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Kaisermord am Rhein

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Kaum aus dem Perserkrieg zurück, muss Kaiser Severus Alexander gegen die Alamannen ins Feld ziehen. in Mogontiacum (Mainz) schlägt er sein Hauptquartier auf und wartet zunächst ab. Seine Mutter, die den jungen Imperator völlig beherrscht (sie zwang ihn sogar zur Scheidung von seiner geliebten Frau), will, dass die Feinde gewaltsam zurückgedrängt werden, er zieht Verhandlungen vor. Seine aufmüpfigen Legionäre hält er mit Waffenübungen hin und diktiert in der Zwischenzeit seinem Vertrauten und Sekretär Encolpius seine Memoiren, in denen seine Vorgänger aus der Dynastie der Severer, Septimius Severus und Caracalla, als strahlende Vorbilder verklärt werden. Denen kann Alexander trotz aller Bemühungen allerdings nicht das Wasser reichen: Seine eigene Ohnmacht muss der überforderte Herrscher erkennen, als er gezwungen ist, bei einer Inspektionsreise am Limes einen Aufstand der Mithras-Anhänger, die die Garnison in Obernburg in Schutt und Asche gelegt haben, in einem strengen Strafgericht niederzuschlagen. Nach Mogontiacum zurückgekehrt, ist dem jungen Kaiser noch eine kurze Atempause und eine Romanze mit der reizenden keltischen Brötchenverkäuferin Boudica beschieden. Während Alexanders Mutter versucht, den ihr unbequemen Encolpius durch einen Giftanschlag aus dem Weg zu räumen, bahnt sich am Limes das Verhängnis an. Im zur Untätigkeit verurteilten Heer wächst die Unzufriedenheit, der Usurpator Maximinus rückt gegen Alexander vor und eine gewaltvolle Konfrontation erscheint unaufhaltsam.

- In seinem neuen Roman skizziert der Autor nicht nur die dramatischen Ereignisse um historische Gestalten der Verfallszeit des Römischen Reiches, sondern entwirft auch ein plastisches Stimmungsbild des Alltags am Rhein- und Main-Limes: Römische und germanische Geschichte nimmt packende Gestalt an.

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Der luxemburgische Autor André Link befasst sich am liebsten mit historischen Sujets, die gründlich recherchiert und spannend erzählt werden. Herausragende Titel: "König und Komponist. Joseph Martin Kraus und Gustav III. von Schweden" sowie

der Peruroman "Intis Untergang" und der Stauferroman "Lucera".

 
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Infantin Elster

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Dass der spanische König Fernando I. 1063 sein Reich unter seinen Kindern aufteilt, soll für alle verhängnisvoll werden. Sancho, der älteste Sohn, will alles für sich und nichts für seine Geschwister: Rücksichtslos nimmt er zuerst García das Königreich Galizien weg, dann beraubt er Alfonso der Herrschaft über León. Ihre Schwester Urraca aber (die "Infantin Elster"), hängt an Alfonso mit einer Zuneigung, die über Geschwisterliebe hinausgeht, und verhilft ihm zur Flucht aus dem Gefängnis und dem Kloster, wohin ihn Sancho verbannt hat. Als Sancho mit seinen Truppen zur Belagerung ihrer Stadt Zamora heranrückt und Rodrigo Díaz, genannt El Cid, als Unterhändler ihr die Forderung überbringt, ihrem Bruder die Stadt auszuliefern, lehnt sie empört ab. Die Belagerung zieht sich über ein halbes Jahr hin und zehrt an den Kräften der Eingeschlossenen. Da erscheint El Cid ein zweites Mal, diesmal um sich ganz in den Dienst von Urraca, seiner Jugendliebe, zu stellen.

Die beiden, die ihre Liebe zueinander nicht mehr verbergen, sinnen über einen Ausweg aus der aussichtslos erscheinenden Lage nach. Dieser Ausweg wird zur Ermordung Sanchos führen und sowohl Urraca wie auch Rodrigo Díaz für den Rest ihres Lebens belasten...

