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Maslenica - Der russische Karneval

tredition


Die Maslenica - der russische Karneval – ist in der westlichen Welt weitestgehend unbekannt. Auch in Russland drohte das Fest in Vergessenheit zu geraten, denn während der Sowjetzeit wurde es teilweise verboten und stigmatisiert. Seit dem Zerfall der Sowjetunion gehört die Maslenica wieder zum russischen Selbstbild. Ihre neue Ausrichtung ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Dieser Umstand regte zu einer grundlegenden Darstellung des russischen Karnevals an. Die Beschreibung der Maslenica anhand von Quellen, Berichten und wissenschaftlichen Abhandlungen steht ebenso im Fokus dieser Anthologie, wie ihre Deutungsmöglichkeiten, ihr kulturhistorischer Wandel und ihre Rekonstruktion seit dem Zerfall der Sowjetunion bis zu ihrer heutigen Begehung.

Der Blick auf den russischen Karneval als ein jahrhundertealtes Kulturphänomen ermöglicht einen anderen Zugang zu Russland, der russischen Gesellschaft und ihrer wechselhaften Geschichte. Karnevalisten und Gegner, Russlandfreunde und –kritiker und interessierte Leser werden hier eine ungewöhnliche Seite des Landes entdecken – den russischen Karneval.

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Nach einer rheinischen Kindheit und Jugend ist Klaus-D. Kreische seiner karnevalistischen Leidenschaft treu geblieben und hat sich seit seinem Studium der osteuropäischen Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaft mit dem Phänomen des russischen Karnevals befasst. Darüber hinaus bestärkten ihn ausgiebige Reisen und längere Forschungsaufenthalte in Russland darin, sein Interesse an diesem außergewöhnlichen Thema zu vertiefen.

 
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Lakritz

Oktober Verlag Münster


Unterhaltsame Wissens-Szenarien wie der Lakritz-Äquator, der Deutschland zwischen Norden und Süden in zwei Hälften teilt, die ›Mär‹ vom Ochsenblut als geschmacksgebende Ingredienz oder die männliche Angst vor Impotenz prägen ebenso das Bild von Lakritz wie dessen Vereinnahmung durch eine bekannte Süßwarenfabrik, die der schwarzen Süßigkeit durch geschicktes Marketing ihren Stempel aufdrückte. Zwar ist das ›schwarze Gold‹ in den letzten Jahren ein populäres Thema in den Medien geworden, und der Lakritz-Rohstoff Süßholz wurde 2012 von der Universität Würzburg zur ›Arzneipflanze des Jahres‹ erklärt, doch blieben bis zum vorliegenden Buch viele Fragen offen. Diesen geht Klaus-D. Kreische in seinem ›Traktat‹ nach und untersucht die Population und Verbreitung der Süßholzpflanze seit der Antike sowie die verschiedenen Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten des Rohstoffs, und zeichnet dann den kulturgeschichtlichen Weg von der bitteren Medizin zum süßen Lakritz-Konfekt nach. Das vielseitige Buch eignet sich nicht nur für Lakritz-Liebhaber.

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In "Oktobermeer" schildert Eriksson eine dramatische Dreiecksgeschichte, die sich in Grisslehamn und Stockholm in den 1980er Jahren abspielt.

Der sowjetische Seemann Michail springt von seinem Schiff ins Meer, kommt am Strand von Grisslehamn an Land und trifft dort als erstes die verheiratete Lehrerin Helena. Michail hat seine Frau und seinen Sohn in der Sowjetunion zurückgelassen, nun drängt es ihn zwischen Helena und ihren Mann Rolf. Die komplizierte Geschichte hat kein glückliches Ende, aber Erik Eriksson gelingt es dennoch, diese wehmütige und traurige Liebesgeschichte auf eine sehr anrührende Weise zu Ende zu bringen.

 
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