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Brief an meine Schwester

Aufbau Digital


Das Mädchen mit den sprechenden Augen

Die berührende Geschichte zweier Schwestern, von denen eine mit Gesundheit und Schönheit gesegnet ist, die andere eine rätselhafte Behinderung hat. Aufwühlend und emotional erzählt die erfolgreiche Schauspielerin Leslie Malton die Geschichte ihrer Schwester Marion und ihre eigene -- die Geschichte einer außergewöhnlichen selbstlosen Schwesternliebe, die nicht frei ist von den Schatten der Schuld und Gewissensnot.

1957. Ein Amerikaner und eine Wienerin lernen sich kennen, sie verlieben sich und heiraten. In Washington D.C. wird 1958 ihre erste Tochter, Leslie, geboren, elfeinhalb Monate später folgt Marion – fast ein Zwilling. Etwa ein Jahr nach Marions Geburt stockt ihre Entwicklung, sie verlernt, was sie gerade gelernt hat, verliert die Sprache – verliert fast alles. Die Odyssee zwischen Ärzten und diversen Einrichtungen beginnt. Niemand kann dem kleinen Mädchen helfen. Erst 2012 liest Leslie Malton – längst eine berühmte Schauspielerin – einen Zeitungsartikel über das Rett-Syndrom. Plötzlich hat die Behinderung einen Namen. Leslie Malton trifft sich mit Betroffenen und deren Angehörigen, wird Botschafterin der "Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom in Deutschland". In diesem berührenden Buch erzählt Leslie Malton die Geschichte ihrer Schwester und ihre eigene, die Geschichte einer selbstlosen Schwesternliebe, die sich über Krankheit und Kontinente hinwegsetzt.

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Leslie Malton, geboren 1958 in Washington D.C., begann ihre Karriere am Theater, vor allem der Wiener Burg, und spielte in zahlreichen deutschen Fernsehfilmen und Serien mit. Sie lebt in Berlin.

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Roswitha Quadflieg, 1949 in Zürich geboren, Tochter des Schauspielers Will Quadflieg und Schwester des Schauspielers Christian Quadflieg. Kunststudium in Hamburg, bis 2003 Inhaberin der Raamin-Presse. Zahlreiche Romane und Essays. Sie lebt in Berlin.

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Neun Monate

Aufbau Digital


„Ich bin jetzt Frau Anders.“

Eine 92-jährige Frau wird „verrückt“ und macht sich auf, um zu sterben. Neun Monate – die Zeit einer Schwangerschaft – dauert es, bis sie ans Ziel kommt. Ihre Tochter begleitet sie, hört zu, notiert, wird zur Chronistin dieser seltsamen Wanderung durch ein Niemandsland, die neugierig macht, in Staunen versetzt, Verzweiflung, Weinen und Lachen gebiert. Auf diesem Weg geraten alte Gewissheiten ins Wanken: Was ist „normal“, was nicht? Ist es nicht auch ein Glück, für die Mutter, nach all den Jahren der Hingabe an Familie, Kinder, Beruf, endlich einmal die Bürde der Verantwortung abzuwerfen, endlich einmal „Frau Anders“ zu sein? Auf der Reise in den Tod kommen sich Mutter und Tochter auf völlig neue Weise nahe – ein besonderes Buch über die Schönheit der letzten Dinge.

Ein verstörendes und berührendes Buch über die Demenz und das Sterben einer Mutter. Aufwühlend und hoffnungsvoll zugleich schildert die Autorin den Übergang vom Leben zum Tod. Ein Buch, das zum Weinen und zum Lachen bringt und uns zeigt, dass es möglich ist, in der Not Trost zu finden und zu spenden.

"Mit dem Tod schwanger gehen. Gibt es das? Bei meiner Mutter scheint es tatsächlich so zu sein. Jedenfalls findet eine Entwicklung statt, ein Werden in all dem Vergehen, an dessen der Tod Erlösung sein wird und Neubeginn. Für alle."

„Ein überaus persönliches und sehr beeindruckendes Buch.“ Christoph Hein.

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Roswitha Quadflieg, 1949 in Zürich geboren, Tochter des Schauspielers Will Quadflieg. Kunststudium in Hamburg, bis 2003 Inhaberin der Raamin-Presse. Zahlreiche Romane und Essays. Zuletzt erschien bei Aufbau “Neun Monate. Über das Sterben meiner Mutter“. Sie lebt in Berlin.

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Requiem für Jakob

Die Andere Bibliothek | Die Andere Bibliothek


Eine Hamburger Autorin und Buchkünstlerin, Gründerin der exquisiten Raamin-Presse, hat, wie sie selber sagt, ihr bisheriges Leben auf den Kopf gestellt, um den Spuren eines Unbekannten zu folgen. Der Anti-Held ihrer Recherche ist ein deutsch-französischer Jude, der 1997 mit 91 Jahren gestorben ist. Auch seine Familie lebt nicht mehr. Ein paar Fotos, ein paar Akten, auf die sie durch Zufall gestoßen ist, sind der Anfang. Sie befragt zweihundert Zeugen, wühlt sich durch mehr als zweitausend Seiten Gerichtsakten, schreibt zahllose Briefe und kämpft mit der Bürokratie von sechs Ländern - alles, um das Schicksal eines Mannes zu erforschen, der sie fasziniert und vor viele Rätsel stellt.*Jakob Birnbaum wechselte Länder und Identitäten, Namen und Lebensläufe, Religionen und Berufe je nach den Situationen und Zwickmühlen, in die er geriet. 33 Jahre seines Lebens hat er in Gefängnissen verbracht, als Dieb, Betrüger, Hochstapler oder Fälscher. Nach 1940 hat er nicht, wie er behauptete, der Resistance angehört, sondern als Informant für die Deutschen gearbeitet. Nach dem Krieg machte er »Karriere« in der deutschen Psychiatrie. Er glaubte sich von Geheimdiensten verfolgt und gefoltert, demonstrierte vor dem Bundestag und führte endlose Prozesse um Wiedergutmachung.*Aber Jakob war auch ein Charmeur, ein Frauenheld, ein Spieler und ein erfolgreicher Geschäftsmann. Zuletzt lebte er von Sozialhilfe in Altona, tingelte durch Agenturen und verdingte sich als Modell. Dieser rätselhafte Mensch erscheint hier, fern aller denunziatorischen Rechthaberei, als Opfer und Täter zugleich.

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Roswitha Quadflieg, 1949 in Zürich geboren, Tochter des Schauspielers Will Quadflieg. Kunststudium in Hamburg, bis 2003 Inhaberin der Raamin-Presse. Zahlreiche Romane und Essays. Zuletzt erschien bei Aufbau “Neun Monate. Über das Sterben meiner Mutter“. Sie lebt in Berlin.

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