Mit verblüffender Offenheit enthüllt die Infantin dies alles in einem autobiografischen Bericht, den die Historikerin Lidia Pidal neunhundert Jahre später in einem spanischen Kloster aufstöbert. Urraca und ihr Geliebter El Cid stehen durch diese Enthüllungen in einem völlig neuen Licht da: Er, der nicht immer so edle Ritter, gerät durch die Verwicklung in die Mordgeschichte in Zwiespalt mit seinem neuen Herrn Alfonso VI., was erst die spätere (weitgehend unhistorische) Legendenbildung möglich macht. Die in ihren Widersprüchen gefangene Infantin Elster aber wird vor dem Hintergrund der unerbittlichen Machtkämpfe im von den Männern dominierten mittelalterlichen Spanien als Emblem der unbeirrten und selbstbewussten Kämpferin sozusagen rehabilitiert.

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André Link stammt aus Luxemburg und lebt jetzt im Saarland. Er ist Verfasser einer luxemburgischen Theatergeschichte, "Vom Dekadentempel zur Kulturschmiede". Nach der erfolgreichen Aufführung mehrerer Bühnenstücke wandte er sich der erzählenden Prosa, inbesondere dem historischen Roman, zu. In den letzten Jahren sind von ihm erschienen: "Auf Winters Schneide", "Die grosse Hatz. Treibjagd nach Kriegsende", "Les renards de Vianden", "König und Komponist. Gustav III. von Schweden und Joseph Martin Kraus", "Intis Untergang. Ein Inkaroman" sowie bei tredition "Lucera, ein Stauferroman", "Kaisermord am Rhein. Die Erinnerungen des Severus Alexander" und "Infantin Elster. Urraca von Zamora".

In seinen gründlich recherchierten und aufgebauten historischen Roman schlägt der Autor gerne (manchmal provokative) Gegenthesen zur offiziellen Geschichtsversion vor, die aufschlussreiche neue Facetten der dargestellten Episoden und Personen offenbaren.

 
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Eismeerzar

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1733 reist Prinz Anton Ulrich von Braunschweig in Begleitung seiner Flügeladjutanten Fritz von Heimburg und Hieronymus von Münchhausen (dem späteren Lügenbaron) nach St. Petersburg. Dort soll er Anna Leopoldowna heiraten, die Nichte der grausamen und exzentrischen Zarin Anna. Die beiden scheuen Verlobten kommen sich kaum näher und dürfen erst heiraten, nachdem der Prinz sich im Türkenkrieg auf der Krim bewährt hat. Ihr Sohn Iwan wird von der Zarin zum Thronfolger bestimmt und nach ihrem Tod noch im Säuglingsalter zum Zaren gekrönt. Als Regentin für den kindlichen Herrscher ist Anna Leopoldowna völlig überfordert. Dies nutzt Elisabeth Petrowna, eine Tochter Peters des Grossen, um in einem Staatsstreich die Macht an sich zu reissen. Die Braunschweiger werden zuerst nach Lettland verbannt, dann, da die neue Zarin einen Umsturzversuch befürchtet, in die entferntesten Regionen des Reiches. Anna Leopoldowna stirbt nach der Geburt ihres fünften Kindes, der Rest der Familie muss dreissig Jahre in Cholmogory am Rande des Eismeeres ausharren. Erst nach dem Tod ihres Vaters 1776 dürfen die - inzwischen erwachsenen - Kinder mit Hilfe ihrer Tante, der Königin von Dänemark, nach Jütland ausreisen. Obwohl sie immer wieder darum bitten, in ihre russische Heimat zurückkehren zu dürfen, müssen sie in Dänemark, wo sie sich bis zuletzt als Fremde fühlen, ihre letzten Lebensjahre verbringen.

Ihr Bruder Iwan, der "Eismeerzar", hat ein noch härteres Schicksal. Seit dem Alter von vier Jahren von seiner Familie getrennt, wird er vollkommen isoliert in der Festung Schlüsselburg im Ladogasee gefangen gehalten und Jahre später bei einem angeblichen Fluchtversuch von seinen Wärtern umgebracht. Wie seine gesamte Familie wurde er hilfloses Opfer der Machtgier skrupelloser Herrscherinnen

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André Link stammt aus Luxemburg und lebt seit 2017 im Saarland. Der frühere Übersetzer und Journalist ist Verfasser einer luxemburgischen Theatergeschichte, "Vom Dekadentempel zur Kulturschmiede". Nach der erfolgreichen Aufführung mehrerer Bühnenstücke wandte er sich der erzählenden Prosa, inbesondere dem historischen Roman, zu.

