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Krötenliebe

Paul Zsolnay Verlag


Alma Mahler, die "femme fatale", die den Verlust ihres Vaters mit einer unüberschaubaren Zahl von Liebhabern aufzuwiegen versucht, Paul Kammerer, der umstrittene Vater der Epigenetik, der das Geheimnis um seine Kröten-Experimente mit ins Grab nimmt, und Oskar Kokoschka, das "enfant terrible" der Wiener Kunst im frühen 20. Jahrhundert, der seinem Liebeskummer mit mehr als unzulänglichen Mitteln beizukommen versucht: die Protagonisten eines skurrilen Ringelspieles. Julya Rabinowich geht der Sehnsucht nach, in der diese drei miteinander verbunden sind. Ein faszinierender Remix historischer Skandale und Begebenheiten zwischen Venedig, Dresden und Wien im Österreich der Jahrhundertwende.

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„Julya Rabinowich hat einen charmanten Roman geschrieben voller Eleganz, Leidenschaft und Erotik. Pflichtlektüre für alle Wien-Touristen.“ Simone Thielmann, WDR5, 02.04.16„Ein äußerst elegant geschriebenes Buch." Iris Hetscher, Weser Kurier, 10.04.16„Vergleichbar virtuos und subtil hat zuletzt Woody Allen in „Was sie schon immer über Sex wissen wollten“ über die Liebesbedürfnisse von Tier und Mensch informiert.“ Peter Jungwirth, Wiener Zeitung, 30.4.16„Da wird kein Satz hingerotzt, wie es andernorts heute en vogue ist. Jedes Wort wird gemessen, gewogen und für gut genug befunden, hier zu stehen." Clementine Skorpil, Die Presse, 22.5.16 „Ein Sprach- und Bilderkunstwerk, in dem sich Julya Rabinowich auf der Höhe ihrer Kunst zeigt." Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung, 22.05.06„Rabinowich pendelt gekonnt zwischen kühlem Blick von außen und emotionaler Innensicht, zwischen Analyse der Figuren aus heutiger Sicht und zeitlosem Verständnis einer Liebe zwischen verzweifelter Sehnsucht undfehlgeleiteter Erotik." Christoph Hartner, Kronenzeitung, 15.06.16„Ein knapper Text von atmosphärischer Macht, unmerklich ausgeklügelt, prägnant, unaufdringlich empathisch und von souveräner Ironie.“ Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Rabinowichschreibt auf Basis der recherchierten Fakten mit fantasievoller Empathie, hintergründigem Humor und mit psychologischem Knowhow, ohne je ins Psychologisieren zu geraten." Eva Schobel, Ö1 ex libris, 17.07.16„Rabinowich rehabilitiert Alma Mahler-Werfel, die so lange Zeit als Unterleib ohne Dame kleingeredet wurde.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 29.09.16

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Bildende Künstlerin, Simultandolmetscherin, Kolumnistin in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Für ihren Debütroman Spaltkopf (2008) erhielt sie u.a. den Rauriser Literaturpreis (2009). 2011 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis, Shortlist) teil. Ihr Debütroman Spaltkopf wurde in mehrere Sprachen (u.a. Englisch) übersetzt. Zahlreiche Aufführungen ihrer Theaterstücke (u.a. Volkstheater, Schauspielhaus Wien). Bei Deuticke erschienen Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und die Romane Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (2016). Dazwischen: Ich (2016) ist ihr erstes Jugendbuch.

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Dazwischen: Ich

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Madina ist endlich angekommen. In einem Land, das Sicherheit bedeuten könnte. Nach einer beschwerlichen Flucht vor dem Krieg in ihrer Heimat. Zerrissen zwischen Traditionen und dem neuen Leben in der westlichen Welt schildert sie ihre Zeit im Flüchtlingsheim. Und erzählt von ihrer Freundin Laura. Die als Einzige am ersten Schultag auf Madina zugekommen ist. Und die nicht über ihre Deutschfehler gelacht hat. Mit ihr kann Madina für einige Zeit die ärmlichen Zustände zu Hause vergessen. Die Hänseleien der Mitschüler. Und ihren Papa, der mit der neuen Situation nicht zurechtkommt. Eine bewegende Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg, Verfolgung und Migration.

