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Allerhand Slag Lüüd

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Johann Hinrich Fehrs zeichnet ein realistisches Bild vom Leben in dem holsteinischen Dorf Ielenbeek (Mühlenbarbek) in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Seine Texte zeichnen sich durch gekonnt gehandhabtes Plattdeutsch aus. - Die in der vierbändigen Ausgabe von 1913 konsequente Unterscheidung der langen Ein- und Zwielaute wird in den späteren, ›moderneren‹ Ausgaben leider ignoriert.

Im Rahmen der Meldörp-Bȫker wurde die genannte Fehrs-Ausgabe sprachlich aktualisiert und dem Dithmarscher Platt angenähert. Und die Unterscheidbarkeit der langen Ein- und Zwielaute wurde wieder verwirklicht! In der vorliegenden Form sollte das Lesen, Lautlesen und Vorlesen wieder zu schaffen und zu genießen sein, nicht nur in Dithmarschen! - Durch allerlei Hilfen sollen Laien und Anfängern unnötige Quälereien erspart bleiben!

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J. H. Fehrs wurde 1838 in Mühlenbarbek geboren und verstarb 1916 in Itzehoe. Er besuchte das Lehrerseminar in Eckernförde, unterrichtete als Waisenlehrer, dann gründete und leitete er eine Töchterschule in Itzehoe. Als Schreiber zählt er neben Groth, Reuter und Brinckman zu den vier niederdeutschen Klassikern. Seine 10 Erzählungen dieses Buches kreisen um seinen Geburtsort 'Ielenbeek'.

 
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Ut mien Festens-Tiet

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Fritz Reuter wurde 1810 im mecklenburgischen Stavenhagen geboren. Nach dem Abitur studierte er 1831 zunächst in Rostock Jura, ab 1832 in Jena. 1833 wurde er nach seiner Teilnahme am Hambacher Fest (Schwarz-Rot-Gold!) auf der Heimreise in Berlin verhaftet und als Mitglied einer Jenaer Burschenschaft zum Tode verurteilt, später zu 30 Jahren Festungshaft begnadigt. Untersuchungshaft und Haft brachte er auf verschiedenen preußischen Festungen zu, insgesamt fast 7 Jahre. Wieder in Freiheit versuchte er sich als Landwirt und Hauslehrer, hatte dann beachtlichen Erfolg mit seinen ›Läuschen un Rimels‹. Er wird Schriftsteller und schreibt rd 20 Jahre später auch über seine schrecklichen 7 Jahre Knast, in Mecklenburger Platt ›Ut mine Festungstid‹. Er berichtet mit großem Ernst über die endlosen Demütigungen und über die teilweise gesundheitlich ruinierende Unterbringung, aber auch mit Respekt über achtbare Aufsichtspersonen. UND es gelingt ihm, große Passagen mit herzhaftem Humor zu vermitteln, uns Lesern das Mit- und Gegeneinander der Knastgesellschaft miterleben zu lassen, einer Gesellschaft voll Trübsal, Hoffnung, Verzweiflung, Freundschaft, Feindschaft, List und Tücke, und Liebe (!). - Das Buch erscheint hier nun in Dithmarscher Platt, um heutigen Dithmarschern den Plattklassiker in Platt ans Herz zu legen und ihnen zugleich zu ermöglichen, im eigenen Platt zu wachsen, durch phonetische, grammatikalische und lexikalische Hilfen auf Schritt und Tritt. - Der Bezug zum Original ist Seite für Seite sichergestellt.

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Fritz Reuter wurde 1810 im mecklenburgischen Stavenhagen geboren. Nach dem Abitur studierte er 1831 zunächst in Rostock Jura, ab 1832 in Jena. 1833 nahm Reuter am Hambacher Fest teil (Stichworte: nationale Einheit, Versammlungs-, Meinungs-, Pressefreiheit, Bürgerrechte, religiöse Toleranz, Schwarz-Rot-Gold). Bei der Heimreise wurde er in Berlin verhaftet und als Mitglied einer Jenaer Burschenschaft zum Tode verurteilt, später zu 30 Jahren Festungshaft begnadigt. Untersuchungshaft und Haft brachte er auf den preußischen Festungen Silberberg (Srebrna Góra), Glogau (Glogów), Magdeburg und Graudenz (Grudziądz) zu, schließlich noch über anderthalb Jahre auf der mecklenburgischen Festung Dömitz. Nach insgesamt fast sieben Jahren Festungshaft wurde Reuter mit schwerem körperlichen Leiden entlassen. — Nach der Haft versuchte er sich als Landwirt und als Privatlehrer, heiratete, schrieb mit großem Erfolg seine ›Läuschen und Rimels‹ und wurde Schriftsteller in Mecklenburger Platt. 1874 starb Fritz Reuter in Eisenach.

 
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Toter-Marieken

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Roman, Klassiker der niederdeutschen Literatur. Lesbar für jedermann durch phonetische, grammatikalische und lexikalische Hilfen auf Schritt und Tritt.

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Joachim Mähl wurde 1827 im heutigen HH-Niendorf als Bauernsohn geboren. Seinen ursprünglichen Wunsch, Pastor zu werden, konnte er nicht verwirklichen. Er wurde Lehrer in Segeberg, dann in Reinfeld. Er starb 1909 in Kiel.

