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Jenseits des Spiegels

BookRix | Jenseits


Ich bin … Moment, ich muss noch mal nachsehen, ach ja, Talita. Also, mein Name ist Talita Kleiber und ich bin zwanzig Jahre alt. So zumindest steht es in meinem Ausweis. Da sich mein Gedächtnis auf Nimmerwiedersehen verabschiedet hat, weiß ich nämlich überhaupt nicht, wer ich bin. Ohne einen Spiegel wüsste ich nicht mal, wie ich aussehe, und meine Identität herauszufinden, gestaltet sich schwieriger, als man meinen sollte. Ein Rudel Werwölfe im Nacken ist dabei auch nicht gerade hilfreich, und als dann auch noch die Magier Anwar und Erion in mein Leben treten, ist das Chaos perfekt. Ich gerate in einen Sumpf aus Lügen, Intrigen und Geheimnissen. Aber das Wichtigste: Wohin verschwinden die ganzen Werwölfe? Vielleicht weiß ich nicht mehr, wer ich einmal war, aber ich wusste ganz genau, was ich tun würde.

„Du darfst nicht sterben, hast du mich verstanden? Du musst bei mir bleiben, bitte.“

„Das tue ich, wenn du auch etwas für mich tust.“

„Alles.“

„Küss mich.“

Der Tritt kam so schnell, dass ich im ersten Moment glaubte, ihn mir nur eingebildet zu haben, doch dann stöhnte Pal vor Schmerz.

„Veith!“, schrie ich empört. Er hatte Pal getreten, einfach so. Hatte mit dem Fuß ausgeholt und ihn gegen die Schulter gekickt. Ich war fassungslos.

„Keine Sorge, alles in Ordnung mit ihm. Er simuliert nur, in der Hoffnung, damit einen Kuss bei dir abzugreifen.“

„Was?“ Das war doch wohl ein schlechter Scherz, aber dem schuldigen Blick Pals nach zu urteilen, hatte Veith mit seiner Vermutung recht.

„Einen Versuch war es wert“, war seine einzige Entschuldigung.

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Jenseits der Magie

BookRix | Jenseits


Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es doch und ich begann wirklich dran zu glauben, doch ein Fest bei den Lykanern raubt mir all meine Hoffnungen und Veith rückt für mich in unerreichbare Ferne. Als dann auch noch ein Toter bei meinen Schützlingen, den Verlorenen Wölfen, gefunden wird, sieht der Hohe Rat sich gezwungen, über eine weitere Zukunft der Lykaner im Codex zu verfahren, und ich muss mich entscheiden, höre ich auf mein Herz oder auf meinen Verstand?

Mich mit Tasche und Baby durch die Plane am Eingang durchzumanövrieren, ohne dabei eins von beiden abzulegen oder gar fallen zu lassen, gestaltete sich schwerer als in meiner Vorstellung. Ich musste mich mit dem Hintern zuerst reinschieben, da ich keine Hand frei hatte und die Plane einfach nicht von allein zur Seite weichen wollte – ich hatte es probiert, aber sie hatte meine Blicke schlicht ignoriert.

„Talita!“, rief da Kovu von irgendwoher aus dem Inneren.

Ich drehte mich herum und sah den Kleinen bereits auf mich zustürmen, doch im letzten Moment bremste er vor mir ab, den Blick auf das Würmchen in meinen Armen gerichtet – zum Glück, denn Kovu hatte etwas von einem Bernhardiner, der einem in seiner Freude einfach mal über den Haufen rannte, um einem besser das Gesicht abzuschlabbern.

„Was ist das?“, wollte er wissen und zeigte auf ein dickes Beinchen, das etwas unkontrolliert herumstrampelte.

„Obwohl es auch andere Bezeichnungen dafür gibt, nennt man es im Allgemeinen Baby, schon mal gehört?“

„Ha ha“, machte er. „Aber als ich dich gestern gesehen habe, da hattest du noch kein Baby.“

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Jenseits des Verstandes

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Dämonen. Ein Gräuel der Natur. Geboren, um Böses zu verrichten und Leid über das Land zu bringen. Nur die Jäger stellen sich ihnen entgegen und tun alles, was nötig ist, um die Welt zum Besseren zu wenden. Doch erwidert man Leid mit Leid, ist das dann Gerechtigkeit? Bald weiß ich nicht mehr, was Wahrheit ist und was Traum. Wer ist mein Freund und wer ist der wahre Feind?

Textausschnitt:

„Tia!“

„Was!?“

„Dein Gesang tut sogar den Drachen in den Ohren weh, also höre bitte damit auf!“

Ohhh, das hatte er jetzt nicht gesagt. Dieser … dieser … dieser Gargoyle! Okay, ich hatte vielleicht keine Singstimme, aber wir zogen bereits seit Stunden durch das Drachengebirge und mir war furchtbar langweilig. „Dann werden uns die Drachen wenigstens nicht zu nahe kommen“, gab ich schlagfertig zurück.

Kiran lachte leise, verwandelte es aber in ein Husten, als er sich Gaios Blick ausgesetzt sah.

„Dann unterhalte dich wenigstens mit mir. Es ist nämlich langweilig die ganze Zeit stumpfsinnig die Gegend anzustarren.“

Er seufzte nur schwer, erwiderte aber nichts.

Okay, wenn er es so wollte, dann würde ich eben weitersingen. Oder besser gleich noch mal von vorne anfangen. „So wie der Wind die Wolken treibt, treibt es mich durch die Welt, heut bin ich hier und morgen dort, und nichts …“

„TIA!“, mahnte Gaio ungeduldig und fuhr dabei auf seinem Greif zu mir herum.

