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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ohne Handy bin ich tot«

Ohne Handy bin ich tot

tredition


2014 kommt Said, ein 13-jähriger Somalier, in Deutschland an. Hier endet seine Flucht. Er hat seine Heimat verlassen, nachdem Al-Shabaab-Rebellen seinen Vater getötet hatten und ihn zum Selbstmordattentäter ausbilden wollten. Said hat Lebensbedrohliches durchgemacht: Sklaverei, Gefängnisaufenthalt, unterwegs in der Wüste und auf dem Meer. Am Ende hat er überlebt.

1961 erlebt Anna im gleichen Alter den Bau der Berliner Mauer. Ihr Vater ist als Spion im geteilten Deutschland unterwegs. Auch sie erfährt, was Entfremdung, Angst und Verlust bedeuten.

Said und Anna treffen sich, sie bringt ihm Deutsch bei. Die beiden lernen miteinander und voneinander. Sie teilen ihre Erfahrungen. Anfangs sind sie sich fremd, doch sie nähern sich einander an. Neugierig nehmen sie die Kultur des anderen wahr, finden eine gemeinsame Sprache und gehen ein Stück des Lebenswegs zusammen.

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Barbara Renner-Wiest glaubt fest daran, dass Menschen lernen und dazugehören wollen. Ihr lyrischer Roman setzt Impulse: Wie können wir Brücken bauen, ein wirkliches Miteinander gestalten und die Fremdheit zwischen Menschen überwinden? In der Auseinandersetzung mit diesem hochaktuellen Thema greift Barbara Renner-Wiest auch auf ihre beruflichen Erfahrungen zurück. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem Wertschätzende Kommunikation und die Ermutigung von Menschen, sich künstlerisch zu betätigen. Im Text wird auch immer wieder ihr unerschütterlicher Humor spürbar.

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