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Die richtige Frau für Papa

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Die richtige Frau für Papa Ein turbulenter Familienroman von Anna Martach Ein CassiopeiaPress E-Book „Mami, schau mal, was der Junge da bei den Elefanten macht!“, rief das kleine Mädchen, das an der Brüstung zum Elefantengehege stand, und deutete aufgeregt auf das Geschehen im Innern der Anlage. Die Mutter unterhielt sich gerade mit einer Freundin und reagierte zunächst nicht auf die Worte ihres Kindes. „Aber Schatz, ein Junge darf doch gar nicht zu den Elefanten“, erklärte sie geistesabwesend. Erst dann ging ihr auf, was sie gesagt hatte. Sie blickte erstaunt und dann erschreckt auf die großen imposanten Tiere. Aber auch andere Zuschauer waren mittlerweile aufmerksam geworden. Ausgestreckte Arme, laute Rufe und ein erstauntes Ah und Oh machten die Runde. Dadurch wurden auch die Tierpfleger im Innern des Elefantenhauses aufmerksam, gleich darauf wurde ein heftiger Fluch laut. „Julian, um Himmels Willen, was machst du da? Du darfst doch nicht in das Gehege.“ Der Elefantenpfleger, der bestens mit dem Verhalten der Tiere vertraut war und jedes einzelne von ihnen gut kannte, schluckte schwer, während er sich selbst heftige Vorwürfe machte. Wie hatte es nur passieren können, dass der Sohn des Tierarztes durch alle Sicherungen hindurch geschlüpft war? Tatsache war jedoch, dass der zehnjährige Junge drinnen stand, und einige Leute hielten unwillkürlich den Atem. Bei Elefanten handelte es sich trotz ihrer Größe um empfindsame Tiere, die auf Störungen von außen äußerst aggressiv reagieren konnten. Allein durch ihre Größe und Kraft waren sie schon gefährlich, es waren nun einmal wilde Tiere. Ganz bestimmt durfte ein Kind nicht allein in das Gehege. Karl, der Pfleger, wusste natürlich, was er jetzt zu tun hatte.

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Wir brauchen keinen neuen Papi: Roman

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Halb eins, Mittagszeit! Die Tür öffnete sich, zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen kamen in die Küche gestürmt. Zwei Schulranzen wurden abgeworfen, und die beiden Kinder begrüßten ihre Mutter stürmisch. „Schule ist aus! Und keine Hausaufgaben“, verkündete Thorsten Kretschmann, der dreizehnjährige Sohn von Thomas und Anita, die jetzt gerade den Küchentisch zum Essen gedeckt hatte. „Post von Papa?“, fragte Meike, die elfjährige. Ein Schatten von Unmut zog jetzt über das schmale, ebenmäßige Gesicht von Anita. Sie strich sich das schulterlange, dunkle Haar hinter die Ohren, dann legte sie eine bunte Postkarte auf den Tisch. Eifrig beugten sich die Kinder drüber, starrten dann aber enttäuscht auf die wenigen Zeilen. „Hallo, meine Lieben. Bin in Eile. Hier ist es sehr heiß, das Essen ist gut, ich wünschte, ihr könntet alles sehen. Gruß Papa und Thomas.“ Auf der Bildseite war das Opernhaus von Sydney zu sehen. Thomas Kretschmann war jetzt schon seit mehr als drei Wochen auf Geschäftsreise in Australien, eine Woche schon mehr als geplant. Hatte er zu Anfang wenigstens noch zweimal telefonischen Kontakt zu seiner Familie gesucht, so nahm er sich diese Zeit jetzt gar nicht mehr. Niemand bestritt, dass er viel zu tun hatte, doch es schien fast so, als habe er vergessen, dass daheim seine Frau und seine Kinder auf ein Lebenszeichen von ihm warteten. Anita seufzte, als sie die Niedergeschlagenheit ihrer Kinder bemerkte. Das war wieder einmal so typisch für Thomas, er war oft so gedankenlos, stellte nur sich selbst in den Mittelpunkt und wunderte sich dann, wenn andere über sein Verhalten verschnupft waren. Ihm war gar nicht bewusst, wie sehr er die Menschen, die ihn liebten, verletzte. In der Ehe hatte sich eine gewisse Routine eingeschlichen, ein tödlicher Alltagstrott, der die Liebe, die Thomas und Anita einmal verbunden hatte, mittlerweile in Langeweile erstickte. „Na, seid nicht traurig“, bemühte sie sich um Trost für Thorsten und Meike. „Papa hat sicher viel zu tun, aber er kommt bestimmt bald zurück und bringt euch etwas Schönes mit.“ „Das ersetzt ihn aber nicht“, murrte Thorsten. „Na, na, junger Mann, euer Vater verdient eine Menge Geld mit seinen Geschäften, was es euch ermöglicht, viele Wünsche erfüllt zu bekommen.“ Die fünfunddreißigjährige merkte selbst, dass ihre Worte lahm klangen, ihre Kinder konnte sie damit auch nicht täuschen. „Mir wäre es lieber, wenn er öfter hier wäre“, bemerkte Meike, die mit ihren elf Jahren manchmal schon richtig erwachsen schien. „Du vermisst ihn doch auch, oder?“ Spontan zog Anita die beiden an sich. „Ja, ich vermisse ihn auch. Aber nun genug damit. Wir sollten uns freuen, dass es Papa gut geht. Und jetzt sollten wir essen, bevor alles kalt wird.“ Das Herz der Frau krampfte sich schmerzhaft zusammen. Es tat so weh, dass Thomas nicht da war, und auch, dass er seine Familie über all den Geschäften fast vergaß. Leider wurde es ja auch nicht viel anders, wenn er zurückkam.

