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Wer A sagt, sollte auch weitergehen

tredition


Dieses Werk schildert in bildhafter Sprache viele unterschiedliche Lebensepisoden. Diese sind in viele Kapitel gegliedert. Geschildert wird der auf Neugier und Erfolgswunsch gegründete Werdegang des Protagonisten. Dieser ist untrennbar mit der Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland verknüpft. Der Autor berichtet von seinem Werdegang durch Kommunalpolitik, das Hochschulwesen und den Forschungssektor, wobei ihn sein Lebensweg aus der hinteren Eifel über das lebendige Köln und das damals hauptstädtische Bonn in die sächsische Metropole Leipzig führt. Die Bewältigung beruflicher und familiärer Probleme wird humorvoll und optimistisch geschildert.

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WINFRIED NIEBES wird 1946 in Schüller, einem abgelegenen Eifeldorf, geboren. Die Nachkriegszeit fordert die Kreativität eines jeden. Nach harten Kindertagen macht er eine Verwaltungsausbildung, die eine gute Grundlage für seine weitere Entwicklung darstellt.

Seinem strengen Vater kullern beim Abschied Tränen über die Wangen, als Winfried mit 23 Jahren die elterliche Obhut verlässt. In der angebotsprallen Welt voller unbekannter Vergnügungsstätten erhofft er sich beruflichen Erfolg und Anerkennung, vertraut auf seine rheinische Frohnatur und besonders seinen Willen, durchzuhalten. Schließlich erhält er nach berufsbegleitenden sieben Semestern Studium das staatliche Verwaltungs-Diplom. Im Rheinland gründet er eine Familie, doch wird er als geborener Unruhegeist nur bedingt ortsgebunden, verspricht sich reichlichere Ernte hinter dem berühmten nächsten Hügel.

Sein Berufsweg wird begleitet vom immensen wirtschaftlichen Aufschwung der damaligen Bundesrepublik, doch auch vom Terror und strengsten staatlichen Maßnahmen, bedingt durch die kriminellen Aktionen der „Bader-Meinhoff-Bande“, RAF genannt. Je ein Jahrzehnt arbeitet er an einer rheinischen Hochschule und in leitender Position einer Wissenschaftsorganisation, erkennt vorausschauend die Chancen der Digitalisierung.

Sein langgehegtes persönliches berufliches Ziel erreicht er aber erst nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs. Er ergreift die besondere Chance, am Aufbau eines Forschungsinstitutes in Sachsen mitzuwirken.

Privat muss er Veränderungen bewältigen, da dort völlig andere Bedingungen existieren. Er entsinnt sich der Lebens- und Denkstrategien bedeutender geistlicher Persönlichkeiten und ökonomisch handelnder Politiker. Streng setzt er Prämissen, seinen Prinzipien treu zu bleiben.

Erst als Rentner startet er seinen langgehegten Plan, gegen das Vergessen zu schreiben. Im Jahr 2018 erschien seine romanhafte Autobiografie „Beamtenkühe und betrunkene Hühner“. Als unbekannter Autor ermöglichte sein Engagement nicht nur viele Lesetermine an unterschiedlichen Orten. Eine ausgiebige Präsentation in der Wochenzeitschrift „SachsenSonntag“ erfolgte.

Er lebt in Leipzig, erfreute nach Auftritten in einem Kabarett sowie in Seniorenheimen und Kureinrichtungen mit Vorträgen über interessante Fahrrad-, Auto- und Bergreisen durch viele Länder. Stets offen ist er für diesbezügliche Anfragen.

 
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