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„Ungeschönt und kraftvoll schreibt Julya Rabinowich eine Flucht-Geschichte vom Ankommen – und ein Buch gegen den Krieg. … Bemerkenswert ist nicht nur die einfache, dabei aber kraftvolle Sprache, die genau zu einer 15-Jährigen mit Madinas Geschichte passt, Rabinowich überzeugt auch mit ihren Figuren, die sie so komplex und ambivalent gestaltet, wie das Leben Menschen zeichnet. … Zwischen den vielen, auch vielen sehr guten Büchern, die sich bemühen, die politische Debatte zu flankieren, fällt das von Julya Rabinowich auf. Selten hat man schon auf den ersten Seiten ein so starkes erzählerisches Gegenüber, eine so eigene Stimme, die sich Gehör verschafft. ‚Solche wie dich können wir hier gut gebrauchen‘, wird am Ende des Romans eine Sachbearbeiterin zu Madina sagen. Das gilt auch für dieses Buch.“ Katrin Hörnlein, Die Zeit, 08.12.16„Es ist ein beeindruckender Roman, der eindringlich die Zerrissenheit der Kinder und Jugendlichen beleuchtet, die zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen sind und eine neue Heimat finden müssen. In kurzen Sätzen, manchmal ohne Personalpronomen, manchmal stenoartig, dann wieder lange Passagen, gut ausgearbeitete Dialoge und jede Menge kluge Sätze, kleine Weisheiten. … Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Migration und das Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg und Auswanderung.“ Ute Wegmann, Deutschlandfunk, 03.12.16„Man kann nicht weghören, dazu ist man zu nah an der Geschichte dran. … Madina wird zu einer Stellvertreterin für alle, die sich in der Fremde ein neues Leben aufbauen müssen.“ Anna Püntener, Neue Zürcher Zeitung, 07.12.16„Rabinowich gibt ihrer jungen Heldin eine starke und zugleich poetische Stimme. Ihre Erfahrungen hätte man nicht spannender und eindringlicher beschreiben können. Eine Heldin wie Madina hat im Kanon der Migrationserzählungen noch gefehlt.“ Esther Willbrandt, Radio Bremen, 11.12.16„Julya Rabinowich überzeugt gerade mit der Fiktionalisierung; keine Spur von gutgemeinter Fluchtgeschichte, aber vom ersten Abschnitt an gekonnt verdichtete Wahrnehmungen. Der Stil ist knapp und doch warm, das stille Leiden des Mädchens eindrücklicher als jeder laute Streit in der Asylunterkunft … Rabinowich erzählt respektvoll und sensibel aus der Innenperspektive von der Selbstfindung einer Heranwachsenden.“ Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung, 30.10.16„Es gibt Autoren, die vor dem Hintergrund eigener Fluchterfahrung schreiben wie Julya Rabinowich in Dazwischen: Ich: eine Teenagerstory aus der Ich-Perspektive über das Mädchen Madina, das zwischen allem hängt – Kind- und Erwachsensein, Heimat und Fremde, neuen Freunden und dem Gedanken an ihre Großmutter, die zurückgeblieben ist bei den Soldaten.“ Anne Haeming, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.10.16„Julya Rabinowich lässt ihre Figur Madina Tagebuch schreiben und gibt so unzähligen Mädchen aus verschiedensten Ländern eine sehr persönliche Stimme. Diese beeindruckt, hallt lange nach. Dazwischen: Ich ist ein Jugendroman, auch für Erwachsene. Seine Kraft und Stärke liegt in der ganz besonderen Sprache zwischen frech und schüchtern, draufgängerisch und verängstigt. … Madina wird erwachsen werden. Sie wird ihren Weg finden, irgendwo zwischen Tradition und Moderne. Schön, dass ich sie begleiten durfte in diesem einen schweren Jahr zwischen Trauer, totaler Wut und grenzenloser Hoffnung.“ Jacqueline Masuck, masuko13.wordpress.com, 05.11.16„Wie die Autorin geschickt Pubertätsnöte, Fluchtnachbeben, Integration, aber eben auch hilflose Gesten auf allen Seiten miteinander zu einer Freundinnengeschichte verdichtet, ist ein feines Stück Realitätsliteratur. Völlig ohne Larmoyanz, dafür mit größtmöglicher Ironie, steuert Madina in die Verantwortung für eine ganze Familie. Es geht einem nahe, den innerlich gebrochenen Vater zu erleben. Dabei werden die psychologischen Momente einer physisch anstrengenden Flucht umso evidenter. Die Traumata jedes Einzelnen in Madinas Familie sind völlig unterschiedliche. Und die Gabe der Resilienz auch. Madina erlebt nicht nur das eigene Erstarken, sondern das Schwachwerden der Eltern. Coming-of-Age mit dem Symbolismus einer Flucht zu kombinieren, ist hier erstklassig und sprachlich sehr deutlich gelungen.“ Christine Paxmann, Eselsohr, 02.08.16„Die Autorin … bringt viel Erfahrung und Empathie ein und trifft den richtigen Ton. So lebensecht und detailgenau … ‚Dazwischen: Ich‘ muss als Schullektüre dringend ans Herz gelegt werden. Nirgends erfährt man so glaubwürdig und vorurteilslos über die Probleme von Migration und Integration und darüber, wie wir selbst helfen können, diese nach Kräften zu verringern. In der jetzigen politischen Situation ist dieses Buch ein unschätzbar wertvoller Beitrag, ein Aufruf zur Menschlichkeit, dem man auch möglichst viele erwachsene Leser wünschen mag.“ Wolfgang Huber-Lang, Salzburger Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, 19.08.16„Ein hochaktuelles und lesenswertes Buch,…das beim Lesen durch Mark und Bein geht.“ Julia Riedhammer, rbb-Beitrag auf kulturradio.de, 25.08.16„Der Roman mischt … einmal das Flüchtlingsdrama und … auf der anderen Seite … diese ganz normalen Teenager Alltagssorgen miteinander … und deshalb gibt es … einen sehr guten Anknüpfungspunkt für junge Leserinnen und Leser... Solche Bücher sind im Moment absolut notwendig… Und dieses ist ein sehr gelungenes. … Die unmittelbare Perspektive macht das Buch … sehr stark.“ Julia Riedhammer, Audiobeitrag rbb kulturradio, 25.08.16

