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Die Vollendung der Menschwerdung

tredition | Heilsgeschichtliche Auslegung des Neuen Testaments


Mit dem Epheserbrief hat man ein gewaltiges Schriftwerk von immenser geistlicher Tiefe. Viele Schriftausleger sind daran gescheitert, zu erfassen, was Paulus da für befremdliche Lehren entfaltet, weil sie den heilsgeschichtlichen Kontext nicht beachtet haben. Der Epheserbrief offenbart wesentliche Aussagen über Gott und das Verhältnis, das die Menschen zu Ihm haben können. Den Ephesern enthüllte Paulus das Geheimnis über das „In-Christus-Seins“, „en Christo“. Es geht dabei um die höchste Existenzform, die ein Mensch haben kann. Dieses In-Christus-Sein ist jedoch zunächst ein Werdeprozess. Der Epheserbrief ist prophetisch, weil er vorausschaut auf den Werdegang der Äonen, in denen Gott die Schöpfung zum Ziel bringt.

Das Heil in Christus gilt allen Menschen und aller Kreatur. Paulus ist der Apostel der universalen Gesamtschau. Die Gemeinde Christi gehört zu Christus, dem Haupt, der der Anfänger und Vollender des göttlichen Erlösungsvorhabens ist. Die Christusgemeinde Gottes ist eben gerade nicht weltweit, denn die Welt ist ihr zu eng. Sie ist universal. Sie ist der Anfang der Verherrlichungsverwirklichung, die Gott durch Jesus Christus begonnen hat. Die Gemeinde Christi ist der Wirkungsraum Gottes und Seiner Gnadenentfaltung. Der Mensch kann eine sichtbare Kirche bauen, aber Gott baut die unsichtbare Gemeinde Christi. Vollkommenes Werden zur Vollendung des Menschen auf das von Gott gesetzte Ziel hin gibt es nur in Christus.

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Roman Nies befasst sich seit �ber vierzig Jahren damit, verschiedene Wissenschaften interdisziplin�r miteinander zu einer universalistischen Gesamtschau zu verbinden. Seine Schwerpunkte sind Theologie und Philosophie. Nebengebiete sind V�lkerkunde und Naturkunde, f�r die er zahlreiche Reisen unternommen hat.

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Gesetz und Gnade

tredition | Heilsgeschichtliche Auslegung des Neuen Testaments


Der Brief an die Galater ist das Zeugnis des Apostels Paulus für das große Ziel, das jeder Mensch haben soll: die Bestimmung, die ihm vom Schöpfer zugedacht worden ist, zu erreichen. Ziel und Bestimmung des Menschen ist Jesus Christus, denn allein bei Ihm und in Ihm ist der Mensch zu seiner endgültigen Ruhe in der Vollendung seines Menschseins gekommen.

Paulus zeigt, dass es auf dem Weg zu diesem Ziel vor allem zwei Haupthindernisse gibt. Das eine ist die Religion als menschliche Ordnungskraft, das andere ist die Gesetzlosigkeit mit ihrem Versuch zur autonomen Selbstbestimmung. Beide haben die gleiche Wurzel im Wunsch des Menschen, sein Schicksal selber bestimmen zu wollen und dabei so wenig wie möglich von sich aufgeben zu müssen.

Im Judentum hat sich die Religion zwar auch aus der Überlieferung entwickelt. An ihrem Anfang stand jedoch die verbindliche Weisung und Zielgebung Gottes durch das Wort Gottes, das Alte Testament und insbesondere durch die Torah. Diese ist eine Gesetzessammlung und Handlungsanweisung und zugleich ein Dokument des Bundes mit Gott, in der Gott kund tut, was Er will.

Aber Paulus verdeutlicht, man kann dem Willen Gottes gemäß nur dann wollen, wenn man es vom Ziel her will. Jesus Christus ist das Ziel. Die Torah redet nicht vom Messias als wollte sie auf Ihn hinführen. Aber sie offenbart, dass es unmöglich ist, ihren Forderungen gerecht zu werden. Sie diente dem Bund der Annäherung Israels an Gott. Doch da Israel den Bund nicht halten konnte, kam es zur Entfremdung. Der Mensch soll erkennen, dass er Gott immer etwas schuldig bleibt und Gott daher selber für den Menschen die Gerechtigkeit bewirken muss. Der Galaterbrief ist das Dokument über das Heil aus der Treue zu Christus.

