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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Der Mann, der sein Gedächtnis verlor«

Leseprobe vom

Der Mann, der sein Gedächtnis verlor

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Er saß eines Tages auf einer Bank in Hamburg und wusste nicht, wo er war. Und auch nicht, wer er war.Jonathan Overfeld ist sein Leben entfallen wie anderen eine Telefonnummer. Fugue, so nennen Psychiater diese durch Furcht ausgelöste Form der Amnesie. Gemeinsam mit dem Journalisten Kuno Kruse begibt er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und findet eine von Schlägen und Vergewaltigung geprägte Kindheit in katholischen Heimen.Jonathan Overfeld kann rechnen, schreiben, liest die Wirtschaftsseiten der Zeitung. Am Klavier spielt er Mahlers 3. Sinfonie aus dem Kopf. Aber er betritt seine eigene Wohnung wie die eines Fremden und sagt: So kann man doch nicht leben. Er ist allein, weil er kein Gesicht mehr erkennt, nicht einmal das seiner Freundin. Menschen mit Fugue reisen wie Schlafwandler von einer Stadt in die andere und wissen nicht, warum, woher sie kommen und wohin sie wollen. Um so einer Wirklichkeit zu entfliehen, die zur Bedrohung wurde. Die Spur der Angst führt Jonathan Overfeld und Kuno Kruse über Zockerbuden des Berliner Rotlichts zurück zu einer geschändeten Jugend in christlicher Obhut.

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»Meisterhaft schildert Kuno Kruse die inneren Abgründe eines Mannes, den die traumatisierenden Misshandlungen durch Priester und Nonnen dazu gebracht haben, sich selbst zu verlieren.«

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»Kuno Kruse ist ein Meister seines Fachs, er schreibt klug und mitreißend.«

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»erschütternd«

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»Harte Lektüre, aber auch besonders eindrücklich.«

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»ein wirklich bemerkenswertes Buch«

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»Das Buch beschreibt einfühlsam das Fremdsein in sich selbst und die schmerzvolle Reise in eine schreckliche Kindheit.«

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»Ein Mix aus Psychothriller und wahrem Albtraum.«

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Kuno Kruse ist Redakteur beim Stern. Er studierte Romanistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin und der Université de Nantes. Der Journalist gehörte zum Gründerkreis der Tageszeitung taz, war viele Jahre Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit, arbeitete beim Spiegel und schrieb die Biographie des jüdischen Tänzers und Widerstandskämpfers Sylvin Rubinstein. Kuno Kruse wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Klagenfurter Joseph-Roth-Preis und dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

 
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