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Meine Hälfte - deine Hälfte: Roman

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Ein vererbtes Hotel sorgt für turbulente Verwicklungen in diesem Bergroman. Ein Roman um eine große Liebe vor dem Hintergrund der Bergwelt. Anna Martach ist für ihre gleichermaßen spannenden wie gefühlvollen Romane bekannt. Cover: STEVE MAYER

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Zwei heitere Familienromane

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Zwei heitere Familienromane aus der Feder von Anna Martach. Turbulente Geschichten um Kinder, Familie und die große Liebe - immer mit einer heiteren Note. Dieser Sammelband enthält die Romane HILFE, UNSERE ELTERN HEIRATEN! JENNY UND DER NEUE VATER

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Anna Martach Roman: Jenny und der neue Vater

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Jenny liest für ihr Leben gerne, viele Stunden verbringt sie im Buchladen. Doch diese Stunden sind auch ein nötiger Ruhepol gegenüber den Streitereien von Zuhause. Ihre Eltern können kaum noch normal miteinander reden, es kommt zur Trennung. Kirsten, ihre Mutter, findet sich in einer Notsituation wieder ohne Arbeit und eigene Wohnung, doch dann gibt es einen unerwarteten Hoffnungsschimmer an ihrem Horizont, Björn, den sympathischen Besitzer des Buchladens, in dem Jenny ihre meiste Zeit verbringt.

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Umwege zum Glück

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Ein Tierarzt unter schlimmem Verdacht, eine junge Lokalreporterin, die sich für ihn einsetzt und eine große Liebe vor dem Panorama der Bergwelt - das sind die Zutaten zu Anna Martachs einfühlsamen und heiteren Roman. Cover: Steve Mayer

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Mama soll wieder glücklich sein: Roman

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Der Brief sah teuer aus, edles, geprägtes Büttenpapier, die Adresse mit einer wie gestochen wirkenden Handschrift geschrieben. Und er kam als Einschreiben mit Rückschein. Er war wirklich an sie, Sandra Hökers andressiert. Der Absender war eine Rechtsanwaltskanzlei aus der Nähe von Frankfurt, was der jungen Frau aber auch nichts sagte. Sie unterschrieb ein wenig verwirrt und ging ins Haus zurück. Die Kinder Jessica und Patrick waren in der Schule, Lars, ihr Mann, der als Oberarzt in der hiesigen Klinik arbeitete, hatte noch Dienst. Sandra legte die übrige Post auf den Küchentisch, hielt den weißen langen Brief aber nachdenklich in der Hand und starrte darauf. Schließlich entschloss sie sich, ihn zu öffnen. „Wir schreiben Sie an in der Testamentsvollstreckungssache Alois Hinterleitner und Sarah Bittermann“, begann das Schreiben. Sandra hielt inne und vergewisserte sich noch einmal, dass der Brief wirklich an sie adressiert war. Sie schüttelte den Kopf, diese Namen sagten ihr nichts. Oder doch? Irgendwo in ihrem Hinterkopf tauchte ein Gedanke auf. Doch erst einmal las sie weiter. „Sie werden hiermit gebeten, sich zur Eröffnung des Testaments der verstorbenen Sarah Bittermann einzufinden.“ Uhrzeit und Adresse wurden genannt. Sollte sie etwa eine Erbschaft machen? Jetzt fiel ihr auch wieder etwas zum Namen Sarah Bittermann ein. Es war die Schwester ihres Vaters gewesen, allerdings das schwarze Schaf, zu dem niemand Kontakt hatte. Bis auf das eine Mal, da Sandra und Sarah eher zufällig aufeinandergetroffen waren und sich auf Anhieb gut verstanden hatten. Das war bei einem der, Gott sei Dank seltenen, Familienfeste gewesen, vor mindestens elf oder zwölf Jahren. Sandra hatte sich anschließend eine Menge böser Worte anhören müssen, weil sie es gewagt hatte, mit der „Ausgestoßenen“, die doch wahrhaftig die Stirn hatte, hier zu erscheinen, freundschaftlichen Umgang zu pflegen. Und jetzt dieses hier. Offensichtlich war Tante Sarah gestorben. Sandra erinnerte sich wieder an sie, eine offene fröhliche Frau, die so ganz anders war als ihr meist etwas verschlossener Vater. Die Kinder kamen gerade aus der Schule. Lärmend ließen sie die Tornister fallen, stürmten in die Küche, verlangten etwas zu essen und erzählten wild durcheinander, was ihnen heute widerfahren war. Sandra war ein wenig geistesabwesend, was den beiden natürlich nicht entging. Jessica war elf, sehr reif für ihr Alter, intelligent, aufmerksam und mit der schon jetzt gut ausgebildeten Gabe, Dinge und Tatsachen in Worte zu fassen. Ihre Aufsätze und Diktate waren fast immer das Klassenbeste, dafür hatte sie zur Mathematik keinen sehr großen Drang, das Fach nahm sie als notwendiges Übel hin. Patrick, der Neunjährige, war fast das genaue Gegenteil. Noch immer sehr verspielt, hielt er sich meist an seine Schwester, sie würde schon wissen, was gut war, und sie würde auch alles richten. Er war ein guter Rechner, wogegen das geschriebene Wort sein Gegner war, den er zu bekämpfen hatte. Untereinander stritt