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin tätig sowie als Dolmetscherin. Bei Deuticke erschienen Spaltkopf (2008, u. a. ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 2009), Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen), Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (2016). Mit Dazwischen: Ich veröffentlichte sie bei Hanser 2016 ihr erstes Jugendbuch. Es wurde u. a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis, dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem Luchs (Die Zeit & Radio Bremen) ausgezeichnet sowie unter die Besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk) gewählt. 2019 folgt ihr Jugendbuch Hinter Glas.

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Herznovelle

Paul Zsolnay Verlag


Eine Frau wird von ihrem Mann ins Krankenhaus gebracht, zu einer Herzoperation. Die beiden wirken wie Schlafwandler, keiner scheint den anderen wahrzunehmen. Nach einer erfolgreichen Operation kehrt sie schon nach wenigen Wochen nach Hause zurück. Doch schon bald plagen sie Träume, in denen sie mehr lebt als in ihrem realen Leben. Sie findet in den Alltag vor ihrer Operation nicht mehr zurück. Im Krankenhaus begibt sie sich auf die Suche nach dem Herzspezialisten, ihrem Lebensretter, der ihr Herz berührt hat. In der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart ist Julya Rabinowich eine neue Stimme, die aufhorchen lässt. "Herznovelle" ist ein Text über die große Sehnsucht nach einem Leben vor dem Tod.

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Bildende Künstlerin, Simultandolmetscherin, Kolumnistin in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Für ihren Debütroman Spaltkopf (2008) erhielt sie u.a. den Rauriser Literaturpreis (2009). 2011 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis, Shortlist) teil. Ihr Debütroman Spaltkopf wurde in mehrere Sprachen (u.a. Englisch) übersetzt. Zahlreiche Aufführungen ihrer Theaterstücke (u.a. Volkstheater, Schauspielhaus Wien). Bei Deuticke erschienen Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und die Romane Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (März 2016).

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Spaltkopf

Paul Zsolnay Verlag


Mischka wurde in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, in einer russisch-jüdischen Großfamilie geboren. Als sie sieben Jahre alt ist, erzählen ihr ihre Eltern, dass sie Urlaub in Litauen machen. Doch das Flugzeug landet in Wien. Mischka muss sich, gespalten zwischen den Mythen ihrer Kindheit und den Verheißungen des Westens, im Exil einen eigenen Weg suchen. Rabinowich überzeugt nicht nur durch ihren Sinn für Komik, sondern auch mit ihrem eigenständigen Stil: Nüchtern und überzeichnend zugleich beschreibt sie das Vakuum zwischen den Kulturen, in das einen die Emigration zu treiben vermag.

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Bildende Künstlerin, Simultandolmetscherin, Kolumnistin in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Für ihren Debütroman Spaltkopf (2008) erhielt sie u.a. den Rauriser Literaturpreis (2009). 2011 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis, Shortlist) teil. Ihr Debütroman Spaltkopf wurde in mehrere Sprachen (u.a. Englisch) übersetzt. Zahlreiche Aufführungen ihrer Theaterstücke (u.a. Volkstheater, Schauspielhaus Wien). Bei Deuticke erschienen Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und die Romane Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (2016).

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Die Erdfresserin

Paul Zsolnay Verlag


Diana ist eine von vielen Frauen, die ihr Zuhause in Osteuropa verlassen, um anstelle eines männlichen Ernährers für die Familie zu sorgen. Ihr Vater ist längst verschwunden, zurück bleiben ihr behinderter Sohn, die strenge Mutter und die verbitterte Schwester. Ihren ursprünglichen Traumberuf Regisseurin gibt sie bald auf und wird Teil jener illegalen Ausländer, die im „goldenen Westen“ an Raststätten und in Rotlichtvierteln gefangen sind. Erst als sie in Wien Leo trifft, einen abergläubischen und schwerkranken Polizisten, der sie vor der Abschiebung aus Österreich rettet, scheint es, als könnte Diana ihr Schicksal nun endlich selbst in die Hand nehmen.

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Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Bildende Künstlerin, Simultandolmetscherin, Kolumnistin in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Für ihren Debütroman Spaltkopf (2008) erhielt sie u.a. den Rauriser Literaturpreis (2009). 2011 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis, Shortlist) teil. Ihr Debütroman Spaltkopf wurde in mehrere Sprachen (u.a. Englisch) übersetzt. Zahlreiche Aufführungen ihrer Theaterstücke (u.a. Volkstheater, Schauspielhaus Wien). Bei Deuticke erschienen Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und die Romane Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (2016).

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