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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Kali - Mythologie, geheime Praktiken & Rituale«

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Kali - Mythologie, geheime Praktiken & Rituale

tredition


Kali hat sich vor einem reichhaltigen Hintergrund entwickelt, der der Anbetung der weiblichen Macht gewidmet war, die überall vor der Entstehung der Religionen verehrt wurde: Die Grosse Mutter.

Die Kultur des Hindus-Tals, wo man im Keim alle grossen Ideen findet, die sich in der tantrischen Bewegung kristallisieren sollten, verehrte die grosse Göttin, von der noch kleine, etwa 4500 bis 5000 Jahre alte gebrannte Tonfiguren vorhanden sind. Altsteinzeitliche Stätten stellen die Göttin in Form von dreieckigen Stelen oder gerundetem Gestein dar, einige von ihnen werden noch heute in Indien verehrt.

Kali entstand aus ländlichen, vorvedischen Traditionen unzivilisierten und schamanischen Ursprungs, um dann langsam zur indischen Tradition überzuwechseln. Sie wurde zur Gemahlin Shivas und so von den Tantrikern des Kaulapfads angenommen. Seit dem 4. Jahrhundert kam dieser Pfad aus Assam. Er wurde auf meisterhafte Weise vom Mahasiddha Matsyendranath dargelegt, dem Abhinavagupta zu Beginn seines Tantraloka huldigt.

Kali wird zur Schöpferin: Die, durch die alles begann.

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Daniel Odier war Schüler von Kalou Rinpoche, anschliessend wurde er von der kaschmirischen Yogini Lalita Devi unterwiesen. Sie übertrug ihm den Spanda- sowie den Pratyabhijna-Pfad des kaschmirischen Tantrismus in der Kaula-Tradition, der Lehre der verrückten Weisheit, die er nun weltweit überliefert.

Daniel Odier wurde von Jing Hui, dem Nachfolger von Xun Yun, als Chan-Meister in der Zhao Zhou Linie anerkannt. Seine Bücher über Tantrismus und Chan sind in fünfzehn Sprachen übersetzt.

 
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