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Ein großer Sprung zur Liebe

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„Nun beeile dich noch, Moni. Du wirst irgendwann einmal zu deiner eigenen Beerdigung so spät kommen, weil du mit den Pferden beschäftigt bist“, mahnte Katharina, die gutmütige Haushälterin auf dem Reiterhof Beringmeier. „Was sind denn das für schreckliche Gedanken, Kati“, lachte die bildhübsche Monika, die noch heute an den Traualtar treten sollte. Jedes andere Madl hätte vermutlich nichts anderes im Kopf gehabt, als das Brautkleid und den korrekten Ablauf der Zeremonie, die hier auf dem Reiterhof stattfinden sollte. Nicht so Monika. Ihr ganzes Denken war erfüllt von den Pferden, die auf dem Reiterhof beheimatet waren. Auch jetzt, da sie eigentlich damit beschäftigt sein sollte, das Kleid anzuziehen, war sie stattdessen auf dem Weg in den Stall. „Die Pandora wird ihr Fohlen auch dann bekommen, wenn du net dabei bist“, brummte Katharina unzufrieden. „Was soll denn der Michael denken, wenn du zu spät zur Trauung kommst?“ „Ach, der versteht das schon“, meinte Monika leichthin. „Madl, du kannst net die Pferde vor deine Liebe stellen“, beharrte die ältere Frau, die seit mehr als fünfundzwanzig Jahren hier arbeitete und Monika seit ihrer Geburt kannte. Die aber klatschte Katharina einen Kuss auf die Wange. „Der Michael kennt das Problem mit der Arbeit, der hat als Architekt auch oft genug Sondereinsätze. Und nun will ich mich beeilen, die Pandora wartet ja vielleicht noch so lange, bis ich verheiratet bin. Aber nachschauen muss ich schon noch einmal.“ Sie lief davon, und Katharina kehrte an ihre Arbeit zurück.

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Zusammenstoß der Herzen: Roman

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Der Umfang dieses E-Book entspricht 102 Taschenbuchseiten. Die zehnjährige Laura ist mit ihrer Mutter Kordula zum Tag der offenen Tür im Tierheim. Dort lernen sie den Tierarzt Gernot kennen, und er und Kordula sind sich sofort sympathisch. Auch Laura mag ihn und würde ihn sofort als neuen Vater akzeptieren. Doch ist Kordula schon über den Verlust ihres Mannes hinweg und kann Vertrauen zu einem anderen fassen?

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Michael allein auf der Welt: Roman

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Die Eltern des zwölfjährigen Michael sind seit einiger Zeit geschieden, worüber dieser gar nicht glücklich ist. Also beschließt er, eine E-Mail an Gott zu schicken, die aber zufällig bei dem Architekten Alexander Gottlieb landet, der Michael und seine Mutter Anita spontan in den Zoo einlädt. Anfangs verstehen sich auch alle sehr gut und Anita und Alexander kommen sich näher. Dann jedoch funkt Anitas eifersüchtiger Ex-Mann Karsten dazwischen und entführt schließlich sogar Michael.

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