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Niemals die Stadt

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Wer die Texte von Christian Mauck liest, der fühlt sich beim ersten Lesen womöglich weniger an klassische Erzählungen und Lyrik erinnert, sondern hat vielmehr das Gefühl Betrachter eines Bildnisses, eines Gemäldes wie diejenige aus der Hohe-Zeit des Surrealismus zu sein.

Dies ist kein Zufall – einst als logische Folge von Traumtagebüchern hat diese Literatur weniger ihren Anfang literarischen als Vorbildern aus der Kunst, wie zum Beispiel Dali und Magritte, zu verdanken.

Zunächst oft rätselhaft anmutend, berichten diese Texte, Miniaturen und Bilder weniger von bestimmten Ereignissen im dramatischen Sinne, sondern folgen vielmehr einer eigenen Dramaturgie, derjenigen der geheimen Wünsche, Assoziationen, welche unter der bewussten Alltagswelt wie ein doppelter Boden durchschimmern, manchmal auch einem eigensinnigen Rythmus der Lyrik.

Hier stechen aus den einfachen Dingen Fantasien und Ängste hervor, die sie vermitteln sowie jene unsichtbar gewordenen, unter denen sie in die Welt getreten sind.

Christian Mauck's Literatur lädt dabei den Leser ein, nicht nur die Bilder zu konsumieren sondern selbst detektivisch dem Faden der bunten Assoziationen nachzugehen und sich - nicht immer ganz ohne Humor - überraschen zu lassen. Denn hinter jede Ecke kann ein unterbewusstes Paradies oder jeder Alltag von seinem Gegenstück verspeist werden.

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Am Anfang der Literatur von Christian Mauck stand eine Phase intensiver Träume; zunächst beschloss er diese festhalten, bis er mit 16 anfing, selbst assoziative Sprachbilder auf Papier festzuhalten aus denen sich nach und nach die Miniaturen seiner ersten vier Bücher, zusammengetragen in der Anthologie „Niemals die Stadt“, herausbildeten.

Von den Tagen in der Jugend, in denen er unter Schlaflosigkeit litt, über betrübte Germanistik-Studientage in Paderborn, skurrile Tage im Theater oder unter dem Bremer Funkturm... Christian Mauck's Leben war immer von aprupten Wechseln und unerwarteten Wendungen geprägt, eine Fülle des Erlebens in strahlenden und düsteren Farben, die stets auch die Quelle der Assoziationen befruchtet haben, aus der sich seine Literatur speist. Und die eben jenes preist: die Melancholie aber vor Allem Fülle des Lebens.

Eine Auflösung zwischen den Grenzen der in kalten, scharfen Form kristallisierten Lebens- und Liebeskräfte und dem feuchten, warmen Dunkel des Ursprungs.

 
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Morning Glory

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"Morning Glory" schließt dort an, wo der vorangehende Erzählband "Niemals die Stadt" abschloss.

In 80 einzelnen Bildern, teilweise karg, erratisch, surreal, nicht selten mit einer Spur von Humor, erzählt der Band in 6 Kapiteln von Städten der Herkunft, dem Erwachsen und Suchen neuer Heimaten, Wanderschaften durch Adoleszenz und kurzen Feierabend in fremden Städten, sowie am Ende, mit emotional noch größerem Gewicht, von dem Gedanken an Rückkehr in die alten Heimaten und den Schlaf, beruhend auf echten Begebenheiten.

Mal sehr chaotisch, dann doch sehr nah ist "Morning Glory" erst als Gesamtwerk komplett zu verstehen und lädt zu stetigem erneuten Lesen ein und dem Umherwandern durch das Labyrinth der Orte und am Ende durch die Etappen des Lebens selbst.

Begleitend dazu, wenn auch im loseren Zusammenhang, enthält das Buch Abbildungen von Acrylgemälden des Autors, welche die Leseerfahrung sowohl auflockern als auch vertiefen.

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Am Anfang der Literatur von Christian Mauck stand eine Phase intensiver Träume; zunächst beschloss er diese festhalten, bis er mit 16 anfing, selbst assoziative Sprachbilder auf Papier festzuhalten, aus denen sich nach und nach die Miniaturen seiner ersten vier Bücher, zusammengetragen in der Anthologie „Niemals die Stadt“, herausbildeten.

Von den Tagen in der Jugend, in denen er unter Schlaflosigkeit litt, über betrübte Germanistik-Studientage in Paderborn, skurrile Tage im Theater oder unter dem Bremer Funkturm... Christian Mauck's Leben war immer von abrupten Wechseln und unerwarteten Wendungen geprägt, eine Fülle des Erlebens in strahlenden und düsteren Farben, die stets auch die Quelle der Assoziationen befruchtet haben, aus der sich seine Literatur speist. Und die eben jenes preist: die Melancholie, aber vor allem die Fülle des Lebens.

Eine Auflösung zwischen den Grenzen der in kalten, scharfen Form kristallisierten Lebens- und Liebeskräfte und dem feuchten, warmen Dunkel des Ursprungs.

 
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