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Brothers in Crime

FUEGO


Ausgehend von Horkheimer, demzufolge die gesellschaftliche Herrschaft "aus ihrem eigenen ökonomischen Prinzip heraus in die Gangsterherrschaft" übergeht, beschreibt Pohrt die allgemeine Entwicklungstendenz. "Wer an der Spitze steht, steht auch mit einem Beim im Knast." Heute oft mit beiden. Top-Manager wie Uli Hoeneß und Thomas Middelhoff, deren Gesetzesverstöße öffentlich verharmlost werden, sind nur zwei aktuelle Beispiele. Jugendbanden und Russen-Mafia vervollständigen das Bild, und es vergeht kein Tag, an dem die organisierten Verbrecher nicht vor dem organisierten Verbrechen warnen. Statt noch einmal über die hinlänglich bekannten Machenschaften der herrschenden Klassen sich zu verbreiten, unternimmt Pohrt den Versuch, die Bedingungen zu bestimmen, unter denen sich auflöst, was Gesellschaft war, und an deren Stelle ein System von Cliquen und Banden tritt.

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"Pohrt schreibt so ruppig, wie Leitartikler gerne schreiben würden. Er holt sich seine Munition aus der Geschichte der Mafia, von Karl Marx und Max Horkheimer. Seine Polemik liest sich so gut, daß vermutlich die meisten für einen Augenblick vergessen, wie wenig sie ihr glauben." [Quelle: Süddeutsche Zeitung]

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Das allerletzte Gefecht

FUEGO


Hinter der Protestbewegung haben Atomkraft und Raketentriebwerke gesteckt, nicht die Liebe zum Sozialismus. Marx war Darwinist und das Kommunistische Manifest übler Kitsch. Der Kommunismus ist abgelaufen wie altes Badewasser, als der Stöpsel gezogen wurde. Der Mensch als Einzelner ist ein bösartiges Tier und die Menschheit als Ganzes eine wild wuchernde Amöbe. Linksradikale schöpfen aus dem Kapitalismus Lebenssinn und Seelentrost. Die Geschichte ist keine Schatzkammer, sondern eine Leichenhalle, und aus der Vergangenheit kann man nur lernen, dass man sie vergessen soll. Das ist die Wahrheit, aber nicht die ganze, sondern wahr ist auch das Gegenteil. Wie er es damit hält, muss jeder selbst für sich entscheiden. Vorbeter gehören in die Kirche oder ins Politbüro.

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Kapitalismus Forever«

Kapitalismus Forever

FUEGO


In einem Rundumschlag kommentiert Wolfgang Pohrt die Angst der Kommunisten vor dem Crash und andere Aspekte der aktuellen Diskussion. Dabei weiß er wie immer mit originellen Gedanken zu brillieren. Die Linken klagen den Kapitalismus auf moralische Weise an, in Wirklichkeit jedoch wollen sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und unkaputtbar ist und das aus jeder Krise gestärkt hervorgeht.

"Überhaupt kann man den Kapitalismus nur bewundern, je länger man sich mit ihm befasst. Marx ging es wohl ganz ähnlich, er hat am Ende auch nicht mehr gewusst, durch was man ihn ersetzen könne. Das Kapitel über den Kommunismus am Ende vom dritten Band des Kapitals ist ganz kurz. Und bestimmt nicht deshalb, weil Marx zu früh gestorben ist, um das Werk zu vollenden. Auch wenn er noch weitere 100 Jahre gelebt hätte, wäre ihm das nicht gelungen." | Wolfgang Pohrt

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"Sein aktuelles Buch zur Dauerkrise könnte man kühl als marxistisch geschulten Assoziationsrap klassifizieren. Aber das ginge am Wesentlichen vorbei. Es gibt Passagen darin, die man sich laut vorlesen möchte. So klug, so klar, so heiter."

(Malte Lehming, Tagesspiegel, 13.02.2012)

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Honoré de Balzac

FUEGO


Über Geld und Geist bei Balzac, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.

"Für immer vorbei ist der Moment, wo es möglich war, den betörenden Zauber des Geldes so darzustellen, wie Balzac es tat, oder wie Marx und Engels das Kapitalverhältnis als von einem automatischen Subjekt vorangepeitschtes Ausbeutungsverhältnis zu dechiffrieren. Und eben deshalb, weil Balzacs Werk den vergänglichen und unwiederbringlichen Augenblick bannt, darf es als zeitlos gelten, solange die bestehende Gesellschaft eine Verfallsform der bürgerlichen ist."

Wolfgang Pohrt

Sechs Essays, die unter dem Titel "Der Geheimagent der Unzufriedenheit. Balzac" 1984 als Buch erschienen und ursprünglich Radiobeiträge für den WDR waren, die 1981 unter dem Titel: "Rückblick auf die Moderne" gesendet wurden.

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"Es gibt ein großartiges Buch von Wolfgang Pohrt über Liebe und Geld bei Balzac, daraus habe ich natürlich auch nichts gelernt, aber es begeistert mich immer wieder aufs Neue."

Sophie Rois, KulturSPIEGEL

"Kluger Essay."

Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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