Ich sah ihn völlig unschuldig an. „Was denn?“

„Hör endlich auf dieses Lied zu singen!“

„In Ordnung.“ Zum Glück war das nicht das einzige Wanderlied, das ich kannte. „Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern ist des Müllers Lust, das Wa-han-dern. Das muss ein …“

„Tiara!“

Ich verstummte und musterte ihn mit leicht geneigtem Kopf. „Du wirkst heute ziemlich gestresst.“

„Woran das wohl liegt“, spottete Kiran und grinste in die Runde.

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Reiner Instinkt

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Nehmt euch in Acht.

Die Gefahr lauert nicht nur im Dunkeln.

Der Tod begleitet jeden unserer Schritte.

Der Instinkt treibt sie an.

In einer Welt voller Monster gibt es jene, die bereit sind, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Die Jäger.

Nach dem Trauma ihrer Kindheit entscheidet die junge, ehrgeizige Grace, dass sie zu jenen gehören wird, die Jagd auf die Monster machen, und setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Sie will nur eines, an jenen Wesen Rache nehmen, die ihr einst die Eltern entrissen haben. Doch als Grace dann gezwungenermaßen auf den griesgrämigen Reese und seinen gestörten Bruder Nick trifft, muss sie sich eingestehen, dass die Monster dieser Welt nicht nur in den dunklen Schatten der Nacht lauern. Sie wird in einen Strudel aus Intrigen, Machtkämpfen und Geldgier gezogen und sieht sich bald einer Kreatur gegenüber, die gefährlicher ist als alles bisher Gekannte.

Splitterndes Glas flog durch die Küche und prasselte in einem Regen aus scharfen Geschossen auf den alten, spröden Linoleumboden. Ich riss die Arme schützend vors Gesicht, um mich vor den Scherben abzuschirmen, taumelte ein paar Schritte zurück. Doch lange konnte ich nicht in dieser Haltung verharren, denn da war gerade ein Proles durch mein Fenster gesprungen und stand nun knurrend in meiner Küche.

Hastig wirbelte ich zum Messerblock herum, doch noch bevor ich eine Waffe in die Hand bekam, zog Nick einen der Stühle unter dem Tisch hervor und warf ihn mit beachtlichem Schwung in Richtung Eindringling. Er wartete gar nicht erst darauf zu sehen, ob er auch traf, packte mich nur am Handgelenk und zog mich aus der Küche.

Holz splitterte, der Proles brüllte wütend auf und schlug den Stuhl mit einer Pranke aus dem Weg. Er wollte uns folgen, wollte töten, aber da hatte Nick ihm schon die Küchentür vor der Nase zugeschlagen und schloss klickend das Schloss ab.

Gerade in dem Moment, als er schwer atmend einen Schritt zurückwich, knallte etwas von innen gegen die Tür – vermutlich der Proles selber.

„Das wird ihn nicht lange aufhalten“, sagte Nick.

Unter den wütenden Schlägen des Eindringlings wackelte der ganze Türrahmen.

„Erzähl mir etwas, das ich noch nicht weiß.“ Ich stieß mit dem Fuß den Schirmständer zur Seite, um Platz zu haben, damit ich die schwere Kommode vor die Tür schieben konnte. Als Nick sah, was ich vorhatte, kam er mir zur Hilfe. Als wir uns gemeinsam gegen die Kommode stemmten, die sich nur langsam vorwärts bewegte, kündeten Schritte von dem Näherkommen der anderen.

„Scheiße!“, kam es von Wynn. „Was ist hier los?“

Wie zur Antwort brüllte der Proles verärgert auf und es folgte ein Hagel aus Kollisionen mit der Tür.

„Wir haben einen ungebetenen Gast zu Besuch.“

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Jenseits des Nichts

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Die Welt wird ein Phönix sein. Altersschwach wird sie sich selbst vernichten, um dann aus der Asche neu zu erstehen. Jung, gesund und ohne Verderbnis!

Die Welt ist im Umbruch, alles verändert sich. Magiestürme fegen übers Land und reißen alles mit sich, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Wüste wird zu einem endlosen Meer und üppige Wälder verdorren im Zeitraffer. Die Magie hat begonnen sich selber zu zerstören und macht vor nichts und niemandem halt.

Talita und ich versuchen alles, um die drohende Katastrophe noch abzuwenden. Es muss einen Weg geben diesen Prozess aufzuhalten.

Textausschnitt: 

Ich versuchte meinen Herzschlag zu beruhigen und auf die Nacht draußen zu lauschen. Dadurch, dass dieser Wald jedes Geräusch verschluckte, waren die Schritte umso lauter. Sie nährten sich eindeutig dem Haus.

Wusste jemand, dass wir hier waren? Wussten sie von Askea und Fax?

Plötzlich hatte ich den letzten Morgen im Klüngel im Kopf. Wie die Jäger uns überfallen hatten, der Rauch und die Schreie. Gab es vielleicht noch Jäger? Hatten sie Askea und Fax verfolgt?

Meine Sinne erwachten mit all ihrer Wachsamkeit. Niemals würde ich zulassen, dass sich jemand an meiner Familie vergriff. Egal wer dort draußen war, er würde es bereuen und hierher gefolgt zu sein.

Ohne Askeas verärgerten Blick zu beachten, richtete ich mich auf und rief meine Magie. Ich spürte, wie sie unter meine Haut lauerte und nur darauf wartete, dass ich sie freiließ.

Die Schritte kamen näher.

Ich lauschte auf sie, hörte genau den Moment, als sie das Haus betraten und sich dem Zimmer über knarrende Bodendielen nährten. Dann stoppten sie einen Moment.

Die Anspannung stieg.

Jemand griff nach der Klinke. Und dann wurde die Tür geöffnet.

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