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Roman Nies befasst sich seit �ber vierzig Jahren damit, verschiedene Wissenschaften interdisziplin�r miteinander zu einer universalistischen Gesamtschau zu verbinden. Seine Schwerpunkte sind Theologie und Philosophie. Nebengebiete sind V�lkerkunde und Naturkunde, f�r die er zahlreiche Reisen unternommen hat.

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Von der Beliebigkeit zum Idealen - Die Korintherbriefe

tredition | Heilsgeschichtliche Auslegung des Neuen Testaments


Diese Auslegung der Korintherbriefe des Paulus folgt nicht der kirchlichen Tradition, sondern dem biblischen Text und der historischen Wahrscheinlichkeit. Die Korinther Gemeinde stellt unter den ersten christlichen Gemeinden des ersten Jahrhunderts ein Muster dar für alle kommenden Kirchengenerationen. In ihr gab es alles, was es nicht geben durfte, aber auch alles, was eine lebendige Gemeinde auszeichnete. Und so findet man neben tiefstem Heidentum und Unmoral, jüdischer Gesetzlichkeit und griechischem Freigeist, ebenso Christuszentrierung und Heiligungsbestreben. Paulus provozierte die Juden mit Sonderlehren und stieß zugleich den traditionsfreudigen Nichtjuden vor den Kopf.

Erst Paulus versteht die ganze Fülle und Bandbreite der Erlösung durch Christus, dem auch ein falscher Eifer für die Torah nicht im Wege stehen darf. Das neue Evangelium von Paulus ließ auch die Nichtjuden verstehen, dass es im Kern für sie darum ging, den alten, sündigen Adam loszulassen mit seinen Gewohnheiten und Lüsten und auch die Selbstgerechtigkeitsbemühungen aufzugeben, die sich sogar hinter besonders frommen Werken und einer formalen Torahgerechtigkeit verbergen können.

Das Evangelium ist bei Paulus zwar ein Friedens- und Freiheitsangebot, aber es ist zugleich eine Konfrontation. Im Evangelium wird der sündige Mensch mit der unausweichlichen Wahl konfrontiert, sich von Gott zurechtbringen zu lassen oder es zum eigenen Unheil bleiben zu lassen.

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Roman Nies befasst sich seit �ber vierzig Jahren damit, verschiedene Wissenschaften interdisziplin�r miteinander zu einer universalistischen Gesamtschau zu verbinden. Seine Schwerpunkte sind Theologie und Philosophie. Nebengebiete sind V�lkerkunde und Naturkunde, f�r die er zahlreiche Reisen unternommen hat.

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Auflösung und Erlösung des Kosmos

tredition | Heilsgeschichtliche Auslegung des Neuen Testaments


Der Brief des Apostels Paulus an die Kolosser ist ein kolossales Werk nicht nur hinsichtlich seiner Bedeutung für die Theologen und Bibelausleger. Es gibt außerhalb des Neuen Testaments kein literarisches Werk, welches so Großartiges zu sagen hat zur Stellung und Bestimmung des Menschen im Kosmos. Der Kolosserbrief offenbart, warum es die Schöpfung gibt, was der Mensch darin soll und wie es Gott schafft, die Menschheit zum großen Ziel zu bringen, wofür sie geschaffen worden ist. Im Kolosserbrief geht es um die ersten und letzten Wahrheiten, mehr noch, um den Zweck, den Sinn, das Ziel des Ganzen.

Kosmologie bei Paulus ist das Wirkungsgebiet des Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat, um sie zur Vollendung zu bringen, nicht, um sie dahin zu geben. Daher spricht das Neue Testament von Jesus Christus als Menschensohn und Gottessohn, dem Alpha und Omega, der das, was Gott angefangen hat, zur Vollendung bringen wird. Der Kosmos wie er ist, wird aufgelöst, indem er seiner Erlösung zugeführt wird.

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Roman Nies befasst sich seit �ber vierzig Jahren damit, verschiedene Wissenschaften interdisziplin�r miteinander zu einer universalistischen Gesamtschau zu verbinden. Seine Schwerpunkte sind Theologie und Philosophie. Nebengebiete sind V�lkerkunde und Naturkunde, f�r die er zahlreiche Reisen unternommen hat.

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