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Indien denkt anders - eine interkulturelle Begegnung

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Dem Leser eröffnet sich hier ein Blick in den indischen Kulturraum aus der Sicht der Inder selbst und aus der Sicht jener, die sich intensiv, unvoreingenommen und realitätsgerecht mit dem Fremden in verschiedenen Schattierungen auseinandersetzen wollen. Wenn sich Frieden darauf gründet, die Andersartigkeit statt in Ablehnung in Bereicherung und Komplementarität umzuwandeln, dann gibt dieses Buch eine Handreichung dazu, wie Akzeptanz, ja Wertschätzung bei einer intensiv erlebten interkulturellen Begegnung entstehen kann, wo Staunen zu inspirierender Entdeckungsfreude wird.

Über viele Jahre bekleidete der Autor Führungspositionen in Goethe-Instituten auf drei Kontinenten und sammelte konkrete und hautnahe Erfahrung in Interkulturalität. Ihren friedensstiftenden Kern entdeckte er in der gelebten Toleranzfähigkeit der Menschen.

In der Form autobiographischer Notizen finden hier Fragen nach dem Leben, seiner Entstehung, seiner Wesenheit, seiner Gestaltung und seiner Deutungshorizonte in einer uns so fremden Kultur wie der indischen unterschiedliche bis völlig gegenteilige Antworten, schon weil sie im abendländischen Vergleich auf anderen Grundüberzeugungen fußen. Wenn der Blick nicht aus der Ferne und von außen auf eine fremde Kultur erfolgt, wenn dabei nicht mit dem Maßstab der eigenen Kultur beobachtet und gewichtet wird, besteht die Belohnung des Betrachters in Faszination, Inspiration und Nachdenklichkeit, immer aber in Bereicherung, zuweilen auch in Trost.

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Richard Lang war als Goethe-Dozent zuletzt Leiter des Instituts in Colombo/Sri Lanka. Geboren nach dem Ende des II. Weltkriegs in Schäßburg/Siebenbürgen, studierte er germanische Sprachen, Kunstgeschichte und Weltliteratur, arbeitete erst beim Rundfunk, dann beim Goethe-Institut, sowohl in Deutschland als auch auf weiteren 3 Kontinenten, in Argentinien, Indien, Nigeria, Mexiko und Sri Lanka. In Indien war er Leiter der Kulturprogrammabteilung, in den letztgenannten drei Ländern Institutsleiter. Zu seinen wichtigen Arbeitsschwerpunkten zählt vor allem die Interkulturalität. Dazu gehören angestoßene Großprojekte: grenzübergreifende Kulturraumprojekte (Himalaya, Buddhismus), Kulturvergleiche (Philosophie, Weltsicht in Indien, Westafrika, Deutschland, Lateinamerika), bildhafte Vermittlung von Fremdkulturen (vor allem Fotografie), Theatergroßprojekte („Afrika Projekt“ und „Proyecto Quetzalcoátl“), Medizinische Systeme jenseits der Allopathie (er war Veranstalter der 1. Weltkonferenz), urbane Fragestellungen sowie Kulturbegegnung und -austausch über und durch Künstler und deren Werke. Er ist verheiratet mit der Künstlerin Cora de Lang, ist Vater dreier Kinder und spricht neben Deutsch fließend Englisch, Rumänisch und Spanisch.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ein seidenes Nachthemd«

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Ein seidenes Nachthemd

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In Form einer Kurzgeschichte erzählt hier ein auktorialer Erzähler die Lebensgeschichte einer faszinierenden Protagonistin, Therese, die von unvergleichlichem Wissensdurst, Entschlossenheit und Willenskraft getrieben wird, ein von ihr bestimmtes, emanzipiertes Leben zu führen.

Sprachbegabt und musikalisch führt sie ihr Weg an der Schwelle des 20. Jahrhunderts von Siebenbürgen aus quer über den halben Kontinent, durch zwei Weltkriege zu einigen Höhen, immer wieder aber auch zu Momenten des Scheiterns im interkulturellen wie auch im zwischenmenschlichen Kontext. Auf dem Hintergrund ihrer Begabungen (Fremdsprachen, Klavierspiel, Kinderpädagogik) erkennt sie nach und nach, dass die Anspruchslosigkeit eine Tugend ist, und dass die menschliche Würde weder an Gütern und Geld noch an Macht und Glanz haftet. Das Gedicht „If“ von Rudyard Kipling wird dabei zu ihrer Lebensphilosophie und die Projektion desselben auf ihr eigenes Leben erlaubt schlüssige Parallelen. Interkulturelle Begegnungen befruchten, verletzen und formen sie.

Es ist die Biographie eines „gelungenen“ Lebens.

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Richard Lang war als Goethe-Dozent zuletzt Leiter des Instituts in Colombo/ Sri Lanka. Geboren nach dem Ende des Weltkriegs II. in Schäßburg/ Siebenbürgen, studierte er germanische Sprachen, Kunstgeschichte und Weltliteratur, arbeitete erst beim Rundfunk dann beim Goethe-Institut sowohl in Deutschland als auch auf weiteren 3 Kontinenten, in Argentinien, Indien, Nigeria, Mexiko und Sri Lanka. In Indien war er Leiter der Kulturprogrammabteilung, in den letztgenannten drei Ländern Institutsleiter. Zu seinen wichtigen Arbeitsschwerpunkten zählt vor allem die Interkulturalität. Dazu gehören angestoßene Großprojekte: grenzübergreifende Kulturraumprojekte (Himalaya, Buddhismus), Kulturvergleiche (Philosophie, Weltsicht in Indien, Westafrika, Deutschland, Lateinamerika), bildhafte Vermittlung von Fremdkulturen (vor allem Fotografie), Theatergroßprojekte (Afrika Projekt“ und „ Proyecto Quetzalcoátl“), Medizinische Systeme jenseits der Allopathie (er war Veranstalter der 1. Weltkonferenz), urbane Fragestellungen sowie Kulturbegegnung und –austausch über und durch Künstler und deren Werke. Er ist verheiratet mit der Künstlerin Cora de Lang, ist Vater dreier Kinder und spricht neben Deutsch fließend Englisch, Rumänisch und Spanisch.

 
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