors stets zur Schau getragene Abneigung gegen diesen lockeren Verbund von Kleinkriminellen gibt, den sein Vorgesetzter den "Salamander-Chor" nennt.

Schließlich entdeckt man einen Toten am Strand begraben, der aus dem erlauchten Kreis der Salamander stammt, und Stan findet mithilfe von Lucy, der cleveren Leiterin der forensischen Abteilung, heraus, dass einem konspirativen Bestattungsritual ein veritabler Mord vorausgegangen ist.

Nicht genug damit. Man kommt sogar dahinter, dass ein paar Jahre zuvor schon einmal jemand im Sand verscharrt wurde, und der findet sich dann ebenfalls wieder - auf einem anderen Strandabschnitt.

Kapitalverbrechen rufen selbstverständlich sogleich die FBI-Agentin Alice auf den Plan, die auf die Einhaltung von Zuständigkeiten drängt, dann aber mal wieder auf Stans Unterstützung angewiesen ist. Ob der damit glücklich wird, steht auf einem anderen Blatt. Schließlich tritt im Zuge der Ermittlungen so einiges zutage, was der Deputy lieber nicht gewusst hätte und was ihm seinen Job gehörig verleidet.

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Jeff Sailor wurde am 31. August 1956 in Salinas, Kalifornien, als Sohn eines US-amerikanischen Ozeanologen und einer deutschen Chemikerin geboren. Nach der Trennung seiner Eltern zog er bereits als Fünfjähriger mit seiner Mutter nach Deutschland und lebte mit ihr in Düsseldorf. Er studierte Germanistik an der Universität zu Köln, brach das Studium nach einigen Jahren aber ohne Abschluss ab und kehrte zurück in den Westen der USA zur Familie seines Vaters. Dort nahm er im Folgenden etliche Gelegenheitsjobs an. So betätigte er sich als Erntehelfer im Steinbeck-Country, als Werftarbeiter in Monterey sowie als Zeitungsredakteur in Astoria, Oregon.

Als freier Schriftsteller schrieb er unter anderem die Romane "Jenseits von Jenen", "Schlangen-Grab" und "Stark-Sturm" und die satirische US-Kurzgeschichtensammlung der "Tossing Tales". Er schreibt in deutscher Sprache und übersetzt hin und wieder eines seiner Werke ins Englische. Häufig benutzt er Heteronyme, nennt sich dabei Alissa Carpentier oder Gudrun Tossing.

Nach fünf gescheiterten Ehen, unter anderem mit einigen Protagonistinnen seiner Romane, lebt er inzwischen zurückgezogen und Pfeife rauchend in der von seinem Vater ererbten Villa in Carmel bei Monterey. Sein apricot-farbener Pudel heißt Carli V.

 
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