In seinen gründlich recherchierten und aufgebauten historischen Romanen schlägt der Autor gerne (manchmal provokative) Gegenthesen zur offiziellen Geschichtsversion vor, die aufschlussreiche neue Facetten der dargestellten Episoden und Personen offenbaren. Die Bandbreite spannt sich dabei von den Römern über die präkolumbianischen Kulturen Amerikas bis zur luxemburgischen Geschichte und einem im achtzehnten Jahrhundert angesiedelten Künstlerroman, "König und Komponist" . 2017 ist in den éditions saint-paul in Luxemburg der Roman "Himbeerzwilling" erschienen, eine spannende Erzählung um zwei ungleiche Brüder, die in Luxemburg, Guatemala und Bayern spielt. Im Februar 2019 veröffentlichte der Autor im saarländischen Verlag Edition Schaumberg seinen humoristischen Krimi "Feuchte Morde", der im Saargau angesiedelt ist.

 
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Blutrot ist die Tudor-Rose

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Nach dem Tod des Königs Henry VIII. 1547 entbrennen erbitterte Machtkämpfe in England. Als Regent des minderjährigen Edward VI. will der skrupellose

Herzog von Northumberland verhindern, dass Henrys Töchter Mary und Elizabeth ihrem Halbbruder

Edward auf den Thron folgen. Er zwingt Edwards Cousine Jane Grey, seinen Sohn Guildford zu heiraten, und ruft sie zur Königin aus. Die erst fünfzehnjährige Jane weigert sich jedoch, ein einfaches Werkzeug ihres ehrgeizigen Schwiegervaters zu werden. Sie ist entschlossen, die Herrschaft ausüben, um den protestantischen Glauben durchzusetzen. Nach neun Tagen wird sie von Mary gestürzt, die ihre Krone nicht kampflos aufgegeben hat. Zwar will Mary (die trotz ihres Beinamens "Bloody Mary" keineswegs grausam ist) Jane schonen, doch als deren Vater einen Aufstand anzettelt, lässt sie ihre Cousine und ihren Mann hinrichten - vor allem auf Drängen von Kaiser Karl V., der seinen Sohn Philipp mit Mary verheiraten will. Während ihrer fünfjährigen Herrschaft muss Mary sich immer wieder von ihrem von ihr innig geliebten Mann trennen, den auch zwei Scheinschwangerschaften nicht in England zurückhalten können. Sie stirbt einsam und verbittert. Ihre Nachfolgerin Elizabeth, endlich von einer Halbschwester befreit, die sie immer wieder unter Druck setzte, den katholischen Glauben anzunehmen, erweist sich als wankelmütige und unberechenbare Herrscherin. Janes Schwester Katherine verliebt sich in Edward Seymour und heiratet ihn ohne Einwilligung der Königin - in deren Augen ein unerhörtes Verbrechen, das die Seymours mit jahrelanger Haft und Trennung von ihren Kindern bezahlen müssen. Auch die jüngste Grey, die zwergenhafte Mary, geht eine heimliche Ehe mit dem Sergeant Porter Keyes ein und wird von der erzürnten Königin mit sieben Jahren Hausarrest und Trennung von ihrem Mann bestraft. Durch Elizabeths hysterische Eifersucht wird das unfreiwillige Thronerbe den drei Schwestern zur "blutroten Tudor-Rose".

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André Link stammt aus Luxemburg und lebt jetzt im Saarland. Der frühere Übersetzer und Journalist ist Verfasser einer luxemburgischen Theatergeschichte, "Vom Dekadentempel zur Kulturschmiede". Nach der erfolgreichen Aufführung mehrerer Bühnenstücke wandte er sich der erzählenden Prosa, inbesondere dem historischen Roman, zu.

In seinen gründlich recherchierten und aufgebauten historischen Romanen schlägt der Autor gerne (manchmal provokative) Gegenthesen zur offiziellen Geschichtsversion vor, die aufschlussreiche neue Facetten der dargestellten Episoden und Personen offenbaren. Die Bandbreite spannt sich dabei von den Römern über die präkolumbianischen Kulturen Amerikas bis zur luxemburgischen Geschichte und einem im achtzehnten Jahrhundert angesiedelten Künstlerroman, "König und Komponist" . 2017 ist in den éditions saint-paul in Luxemburg der Roman "Himbeerzwilling" erschienen, eine spannende Erzählung um zwei ungleiche Brüder, die in Luxemburg, Guatemala und Bayern spielt.

 
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