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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Als wäre es Liebe«

Leseprobe vom

Als wäre es Liebe

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


"Wo es Richter gibt, braucht es auch Verbrecher. Das sind die Spielregeln unserer Gesellschaft. Er hat sie akzeptiert, er hat daraus eine göttliche Ordnung gemacht." 49 Jahre muss Friedrich seine Strafe verbüßen, bevor er im Gefängnis verstirbt. Er ist ein Frauenmörder, den die deutsche Nachkriegsgesellschaft als Sündenbock für immer wegschließen will. Sie verliebt sich in ihn, teilt die wenigen Stunden in Freiheit, die man ihm irgendwann gewährt. Es ist eine Liebe, die sie ausschließt: Aus ihrer Familie, dem Freundeskreis, der Gesellschaft eines Landes, dem sie zutiefst misstraut. In einem Kokon aus Abhängigkeit und Illusion lebt sie eine Liebe, die getrieben ist von der Überzeugung, dass es die gesellschaftlichen Umstände sind, die ihn zum Mörder machten. Und die sie ihre eigene Realität - ihren Sohn - vergessen lassen.Nicol Ljubic lotet literarisch sensibel eine Liebesillusion aus, die dem Hass geschuldet ist und die Liebende isoliert."Nicol Ljubic ist einer der interessantesten jüngeren deutschen Schriftsteller."Volker Weidermann"Nicol Ljubic zeigt die besonderen Möglichkeiten der Literatur: Mit der Verschiebung der Realität in die Fiktion das Unfassbare zumindest erlebbar zu machen."NZZ

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»Dieses Buch ist ein Messer.

Eins, das tief in den Wunden einer verletzlichen Gesellschaft

bohrt.«

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»Das ist so unkonventionell erschreckend. Das ist aber auch stilistisch und sprachlich so bravourös, dass man vorher einfach nicht aufhören konnte.«

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»Eindrücklich demonstriert er, dass unterschiedliche Erzähler unterschiedliche Texte hervorbringen, selbst dann, wenn sie Ähnliches oder gar Gleiches berichten.«

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»Keine einfache Lektüre, aber

empfehlenswert.«

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Nicol Ljubic wurde 1971 in Zagreb geboren und wuchs als Sohn eines Flugzeugtechnikers in Schweden, Griechenland, Russland und Deutschland auf. Er studierte Politikwissenschaften und arbeitet als freier Journalist und Autor. Seine Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theodor-Wolff-Preis. 2010 erschien sein Roman Meeresstille, für den er den Adelbert-von- Chamisso-Förderpreis und den ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg erhielt. Zuletzt gab er die Anthologie Schluss mit der Deutschenfeindlichkeit (2012) heraus.

 
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