Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Die Menschenfabrik«

Leseprobe vom

Die Menschenfabrik

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Schon 1890, lange vor Orwell und Huxley, hat Oskar Panizza sich in Die Menschenfabrik prophetisch, fesselnd und verstörend mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Mensch und Maschine auseinandergesetzt. Seine Erzählung handelt von der Optimierung der Menschheit, von der drohenden Herrschaft der künstlichen Intelligenz – und fragt danach, was den Menschen überhaupt ausmacht.

---

»›Die Menschenfabrik‹ ist eine heute, im Zeitalter der Gentechnik und künstlicher Intelligenz, beklemmend aktuelle Zukunftsvision artifiziell produzierter Menschen.«

---

»Ein scharfsinniger Appell an das Gewissen der Wissenschaft.«

---

»Die Erzählung ist flüssig und vergnüglich zu lesen, ihr Alter von 129 Jahren sieht man ihr überhaupt nicht an.«

---

»diese Schrift [gehört] doch sicher zu den besten Panizzas«

---

»Die so hellsichtige und zukunftsweisende Erzählung von Oskar Panizza ist hier in einer schon gestalteten Ausgabe nachlesbar.«

---

»Im sprachlichen Duktus märchenhafter Einfachheit, entwickelt Panizza zwischen den Figuren einen philosophisch avancierten Dialog über Ethik und Grenzen des Fortschritts.«

---

»Der fast ausschließlich aus Dialogen bestehende Text, in dem der Erzähler zwischen Faszination und Entsetzen hin- und hergerissen wird, wirkt angesichts der gegenwärtigen Diskurse [...] unglaublich aktuell.«

---

»Die unverblümteste, knappste und in ihrer überzogenen Gruseligkeit fast schon wieder komische Dystopie zum Thema Mensch.«

---

»Visionär!«

---

»Wundersames Kunstwerk eines träumerischen Geistes.

 «

---

Oskar Panizza, geboren 1853 in Bad Kissingen, war Nervenarzt, Schriftsteller, entschiedener Antikatholik und einer der größten Kritiker des autoritäten wilhelminischen Staats. Seine Texte wurden im Deutschen Kaiserreich zensiert und verboten. Für Das Liebeskonzil, seine Satire auf die katholische Kirche, wurde Panizza 1895 wegen Majestätsbeleidigung und Blasphemie verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach seiner Haft lebte er in Zürich und Paris. Per Steckbrief international gesucht, kehrte er 1901 nach Bayern zurück, wo er von 1904 bis zu seinem Tod 1921 in verschiedenen Nervenkliniken untergebracht war. Zu den Unterstützern Panizzas und begeisterten Lesern seines Werks gehörten prominente Zeitgenossen wie Walter Benjamin, George Grosz, Kurt Tucholsky oder Frank Wedekind.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen