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Ein halb versunkener Hund

Lindemanns GmbH Verlag & Agentur | Lindemanns Bibliothek


Dieser Roman schildert die geheimnisvolle Verbindung zwischen der expressionistischen Malerin Sidonie Bächler und dem Wunderkind Lude Frey. Die Künstlerin fällt durch ihren Lebenswandel den Nationalsozialisten auf und wird mit einer bewusst falschen Diagnose in eine „Heil- und Pflegeanstalt“ eingewiesen, wo sie der Euthanasieaktion des Regimes zum Opfer fällt. Jahrzehnte später wird Frey, ein malendes Genie, psychisch krank. Er wird nach „Schloss Fürstenau“ verbracht, eine ebensolche Einrichtung, in der einst das industrielle Töten von Menschen begonnen hatte. Seit Langem schon empfindet er die halb vergessene Sidonie Bächler als seine legitime Schwester.

Christoph Lippelt verbindet die Lebenswege zweier gefährdeter Extremcharaktere in verschiedenen Zeiten und politischen Systemen. Aber er zeigt auch besonders jene Menschen, die sich mit all ihrer Kraft gegen die inneren und äußeren Katastrophen ihrer Zeit anstemmen.

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Christoph Lippelt, 1938 in Braunschweig geboren, lebte seit 1955 in Stuttgart wo er 2014 verstarb. Der ehemalige Dermatologe wurde unter anderem mit dem Literaturpreis der Bundesärztekammer und dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Er hat zahlreiche Gedichtbände, Betrachtungen, Erzählungen und Romane veröffentlicht, darunter „Engelsbühl“ (Roman, 2008), „Vogelwind und Flammenzungen“ (Gedichte, 2006), „La Fornarina, die Bäckerin“ (Gedichte, dt.-italienisch, 2003), „Grenzenlose Räume“ (Gedichte, dt.-polnisch, 2003) sowie „Hölder Adieu. Diotimas Briefe“ (bibliophiler Gedichtzyklus, 2010). In Lindemanns Bibliothek erschienen die Gedichtbände „Wege des Lichtsammlers“ (2010) und „Weiße Tage wie gemalt“ (2013).

 
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