Seine Autorenzeit begann Mähl 1868-1871 mit 4 ›Stückschen ut de Mus’kist‹, mit: ›Tater-Marikn‹, ›Jean‹, ›Fanny‹ und ›Lütj Anna‹.

 
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Odde Alldag un sien Jungstöög

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Mit seinem ersten Ottjen-Alldag-Buch schrieb Droste einen herzerfrischenden Jungenroman. Noch heute ist es dieser Roman wert, gelesen zu werden, vor allem im weiten Platt-Deutschland, auch in Dithmarschen. Dazu soll diese Odde-Alldag-'Übersetzung' beisteuern. Zugleich soll dieser regionale Platt-Klassiker dem|der Dithmarscher|in Lesestoff für die Pflege der heimischen Platt-Mundart an die Hand geben.

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Georg Droste wurde 1866 in Bremen geboren und starb dort 1935. Er verbrachte seine Kindheit in großer Freiheit 'vor den Toren' der Stadt, lernte dann im Wollexportgeschäft und war ein begeisterter Turner. Im zwanzigsten Lebensjahr erblindete er plötzlich. In einer Blindenanstalt erlernte er das Korbflechten, womit er anschließend in Bremen seinen Lebensunterhalt bestritt. Er fand eine Frau, seinen 'sehenden Kameraden', und hatte mit ihr fünf Kinder. Während Droste im eigenen Keller ca. 10000 Kohlekörbe für die damalige Dampfschifffahrt flocht, erzählte er seinen Kindern aus seiner schönen Kindheit am Weserdeich. Seine älteste Tochter schrieb diese Erzählungen schließlich auf, und Droste wurde noch mit 41 Jahren Buchautor mit Riesenerfolgen, vor allem in Bremen. Mit seiner in diesem Buch auch enthaltenen Lebensgeschichte 'Fofftig Johr in Licht un Schadden' versuchte er 1915 kriegsblinden Schicksalsgenossen Mut zu machen. – In Dithmarschen blieben seine Bücher allerdings weitgehend unbekannt, wohl wegen der anderen Platt-Mundart.

 
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De Reis no'n Hamborger Doom

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Pienings ›De Reis na’n Hamborger Dom‹ war sein erfolgreichstes Buch. Ohne Zweifel gehört de ›Reis‹ zu unserem ›plattdeutschen Erbe‹, vor allem in Dithmarschen, besonders in Meldorf. Das Buch gehört ›zu den meistgelesenen plattdeutschen Werken des 19. Jahrhunderts‹ (INS Bremen), erlebte bis 1936 21 Auflagen.

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Theodor Piening wurde in Meldorf geboren und durchlief hier das Gymnasium (die Gelehrtenschule). Als 18/19-Jähriger war er Kriegsteilnehmer gegen Dänemark, studierte 1851-53 in Kiel, Göttingen und Gießen Philologie und lebte danach als Privatlehrer und Schriftsteller in Hamburg.

 
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Junge Schoolmeisterjohren in Dithmarschen vör 1900

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In autobiografischer Form beschreibt H. J. Dehning das ländliche schleswig-holsteinische Schulwesen im Übergang von der Dänen- zur Preußenzeit, in Platt. Seinen zum Teil in Dithmarschen herangewachsenen Kindern und seinen Kindeskindern erzählt er informativ, spannend und lustvoll von seiner Zeit als Schüler, Lehrer-Lehrling, Seminarist und Schulmeister.

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Heinrich Johannes Dehning war Pädagoge im frühen preußischen Schleswig-Holstein des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Geboren als kleiner Leute Kind auf dem flachen Land bei Glückstadt begann er nach der Konfirmation seine Unterlehrerzeit in Dithmarschen, besuchte das Seminar in Eckernförde und unterrichtete danach noch einige Jahre in Dithmarschen, anschließend in Stellingen. – In erster Linie für seine zum Teil in Dithmarschen geborenen Kinder brachte er seine Lebensgeschichte in Dithmarscher in Niederdeutsch zu Papier.

 
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Quickborn 1

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Gedicht- und Erzählband, einer der allergrößten Klassiker der neueren niederdeutschen Literatur. Lesbar für jedermann durch phonetische, grammatikalische und lexikalische Hilfen auf Schritt und Tritt.

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Klaus Groth wurde am 24. April 1819 in Heide (Dithmarschen) geboren und starb 1899 in Kiel.

2019 ist ein Groth-Gedenkjahr!

Klaus Groth gilt mit Fritz Reuter als Begründer der neueren niederdeutschen Literatur.

Mit Karl Müllenhoff (aus Marne) zusammen arbeitete Groth in Kiel an einer niederdeutschen Grammatik. Beide erarbeiteten vor allem auch eine leistungsfähige Schreibweise, die u. a. die langen Ein- und Zwielaute zu unterscheiden wusste. Die Meldörp-Böker haben sich zur Aufgabe gemacht, diese seit langem viel zu wenig gewürdigte Leistung für die heutige SASS'sche Schreibweise nutzbar zu machen!

 
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