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Mitternachtsweg

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


"Wann immer wir von einer großen Liebe erzählen, erzählen wir letztlich eine Spukgeschichte."Benjamin Lebert erzählt von einer Liebe im Rhythmus der Gezeiten - und von der Faszination, die die Rätsel der Vergangenheit uns aufgeben.Johannes Kielland ist ein junger Historiker, der seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Sammler von Berichten über mystische Begebenheiten ist. Nun wird eine der Geschichten, die er ausgegraben hat, plötzlich lebendig. Die Frau eines in Sylt gestrandeten Toten wendet sich an ihn und erzählt ihm die Geschichte einer mysteriösen Beziehung und eines geheimnisvollen Handschuhs. Immer tiefer verstrickt sich Kielland in das fremde Schicksal, und die Wahrheit, nach der er sucht, erscheint unergründlich und trügerisch.

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»Und doch ist die Geschichte auf

anziehende Weise verwirrend, auf altmodische Weise abgefahren. Lebert hat

die Sprache dafür, und erstaunt sieht man: Es gibt sie noch, die gute alte

Gespenstergeschichte. «

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»Sein Text: untergründig eine

Feier von Sensibilität, aber an der Oberfläche gekonnt inszeniert wie ein

unterhaltsam-spannender Film, mit Vor- und Rückblenden, denn der Autor ist auf

Komplexität und Gedankentiefe aus.«

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»Wie Lebert diese Unheimlichkeit evoziert, ist schön zu

lesen.«

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»Mit so einem Buch kann man es

sich an stürmischen Herbstabenden gemütlich machen. [...] Unheimlich und

spannend.«

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»Wie schon im Debüt überzeugt

Lebert auch hier durch die Authentizität seiner Figuren. [...] Der Roman ist

nicht nur extrem mitreißend, sondern auch sehr gut komponiert.«

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»Aber was lange in Erinnerung

bleibt, ist das verführerische Fluidum dieser Geschichte.«

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»Insel-Fans wird dieses Buch begeistern, es steckt voller Sylter Straßennamen

und Seeluft.«

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»Eine im Wortsinn fantastische

Geschichte mit einem Sog wie das Meer selbst.  «

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»Benjamin Lebert schafft es, eine unheilvolle, düstere und faszinierende

Atmosphäre zu malen in dieser Mischung aus Schauermärchen, Liebesdrama und

Krimi.«

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»Kunstvoll und sehr spannend

erzählt.«

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Benjamin Lebert lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman Crazy, der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde. Sein zweiter Roman, Der Vogel ist ein Rabe, erschien 2003, danach Kannst du (2006), Flug der Pelikane (2009) und zuletzt Im Winter dein Herz (2012).

 
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Der Mann, der Inseln liebte

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


D. H. Lawrence’ grandiose Erzählung über die Abgründe der menschlichen Existenz - neu übersetzt von Benjamin Lebert: Ein Mann liebt Inseln. Er sucht sein Glück auf einer sturmumtosten Insel. Hier erschafft er sich seine eigene Welt, richtet alles nach seinen Vorstellungen ein. Doch schon bald wird sein Glück bedroht, nicht von Wind und Wellen, sondern von den anderen Menschen. Also flüchtet der Mann auf eine kleinere Insel und schließlich auf eine noch kleinere Insel, bis er schließlich ganz allein ist, allein mit dem Meer. Immer tiefer verliert er sich in sich selbst, in seinen Wünschen und Sehnsüchten. Eine Geschichte über einen Menschen, der den Rückzug aus der Welt wagt, um die Gezeiten, die Schwingungen der Seele zu spüren, um sich sein eigenes Paradies zu erschaffen.

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»Benjamin Lebert hat in seiner Übersetzung die Stimmung der Vergeblichkeit und Fremdheit gut eingefangen, die D.H. Lawrence in seiner Erzählung ausmalt. Das verschneite, menschenleere Eiland wird zur Metapher einer transzendentalen Obdachlosigkeit und Sinnferne, die an Kafka wie Beckett denken lässt. Deshalb gehört "Der Mann, der Inseln liebte" unbedingt zu einer Literaturgeschichte des Existentialismus. Die neue Übersetzung hat sich gelohnt.«

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»Lawrence' Aussteigerroman über einen, der von allem menschlichen und tierischen Leben genervt ist, hier neu übersetzt von Benjamin Lebert, wirkt angesichts mancher neurotischer Gesellschaftauswüchse besonders aktuell.«

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»Ein Mann, der sich aus der Welt und von den Menschen zurückzieht, immer mehr, der in der Einsamkeit Zuflucht sucht, nichts anderes hören will als das Wispern des Ozeans. Die Erzählung über Abgründe, sie ist erschreckend vertraut.«

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D. H. Lawrence, (1885–1930), einer der großen englischen Erzähler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurde durch seinen kontroversen und lange Zeit verbotenen Roman Lady Chatterley’s Lover weltberühmt, dem er seinen Ruf als Dichter freizügig-erotischer Literatur verdankt. Mit Der Mann, der Inseln liebte lässt sich ein anderer D. H. Lawrence entdecken, der sich eine zentrale Frage stellt: Wie kann der Mensch in einer ihn immer mehr einengenden, modernen, rational-industrialisierten Welt seine eigene Freiheit finden?

 
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