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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »POLYTECHNISCHE BILDUNG IN DER VORSCHULPÄDAGOGIK - Unter den Gesichtspunkten des altersspezifischen Lernverhaltens«

Leseprobe vom

POLYTECHNISCHE BILDUNG IN DER VORSCHULPÄDAGOGIK - Unter den Gesichtspunkten des altersspezifischen Lernverhaltens

tredition | POLYTECHNISCHE BILDUNG IN DER VORSCHULPÄDAGOGIK - Unter den Gesichtspunkten des altersspezifischen Lernverhaltens


Die psychologische und physiologische Entwicklung der Kinder verläuft naturgemäß in verschiedenen Phasen. Mit dem wachsenden Reifegrad des kindlichen Gehirns nehmen ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Alltag sprunghaft zu. Die alterstypischen Veränderungen sollten in der pädagogischen Arbeit in den Kindertagesstätten wieder verstärkt in den Focus rücken. Was spricht gegen eine altersgerechte wissenschaftliche Wissensvermittlung in täglichen Beschäftigungen? Was spricht gegen einen geregelten Tagesablauf, in dem in der Mittleren Gruppe zwei Lerneinheiten integriert sind? Durch Beschäftigungen werden die Kinder weder in ihrer kreativen Entfaltung behindert noch werden sie zu uniformen Maschinen im Kinderknast gemacht. Es muss endlich ein Umdenken in der Bildungspolitik stattfinden, damit wir nicht auch noch den Anschluss an das geistige Mittelfeld verlieren. Jedes Kind soll seine Chance auf eine umfassende individuelle Förderung seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten haben. Diese Chance erhalten Kinder aber nur dann, wenn ihnen das Wissen durch Anleitungen und Demonstrationen von Erziehern/innen zielgerichtet in Beschäftigungen vermittelt wird. Damit wird die soziale Herkunft der Kinder in den Hintergrund gestellt.

Die Reihe „Lernen will gelernt sein“ ist so aufgebaut, dass jeder Altersgruppe zwei Bände gewidmet sind. Ein Band beschäftigt sich mit den altersspezifischen Besonderheiten der Kinder. Im Folgeband werden Vorschläge zur Gestaltung von Inhalten in den Fachbereichen Muttersprache und Literatur, Natur, Mengen/Längen und Gewichte, Kunst (Malen, Zeichnen, Formen, Bauen, Basteln), Musik und Gesellschaft unterbreitet.

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Dr. phil. Dietmar-Wilfried R. Buck wurde 1941 in Neuruppin geboren. Mit 7 Jahren wurde seine Neugier an der Paläontologie geweckt. Nach dem Abitur nahm er 1961 das Studium der Ur- und Frühgeschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig auf, welches er 1964 mit dem Diplom abgeschlossen hat. 1972 folgte die Promotion. Von 1966 bis 1986 leitete er als Kustos die brandenburgische Bodendenkmalpflege in Potsdam. Von 1986 bis 2006 leitete er das Archäologische Informations- und Dokumentationszentrum am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Unter seiner Leitung wurden Ausgrabungen in Wachow, Neuendorf oder Klein Lieskow durchgeführt. An den Maßnahmen konnten Kinder und Jugendliche in den Ferien teilnehmen. Den jungen Archäologen wurden vor Ort praktische Grundkenntnisse im systematischen Bearbeiten und Dokumentieren von Befunden, dem Bergen von Funden sowie dem Umgang mit verschiedenen Fundmaterialien vermittelt.

Dipl.-Päd., Dipl.-Ing. (FH) Dagmar Buck wurde 1968 in Berlin geboren. Nach dem Abschluss an der Polytechnischen Oberschule in Berlin folgte ab 1985 das Studium der Pädagogik an der Pädagogischen Schule für Kindergärtnerinnen „Friedrich Fröbel“ in Berlin, dass 1988 erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen worden ist. Es folgten Jahre der Berufstätigkeit als Erzieherin. 1997 erfolgte die berufliche Umorientierung mit einem zweijährigen Vorpraktikum für den Studiengang Restaurierung/Grabungstechnik an der FHTW Berlin, mit Studienschwerpunkt Grabungstechnik. 2004 wurde das Studium mit dem Diplom abgeschlossen. Es schloss sich ein mehrjähriges archäologisches Projekt an, dass durch die Autorin als wissenschaftliche Grafiken bis 2014 begleitet worden ist. Seit 2015 beschäftigt sie sich wieder intensiv mit dem Fachbereich Pädagogik im Vorschulalter.

Hella Rieck wurde 1941 in Lüneburg geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte sie die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister mit Staatsexamen an der Medizinischen Fachschule in Neuruppin. Es folgte die Weiterbildung mit Abschluss Staatsexamen zur Physiotherapeutin an der Medizinischen Fachschule Treuenbrietzen. Danach war sie bis zu ihrer Pensionierung als leitende Physiotherapeutin mit diversen Zusatzausbildungen an der Orthopädischen Klinik des Neuruppiner Krankenhauses tätig, u.a. Rückenschule für Kinder „Konföderation der deutschen Rückenschulen“ (KddR). Seit 2018 ist sie Mitautorin und Lektorin in den Publikationen dieser Reihe.

 
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