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Unter dem Meeresspiegel der Zeit

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Reflexionen und Szenen aus den letzten sieben Lebensjahren des Bergbauingenieurs Friedrich von Hardenberg, der unter seinem Pseudonym Novalis zur zentralen Figur der deutschen Frühromantik wurde. Sowohl wissenschaftliche Sachlichkeit als auch eine einzigartige dichterische Gabe zeichnen ihn aus.

Das Streben nach einer umfassenden Romantisierung der Welt, zugleich Projekt der Verbindung von Wissenschaft und Kunst, bildet das Zentrum seines Lebens und Werkes. Die bevorzugte dichterische Form ist für ihn das Fragment. Im literarischen Fragment entwickelt er seine Gedanken und Träume, verdichtet wissenschaftliche Erkenntnisse und verzeichnet auch seine erotischen Obsessionen.

Ausgehend von einem philosophischen Fragment aus der Sammlung „Blüthenstaub“, werden in dem Buch „Unter dem Meeresspiegel der Zeit“ in zwölf miteinander verknüpften Prosastücken neue Zugänge zur Innenwelt des Dichters erschlossen. Die Themen sind vielfältig wie die Gedankenwelt von Novalis: innere Stimmungen, Überlegungen zum Begriff der Bildung, über das Unglück des Reisens, über die Träume als Ursprung der Verwirrung, Gedanken über Liebe, Tod und letztlich über die Zeit, die allein in der Dichtung aufgehoben werden kann.

Der Autor der Romantik tritt mit jedem weiteren Prosastück immer deutlicher hervor, wird zu einem verborgenen Zeitgenossen, welcher Gedanken ausspricht, die uns heute angehen und berühren.

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Markus Litz, geboren 1961 in Opladen, absolvierte nach einem geschichts- und kunstwissenschaftlichen Promotionsstudium die Dozentenausbildung des Goethe-Instituts. Seit 1993 ist er als Leiter von Kulturinstituten in Asien, Südamerika und Afrika tätig gewesen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit kulturhistorischen und kulturphilosophischen Fragestellungen.

 
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Hegels Gespenst

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Berlin, Im Herbst 1830: Hegel, Rektor der Universität und berühmter Philosoph, wird von Albträumen heimgesucht. In sieben aufeinanderfolgenden Nächten begegnet ihm eine fremdartige Gestalt, ein Gegenbild seines Denkens. Es ist ein Afrikaner, der in verschiedener Erscheinung und unter wechselnden Namen auftritt, eine aus lauter Widersprüchen zusammengesetzte Figur. Während Hegel tagsüber bemüht ist, die Fassade aufrecht zu erhalten und seinen üblichen Verpflichtungen nachgeht, sind seine Nächte verwirrt durch jenes Traumgeschehen, welches sein Denken zunehmend in Frage stellt. Das Gespenst verwandelt sich zu seiner eigenen Denkfigur; die Vernunft wird durchbrochen von Fabelwesen der Imagination. Am Ende weiß Hegel keinen anderen Ausweg als gegen dieses Fremdartige anzuschreiben. Seine Ausführungen über Afrika und die Afrikaner in der Vorlesungsreihe "Die Philosophie der Geschichte" sind Zeugnis einer verzweifelten Abwehr und zugleich die Grundlage der systematischen Verkennung einer anderen Kultur.

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Markus Litz, geboren 1961 in Opladen, absolvierte nach einem geschichts- und kunstwissenschaftlichen Promotionsstudium die Dozentenausbildung des Goethe-Instituts. Seit 1993 ist er als Leiter von Kulturinstituten in Asien, Südamerika und Afrika tätig gewesen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit kulturhistorischen und kulturphilosophischen Fragestellungen.

 
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