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In Nebenrollen

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Drei Erzählungen - drei Lebensentwürfe – keine Helden! Nebenrollen!

In allen drei Erzählungen sind es keine im landläufigen Sinne aufregenden Lebensbilder, die der Autor beschreibt.

Genau beobachtend nimmt uns Roland dagegen mit in die Unverwechselbarkeit des Lebens seiner Hauptpersonen Umberto, Rüdiger und Jobst. Deren Erlebnisse, Begegnungen und Brüche, verwoben mit zeitgeschichtlichen Bezügen, fügt er zu einzigartigen und bewegenden Lebensbildern.

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Der Autor, geb. 1939, ist in Karlsruhe aufgewachsen, lebt nun in Freiburg und schreibt seit 2010 unter dem Pseudonym Roland E. Ruf. Als Lehrer im Schuldienst in Baden-Württemberg war er an verschieden Orten des Landes tätig, u.a. im Raum Bruchsal, im Rhein-Neckar-Gebiet und in Südwürttemberg.

Der geografische Bezug ist in seinen Texten nicht zu übersehen (Kurzgeschichten, Erzählungen und ein Roman), ebenso wenig sein zeitgeschichtliches Interesse - beides bildet den Rahmen seines Erzählens, in dessen Mittelpunkt die Entfaltung von Persönlichkeit steht. Was er wahrnimmt, gibt er als Autor im Fluss erzählender Handlungen an den Leser weiter – verdichtet im Erleben seiner Protagonisten, ob in Ich-Form oder aus der Distanz eines Beobachters. Sie, die Protagonisten sind in soweit real, als ihre Lebensumstände, Wesenszüge und Erlebnisse collageartig der Wirklichkeit entnommen sind. Das gilt eben auch für den Erzähler Roland. Wenn er schon schreibt, dann soll er auch als Autor auf dem Bucheinband erscheinen.

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NACHTS ZWISCHEN ZWÖLF UND EINS

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NACHTS ZWISCHEN ZWÖLF UND EINS – Geisterstunde!

Man muss allerdings keineswegs an Geister glauben, um dem Charme der neun Geschichten in diesem Buch und vor allem der beiden Geister aus der Ritterzeit zu verfallen! Das gilt sogar für das auf den ersten Blick oft gar nicht so liebenswerte typische Kleinstadtpersonal aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, dem ihre nächtlichen Besuche gelten, die dessen Eitelkeiten, aber auch Probleme quasi ans Tageslicht bringen.

Dass die Texte nicht als wohlfeile Kleinstadtsatire daherkommen, liegt zum einen an der doppelten Perspektive durch den Erzähler einerseits und die Dialoge der beiden weiblichen Gespenster andererseits (deren eigene Geschichte gar nicht so fremd anmutet) und zum anderen am durchweg humanen und menschenfreundlichen Erzählton.

Hier werden mit betörendem Sprachwitz und feiner Ironie menschliche Schwächen –sozusagen Jahrhunderte übergreifend-aufs Korn genommen.

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Der Autor, geb. 1939, ist in Karlsruhe aufgewachsen, lebt nun in Freiburg und schreibt seit 2010 unter dem Pseudonym Roland E. Ruf.

Als Lehrer im Schuldienst in Baden-Württemberg war er an verschiedenen Orten des Landes tätig, u.a. im Raum Bruchsal, im Rhein-Neckar-Gebiet und in Südwürttemberg.

Der geografische Bezug ist in seinen Texten nicht zu übersehen (Kurzgeschichten, Erzählungen und ein Roman), ebenso wenig sein zeitgeschichtliches Interesse - beides bildet den Rahmen seines Erzählens, in dessen Mittelpunkt die Entfaltung von Persönlichkeit steht. Was er wahrnimmt, gibt er als Autor im Fluss erzählender Handlungen an den Leser weiter – verdichtet im Erleben seiner Protagonisten, ob in Ich-Form oder aus der Distanz eines Beobachters. Sie, die Protagonisten sind in soweit real, als ihre Lebensumstände, Wesenszüge und Erlebnisse collageartig der Wirklichkeit entnommen sind. Das gilt auch für den Erzähler Roland.

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